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1 (1860) A - F : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 9898 Adels-Geschlechter
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Fetz — Fia

1> ch Fetzcr, Vetzcr. (Im Schild ein Schrägbalkcn.) MathiasF. erhielt 1551 vom Hofpfalzgrafcn Apian in Ingolstadt einenWappenbrief; er kam von Ulm nach Nürnberg. Seine Nach-kommen wurden 1758 gerichtsfähig daselbst. Karl Joh. F., Dr. derArzneikunde, wurde 1752 in den Adclstand erhoben.

(Rcbmann, Mspt- — Will's Münzbelustigungen IV. 299. — Tyrofs,» neues Wappenwerk I. 28. — Siebmacher II. 164.1

2. ch Fetzcr u. Geispitzheim. Eine Linie der v. Geispitzheimführte den Namen Fetz er oder Vetzcr v. G- fv. Humbracht, T. 188.

— Gauhe I. 494. — Siebmacher V. 117.; S. auch Geispitz heim.

3. 's Fetzcr v. Vckcnhauscii, schwäb. Adel. Schild gespalten,vorne ein Einhorn, hinten mehrmals schräggetheilt. Wilhelm F. zuO- (Heidcnheim) steht in der bayer. Landtafel 1496.

(O. S. — Siebmacher I. 115.1

f Feuchten, Füchten. Das Stammhaus im Gericht Altötting.Dieß Geschlecht kommt in Briefen der Klöster Baum bürg undReichersberg 1166—1266 häufig vor. (M.B. III. 61 fstl Vergl.Feuchter.

Fcuchtcnbcrgcr v. Fcuchtcnbcrg. Mathias Josef F., niederösterr.geh. Hofkonzipist, wurde im I. 1719 mit v. Feuchtenberg geadelt.

(M. v. M. 182. - v. H-1

1. -f Feuchter, ein in Nied er Österreich sowvl, als inOesterreich ob der Ennö begütert gewesenes Geschlecht.

(Wisgrill III. 37 sf. 49. — v. H-1 Vergl. Feuchten.

2. 1 Feuchter aus Glaubitten, bei Nastenburg. (v. LedeburI. 219. III. 251-1 Wappen?

Fcuchterslcbcn, österreichisch. Wilhelm Frhr. v. F. war1835 k. k. Fcldmarschalllieutenant zu Brood, und Ernst Frhr.v. F. Mitglied der medizinischen Fakultät zu Wien.

st Fcuchtwangc», eine alte ehemalige fränk. Familie, davonEinige auch im Preußischc n und Liefländischen gelebt haben.

(Gauhe. — Siebmacher V. 26. — Sinap II. 622. — Zedier IX. 635.

- v. H.1

1. Feuer, ein schles. Geschlecht, das von den Feuer oderFeuer er in Bayern ganz verschieden ist.

(Sinap I. 362. — Gauhe I. 495. — v. Mcding III. 217-1

2. Feuer. Der liegnitz. Kammerburggraf Melchior FriedrichJgnaz F. wurde im I. 1762 in den böhm. Nitterstaud erhoben.

(M. v. M., Erg. 139. — v. Zedlitz. — v. Ledebur I. 219. — v. H-1

Feuer, s. Fenerschütz.

1. — 2. st Fcucrbach, ein altes Nittcrgeschlccht in Schwaben,welches seinen Siz zu Feuerbach bei Stuttgart hatte. Im IltenJahrh. nannten sich die Ritter auch Weiß v. F., wie GriesingerS. 386 meint, v. Ledebur, III. 93. n. 1., führt das GeschlechtW. v. F. an als am Rhein —bis 1669 — begütert, und auchin Ostpreußen bis 1727. Dieß Geschlecht wird übrigens Waißv. F. geschrieben, und ist wol auch von den F. bei Stuttgartverschieden. (Siebmacher I. 133. V. 126. 139. — Fahne I. 447.j

3. st Fcucrbuch. Hanns F. aus Görlitz wurde am 3. Juli1545 von K. Karl V. geadelt. Die Familie ist erloschen.

(Dorst, allg. Wappcnb. II. n. 246. - v. Ledebur I. 219. III. 251.1

Fcuerbach, s. Waiß.

Fcncrlein, Fcyerleiu, uns und zu Ncucnstatt, ein Geschlecht, dasim 1.1551 von K. Karl V. einen Wappenbrief erhielt. Rcbmannsagt in seinem Manuskripte, daß die Familie in den Adelstand seierhoben worden. Wappcnbricfe, welche nach Kaiser Maximilian I.ertheilt wurden, geben nicht den Adel, wenigstens wird er nicht

als solcher anerkannt. Der Kurfürst von Bayern erhob den vor-maligen altd orfer Prokanzlcr P. I. v. F. am 21. Sept. 1796von Vikariats wegen in den Rcichsrittcrstand.

(Tyrofs 196. — Sicbenkees I. 361. — v. H-1Fcurrsbcrg, s. Kohl.

st Fenerschütz, Feuerschütte, ein vordem im Braunschweig-Lüneburgischen begütertes, im I. 1652 abgcstorb. Geschlecht,(v. Mcding I. 239. II. 726. — Gauhe I. 495. — v. H-1

1. st Feuerstein, Fiwcrstcin, Fuirstcin, kommen von 1166—1266 in Briefen altbayer. Klöster vor. Nescio an antecessoresgcntis sequentis? (M. B. II. 299 sf. VII. 477 ff-1

2. Feuerstein u. Fencrsteinsbcrg. Kaspar F. oder Fewerstein erhieltfür seine dem Hause Oesterreich bei den schmalkaldischcn Unruhen ge-leisteten Dienste am 26. April 1559 einen Wappeubricf, welchen sich1576 dessen Enkel Kaspar F. aus dem bregenzer Wald vom Bürger-meister der Reichsstadt Usni vidimircn ließ. Der österr. Oberst -Fcldzeugmcistcr Anton Ferdinand, und Andreas Leopold, Artillerie-Oberst, erhielten im I. 1757 den Freiherrnstand mit der Bestätigungdes von ihren Voreltern geführten Beinamens v. Fencrsteinsbcrg,und wurden im I. 1793 in den Grafenstand erhoben.

(M. v. M. 17. 49. - Siebmacher, Suppl. VI. 21. — Dorst, alla.Wappcnbuch I. 148. — v- H-1

ch Fenlcnbach. Die v. F. kommen in Briefen des Klosters

Geisenfeld vor um 1266. (M. B. XIV. 199 fstl

ch Fcurcr, auch Fcwcr, v. Psctrach, altbayer. Uradcl, erscheinen

zuerst 1297 und sind 1579 mit Ulrich F. v. P. erloschen.

(v. Hcfner, ch bayer. Adel S. 2. Taf. 2. — Hund III. 394-1

Fcuri aus Hitzing und Niebelsbach, ein seit Mitte des 17. Jahrh.

erscheinendes, vom Kurf. Mar. Josef von Bayern am 6. Aug. 1764

in den Frcihcrrnstand erhobenes Geschlecht.

(v. Lang 122. - v. Hefner, bayer. Adel S. 34. Taf. 31-1

ch Fcwcr, ein in Westprenßen begütert gewesenes Geschlecht;

vielleicht einerlei mit Feuer. Im I. 1756 besaß die Familie das

Gut Waldau. (König's Samml. — v. Zedlitz. — v. Ledebur I. 219-1

Fcycrer v. Flanunenbeig. Joh. F. v. F., k. k. Rath, wurde am

22. Febr. 1676 in die steyer. Landstandschaft aufgenommen. (O.S.s

Fcycrtag, wurde von K. Ferdinand im I. 1653 geadelt, und

im I. 1712 in die salzburg. Landtafel immatrikulirt.

(v. Lang 334. — Wappenb. des Könige. Bayern V. 37. — v. H-1

ch Fcyertagcr, ein ausgcstorb., ursprünglich bayer. Geschlecht,

das aus dem Salzburgischen sich nach Oesterreich wendete.

(Wisgrill III. 49—44. — Siebmachcr I. 49. — v. H-1

Fci>lm. Der Dr. der Medizin Johann F. wurde im I. 1763

in den Neichsadelstaud erhoben. (M. v. M., Erg. 283. — v. Hl

Fcyrcr, Landschaftsbuchhalter in Oesterreich, wurde 1838

mit Edler von geadelt. (E. S-1

Feyszehist, A., Stuhlrichter zu Pozrad, kaschauer Bezirk in

Ungarn, erhielt 1858 den Adel. (A. A. Z. vom Jan. 1859.1

Fiala v. Ucilchcnau. Der österr. Hauptmann F. bei Colloredo

Infanterie wurde 1859 mit v. V. geadelt. (A. A. Z. März 1859.1

Fialkn, M., österr. Major im 28. Inf. Reg., wurde 1856

geadelt. (A. A. Z. von 1856.1 Moriz v. F. 1857 im 28. österr.

Jus. Reg.

Fiulkowski, eine im Posen'schcn wohnende adliche Familie.(V .Zedlitz.— v. Ledebur I. 219-1 Wappen: Slepowron. Auchin Galizicn wurden Jan Basili, Tcodor, Gregor, Elias undStefan v. F. 1868 immatrikulirt. (Poczet Szlachty 62.1