Frau — Fre
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ältesten Erbausfcrgcn zn Laufen (salzburgisch). Ein Salzsieden zuHallein hat auch Frauen dien st geheißen. Agnes, des HannsGuetraters ('s 1373) Hausfrau, war eine geb. F.
1. -s Fraiicndorf, kommen zuerst 1120 mit Regiuolt v. Frowen-dorff in bayer. Briefen vor und znlezt um 1165.
sM. B. III. 12 ff.)
2. -s Fraiicndlirs, eigentlich de la Nivalicr Baron Prcig-nac v. Frauendorf, eine eingewanderte fr an z ö f. Familie, derenFrciherrnstand 1815 von Preußen anerkannt wurde. Frauendorf istein geschenktes Gut, welches de la R. v. P. als Kammerdiener er-halten haben soll. Die Familie ist erloschen. Der prcuß. Adel sollvon 1730 herstammen. sv. Ledebur I. 230. II. 297. III. 254. —v. Hcfner, preuß. Adel S. 43. T. 52.)
-s Frliimiprimilcr, altbayer. Adel. WilhelmusF. 1580 hat denSchild gevicrtct, 1. u. 4. von Roth u. Silber gespalten, 2. u. 3.in Roth ein gold. Schöpfbrunnen. sO. S.)
's Fraucnstciil, Frowinstcin (Schild gethcilt mit verschiedenen Bci-zeichen der Linien), nassauer Adel, dessen Stammhaus F. im h. A.Wiesbaden. Die v. F. kommen 1231—1380 vor, waren Erb-hofmarschalle der Kurfürsten von Mainz. sO. S. — Vogl, Top. 12 ff.)
Fnnienstcii!, s. Frank.
-s Frlwcnstetter, kamen aus Görz ins Pusterthal, Tirol,wo Georg F. um 1528 als der Lezte seines Geschlechts verstorbenist. sv. Mayerhofen, Msö.)
1. Fraunberg, bayer. Ur- u. Turnieradel, ehedem des h. röm.Reiches Erb - Vier - Ritter. Sie sind stamm - und wappeugeuossender v. Fraunhofen und führen beide auch gleichen Schild: inRoth ein silb. Pfahl. Christopherus Frowenberger 1372 im Ge-folge Markgraf Otto's v. Brandenburg, zu Eberswald. DasGeschlecht wurde von K. Ferdinand II. 1630 in den Freiherrnstand er-hoben. (Hund II. 7V ff. — v. Hefner, bayer. Adel S. 34. T. 31 ; sollenuns Fraunhofen einerlei sein; dcrs. Erg. Bd. S. 13. T. 5. — Frhrl.Taschcnb. v. 1856. — Cod. dipl. brand. XIII. 266. — v. H.)
2. Fraunberg zum Haag. Eine Linie der v. F. hat Haag, den Sizder Gurren v. Haag, ererbt und deren Wappen, die weiße Gurreoder Stute in R. angenommen, auch sich jezuweilcn bloß v. Haagmit Weglassnng des Stammnamens geschrieben. Diese Linie ist1567 's. S. weiter unten Haag.
s Frauiidorftr, ein niederösterr., zwischen 1370—1534 vor-kommendes Geschlecht. (Wisgrill III. 86. — v. H.)
Framihasen, bayer. Turnieradel, wegen der gegen Bayern stand-haft behaupteten Rcichsuumittclbarkeit ehedem sehr merkwürdig. Diesebeanspruchte Rcichsstandschaft gründete nach Ansicht der v. F. aufden Bcsiz der rcichsfreien Herrschaft Gcißenhauscn und auf dieStammeseinhcit mit denen v. Fraunberg, welche die reichöun-mittclbarc Grafschaft Haag ererbt und besessen haben. Ihr Stamm-haus Fraunhofen liegt an der Vils. Am 27. Juni 1559 erhieltensie von K. Ferdinand I. das Neichsfreiherrndiplom.
(Hund II. 86 ff. — Taschenb. der frhrl. Häuser 1853. — v. Hcfner,bayer. Adel S-34. T. 31; Erg. Bd. S. 13. T. 5. - v. H.)
's Fruiliispcrger, aus d. Adichthal, kommen im 14.—16. Jahrh.in Bayern vor, führten einen r. Staffelgiebel in Silber. sO. S.)
Fraisdtciiiiegg. K. Ferdinand III. hat die Gebrüder Kristof undHeinrich v. Fraydt, deren Voreltern bereits von K. Karl V. ge-adelt worden waren, unterm 21. Juni 1643 mit v. Fraydtenneggin den Ritterstand erhoben. Am 2. Sept. 1705 hat Johann Adam
v. Moncello mit Bewilligung der stcyr. Stände seinen VetterFranz v. F. adoptirt. 1820 ist Franz v. F. in Stey ermark ur-kundlich immatrikulirt worden. sO. S. — Schmutz I. 391. — v. H.)S. auch Freudenegg.
Fraglich, f. Frembslich.
Frays. Der k. bayer. Hauptmann August v. F. erhielt vomK. von Bayern am 25. Aug. 1817 ein Freihcrrudiplom.sv. Lang, Suppl. 43. — v. Hefncr, bayer. Adel S. 35. T. 31. — v. H.)
1. Frech, wahrscheinlich ein lüncburg. Geschlecht, von demblos v. Meding, III. 229, das Wappen beschreibt, sv. H.)
2. Frech- Fahne, I. 104, bringt ein rheinländ. Geschlechtder Frech, Brechen, bei.
3. -s Frech (im Schild ein Windspiel), schwäb. Adel. Primus:Martin F. 1568. sO. S.)
4. Frech v. Ehrimscld. Der Rath Franz Karl Josef F. v. E.wurde 1732 in den alten Reichsrittcrstaud, und Johann Paul F.,Magistratsrath und Buchhalter in Wien, 1734 mit v. E. in denReichsritterstand erhoben. sM. v. M. 110. — v. H.)
Freckmann v. Nosseiifcld. Bertram Jakob F. erhielt im I. 1703die Bestätigung seines Reichsadclstandcs. sM. v. M., Erg. 283. — v. H.)
-s Frcdcinvaldt, eine uckermärk. Familie, welche schon 1375erloschen ist. sv. Zedlitz. — v. H.)
Fredrichs. Diese adliche Familie gehört dem ehemaligen schwe-dischen Pommern an. Mehrere Mitglieder derselben stehen in russ.Diensten, so. Zedlitz. — Diplom. Jahrbuch für den preufi. Staat >841Abth. 2. S. 79.)
Frcgenfcla. Heinrich v. F. wurde von K. Leopold I. am 26. Dez.1671 in den Ritterstand erhoben, sv. H.)
Freiberg, s. Freyberg. — Frcibcrgsiiulll, s. Kocziczka.
Kciburg, s. Frey bürg.
ch Fmdl (Schild gespalten u. mehrmals gesparrt in verwech-selten Farben), ein altes nürnberger Geschlecht, das aus Ulmdorthin kam. sO. S.)
-s Frcicndictz, Vricndietze, nassauer Adel, dessen Stammhausgleichen NamcnS bei D i etz lag, kommen 1344 bis 1403 vor. ImSchild ein schreitender Löwe. sO. S. — Arnoldi 263.)
Freieiihngen v. Uosenstcrn. Der brauus chw cig - wolfcnbüt -tel'sche Drost F. wurde am Ende des 18. Jahrh. mit dem Bei-namen v. R. in den Adelstand erhoben.
(Grote, hannövr. Wappb. — v. Ledebur II.312 unter Rosenstern.)
Freier, s. Fr eher.
's Freiham, Fryhcim, ein altbayer. Geschlecht, das im 12tenund 13ten Jahrh. häufig in Urkunden vorkommt, u. zwar in diesemZeiträume in 32 verschiedenen Gliedern. sM. B. in indice.)
-s Frcitiiigen, ein adliches, altes rheinländ. Geschlecht, dessenStammhaus F. bei Aache n liegt. Es erscheint solches 1417 u. 1471in Urkunden. sEifflia illustrata II. Abth. I. S. 120. — v. Zedlitz.)
-s Frellstedt. SifriduS de F. testiö in einem Brief Herzog Hein-rich's von Sachsen 1200. Burchardus de Vrclstedc, miles, ineinem braun schweig. Brief 1296. Das Stammhans war wolFrellstedt bei Königslutter im Braunschwcig'schen.sllrk. Buch für Niedersachscn II. 42. 358.)
-s Frciiiiaml zu Uandcck, altbayer. Adel, aus welchem RochusF. 1562 den Reichsadelstand, und Wolf F. um 1596 die HerrschaftR. erwarb, sv. Hefucr, Münchner Geschlechter.) Nach v. H. soll dasGeschlecht auch nach Kurland und Liefland gekommen sein.
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