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Adelsdiploms, wurde am 1. Dez. 1764 in den Nittcrstand erhoben,und am 28. Juni 1765 als Landmanu unter die neuen Geschlechterdes Nittcrstandcs aufgenommen.sWisgrill III. 47 u. f. - M. v. M. 109. 182. - v. H.)
Fillcrstcin. Das salzbnrgcr Adelsdiplom für Jgnaz F. wurdeam 24. Aug. 1724 veröffentlicht, sv. Schallhammer w.ff
1. Fils, eine daher, adliche Familie, von welcher nur dasWappen beibringt v. Hcfncr, daher. Adel S. 76. Taf. 86.
2. F Fils v. Filscck- Die v. Fils eck oder v. d. Fils warenalte schwäb. Ritter, welche die Burg Fils eck bei Göppingenbesaßen; sie waren stark begütert; Rudolf und seine Brüder warenohne männliche Nachkommen und mit ihnen starb das Geschlechtaus, und zwar zur Zeit des Kaisers Barbarossa. Die Grafenv. Aichelberg wurden dann Eigenthümcr der Burg, hieraufWürttemberg, 1566 v. Hoheneck, 1573 Moser, dannLeutrum, und zulczt v. Münch in Augsburg, oder Münchv. Mühringen. ^Griesinger 333.^
si Fitster aus Bruckhausen, bei Unna,sv. Steinen, westfäl. Gesch. II. 1106. ^ v. Ledebur I. 219.)
1. Filtz, Filz, schles. altes Geschlecht, das schon im I. 938
vorkommen soll. sSinap I. 363. II. 622. — Siebmacher I. 51. —Gauhc I. 405. — v. Zedlitz. — v. Ledebur I. 219. — v. H.)
2. si Filtz v. Horluerthml- Henricus et Theodericus Vilz deHorwertere testes in einem Graf H ohnstein'schen Brief 1231.Ein Thidricus Filz de Werthcre in einem klettcnberg'schenBrief 1242. sllrk. Buch für Niedersachscn II. 133. 170.)
Filtzhosscr. Der Reichshofrathsagent Joh. Michael F. wurdeim I. 1726 in den Neichsadelstand erhoben.sM. v. M., Erg. 283. — v. H.)
si Filwil, ein in Franken begütert gewesenes Geschlecht.sSchannat 83. — v. Meding 11. 241. — v. H.)
Fin, s. Defin. — Final, s. Hauspersky.
Financc- Im preuß. Heere befanden und befinden sich nochmehrere Offiziere v. F.; sie mögen wol aus der französ. Koloniestammen, sv. Ledebur I. 220. — v. Zedlitz.)
's Fincclair auf Klcwiencn, in Ostpreußen, bei Labliau. W. ?sv. Ledebur I. 220.)
Finck. In der Neumark blüht ein Geschlecht dieses Namens,das sich 1652 im Besize von Pitz er Witz und mehreren anderen Gü-tern befand. Aus ihm ging der preuß. General Jonathan Friedrichv. F. 1748 hervor, sv. Ledebur l. 226. III. 251.) Auch in Pom-mern seßhaft.
Fincke. Der österr. Oberstlicut. Karl Franz F. wurde 1789geadelt. sM. v.M., Erg. 283.)
1. si Finckh. Ich finde bei v. Ecker das Wappen eines bah er.Geschlechts dieses Namens, hat den Schild getheilt, oben leer, untenein Ring. sO. S.) Soll vielleicht Rinckh heißen?
2. Finckh. Andreas F. wurde wegen seiner Tapferkeit gegendie Türken im I. 1543 von K. Ferdinand für sich u. seine Familiein den Adclstand erhoben, dessen Nachkommen ihn erneuert erhieltenund von Kaiser Josef II. am 16. Okt. 1777 in des heil. r ö m. ReichsAdelstand erhoben wurden.
sv. Meding III. 218. — v. Zedlitz. — v. d. Knesebeck. — Grote,hannvvr. Wappenb. ?. 3. — v. Ledebur I. 220. — v. H.)
3. Finckh v. Ansscnctz. Der Sekretär Joh. Valentin F. wurdeim I. 1767 mit v. A. geadelt. sM. v. M., Erg. 283. — v. H.)
Finbcnegg, kärnthncr Geschlecht, führen den Schild gespaltenu. halb getheilt; 1. ein Schrägbalken mit drei Sternen belegt, 2. ein
Mond, 3. eine Schlange. sO. S.) Arthur Ritter v. F. war 1857Hauptmann im 6. k. k. Inf. Reg.
si Findinger, Vindinger, niedcrösterr. Rittcrstandsgeschlecht,das in der Mitte des 16. Jahrh. vorkommt.sWisgrill III. 48 ff. - v. H.)
Findler, I., österr. Hauptmann, wurde 1851 geadelt.sA. A. Zeit, von 1351.l
-s Fineck, Finccke: ein abgegangenes Mecklenburg, n. pom-mer'sches Geschlecht. Wird auch Vinecke geschrieben und kommtzuerst im I. 1449 vor. sZedler XI.VIII. 1596. — Siebm., Suppl.VIII. 13. — v. Ledebur I. 220.) Im Schild ein geköpfter und ge-stürzter Adler mit einem Balken überlegt. Günther v. F. aufKaron, uror Juliana Kripp v. Freidenegg, zu Donan-eschingen 23. Aug. 1667. sO. S.)
Finetti. Johann Franz F. wurde im I. 1776 in den Nittcr-stand erhoben. sM. v. M., Erg. 139. — Siebmacher, Suppl. XII. 21.— v. H.)
Fini v. Fabian») und Gntenegg, eine in Venedig in zwei Linienblühende Familie, wohin sie aus Cypern kam, und 1817 u. 1826österr. Anerkennungsdiplome über ihren älteren Adel und über den1638 erlangten erblichen österr. Freiherrnstand erhielt.sTaschmbuch der frhrl. Häuser 1848.)
1. Fink, Anton, ans einem von K. Josef II. 1782 geadeltenGeschlechte, steht in der galiz. Matrikel. sPoczet Szlachty 62.)
2. Fink. Michael Alexander F., k. bay er. pens. Hofkammer-
Rath , wurde am 14. Dez. 1785 vom Kurf. Karl Theodor geadelt.
sv. Hcfncr, bayer. Adcl S. 76. Taf. 86. — v. Lang 335. — Bayer.Wappcnbuch V. 38.)
3. Fink, Karl Eduard, aus Danzig, der Rechte beflissenin Leipzig, erhielt am 1. März 1826 vom K. von Sachsen dieFreiherrnwürde, sv. Hefner, sächs. Adel S. 9. T. 8; preuß. Adcl S. 42.T. 51. — Sächs. Wappenb. II. 21. — v. Ledebur III. 251.1
4. Fink. Die F. in der lübeckcr adlichen Zirkelgesellschafthaben drei Finken in ihrem Wappenschilds
sSiebmacher III. 193. n. 12. — v. H.)
5. 's Fink v. Aldenburg (im Schild ein Schabeisen), warenBnrgmänner zu Alsfeld in Hessen. sO. S.)
6. Fink v. Auerberg, Finckhen, in Bayern, Kärnthen u.Steh ermark seßhaft gewesen, sv. Krohne I. 291.— Gauhell.S. 285.) Lcztcrer behauptet, daß die F. v. Auerberg, die F.v. Finkcnberg und die F. v. Finken st ein eines Stammesund Ursprunges und die Beinamen nur Besiznamcn seien, sv. H.)
7. 's Fink v. Finkcnberg. v. Krohne, I. .292, spricht von demzu Leipzig verstorb- Dr. Georg F. v. F., von welchem übrigenszweifelhaft ist, aus welchem Geschlechte er stammt, oder ob er über-haupt aus einem adlichen Gcschlechte herkam. Er starb 1596.
sStepneri Epitaph. Lips. — v. H.)
8. Fink ». Finkciistcin, eine in den preuß. Landen jczt begüterte,ursprünglich kärnthnische Familie, aus welcher Konrad v. F. demdeutschen Orden in Preußen zu Hülfe eilte, n. von welchem die heuti-gen F. v. Finken stein, sowie auch der Heermcister des Schwert-Ordens in Lieft and, Hcidenrcich v. F., 1442, abstammen. DieFamilie erhielt am 4. Febr. 1716 von K. Josef I. die rcichsgräflicheWürde. Der Beiname Finken st ein ist einem Schlosse entlehnt,Welches die v. F. in Preußen erbauten. Ein Zweig der v. F. hatsich auch nach Schweden gewendet, sv. Hefncr, mcckl- Adcl S. 8. —v. H. — Gauhe II. 285 sf. 289. Dienemann 166. 710. 336. 363. —