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Fre — Frei
Frcindt v. Frcindclsdcrg. Der Bergrath Josef F. in Galizienwurde im I. 1796 mit dem Beinamen v.Freindelsberg in dengaliz. Adetstand erhoben. (M. v. M. , Erg. 268. — v. H.)
F Frcindorf, Friendorf (von G. u. Schw. mit Zinnen schräg-gethcilt), altbayer. Adel. Primi: Pilgrim Ruodolfus et Chuno,fratres, 1166. Sie haben auch Walchenberg besessen. Peter F. zuW. 1385. Ultima (wenn zu diesem Gcschlechte gehörend?) KatharinaF., Äbtissin zu Seeligenthal, 1443.
(O. S. - M. B. XII. 24. - Hund III. 314.)
1 Freinhucbcr u. Dorwang. Wappen: Ein Schrägbalken und einLöwe zediertet. Maria Anna war dcö Frhrn. Johann v. Wampl,kurbayer. Pflegers in Kraiburg, erste Hausfrau, u. ist am 36. März1695 zu München gestorben. Martin F., fnrstl. Regimentsrath zuLandshut; seine Tochter Franziska Johanna hat 1712 Hochzeit mitdem Bürgermeister von München, Karl Anton V .Barth. sO-S.)
st Freinsheim, Pfälzer Adel; das Stammhaus bei Dürk-heim. Gelfrat et Cunrat de Freiuisheim iu einem Brief desBischofs von Worms 1196. sMone II. 435.)
Frcisauss, Freysauf, v. Neudcgg, salzburgisch. (Schild ge-niertet mit einem Löwen u. einer Lilie.) „Nobilis vir" Kristof F.v. N., Handelsfaktor zu Salzburg, 1 am 31. Juli 1666. JosefKaspar F. v. N., Haudelsfaktor, geb. 1763, st zu Salzburgam 19. Dez. 1788. Gabriel F. v. N. 1857 k. k. Oberlieutenantim Jnvalidenhause zu Tyrnau in Ungarn. sO. S.)
Frcistcbcn. Die Gebrüder Esaias, Kristof und Ambrosius F.wurden von K. Rudolf II. am 3. Okt. 1586 in den Adelstanderhoben, und der gräflich reuß'sche Vizekanzler Johann Friedrichv. F. erlangte am 2. Juni 1738 den Ritterstand.
sv. Ledebur I. 232. — Wappcnbrief von 1544. — v. Hcfner, sächs.Adel S. 27. Taf. 28.) Vergl. Freyslcbcn.
Frcisteisen, s. Frendl.
st Freitag, eine Familie in Schlesien und im Branden-burg i s ch e n, die mit der in Hildesheim nicht zu verwechseln ist.(Gauhe II. 301. — Siebmachcr V. 145. — Sinap II. 627. — v. H.)Im Schild eine Bärcutaze, die ein Herz hält.
Freitag, s. Frey tag. — Frciniald, s. Donat.
Frety l>. Sonncnthal. Gottfried Anton F. wurde im I. 1778 mitv. S. geadelt. (M. v. M., Erg. 289. - v. H.)
Frcmantlc. Sir Thomas F., Admiral der engl. Seemacht,wurde wegen seiner Verdienste im Einvernehmen mit den österr.Truppen in den Jahren 1813 u. f., in den österr. Freihcrru-stand im 1.1816 erhoben. Diese Vergünstigung wnrdc anch für seineNachkommen im I. 1822 bestätigt. (Korrcsp. v. u. f. Deutschland von1844. Nr. 151. — (M. v. M. 49. - v. H.)
st Frcmlisiich, auch Fraglich, bayer. Geschlecht, führte einenhalben Ochsen im Schild. sO. S.)
st Fremetsperg , in alten Briefen auch Fremilinespergc,Fremrichspcrge u. s. w., sind niederbayer. Uradel. Primus:Chuno circa 1166. Gerhoch 1267. Das Geschlecht ist um 1466 st,führte den Schild von G. und Schw. mehrmals gespalten.
(O. S. - M. B. XII. 24 ff. - Hund III. 3l3. - v. Hefner,1 bayer. Adel 4. Taf. 2.)
ch Fremtlincr v. Aufhanscn, bayer. Geschlecht, führte im Schildeine Badwanne, darin ein Weib sizt. sO. S.)
st Frencke, ein gegen die Mitte des 16. Jahrh. erloschenescorvey'schcs Geschlecht, das 1268 schon im Stift Hildesheimvorkommt, (v. Meding III. 230. — Gauhe II. 297. — v. H.)
Frcndc, Fr., österr. Präsident des Landgerichts Czernowitz,erlangte 1855 den rittermäßigen Adel. sA. A. Z. von 1855.)
1. Frendt u. Freistellen. Lorenz Jgnaz F. wurde im I. 1771 mitdem Beinamen v. Freißeisen geadelt. (M. v. M. 185. — v. H.)
2. Frendl v. Königshuldcn, österr.-siebcnbürgisch; FranzF. v. K. war 1835 Bergvcrwalter zu Zalathua.
st Freningcn. Eine Linie der v. Flachslanden schrieb sichv. F. Johanns v. Flachslanden, den man sprich et von Dre-ilingen, urknndct 1352. sMone IV. 469.)
Frcns, Ferens, s. Raitz v. Frentz.
st Freusburg, altbayer. Geschlecht. Wichnand v. F. besaß1287—91 das Schloß Kaltenbrunn am Tegernsee.
(Oberbaycr. Archiv I. 347.)
Frentz u. Geyer, ein altes jülich'sches Geschlecht; führen in S.einen geästeten schw. Balken. (Fahne II. 43. — v. Ledebur I. 231.)
ch Frcntzcl; F. v. Fricdcnthal. Joachim F. v. F. auf Königshainu. Lieb st ein im Kreise Görlitz wurde am 19. Mai 1544 in denAdelstand erhoben. Die Familie starb 1581 wieder aus.
(v. Ledebur I. 231. III. 254. — Dorst, allg. Wappenb. II. 286.)
Fresachcr. Joh. Michael F. in Kärutheu wurde im I. 1721geadelt. (M. v. M., Erg. 289. — v. H.)
1. ch Frese, ein rostocker Patriziergeschlecht, führte im Schildein ManuShaupt 1365. (Mecklenburg. Jahrbücher XI. 187.)
2. Frese (in R. ein s. Stcckkreuz), braunschweiger Adel.(Siebmachcr I. 185. — v. Meding I. 239.)
3- ch Frese (im Schild zwei geharnischte Füße), HamburgerGeschlecht. sSiebmacher V. 269.)
4. Frese, Friesen, Vrcse, eine adliche Familie in Bremen,Ostfriesland und im Oldenburg'schcn, auch im Braun-schwei g'schen begütert. Die Familie erscheint schon 1254. EinZweig führt den Beinamen Quiter, welcher durch Verheurathung
mit einer Erbtochter entstand, (v. d. Knesebeck. — Grote 6. 10. —Spangenberg, neues Vaterland. Archiv 1827. — Vogt, monnm. med.T. I. p. 100. — Arend, Erdbcschr. des Fürstenthums Ostfriesland. —v. Zedlitz. — Seifert, Stammtest. IV. n. 6. — Siebm. I. 184. — v. H-)
5. Frese, ein anderes bremcn'sches Geschlecht, daS 3 Bolzenim Schilde führte, (v. Ledebur I. 231. III. 254. — v. H.)
6. st Frese. (Im Schild schrägfliegend eine Taube mit einemRing im Schnabel.) Fabian Sebastian v- F., schwed. Rittmeister,aus Finnland stammend, siel 1632 in einem Scharmüzel beiAugsburg. (O. S.)
i Freseckcn, Frcseken, Frezeken, eine in der Grafschaft Arns-berg, im Stift Köln im Westfälischen begütert gewesenes, im16. Jahrh. ausgestorbenes Geschlecht.
(v. Steinen III. 1048. — v. Meding III. 231. — v. H.)
Frcscnhlniscu, s. Friesen Hausen.
Frcsiu, eine in der Provinz Preußen seßhafte adliche Familie,welche noch blüht. Die Familie kam aus dem Lüttich'schen nachPreußen und erwarb Güter daselbst. Karl v. Fre sin war 1836Majoratsherr auf Korsen.
(v. Zedlitz. — v. Ledebur I. 131. III. 254. 333.)
Frcsiiel, Graf u. Henncqmn und Curcl. Ferdinand Peter F.,k. k. Kämmerer, General der Kavallerie und Statthalter in Ga-lizien, ist 1825 in die dortige Adelsmatrikel eingetragen worden.(Poczet Szlachty 63.)
st Frettenheim zu F. auf der Gau, ein rheinländ. Geschlecht,das mit Anna Kristine, der Gemahlin Georg Philipp's v. Gei-spitz h e i m, im I. 1598 ausgestorben ist. sHumbracht, Tab. 298.)