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Fran — Frau
's Franqucmont, natürliche Söhne des Herzogs Karl von Würt-temberg, wurden theilö in den Freiherrn-, theils in den Grafenstanderhoben. Die Familie ist wieder erloschen, nachdem der Oberst Frhr.v, F. u, der Kricgöministcr Graf v, F., beide ohne männliche Nach-kommen 1825 starben. lCast, Adelsbuch von Württemberg. — Archivfür Gesch., Gcncal. n. Dipl. S. 85. — Die württ. Wappenbücher vonDorst u. von I. A. Tyrofs- — Griesinger.)
Franqucn. Die Familie, welche auch unter dem Namen Franck-hen, Francgue vorkommt, erlangte am 13. Juni 1663 den Adel.Der österr. Major Emanucl Alexander v. F. wurde im 1.1766in den Frciherrnstand erhoben, sv. Ledebur I. 228 unter Francken, woauch das W. — v. Zedlitz. — M. v. M., Erg. 57. — v. H fl
Fransccky. Sigmund Kornelius F., Jngenieurlicutcuaut, undWilhelm Kristian August, Kapitän im v. l n ck'schen Regiment, wur-den am 1. Nov. 1776 in den preu ß. Adelstand erhoben, sv. Zedlitz.— v. Ledebur I. 236. III. 253F Sic stammen aus alt-ungar.Adel u. hießen auch Franöcky. In Pommern seßhaft, sv. HFFranski, Frautzki; kommt vor in dem preuß. Oberlieutenantv. F. W.: O st r z e w. sv. Ledebur III. 254F
Franh, zum Adel der Mark Brandenburg gehörig, wiev. Zedlitz im Ad. Lex. anführt; dicßortS ist nichts weiter bekannt.Die von v. Zedlitz dortselbst berührte rhein. Familie dieses Namensschreibt sich Franz zu Dürrcsbach (f. d.). sv. HFFranul. Johann Baptist F. wurde im I. 1712 geadelt.sM. v. M., Erg. 283. - v. HF
1- Franz, Johannes, kaiserl. Kammergcrichtsbeisizcr und nach-heriger brandenburg-bayreuth'schcr geh. Rath u. Hofgerichts-Präsidcnt, wurde am 21. März 1713 in den Adelstand erhoben.Sein Vater war Konrad F., sürstlich Hess. Hofgerichtsrath in Mar-burg. sStrieder, Hess. Gel. Gesch. IV. 161.)
2. Franz zu Dürresbach (als Besizbeiname), eine am Rh ein-ströme seßhafte eidliche Familie, aus welcher Joh. Gabr. Bernhardv. F., j. u. Dr., 1794 Domkapitular in Köln war. Kaiser Josef II.erhob den Bankier Joh. Mattheus Franz zu Köln 1786 in denAdel-, und der Kurfürst Karl Theodor von der Pfalz als Neichs-vikar im I. 1796 in den Frciherrnstand. sBcrnd XXXVII. 74. —v. Ledebur I. 236. — v. Hefner, frankfurter Adel; preuß. AdelS. 43. T. 52F „Der hochwürdige wolgeborne Herr Gabriel v. F.z. D." war 1777, 84, kurbayer. geh. Rath.
sStaatskalender. — Siebmacher, Suppl. I. Taf. 28. — Geneal. Staats-handb. auf 1794 v. Jakobi. — Rebmann, Mspt. — Fahne II. 43F
3. Franz v. Frauchen. Der Oberstlieutcnant Albert F. wurdeim I. 1736 in den Reichörittcrstand erhoben.
sM. v. M., Erg. 140. — v. HF
4. 's Franz v. Frankcnjtein. Kaspar Wenzel F. wurde am 9. Juli1664 in den böhm. Adelstaud aufgenommen, (v. Zedlitz im ArtikelFrankenstei n. Es steht zu vcrmuthen, daß hierunter die schlef.Familie Fran k enst e i n verstanden sei.) sv. Ledebur I. 230. — v. HF
5. Franz v. Nordcnfels. Der Oberlieutenaut Karl F. wurdeim I. 1794 mit v. N. geadelt. sM. v. M., Erg. 288. — v. HF
Franzcchi bei Campo, ein sächs. Grafcugcschlccht, wovon dassächs. Wappenbuch, I. 23, das Wappen gibt.
Franzcn. KaSpar F. wurde von K. Leopold am 31. Dez. 1686in den böhm. Rittcrstand erhoben, sv. Ledebur I. 230. — v. HFFranzcnshnld, s. Hartmann.
F Franzhaulen, alteö Geschlecht in Niederösterrcich, das sichfrüher Freundshauscu, Fraunshausen, nannte.sWisgrill III. 84. - v. HF
-s Franzin, ein adl. Geschlecht in Tirol, welches aus Italienstammte und ehemals Avancini hieß. Im I. 1636 wurde das-selbe in den Adclstand erhoben. Sein adlichcr Siz Zinnenbergliegt auf dem Eppan. Das Geschlecht soll erloschen sein,sv. Hcfncr, tiroler Adel S. 6. T. 6; bayer. Adel S. 77. T. 87FFranzini, s. Curti.
Franzius. Joh. F., Kaufmann in Dan zig und Gutsbesizer,wurde am 26. März 1864 geadelt, sv. Zedlitz. — v. Ledebur I. 236.III. 254F Für den Kaufmann Theodosius Kristian F. erfolgte diepreuß. Anerkennung am 16. Dez. 1863, und für Johann F. am23. März 1864. W.: Taczala. sv. HF
Franzo» v. Donncrfcld. Andreas, Dominik, Franz u. Anton F.wurden im I. 1865 mit v. D. geadelt, sv. HF
Fraport! v. Fraport«. K. Leopold I. erhebt dd. Wien 5. Nov.1766 den ob er österr. Regierungsrath Dr. Johann F. nebst seinenSöhnen mit obigem Prädikat in den Ncichsritterstand unter Ver-mehrung ihres frühern „altadlichcn" Wappens. sO. SF
Fräst, österreichisch. Georg v. F. 1857 Kadet im 54. k. k.Inf. Reg.
1. -s Fraß, altbaycr. Adel. (Im Schild ein halber Hundmit einem Knochen im Rachen.) Primus: Ulrich F., Ritter, 1326.Sie sind um 1536 st. sO. S. - M. B. VI. 586. - Hund III. 31IF
2. F Fraß, des Namens ein anderes Geschlecht im Allgäu.Heinrich F. v. Wolfburg, Ritter circa 1566, hat sein Stift zuM e m m inge n. sHuud III. 312F Führte im Schild e. Wolf. sO.SF
3. F Fraß, altbayerisch. Schild geschacht mit einem Balkenüberlegt. sO. SF
4. -s Fraß, ein 1437 mit Stefan F. auf Völß erloschenestiroler Geschlecht, sv. Mayerhofen, MssF
5. Fraß v. Fricdensclbt. Johann Rudolf F. wurde 1714 in denNcichsritterstand erhoben mit v. Fricdeufeldt. sM. v. M., Erg.141.— v. HF S. auch Fr aas v. F.
's Fraßdorffer, (das Stammhaus vielleicht Fraßdorf vor'mGebirg), bayer. Adel, führte in Schwarz zwei silb. Kirchthürmenebeneinander. sO. SF
-s Fraßhauscn. (Schild durch eine liegende Spize von Roth, Sil-ber u. Schwarz getheilt.) Ihre Heimat, jezt Fr asthausen genannt,im Gericht Wolfratshauscn, Oberbayern. Primus: Bernhardt1347. Ultimus: Jorg 1459. Darnach ist das Wappen an dieTuchsenhauscr gekommen.sO. S. — M. B. VIII. 346. X. 538. - Hund III. 312F
Fratrirscvics, wahrscheinlich kroatisch. Jgnaz v. F. 1857 Majorim 16. österr. Hus. Reg.
f Fratz, Fraatz, ein zu Dab ergötz im ruppiu'schcn Kreise1491 begütertes und in der ersten Hälfte des 18. Jahrh. erlosche-nes Geschlecht, sv. Ledebur I. 236F
f Fraucnberg, ein schwäb. Rittergeschlecht (zu unterscheiden vondem bayerischen), welches seine Stammburg bei Stuttgarthatte; sie waren schon 1151 württ. Ministerialen und starben1638 aus. sv. Hefuer, -s schwäb. Adel S. 11. T. 3F
Fraucnberg, f. Altenburg er, Fraunberg und Ptap-st art v. F.
-s Frauenbcrger zu Grunbach niib Ciscnrcichs, kamen aus Bayernnach Niederösterrcich u. sind im I. 1586 daselbst ausgestorben.sWisgrill III. 85 u. f. — v- HF
-s Frauciidicnst (in Roth ein offener Faßzirkcl), waren unter den