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Frü — Fuch
Früchten. Das Stammhaus war wahrscheinlich Frücht, Nassau.Rorich v. F., Schöffe zu Andernach, 1361. Dicdrich, dessenSohn, 1374. sO. S.)
Früchtcnthal, s. Fckondo.
Frühluincr v. Nuimssetd. Michael F. wurde im I. 1321 mitobigem Beinamen geadelt. sM. v. M,, Erg. 291. — v. H l
-s Frumbach, bayer. Adel, der von 1076—1126 in Urkundenerscheint. sM. B. VI. 50 ff.)
1 Frumest, bayer. Geschlecht, Ministerialen des Stifts Frei -sing (führten im Schild einen Esel). Ich finde in Briefen d. KlostersRaitenhaslach zuerst Sifridus Frnmesel 1237. Sie schriebensich auch F. v. Schcrding. Weimaruö cognomine Probus asinuS1236. Ultimus: Heinrich F. 1362. Ultima: Gertraud c. 1406.
sM. B. III. 135. IV. 209. V. 32 ff. — Hund I. 201 ff. — v. H.)
Frundsücrg, Frönsberg, s. Freu ndsb erg.
FrichcGödens, s. Frey tag zu G.
Fryscheysen v. Eisciiftld. Der östcrr. Artilleriemajor F. wurdeim I. 1800 mit v. E. geadelt. sM. v. M., Erg. 187. - v. H.)
si Frqtag, ein erloschenes Geschlecht in Schlesien. Die Ge-brüder Friedrich und Otto F. wurden am 29. Sept. 1622 in denböhm. rittcrmäßigen Adelstand erhoben, sv. Ledebur I. 233.)
1. si Fuchs, Leonard, zu Wemdigen in Bayern geboren undgestorben 1566, ein vorzüglicher Arzt u. Professor zu Tübingen,wurde von K. Karl V. geadelt. sZedler IX. 2195. — Griesinger 421.)
2. Fuchs, eine adliche Familie im Hcrzogthumc Anhalt,welche Nikolaus v. F., im I. 1579 Stadtmcister zu Straßbürg,als ihren Anhcrrn anerkennt. Seine Nachkommen standen in Nied er-sachscn, Oldenburg, Wolfenbüttel, Ostfriesland,Schweden und zu Zerbst (1683) in den höchsten Hof- undKriegsdiensten. (Beckmann, anhalt. Historie VII. 224. — Zedier IX.2194. — Siebmacher V. 232. — v. Hcfncr, sächs. Adel S. 27. —v. Ledebur 1. 238. — Sächs. Wappenbuch vi, 30.)
3. Fuchs. Auö diesem Geschlechte, dessen Standcsvcrhältnissehierorts unbekannt sind, stand Johann, geb. zu Buxtehude1615, gest. 1670, als Kapitän in preuß. Diensten. Auch seineSöhne standen im preuß. Heere. Ihr Wappen u. Erbbegräbnis)befindet sich zu Neustadt - EberswaIdc. sv. Ledebur I. 238.)
4. Fuchs. In Ostpreußen kommt ein Geschlecht v. F. vor,welches ein ähnliches Wappen wie die F. v. Bimbach u. Dorn -heim führt. Hanns Albrecht F. war um 1620 Oberschenk aufSeepothcn. sv. Ledebur I. '238. III. 255.)
5. )- Fuchs. Der kurbranden bürg. geh. Rath G. F. wurdevom Kaiser geadelt und diese Standeserhöhuug am 11. Dez. 1684von Brandenburg anerkannt. Im I. 1701 erlangte er die Frei-herrnwürde. Die Familie ist erloschen.
sv. Zedlitz. — v. Ledebur I. 238. — Preuß. Wappb. II. 37. III. 22.)
6. si Fuchs. Paul F., Sohn eines Predigers in Stettin,Kanzler des Herzogthumö Hinterpommcrn, wurde 1700 vonK. Leopold in den Freiherrnstand erhoben. IJuglcr's Beiträge zur jurist.Biographie VI. 213-25. — v. Zedlitz. - Zedier IX. 2195. — Vchse,Gesch. des preuß. Hofes u. Adels I. 196.) Die Familie ist mit denSöhnen wieder erloschen.
7. Fuchs. Ein geh. Justizrath F. wurde von König FriedrichWilhelm I. von Preußen am 20. Nov. 1716 geadelt.
sHymmcn, jurist. Beiträge IV. 251. — v. Zedlitz. — v. Ledebur I. 238.III. 255. — Preuß. Wappenbuch III. 22.)
8. Fuchs, Johaun Georg, auf Falkenbcrg, wurde am8. Aug. 1826 vom K. von Bayern geadelt.
sE. S. — v. Hcfncr, bayer. Adel S. 74. Taf. 72.)
9. Fuchs, Dr. I. N., Professor zu München, wurde 1854vom K. von Bayern geadelt. sA. A.Z. v. 1854.)
10. Fuchs v. Dimbach. Zu den angesehensten und ältesten Ge-schlechtern der v. F. gehören unstreitig jene in Franken, welcheeinen r. Fuchs im gold. Schilde führen und auf dem Helme diegleiche Figur sizend auf einem rothen mit Gold verbrämten Hute.Das Geschlecht scheint sich schon in uralten Zeiten in verschiedeneLinien getheilt zu haben, welche sich von ihren Rittersizen beinamten.Die verschiedenen Acste sind aber nunmehr meistens ausgestorbenund ihre beträchtlichen Güter an andere Familien übergegangen.Nur die F. v. B. u. D o r nhei in, beigenamt von ihrem Stamm-size Bimbach u. dem Beinamen der abgegangenen F. v. Dorn-heim, blühen noch gegenwärtig (1859) in einem Sprößlinge,welcher mehrere Söhne hat. Von K. Leopold wurde von den F.v. B, n. D. im I. 1706 ein Zweig in den Grafcnstaud erhoben,welcher aber in dem Enkel des Erhobenen wieder erloschen ist.Mit Gewißheit kann übrigens nicht nachgewiesen werden, daßalle Familien F. in Franken von Einem Stammvater abstammenund eines Ursprungs sind; es wird solches nur auö der Gleichheitder Wappen u. des Namens gefolgert. Es bestanden daselbst dreiHauptstämme, welche ihre Geschlechtsrcihe bis zum I. 1300 hinauf-führen; jeder Stamm oder Ast hat sich wieder in verschiedeneZweige gesondert.
I. Die F. v. Dornheim, genannt Sontheim, erscheinendiplomatisch gewiß 1300, und zweigten sich nach u. nach ab in dieFuchS v. Bnrteswagen, v. NeidcnfelS, v. Wallburg,v. Winkler, v. Mainsontheim, v. Wiesentheid, v. Spcck-feld, v. Kirchcnschönbach, v. Rüdcnhanscn u. v. Main-stockheim. Die lezte F. v. D. ehelichte um 1690 den LudwigRcinhold v. F.-Bimbach und brachte den Namen Dornheiman leztgcnanntcn Hauptstamm. sv. Hesner, bayer. Adel S. 35. T. 32.)
11. Die F. v. Wohnfurt u. Rügheim; sie erscheinen1303 und bildeten die Zweige v. Haßfurth, v. Hoherrieth,v. Schweinshaupten, v. Burgpreppach und v. LLützen-dorf. Der Stamm erlosch um 1660.
III. Die F. v- Bimbach führen ihren Stamm von 1592an mit Gewißheit ununterbrochen fort, obgleich sie viel früher
— schon 1293 — vorkommen. Sic theiltcn sich in die Linienv. Gl eisen au und (nach Erlangung der Güter Burgpreppachu. Schweinshaupten durch Verheurathung mit dcn Erbtöchtcrnhievou) in jene v. Burgpreppach und v. Schweinshaupten.
sFrhrl. Taschcnb. von 1856. — v. Hattstcin III. 199—212. — Sieb-macher I. 75. 100; Supplem. IV. 11. — Bayer. Wappenbuch III. 3. —Biedermann, Buchenau Taf. 30 — 63; Odenwald Suppl. — v. Hefner,bayer. Adel S. 35. T. 32. — N. gen. Hdb. von 1777. S. 73; 1778. I. 73.
- v. Meding I. 242. 245. — v. Lang 192. — Salver 335. 343. 344.391-93. 397. 513. 519. 541. 557. 607. 619. 690. — Gauhe I. 437. -Seifert, Gencal. adl. Eltern u. Kinder. — Hartmann, Sammlung. —Tyroff, Wappenwcrk I. 174. — Struve, neueröffn. Archiv I. 220. —Jahrb. des deutschen Adels 1847. S. 338. — v. Glcichenstcin n. 25. —v- H.)
II. si Fuchs v. Ebcichoscn, tiroler Adel; führte in G- einenrothen Fuchö. Sic kommen unter diesem Namen 1616 auch inSchlesien vor. sO. S. — Sinap II. 631.)
12. Fuchs v. Freycnbcrg. Johann Leopold F., Dr. der Rechte,