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1 (1860) A - F : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 9898 Adels-Geschlechter
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Fia

Fiarno, s. Ferrari.

Fiath v. EörnionycL, ungarisch. Peter F. v. E. war 1835Beisizer bei der Distriktstafel jenseits der Donau zu Gnus.

Fichard, gen. Daur», Eiscncck, ein der Gancrbschaft Limpurgin Frankfurt a/M. einverleibtes adliches Geschlecht. sN. gen. Hdb.1777. S. 185-37. 1778. S. 241-43; Nachtr. II. 134 n. f. 265; zweiterNachtr. S- 4. 144. — Siebmachcr I. 211. n. 8. V. 213. n. t.s Das altePatrizicrgeschlecht v. F. ist 1771 erloschen und der Name auf denAdoptivsohn B. v. E. übergegangen sNebmann, MsptF, wozu 1831die Erlaubniß crtheilt wurde. S. Baucr v. Eisencck. sv. Hefner,frankf. Adel.s Mar Fichard, gen. B. v. E., östcrr. Unter-lieutenant, erlangte 1857 die Freiherrnwürde.sOesterr- Milit. Schemat. von 1858. — v. H.s

1. Fichtcl, aus Franken stammend, von wo sich Einer desGeschlechts nach Ungarn wendete, dessen Urenkel am 20. Nov.1646 von K. Ferdinand III. in den Adelstand erhoben wurde.

sLeupold 330. — Sicbmacher V. 89.s

2. Fichte!- Der Pens. Major Friedrich v. F. wurde im I. 1817in den Freiherrnstand erhoben. sM. v. M. 49. - v. H.s

Fichtenau. Georg Jellonschegg, alias Ielonscheg, Edlerv. F., wurde am 19. Juli 1792 in den Rcichsritterstand erhoben undam 19. Sept. 1795 in Krain landständisch, sv. Hcfner, krainer AdelS. 8. T. 6.s Eugen Ritter v. F. 1857 Kadct im 7. k. k. Kür. Reg.

Fichtcustanim, s. Kempen v. F. — Fichtensnicig, s. Gastgeb.

Fichtl. Franz Leonhard Anton F., nicderösterr. Landschafts-Sekretär, und seine Vettern, Franz Kristof n. Philipp Jakob, wurdenam 2. Jan. 1755 mit Edle von in den Rcichsritterstand erhoben.sM. v. M., Erg. 139. — v. H. — v. Schallhammer.s

Ficin, Vicini de FiciniS, ein nicderösterr. Geschlecht, ansdem Anton de F., Kaufmann zu Pettau n. Gr atz, von KaiserMarimilian 1. im I. 1506 in den RcichSadclstand erhoben wurde.Msgrill III. 44. - v. H-s

Fielt, stammen aus Franken. Primus: Paulus F., Handels-herr zu Nürnberg, 1601. Später sind sie in die OberPfalzgezogen, haben 1769 den Reichsfreihcrrnstand erhalten und sich in diebeiden Linien v. Ammerthal n. Angelthnrn gethcilt. Von dererstcren waren: Kristian Josef Frhr. v. F., 1773 knrbayer. Truch-seß, 1782 wirkl. HofgcrichtSrath; Josef Frhr. v. F., 1764 knrbayer.geh. Rath und Vizekanzler zu Mannheim, auch Oberkurator derUniversität Heidelberg; Kristof Frhr. v. F. auf Ober - u. Unter-A m merthal, knrfürstl. Regierungsrath zuAmberg, Pfleger zuHeideck u. Hilpoltstein, Hofkavalier I. Durchl. der verwittwetenPfalzgräfin von Zweibrücken, 1784; Joh. Kristian Frhr. v. F.,der Gottcsgelahrthcit Doktor, fürstl. regcnsbur g. u. sürstl. eich-st ä d t'scher geistl. Rath, Dekan u. Stadtpfarrer zu Sulzbach 1761,1784. Diese Kay er. Linie ruht noch auf einem Mannssprossen, deraber sich des adlichen Prädikats gegenwärtig nicht bedient. Diean gelth urner Linie ist in Baden begütert.

sO. S. — v. Hcfner, bayer. Adel S. 34. T. 31; Erg. Bd. S. 13. —Cast, Adclsbuch von Baden. — v. H .s

Fickclschercr v. Löuicuck, österreichisch. Franz Alois F. v. L.war 1835 Professor der Wundarzncikunde zu Wien.

Fickcuhold, Vickhold, alte Oldenburg. Familie.sGauhe II. 284. - v. H.s

Fickcr, eine im Neumärk. - BresIa u'schcn seßhafte Familie.sSilesiogr. 0. 8. S. 772. — Sinap II. 622. - Sicbmacher V. 99.— v. Ledebur I. 219. — v. HF

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Ficquclmont, ein gräfl. Geschlecht in Oesterreich, welchesauS den Niederlanden stammt.sTaschenbnch der gräfl. Häuser 1844 u. f.s

Fidicin. Gottlob Ernst v. F. aus Ungarn, daselbst HeliosHygadus genannt, ließ sich 1702 in Oberschlcsien nieder,und Pflanzte seinen Stamm fort. sv. Zedlitz.s Nach v. Ledebur,

I. 219, ist ihr Adel nicht anerkannt worden.

1. Fidler, wurde 1589 in den Adelstand erhoben. sR. T. A. R.s

2. Fidlcr v. Mcrstain. Am 30. Aug. 1698 wurde die kais. Adcls-verlcihung für Konrad F. in Salzburg bekannt gemacht.

sv- Schallhammcr?c.s

3. Fidlcr v. Isarborn- Den nachgelassenen Kindern des verstor-benen Artilleriehauptmanns Fr. F. wurde 1854 der österr. Adel-stand mit v. I. crtheilt. sA. A. Z. v. 1854F Die Kinder waren:A. F., österr. Hauptmann, und F. F., Hauptmann im General-Quartiermcistcrstabe.

Ficbig. Mehrere Offiziere v. F. befanden sich 1836 im preuß.Heere. Ihr Herkommen ist nicht näher bekannt,sv. Zedlitz. — v. Ledebur I. 2I9.s

1. Fiedler, preuß. Generallieutenant, erhielt am 7. Juni1856 den preuß. Adel. sv. Ledebur III. 251.s

2. Fiedler, Josef, k. k. Oberstlieutenant, erlangte 1839 denösterr. Adelstand. sE. S. — v. Ledebur I. 219. III. 251. — Sieb-macher II. 153.s 1859 als F. M. L. und Kommandant zu Pragin den Freiherrnstand erhoben.

sA. A. Zeitung von 1859-s

3. Fiedler v. Westin- Joh. Gottlicb F. wurde von K- Karl VI.am 24. Juli 1726 in den böhm. Adelstand erhoben.

sv. Hefncr, sächs. Adel S- 26. Taf. 28. — v. H.s

Fiege, bremcn'sches Geschlecht. sMußhard 231. — v. Mediug

II. 239. — Grote, hannövr. Wappenbuch. — v. H.s

1. si Ficgcr v. Melau, auch v. Fricdbcrg und Hirschbcrg, ein Ge-schlecht aus Hall im Innthal, ist durch Gewerkschaft reich u. mächtiggeworden. Waren Erbobcrstjägermcister in Tirol seit 1686 undwurden am 26. Sept. 1694 in den Rcichsgrafenstand erhoben. Eineandere Linie in Oesterreich ist 1736 gegrast worden. Das Geschlechtist 1802 mit Josef Graf F. im Mannsstamme gänzlich F.

sO- S. — v. Hcfner, s tiroler Adel Taf. 3. — v. H. unter Fug er.s

2. si Ficger v- Nöspingcn, ein von den F. v. Melau verschie-denes tiroler Geschlecht, führte den Schild geistertet von Blauund Gold; 1. u. 4. zwei g. Pfeile, 2. u. 3. ein bl. Löwe. sO. S.s

Ficlitz, ein posen'sches Geschlecht. W.: Rogala. S. Filtz.sv. Ledebur III. 251F

Ficnncs, s. Dubois v. F.

Fiercus. Zwei Herren v. F., Vater u. Sohn, wurden von KaiserMarimilian am 27. März 1624 unter die neuen Geschlechter desnied er österr. Nitterstandes aufgenommen.sWisgrill III. 46 u. f. — v. H.s

Fictta. Josef Graf v. F. wurde 1774 kurbay er. Kämmerer.sStaatskalcnder.s

Fihaiiser aus Miac;owie, ein 1782, 1837 u. 1841 in verschie-denen Zweigen in die österr. - galizische Matrikel aufgenommenerAdel. sPoczct Szlachty 62.^j

Filippi, s. Gian.

Fillcnbaum, Fielenbaum. Philipp Josef Edler v. F., Dr. derRechte, nicderösterr. Landrath, erhielt im I. 1756 die Bestä-tigung des von K. Ferdinand III. am 30. Aug. 1637 erhaltenen

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