Druckschrift 
1 (1860) A - F : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 9898 Adels-Geschlechter
Entstehung
Seite
377
Einzelbild herunterladen
 

Fra -

1. 's Frankcnbcrg, ein Rittergeschlecht, welches seine Burg glei-chen Namens bei Aachen hatte. Es führte ein Spindelkreuz imSchild. Am Ende des 14. Jahrh. ist dasselbe erloschen.

sFahne I. 103. -- v. Ledebur I. 228F

2. 's Frankcnbcrg, ein adl. Geschlecht in Schwaben, welchesvon der im württ. O. A. Gaildorf liegenden gleichnamigenBurg sich schrieb, aber bald nach 1330 erloschen sein mag.

^Griesinger, II. L. v. Württ. 396.1

3. Frankcnbcrg, eine adliche frhrl. u. gräfl. Familie in Schle-sien und später im Sachs en - G othai s ch en, welche bereits 1298erscheint. Hanns Moriz v. F., Landschaftsrichtcr und Landesältesterzu Brieg, wurde am 6. Mai 1720, Silvius Eberhard 1738 bohm.Freiherr mit dem Beinamen v. Ludwigsdorf. Die ersten RcichS-grafen dieses Geschlechts waren der k. geh. Rath und Landeshaupt-mann zu Glog an, Freiherr Hanns Wolf, und seine BrüderMaximilian Wenzel u. Siegmund, welche von K. Leopold l. in denböhm. Grafenstand erhoben wurden. Graf HannS Wolf erhielt 1714die kais. Bewilligung, sich künftig Graf v. Frankenberg u. Frhr.v. Schellcnhof zu schreiben und beide Wappen vereint führen zudürfen, so. d. Knesebeck. ^ V .Zedlitz. Bernd, Bcschr. zu dem Wappenb.d. preuß. Rheinprov. Taschenb. d. gräfl. Häuser 1841 u. f. Frhrl.Taschcnb. v. 1857. v. Hefner, preuß. Adel S. 8. T. 8. S. 43. T. 52. v. Ledebur I. 228. III. 254. Siebmachcr I. 51. v. Meding II.n. 247. - M. v. M., Erg. 14. 57.1

4. u. 5. Frankenberg. Siebmacher, II. 108 und III. 26, bringtWappen dieses Namens, welche anderen, wahrscheinlich erloschenenGeschlechtern angehören, sv. HF

Frankcnbcrgcr. Der Landschaftöapotheker zu Klagenfurth,Niklas Anton F., wurde im I. 1755 geadelt.sM. v. M., Erg. 288. v. HF

1. ch Frankcnburg, oberösterr. Uradel. Fridericus d e F r a n -chcnburg testis 1278. Der Chunradus Frankcnburgarius,welchen Bischof Leopold von Bamberg 1296sidelcm nostrum"nennt, gehörte wol nicht zu diesem Geschlecht, da die übrigen Zeugendes Briefes, z. B. Otto v. Orlamünde, Otto v. Schwarzburgauf eine nördlichere Heimat deuten. sM. B. V. 170. 177.1

2. Frankcnburg. Die Wittwe des Schauspielers Hölkeu, geb.Schöller, mit welcher sich der Feldmarschall Prinz Karl vonBayern vermählte, wurde 1859 unter dem Namen v. F. in denAdelstand erhoben. sK. bayer. Reggsbl. v. 1859.1 Eine frühere Nach-richt der illustr. Zeitung v. 1857, Nr. 726. S. 423, wornach obigeSchauspiclcrswittwe H. zur Gräfin v. Tegernsee erhoben worden,war unrichtig.

Frankenburg, s. Frank, Hutten.

Frankenbusch, s. Franck v. Frankenbusch.

Frankcndorf. Der österr. Oberst F. wurde 1766 geadelt.sM. v. M. 185. - v. H-1

Frankcnscld, s. Franchi.

ch Frankcnhanfc». Waltherus de Frankcnhusen testis 1230.Fredericus de F., canonicus zu Erfurt, gestorben 1370.sllrk. B- f. Nieders. II. 127. Mone IV. 256.1

Frankcnhcld, s. Kolb.

-s FranKcnhoucn, ein ausgestorbenes Geschlecht in der preuß.Rh ein Provinz; es kommt daselbst 1595 und 1620 vor.sv. Ledebur I. 230. Fahne II. 42.1

1. st Frankem»«!!», Frankmann, salzburger Geschlecht, führteden Schild geviertct mit einem gekrönten Mann, der eine Fahnehält, und einem Balken, darauf drei Lilien. Dieses Wappens war

Stammbuch des Adels in Deutschland.

Fran 377

der edel Steffan F.", -s zu Salzburg 1581. Urores fueruntprima: nata de Thunperg, sccunda: de Rettin gen. sO. SF2. st Frankem»»»», nt puto obcrpfäIzis ch, führte im Schildzwei Balken, der obere mit einem Stern belegt. sO. S-1

1. f Frankcnrcith, altbayer. Geschlecht, führte in G. zweigeschrägte schwarze Bärentazen. sO. S.1

2. -s Frankcnrcith ». Frankcncck, ein erloschenes tiroler Ge-schlecht, führten den Schild gespalten u. mit einem Balken überlegt.

sv. Mayerhofen, MssF

f Frankcnricd, kommen in Briefen des Klosters Prüfling im12. Jahrh. vor. sM. B. XIII. 128 ff.1

Franken-Sicrstarp, f. Sicrstorp und v. Hcfncr, preuß. AdelS. 42. T. 52.

1. 1 Frankcnjkcin, ein thüring. Dinastengcschlecht, dessenStammhaus F. an der W erra lag. Diese Grafen v. F. sind zuEnde des 11. Jahrh. erloschen und ihr Erbe kam an die Henne-bergischen Frank enstein (2).

2. -s Frankcnstcin, eine Linie der Grafen v. Hcnneberg, die

mit Ludwig v. Brauk enstein um 1090 anfängt und um 1347

-s ist. Sie gebrauchte ihr angeborues Henneberg. Wappen.

sLucä, Fürstensaal I l 78- v. Mcding II. n. 252. Schannat, clicnt.fuld. p. 83. Gottschalk, Ritterburgen:c., worin die Geschlcchtsbeschr. zufinden, VII. 285-1

3. 's Frankcnstcin, Pfälzer und elsäss. Adel, dessen Stamm-haus bei Kaiserslautern lag. Albertus de F. urkundet 1251.Johannes d e F. war Erzdiakon der Kirche zuStraßburg 1257.

sMone I. 239 ff. III. 149.1

4. Frankcnstcin, ein rheinländ. Geschlecht, dessen Stamm-haus im Kanton Steigerwald lag. Sie sind auch bei den Ritter-kantoueu Mittelrhein und im ortenau'schen Bezirk mit Sizund Stimme immatrikulirt gewesen, erhielten am 10. Jan. 1670von K. Leopold I. die Freiherrnwürde und ihr Wappen wurde 1706

mit dem v. cle en 'schen vermehrt. sSicbmachcrI. 123. Cast, AdelS-buch v. Baden. Tyroff I. >34. Gauhe I. 420. v. Hattstcin I.206. 212. II. 135. - Humbracht 107. 103. - Salvcr 146 ff. - Taschcnb.d. frhrl. Häuser auf 1849 u. 1855. Gottschalk, Ritterburgen Deutschl.VI. 359. v. Meding II. n. 249 ff. v. Lang 126. v. Hefner, Hess. u.nassau. Adel; bayer. Adel S. 34. T- 31. v. HF

5. 's Frankcnstcin, in Schlesien. Dieses Geschlecht war 1456besonders in Breslau ansässig, indem Peter F. Mitglied desRaths daselbst gewesen ist. S. auch Franz v. Frankcnstcin.

6. -s Frankcnstcin. Siebmacher, II. 30, hat ein frhrl. v. fran-k en st ei n'sches Wappen, welches wahrscheinlich einer längst erlosche-nen Familie, vielleicht den Franken stein 3., angehörte.

sv. Ledebur I. 228. v. HF

Frankcnstei», s. Franz, Göll. Frankcnthurm, s.Gautsch,-s Frankfurter v. Wcidenburg (Schild gespalten, vorn blau, gold,hinten roth, silber geviertet), ein landständischcs tiroler Geschlecht,das aus Klagenfurt um 1420 dorthin gekommen war.sO. S- v. Mayerhofen, MssF

Frank!) v. Frankcnliusch, s. Franck v. Frankenbusch.FraM, ungarisch. Mathias v. F. war 1835 Beisizer derraaber KomitatSgerichtstafel u. Hofconcipist beim ungar. Hofrathzu Wien. Josef v. F. 1857 Lieutenant im 51. k. k. Inf. Reg.

Franncr v. Franncrsbcrg. Der k. k. Obcrlieut. Kaspar F. wurde1825 mit v. Frannersberg in den österr. Adelstand erhoben.sE. SF

Franquö, geadelt 1841 vom Herzog von Nassau. Die Familieist daselbst angesessen und bedienstet. sfv-Hcfner, nassau.Adel S. 11F

48