Freu — Frey
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's Frcudcmstlin, Georg Gottfried, hannövr. General zu Celle,wurde um die Mitte des 18. Jahrh, geadelt. Die Familie scheint er-loschen zu sein. sv. d. Knesebecks
Frendenberg, altbayer. Turuieradcl. Vom 17. Jahrh., wosich das Geschlecht Religionshalber spaltete, datirt der Verfall des-selben. Die oberpfälz. katholisch gebliebene Linie, von welcher noch1707 Wolf Albrecht v. n. zu Fronhof persönlich auf dem Landtageerschien, ist 1775 auch im Weibsstamme erloschen. Die protestantischeLinie ist im Anfange des 17. Jahrh. im Nassan'schen, u. im darauf-folgenden Jahrh. in der Reichsstadt Memmin gen zu finden, na-mentlich nenne ich Johann Balthasar v. F. zu Wümpflingen imNassau-Siegen'schen, dessen Sohn gleichen Namens Fändrich inNassau war, der Enkel, Joh. Jakob v. F., aber sich am 17. Aug.1639 zu Memmingen mit Regina Eufrosina Sieben Haberv. Hetzling Hofen vermählte. Er war damals Lieutenant der StadtMemmingen im schwäb. Kreis-Regiment, starb als Obrist zuEßlingen am 19. Juli 1738, alt 66 Jahre, und hatte fünf Kindererzeugt, unter denen drei Söhne, von welchen der älteste, JohannLudwig, geb. 1702, im I. 1726 Fändrich wurde, der zweite, PhilippHeinrich, jung starb, u. der dritte, Georg Jakob, am 15. Juli 1738als Fändrich bei einem Tressen in Ungarn fiel. Auch in Hessenblühte ein Zweig dieser Linie, n. wenn nicht die Jahrzahlen differirten,würde ich obgen. Johann Ludwig für den Stammvater dieses Zweigeshalten. Vgl. die Genealogie im Freiherrn-Almanach von 1854, welcheübrigens in Bezug des „jederzeit von Kaiser u. Reich auerkannten alt-hergebrachten Freiherrnstandes" irrt, indem sich bis auf neuere Zeitkeine derartige offizielle Anerkennung vorfindet, und der Vater desgegenwärtigen einzigen Stammhalters in Bayern nur bei der Adels-klasse eingetragen wurde. Es ist jedoch kaum im Zweifel, daß demGcschlechte in Analogie mit anderen derartigen Familien nach heu-tiger Praxis der Frciherrntitel zuzngesteheu sei.
sO. S. — Hund II. 101. — v. H. — v. Hefncr, bayer. Adel S. 77.Taf. 81; Erg. Bd. S. 13. - v. Zedlitz.)
Frcudcnbergcr, ein adliches Geschlecht in Bern. sO. S.)
Frcubcnscls, s. Frölich. — Frcubcnhliiis, s. Banden.
7 Frcubcnheim. Heinrich v. F., k. preuß. Hauptmann a. D.,kaufte 1763 Qualwitz bei Winzig, u. erhielt das schles. Jnkolat.so. Zedlitz. — v. Ledebur I. 232.)
Freudcnhcim, s. Gleisner v. F.
F Freudeiihoftr, waren im Württemberg-Oclsnischcnseßhaft- so. Ledebur I. 232. — v. H.)
Freudenreich, sonst Uigado genannt, ein Patrizicrgeschlecht derStadt Bern. so. Zedlitz. — Berner Bürgerbuch.)
-s Frcndcnstein, eine alte Familie in Schwaben; stammgenossenmit denen v. Brettheim, kommen bis 1403 vor. Das StammhausF. lag im württ. O. A. Maulbronn. Sie besaßen auch Tiefen-bach, Bahnbrücken, Sulz seid u. s. w- Wilhelm v. F. ver-kaufte 1312 seine Bcsizungcu an das Kloster Maulbronn, und dieFamilie kam gänzlich in Verfall.sGricsinger 406. — Mone l. 225 ff. V. 446 ff.)
Freudcnstem, s. Gremp.
's Frcudcnthal, altbayer. Geschlecht, Lehcnslentc des Herzogsvon Bayern im Bezirk über der Donau um 1280.sSaalbnch, M. B. XXXVI. 374.)
Frcudenthal, s. Allix.
1. Freund. Bei v. Ledebur, I. 232, wird einer pommer'schenFamilie v. F. in einer Person erwähnt.
2. -s Freund und Polnisch-Wcistrih, ein schles., fast 400 Jahre
im Fürstenthumc Schweidnitz fortblühcndes Geschlecht. Dasselbe
ist nunmehr erloschen, so. Zedlitz. — Siebmachcr II. 50. V. 330. —Zcdlcr IX. 1835. — v. Ledebur I. 231. - Sinap II. 628 u. f.)
3. Freund v-Stcrufeld. (Im Schild drei, 2.1., Sterne.) Dergräflich erbach'sche Vormnndschaftsrath Kristian Friedrich F., ausGießen stammend, wurde unterm 7. Aug. 1769 von K. Josef II.mit „v. S." geadelt. Seine Frau war eine v. Chauvannc ausLausanne in der Schweiz. sO. S.)
4. F Freund von der Thon, ein ausgestorb. fräuk. Geschlecht.
sSiebmacher II. 8V. — v. H.)
-s Freundsbcrg, Fronspcrg, Freiherren zu Mindclhcim. IhrStammschloß lag bei Schweiz im Innthal. Die ersten F., welcheurkundlich auftreten, sind Heinricus u. Ulricus de Friuntsperg1180, 1190. Georg v. F., der Landknecht-Vater, und sein SohnGeorg kamen bei Kaiser Maximilian I. und K. Karl V. in großeGnaden, haben die Herrschaft Mindclheim in Schwaben, auchStrußberg u. St. Peter sberg, sowie das Erbtruchscsscnamtdes Hochstifts Fr ei sing erhalten. Mit lezterem Georg, der zuMindclhcim liegt, ist das Geschlecht 1586 im Mannsstammc F.
sO- S- v. Hefner, s tiroler Adel Taf. 3. — Hund II. 104. —M. B. VIII. ,34 ff. - v. H.)
Frcunwald, s. Degoriczia.
1. -s Frey, ein rothenburger Patrizicrgeschlecht, führte einengetheilten Schild mit einem Löwen in verwechselten Farben. Barthol-mes F., des Raths 1537. sO.S.)
2. Frey, ein altes Geschlecht in Obcrösterrcich.
sv. Hoheneck I. 119. II. Suppl. 12. — Ganhe II. 297 n. f. — ZedierIX. 1839. - v. H.)
3. Frey. Kaspar F. wurde am 26. Jan. 1633 in die stcycr.Landmannschaft aufgenommen. sO. S.)
4. -s Frey v. Peru. (Unter gold. Haupte drei gold. Garben inBlau.) Das Stammhaus an der Loche bei Limburg (Nassau). Friov. D., Primus, 1190. Sic waren nassau'sche Vasallen. Ein Zweigwohnte zu Eltville im Rheingau. Sic sind am 24. Okt. 1737 imMannsstammc u. 1753 auch im WeibSstammc 's, worauf Dcrn audie v. Greiffeuklau fiel. sO. S.— v. H.)
5. Frey v. Schönstem, ein altes, der ehemaligen Neichsritterschaftangehöriges Geschlecht, welches 1633 der Landmannschaft in Steyer-m ark einverleibt war. In den Freiherrnstand erhoben am 7. Nov.1823 (alias 1838). sFrhrl. Taschenbuch von 1856 n. 57.)
Frey, s. FreyenfclS.
1. Freqbcrg. (Schild getheilt S. u. Bl., unten drei, 2. 1., gold.Kugeln, volksthümlich Dotter genannt.) Die Familie stammt ausdem heutigen Kanton Graubündten, von wo sie, durch eine Fehdemit den Herren v. Sax vertrieben, sich in Oberschwaben im Thalder Rottum Ansiedelte und unweit der Stadt Bibcrach das SchloßFreybcrg erbaute, bei welchem sich der gleichnamige Weiler, dernoch steht, sammelte. Ein Zweig der Familie blieb aber in Chur-wahlen, und focht tapfer in den Kriegen der Bischöfe von Chur undder Aebtc von St. Gallen, hauptsächlich war Konrad „der Frcy-bergcr" ein gefürchtctcr Krieger. Diese Linie ist s, u. 1343 befehdetensich Graf Rudolf v. Werdenberg - Sargans u. der Frhr. Hein-rich v. Rhäzuns wegen des Erbes dieser Familie, das endlich denenv. Rhäzuns verblieb. Unterdessen blühte die s ch w ä b. Familie ans,und 1237 schenkt „Ulricus nobilis vir deVriberc, frater domiuiPeregrini de Hurewin" (Hürbcl) dem Kloster der Elisabcthincriunen