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v> Ledebur I. 22V. III. LSI. — v. Zedlitz, woselbst eine ausführliche Be-schreibung dieses Geschlechts zu finden ist. — Wppb. des prcuß. StaatsI. 38. — Taschenb. der grast. Häuser >833 u. f. — v. Firks, Ursprungdes Adels in den Ostsceprovinzen 144. — v. Hefner, prcuß. Adel S. 7.Taf. 8- — v. H.)
9. Fink ». Finkeiistciii. Der Bankier u- Gutöbcsizer zu Lublin,Benjamin F., wurde im I. 1865 mit dem Beinamen v. Finken-stein in den galiz. Adelstand erhoben. sM. v. M. 182. — v. H.s
16. j-Fink v. KahcnMg, tirol. Uradel, nannten sich urkundlichzuerst „Vincarii" und waren im Etschland zu Hause. Die LinieF. v. K. ist 1396 mit Heinrich 4- Eine andere Linie auf Tablatist mit Jakob F. v. T. bald darnach m>d mit diesem das ganze Ge-schlecht 4- sO. S. — v. Mayerhofen, Mss. — v. Brandis. — v. H .sFinke, Thomas, dän. Assessor, und sein Bruder Johann,wurden 1674 geadelt, sv. d. KnesebecksFinkcnberg, s. Fink.
Fillkcncis. Wolf Sigmund v. F. zu Finken eck wurde 1651in die st eher. Landmannschaft aufgenommen. sO. S.)
Finkcr v. Eichhausen, ein schwäb. adliches Geschlecht, das sichjedoch nicht mehr in Schwaben vorfindet,sv. Krohne I. 295. — v. H.s
j- Finning, altbayer. Uradel. Das Stammhaus Oberfin-ning im Gericht Landsberg. Primus: Chuonradus de F. 1196.Ultimns: Walram 1346. sM. B. III. 509. VIII. 243.s
4 Finsing, Funsing; das Stammhaus im Gericht Ebers -berg, Oberbayern. Die v. F. waren Wappen - und stammgenossenmit denen v. Widerspach (f. d.), und Hund meint, die Leztcrenhätten nur um 1456 den Namen F. ganz fallen lassen. Die v. F.kommen zuerst um 1656 mit Wclftrcgil v. F. urkundlich vor.sO. S. - Hund III. 771. - M. B. VI. 33 ff.ssi Finsingcr v. Finsing, altbayer. Uradel, führte im Schildeinen Schrägbalkcn mit drei Rosen belegt; scheint also ganz ver-schieden von den Widerspachern zu sein. Hanns F. zu F. steht inder baycr. Landtafel 1476. sO. S.) Vergl. Finsing.
Finsterer aus Nrfahrn. G. Josef F., Hallamtsverwalter in Salz -bürg, erhielt durch eine adliche Erbtochter V.Kern das RittergutUrfahrn am Inn, und ein Adelsdiplom vom K. von Bayern am5. Sept. 1815, und Franz Xaver F., Nechnnngskommissär bei derGeneral-Zoll-n. Mauth-Direktion in München, damaligenBesizerdes Gutes U., erhielt vom K. von Bayern am 7. Sept. 1817 ein
Adelsdiplom, sv. Lang 335; Suppl. 97. — v. Hefner, bayer. AdelS. 76. Taf. 86. - v. HI
4 Finstcrhalgcr zu Eglfing, altbayer. Adel. Wilhelm Vinster-
holz 1463. Chunrat V. v. E. 1569. sM. B. X. 212 ff.)
-s Finsterlohe, auch Finstcrlohr, alte schwäb. Ritter auf der
gleichnamigen Burg im württ. O. A. MergentHeim, welche von
1224 bis 1572 blühten. sGriesinger 384.)
-s Finstcrwald (im Schild eine Hirschstangc auf einem Dreibcrg),
altbayer., auch tirol. alter Adel. Primus: Waltman v. Vinstercn-
walt 1156. Ultimus: Ulricus 1378. sO.S. - M. B. VI. 73 ff.s
Filistcrwlitd, s. Finsterwalter.
Finsterwaltcrv. Finsterwald. Der östcrr. Hofrathssckrctär MathiasBenedikt F. wurde im I. 1729 mit Edler v. Finstcrwald in denRcichsritterstand erhoben. sM. v. M., Erg. 139. — v. H.s
4 Finstingcn, ob errstein. Uradel. Hugo de Vinstingenwar 1462 Kanonikus zu Straßburg. sMone VI. 435.)
j- Fiorcniini. (Im Schild ein Balken, darüber ein Adler, unterdem Balken ein Arm, der einen Blumenstrauß hält.) Johann v. F.,
markgräflich bad. Stallmeister zu Karlsburg, 1595. Der Namewurde später verdeutscht in Blüm igen. sO. S.)
Fiorcschi v. Wcinseld. Der Bürgermeister Mathias F. zu Neu-mark in Tirol wurde im I. 1781 mit Edler v. W. geadelt.sM. v. M., Erg. 283. — v. HI
Firik. Der Frhr. Kl. v. F. wurde 1857 für seine Personin den preuß. Grafenstand erhoben. sA. A. Z. von 1857.)
Firks, Wirkcs, Birk :c. :c., eine adliche, Kurland undLiefland ungehörige Familie, woraus sich Mehrere am Ende des18. Jahrh. in den preuß. Staaten und besonders auch inSchlesien niedergelassen haben. Im I. 1325 erscheint BcrtholdVirike mit mehreren anderen Rittern als Bevollmächtigter beiK. Kristof von Dänemark; 1344 erscheint Heinrich v. F. unterder esthländ. Ritterschaft, sv. Zedlitz. — v. Hefucr, preuß. AdelS. 42. T. 52. — v. Firks, Urspr. des Adels in den Ostsceprovinzeu 136.Dorst, allg. Wappcnb. 36. — Sicbmacher III. 168. V. 157. — Frhrl.
Taschenb. v. 1857 u. 58. - v. Ledebur I. 221. III. 251.) Im I. 1857erhielt Klotar v. F. für seine Person die preuß. Grafenwürde mitdem Namen v. Blankensee-Firks. sGräfl. Taschenb. v. 1858.)
Firniiail, eine sehr alte tiroler, oberösterreichische und
salzburgische adliche, dann freiherrliche, zulezt im I. 1728
gräfliche Familie, die das Erbmarschallamt im Bisthnm Trient
bestzt, hat ihren Namen von dem daselbst erbauten Schlosse dieses
Namens, das aber 1473 schon der Erzherzog Sigismund gekauft
und den Namen in Sigismunds krön verwandelt hat. (Diese
gewöhnliche Angabe ist unrichtig. Das Schloß Sigmund skron
wurde vom Erzbischofe Sigmund v. F. im 17. Jahrh. bei Salzburg
erbaut und gehört gegenwärtig dem König Ludwig von Bayern.
Die Krone im Wappen der v. F. bezieht sich auf dieses Sigmunds-
kron. sv. Hefner.)) In: I. 1497 wurden sie Pannerherren, u. im
I. 1526 erhob sie K. Karl V. zu Freiherren und zu dem ersten
Geschlechte auf den tirol. Hof- und Landtagen; am 26. Sept.
1749 die Kaiserin Maria Theresia zu Reichs - u. crbländ. Grafen.
sSicbmachcr II. 37. — M. v. M. 17 u. f. — Bucelini II. 117. —Brandis. ^ Gauhe I. 466. — v. Lang 25 u. f. — Taschenb. d. gräsl.Häuser 1844 u. f. — Jahrb. des deutschen Adels 1847. — v. Hefncr,tiroler Adel S.6. T. 6; bayer. Adel S. >0. T. 4; Erg. Bd. S. 6. — v. H.)
ch Firmit. Ein Johannes de F.,' canonicus zu Passau, ist1373 daselbst 4 und in der Herrenkapclle des Domes begraben.(Verhandlungen des histor. Vereins für Niederbayern VI. 119.)
1. 4 Firnhaber n- Elmstein, ein adliches Haus in Frankfurta/M. Die Familie kam 1685 aus Wertheim nach Frank-furt a/M. und wurde 1755 mit v. E. geadelt. Erloschen 1849.
sv. Ledebur III. 252. — Siebmacher, Suppl. X. 13. — N. gen. Hdb.1777. S. 202 u. f.; Nachtr. II. 145. — v. H.)
2. 4 Firnhalier i>. Elmstein. Unterm 14. April 1826 hat derGroßherzog von Hessen dem einzigen Sohne des geh. Legations-Ratheö Jordis, Georg Kristian Rudolf I., aus Frankfurta/M., erlaubt, den Namen und das Wappen des kurhcss.Kammerherrn Johann Konrad F. v. E. auf der Sch mitte beiGießen annehmen und führen zu dürfen.
sv. Hefncr, frankf. Adel; Hess. Adel.)
4 First, ein adliches Geschlecht, dessen Stammhaus gleichenNamens im Hcchingen'schen lag. „Nos Dominus Hcsso deVirst" 1691. sMone IX. 211.)
1. 4 Fischbach, altbayer. Adel. In Blau übereinander, auch
nebeneinander, zwei s. Fische. Dieß Geschlecht kommt zuerst 1176
vor und war vielleicht verwandt mit den Fischbach 2.sO. S. - M. B. III. 318. VII. 477 ff.)