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1 (1860) A - F : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 9898 Adels-Geschlechter
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Gelehrtcnbank zu Amberg 1784. sStaatskalender.) Weiß nicht,ob zu Fernberger oder zu Formberger gehörig, oder ob eineigenes Geschlecht?

1> Fcrnlicrgcr v. Auer. Der Sohn eines gemeinen Soldaten,welcher sich in den italien, Kriegen auszeichnete, wurde von KaiserKarl V. im I. 1545 unter obigem Namen geadelt.

jValvasor, Ehre des Hcrzogthnms Krain. — Schrenk, im großenHeldmbuche. ^ Zedier IX. 586F

2. si Fernberger zu Egcnbcrg, altes Rittergeschlecht, das ausFranken und besonders ans dem Brandenburg-Ansbach'schenentsprossen, wo auch unweit Ansbach ihr Stammgut Fernberg ge-legen, und von wo ans sie sich nach Tirol und spater nach Oester-reich wendeten,sv. Hoheneck III. 15g ff. — Wisgrill III. 31 ff. — v. HF

Fcrnlicrgcr, s. auch Formberger.

Fcrncmont, aus Piemont entsprossenes, dann nachLothri n-g e n und in die Niederlandc, im 17. Jahrh. aber nach Oester-reich u. Schlesien gekommenes, jezt gräfl. Geschlecht. Sie hießeneigentlich Barbice oder Barwiz, erwarben im 16. Jahrh. dieHerrschaft F. in Lvthring en, und wurden zu Freiherren v. F. er-hoben. Durch einen glücklichen Helden faßten sie festeren Fuß inSchlesien, und dieses war der österr, Gencralfeldzcugmeistcr Joh.Franz Bar Witz, Frhr. v. F., welcher am 1. Juni 1643 in die neuenGeschlechter des nieder österr. Hcrrenstandes aufgenommen wurde.Er war Kommandant der Festung Großglogau und erwarb nebstanderen Gütern das Städtchen Schlawa. Der Reichsadcl der Fa-milie war am 5. Juli 1592 bestätigt worden, n. am 13. Sept. 1748

erlangte dieselbe den preuß. Grafenstand.

sv. Ledebur I. 2>8. III. 251. — Taschcnb. der gräfl. Häuser 1836 u. f.— Jahrb. des deutschen Adels 1848. S. 595. — Sinap II. 33V. —Vehse, Gesch. des österr. Hofes n. Adels III. 26. — Henel, silcs. renov.v. Vlll. p. 4l>d, v. Hcfner, preuß. Adel S. 7. Taf. 8. - WisgrillIII. 36 u. f. - M. v. M. 12. - v. HF

Ferncmoiit, s. Barwiz.

1. Ferner v. Fcrnnn. Der Reichsagent Franz Jgnaz F. wurdeim I. 1756 mit dem Beinamen v. Fern au in den N. Adelstanderhoben. sM. v. M., Erg. 232. - v. HF

2. Ferner v. Fernbcrg. Der bochnicr SalinenkassakontrolleurF. wurde im I. 1786 mit v. Fcrnberg in den galiz. Adelstanderhoben. sM. v. M., Erg. 282. — v. HF

Fcrniani, italienisch. Gräfin v. F., geb. v. Mazolani,befand sich 1835 unter den österr. Sternkrcnzordensdamcn.

Feronce v. Rothenkreuz. Der Associs des GroßhandlungshausesFries u. Komp. wurde im I. 1819 mit Edler v. R. geadelt.sM. v. M., Erg. 282. — v. HF

Feroni, italienisch. Luise Marqnise F. war 1835 österr.Stcrnkreuzvrdcnsdame.

1. Ferrari. Der Chcv. Giulio F. in Vicenza ist am 7. Juli1768 in den preuß. Freiherrnstand erhoben worden.

sv. Zedlitz. — v. Ledebur I. 218. — v. Hefner, preuß. Adel S. 42.Taf. 51. — v. HF

2. Ferrari v. Fiarno de Sotta, Zt. Martin und n. Consiglio, im

Val di Ledro. Angclo Maria F. w. in Tirol wurde im I.1798 mit den genannten Beinamen geadelt. sM. v. M., Erg. 282F

3. Ferrari». Wchicpsw. v. Hefner, tiroler Adel S. 6. T. 6, fuhrteine Grafenfamilie F. v- O. unter dem tiroler Adel an. Diese Fa-milie befand sich auch während des Besizes von Tirol — in Bayern.Im österr. Wappenbuche, III. 9, kommt das Wappen auch unterdem Namen Ferraris vor. sv. Hefner, Erg. Bd. S. 4. — v. HF

Stammbuch des Adels In Deutschland.

Ferraris, italienisch. Markwart Graf v. F. war 1357Kadet im 59- österr. Inf. Reg.

Fcrrcnhain, f. Ferrich. — Fern, f. Pellcgrini.

Ferne ii. Hudibitck, wahrscheinlich ungarisch. Anton F. v. H.1857 Rittmeister im 5. österr. Ulan. Reg.

Ferrich v. Fcrrcnhain. Der öster r. Hauptmann Stefan F. wurde1861 mit Edler von in den Neichsritterstand erhoben. '4

sM. v. M. lv3. — v. HFFe rro. Der nieder österr. Regierungsrath u. SanitätsreferentJosef F. wurde im I. 1864 Ritter. sM. v. M. 109. — v. HF

Ferro»! o. Cichcnkron. Der jubilirte Rcchnungsrath Josef KarlF. wurde im I. 1818 mit Edler v. E. geadelt-sM. v. M. <82. — v. HF

Fcrry, eine französ. alte adliche Familie, aus deren Hausder Graf Albrecht v. SeiboltSdorf eine Tochter zur Gemahlinhatte, sv. Krohne 1. 290 u. f. — v. HF

Fersen, Versen, ein altes pommer'sches Geschlecht, welchessich auch nach Schweden gewendet u. sich daselbst zu den höchstenStellen emporgeschwungen hat. (Von denen v. FerS, genanntSteuermei st er, in Hessen ist dasselbe wol zu unterscheiden.)Konrad v. Versen, wie sich das Geschlecht in Pommern schreibt,war schon 1364 pommer'scher Rath. Hanns v- F. wurde am4. Nov. 1674 schwed. Freiherr, und Neinhold Joh. v. F. Frhr.v. Kroncndahl, dessen Sohn, von K. Karl XII. am 23. März1712 als Reichsrath u. Generalfeldzengmcistcr in den Grafcnstanderhoben. sGauhe I. 1952; Anh. >454 u. f. — Siebmacher V. 169. —Hupel, Material. <783. S. 376. 1789. S. 110. - Bagmihl I. 3. —v- Ledebur III 55. 354. — Micrälins, ant. Pom. VI. 382. — ZedierXUV1I. 1783. — v. Zedlitz. — v. Firks, Ilrspr. d. Adels in den Ostsee-Provinzen 152. v. HF

7 Fcscncck, schweizer Adel. Hugo de Vese necke testis ineinem Brief des Bischofs Lütold von Basel 1239.sMone IV. 225.F

7 Fcscninayr, augsburger Geschlecht (Stammwappen: einkniender Mann mit Fesen- oder Kornähren in der Hand), welchesum 1625 von K. Ferdinand II. den Adelstand und ein vermehrtesWappen erhalten hat. Karl Ferdinand, 7 um 1736, war der Leztedes Geschlechts, sv. Stetten 276FFessenbach, s. Villa.

Fcstenbcrg, gen. Packisch, altes schles. Geschlecht, welches vonder fränk. Familie v. Vestenberg, deren Güter in der Nähevon Ansbach lagen, wol zu unterscheiden ist.

sv. Ledebur I. 218. — Sinap 1. 687. II. 855. — Siebmacher l. 51.- v. Mcding II. 233. - Gauhe II. 282 u. f. - v. HF

Feienberg, s- Hassenwein.

Fcstenburg, s. Gerard, Kraft, Vestenbnrg.

Festcncck, s. Fränzl. — Fcstcnsels, s. Klinckherr.

Fcstengrnnd, s. Hänßler. — Fcstcrtrcu, s. Riebe! v. F.

Festestes de Tollna, ungar. Adel.sTaschenb. der gräfl. Häuser von 1844 u. f. — Jahrb. d. deutschen Adels1848. S. 296. - v. H. — v. Schönfeld I. 205F

Fcsti v. Ebcnbcrg und Draunseld. Der Dr. der Rechte, JosefJnnocenz F., wurde im I. 1776 mit Edler v. E- u. B. in denReichSritterstand erhoben. sM. v. M. 139. — v. HFFcstwill, s. Halbhub er.

Fetter v. Fchdcnfcld. Der österr. Rittmeister Karl F. wurdeim I. 1822 mit dem Beinamen v. Fehdenfeld geadelt.sM. v. M., Erg. 283. - v. HF

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