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2. Cichhotz. Der schlcs. Kammerrath Dietrich v. E. wurdeim I. 1701 von K. Leopold I. in den Neichsfreiherrnstand erhoben.Wappen: Geviertet; 1. u. 4. bl. Feld 3 Stauden mit Eicheln aufgr. Boden; 2. u. 3. g> Feld auf gr. ein Eichhörnchen. jSicbm. V. 23.
— v. Ledebur I. 194. — M. v. M., Erg. 54. — v. Zedlitz. — ZedierVIII. 32 i. 469. — v. H.j
1. Eichhorn, Karl Friedrich, preuß. Reggs. Rath zu Breslau,Sohn des verstarb. Ministers zu Berlin, wurde am 27. Febr. 1856von Preußen geadelt. sA. A. Z. von 1856. — v. Ledebur III. 246.)
2. Eichhorn v. Wlcszkorv. Der Dr. der Medizin, Franz E.,wurde im 1.1819 mit v. O. geadelt. sM. v. M., Erg. 277. - v. H.)
st Eichhorst. Ditlinus de Eyghorst Zeuge in einem BriefHerzog Barnim'ö von Pommern 1335. Bernwart v. Eikhorst,Marschalk desselben Herzogs 1347. sCod. brand. XIII. 249.326.js
st Eichicht, ein im Voigtlande, in Franken und Thü-ringen begütert gewesenes Geschlecht.
sv. Ledebur I. 195. III. 246. — v. H. — v. Meding I. n. 266. —König I. 859. — Garthe II. 243 u. f.)
Ejchingcr v. Eichstamni, ein fränk. Geschlecht, das dem Ritter-orte Gebürg immatrikulirt war. IBiedermann, Gebürg I. — v. H.)Vergl. auch Aich inger v. Aich stamm.
Eichingcr, s. Aichinger.
1. Cichlcr. Der österr. Rittmeister Joh. Konrad E. wurde1757 geadelt. sM. v. M. 177. — v. H.j
2. Eichtcr, eine preuß. Familie, deren Wappen verschiedenist von dem der anderen Familien v. E. Ucber den Ursprung diesesGeschlechts findet man nichts angegeben; Heinrich v. E. war 1809preuß. Major, und ist 1831 zu Tilsit gestorben. Sein Sohnwar 1828 Hauptmann im preuß. Dienste.
sv. Ledebur I. 195. — Preuß. Wappenb. III. 12.)
3. Cichlcr v. Auritz, Freiherren, die dem Ritterorte Altmühlin Franken immatrikulirt waren und nun zum bayer. Adel gehören,haben ihren Ursprung in der Lausitz, und wurde ihnen von KaiserRudolf II. und Mathias ihr Adel nicht nur erneuert, sondern siewurden auch 1712 in den Freiherrnstand erhoben.
sv. Hefncr, bayer. Adel S. 33. T. 29; Erg. Bd. S. 12; preuß. AdelS. 41. T. 56. — v. Ledebur I. 195. — v. Lang, Suppl. 46 u. f. —v. Zedlitz. — Sicbmacher, Suppl. III. 4. — v. H.)
4. Eichtcr». Auritz. Im I. 1757 wurde Anton E., kais. Haupt-mann, mit dem Beinamen v. A. in den Adelstand erhoben. Ob erim Zusammenhange mit E. v. A. 3. war, ist nicht bekannt.
sM. v. M. 177.)
5. Cichlcr v. Eichctftld. Karl E. wurde 1765 in den Reichs-adelstand mit v. Eichelfeld erhoben. sM.v.M., Erg.277. — v. H.)
Eichtitz. Im preuß. Heere kommt in neuester Zeit ein Offizierv. <^. vor. Sonst weiß man dießorts von diesem Namen nichts anzu-geben. sv. Zedlitz. — v. Ledebur I. 195-1
st Eich»«»»». Der Dr. der Rechte und Landrath zuStolpeinPommern, Ewald Joachim E., wurde wegen seiner Verdienste vonK. Friedrich I. v. Preußen am 18. Jan. 1701 in d. Adelstand erhoben.
Die Familie ist wieder erloschen, sv. Zedlitz. — v. Ledebur I. 195.
— Bagmihl II. Taf. UXXII. — v. H., woselbst ältere Quellen.)
st Eichsdorff, ein in Preußen ausgestorbenes, eigentlich d ä n.Geschlecht, aus welchem Georg Mar v. E. um 1780 im preuß.Heere stand, sv. Ledebur I. 195.)
st Eichst». Das Stammhaus Groß-Eichscn, Schwerin;schaumburg'sches Geschlecht. Thidericus de Ekesen, miles deScoWenburg, testis 1244. sUrk. der schleSwig - holst. Ges. S. 48.) i
- Eick
Eichstadt, s- Fedrigotti.
1. st Eichstätt, Eichsteden, Eichstädt, sind ganz verschieden vondenen v. Eickstädt. Das Stammschloß dieses alten Geschlechts liegtin der Altmark, im a r n e b u r g'schen Kreise. Es waren daselbst ehe-mals 6 adliche Güter dieses Namens. Die Familie bcsizt auch das an-stoßende Gut Baumgartcn, so wie sie früher Königsmark imseehaus'schcn und Borstel im stendal'schcn Kreise inne hatte.
sv. Ledebur I. 195. — Siebmacher I. 175. III. 141. — v. H., welcherjedoch dieß Geschlecht mit denen v. Eickstädt durcheinandermengt. —Gauhe I. 361 u. f.)
2. st Eichstätt, waren eine dinastische Familie, deren Stamm-haus Eichstetten am Kaiserstuhle. Ulricus et Rnpcrtus fratresde Eistat 1245. Her Rudolf v. Eistat Zeuge in einem Brief1258. Sie sind schon vor dem 14. Jahrh. st. sMone I. 199. 411.)
Cichstamm, s- Eichinger. — Ejchstctt, s. Pleschner.
Eichthat. Diese Familie hieß vorher Seligmann, war iSrael.Glanbens, erhielt das Wappen der ausgestorbenen Familie v. Thal-manu in Augsburg bei Erhebung in den Adelstand, u. vom Königvon Bayern am 22. Sept. 1814 das Freiherrndiplom, sv. Lang 1 IS.- v. Hefner, bayer. Ad. S. 33. T. 39. — Frhrl. Taschb. v. 1857. - v. H.)
Eichthat, s. auch Pfers mann v. E.
Eichumtd, s. August.
1. 2. Eick, Eicke, Eickh. Dieses schles. u. oberlausitz'scheGeschlecht hat sein Stammhaus Polwitz im Liegnitz'schen, undkommt zwischen 1342 u. 1707 vor. sSinap I. 349. II. 668. — Sicb-macher I. 66. — v. Meding II. 218. — Gauhe I. 362.) Auch in denNiederlanden findet sich dieser Name. Einige Schriftsteller, wiez.B. Gauhe, behaupten, daß dieses Geschlecht verschieden von demschlesischcn sei u. seinen Ursprung aus Italien habe. Diese An-sicht möchte der anderen weichen müssen, welche nur einerlei Ge-schlecht, einen Stamm annimmt, aus welchem beide Aeste entsprossen.Ein Graf v. Eicke, Mar Emanuel Franz, war 1761 kurbayer.geh. Rath. sNme gcneal. Nachr. II. 69. — Zedier VIII. 471. 473. -v. Zedlitz. — Fahne I. 89. II. 36. — v- Ledebur I. 195. — v. H.)
3.—5. st Eick, Eicken, Eichen. Es gibt noch drei andere Ge-schlechter dieses Namens, deren Wappen nur in den Farben verschie-den siud; sie mögen daher wol eines Stammes sein, als 1. die v. derEick oder Eich zu Köln, wo sie zu Ende des 17. Jahrh. erloschensind. sFahne I. 89.) 2. Die v. Eiche, gen. Heumar. sFahne
I. 89.) 3. Die v. Eicken zur Klee. sFahne II. 37.) Im 16. Jahrh.im Clev e'schcn erloschen, sv. Ledebur I. 195. III. 246. — Dorst, schlcs.Wappcnbuch n. 172.)
st Eickel, westfäl. und rheinländ. Edelleutc.sSiebmacher II. 116. — v. Steinen II. 685. Tab. 31. — v. Meding
II. 219. — V.Ledebur I. 196. — Fahne II. 37.— V.Zedlitz. — v. H.)
Eickstädt, Eickstedt, ist ein von denen v. Eichstädt ganz ver-schiedenes pommer'sches Geschlecht, das sich aus der Mark dahingewendet hat; sie besaßen das Erbkämmcreraint in Vorpommernund hatten ihr Stammhaus in der Uckermark, wo sie auchDamme, Wollin, Zienkendorf u. Tankow, dann in demrandow'schcnKreise von Pommern Rothenklcmpenow, Coblenz,Hohenholz und 10 andere Güter besaßen. Nach v. Zedlitz,Ad. Lex., stammen die v. E. aus Thüringen, haben sich nachMagdeburg, der Uckermark, mit Albrecht dem Bär nachBrandenburg und dann nach Pommern und Dänemarkausgebreitet. Ich finde Bcrtrammus et Frcdericns de Eheste de,i milites, als Zeugen in einem Brief des Markgrafen von Branden-