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1 (1860) A - F : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 9898 Adels-Geschlechter
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Ehrw Elchs)

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Ehrwald, s. Burlo v. E. Eib, s. Eyb.

st Eibach , Ubach. Das Stammhaus E- im nassau'schen AmteDillenburg. Ludwig V. U>, Knappe, 1358, st 1386. Filii:Heinrich 1358, Irmgard 1358, Wepeucr 1358, st 1392, wahr-scheinlich der Lezte. fVogl.Top. 143. 151.'- Arnoldi, Miszell, 251.)

st Eibensteiner, Eybcnsteiuer, zu Eidcnstcin und Uuhdors, einaltes uiederösterr,, in der Mitte des 16. Jahrh. erloschenesritterliches Geschlecht. fWisgrill II. 369 ff. - v. H.)

Eibcrg v. Wartcnbcrg-Eibcrg und Zchwarzhorn, österreichisch.Johann Ritter E. zu W.-E. u. S. stand 1857 als Hauptmannim 17. Inf. Reg. (Vergl. unten Ehberg.)

Eibisch, ein in Ostpreußen seßhaftes Geschlecht,so. Ledebur III. 215 ohne Wappen-Angabe.)

f Eibiswald, ein stcycrmärk. Geschlecht, das die gleichnamigeHerrschaft sammt vielen anderen Gütern besaß, u. 1632 am 16. Märzdas Erbfalkenmeistcramt in Steh ermark von Kaiser Ferdinand II.verliehen erhielt. 1673 ist der Lezte seines Stammes, Wolf Maxi-milian, 1. fBucelini III. 36. Wisgrill II. 372 ff. Schmutz I.304 u. f. v. H)

Eibiswuld, f. EybiSwald.

1 Eich, eine an der Eifel begüterte adliche Familie, welchebereits 1313 erscheint, aber in der zweiten Halste des 17. Jahrh.erloschen ist. fv. Zedlitz. Fahne I. 88, woselbst ein Stammbaum;II. 36.)

Eicha, f. Glanz v. E.

Eichboru aus Gntmaiisdors, Moriz, Kreisdeputirtcr, wurde am

14. Okt. 1846 vom K. von Preußen mit Einschränkung auf den

Bcsizer des Gutes geadelt, fv. Zedlitz. Dipl. Jahrb. für den prcuß.Staat 1841. Abth. 2. S. 78. v. Ledebur I. 194. Iii. 245, wo dasWappen angegeben ist.)

1. 2. Eichel, u. Eichel, gen. Ztrcibcr. Der Fabrikbcsizer Fr. E.,

gen. Schreiber, zu Eisen ach, u. die Wittwe des Fabrikbcsizerö

C. E., genannt Schreiber, und ihre Kinder, wurden 1853 vom

Großhcrzog von Sachsen geadelt.fA. A. Z. von 1853. v. Hefncr, sächs. Adel S. 25. T. 27.)

3. st Eichel , Edler v. Uautcnkrohn. Joh. E., nach Einigen derSohn eines Hirten, in dem koburg. Dorfe G elleröh au sen geborenund Schweinhüter allda, brachte es als ein sehr lernbegieriger Menschvon dieser Stelle, der er entlief, durch seinen Fleiß bald zum Pro-fessor zu Helmstädt, endlich zum braun schweig, geh. Nathe.Nach einer glaubhafteren Angabe war er der Sohn eines Lehnschulzcnzu Held bürg in Frauken, sv. Ledebur II. 261.) Kaiser Leopold er-neuerte fso heißt eS wenigstens in seinen Personalien) im J. 1686 denAdel seiner Vorältern mit obigem Beinamen. )S. auch die auf ihngehaltene Leichenrede der Universität Helmstädt (1688). v. H.)

st Eschelbach, Vogt von, das Stammhaus in der Nähe vonRastatt. ConraduS et Henricus advccati de Eichilbah, Mini-sicrialcs Eberhard! dei gracia domini de Eb erst ein in einem Briefdes Klosters Herrenalb 1267. Conrad de E. 1239, aliuS Cou-radus 1277. fMone I. 113 ff.)

1. st Eichclbcrg, schwäb. Uradel. Das Stammhaus diesesDinastengeschlcchtö lag bei Boll, O.A. Kirchheim. Nobiliö virDiepoldus comes de Aichelberc in einem konstanzer Brief 1259.

fMone III. 69.)

2. Eichelberg- Die Familie gehört zum thüring. Uradel u.

erscheint schon im 13. Jahrh. unter den Ministerialen der Grafen

V. Orlamüude. fv. Zedlitz. v. Hefner, sächs. Adel S- 26. T. 27;preuh. Adel S. 41. T. 5V.)

Eichclbcrg, s. Aichelberg.

st Eichelborn, ein schles., wahrscheinlich erloschenes Geschlecht,das schon im I. 1292 vorkommt. fSinap I. 348. v. H.)Eichelscld, s. Eichler.

1. Eiche», ein bcrg'scheö Geschlecht, welches den Beinamenv. Heumar führte. fFahne I. 37. II. 36, wo eine Stammtafel zu fin-den ist und das Wappen.) Im I. 1714 blühte die Familie noch.

2. st von der Eichen, Pfälzer Adel.Der crber rittere herEberwin von den Eichen" Zeugein einem zw eibrücken'schenBrief 1312. fMone V. 317.)

Eichenau, s. Kümerlin. Eichenburg, s. Eberhard.

1. st Eichcndorf. Das Stammhaus vielleicht E. in Nied er-bat) er n. Schon 1176 kommt ein Nortwinus de Eicenstorf,und 1389 ein Heinrich der Eichen dorffer, Pfleger zu Obern -

berg am Inn, in Kloster Reicheröberg'schen Briefen vor.fM. B. IV. 115. 565.)

2. Eichenborf, wollen aus Bayern von dem vorhergehendenGeschlcchte E. 1. stammen. Gewiß ist, daß Arnolduö de Ukendorp1323 in einem Briefe deö Grafen v. Lindau zu Ruppin erscheintund mehrere Bestzungen u. Lehen daselbst hatte. Mit Hertwich Erd-mann kam das Geschlecht nach Schlesienu. wurde um 1676 in denHerren - und Freiherrnstand von K. Leopold I. erhoben. Auch nach

Mähren hat sich die Familie verbreitet. fCod. diplom. Brandenburg.XIII. 132. v. Zedlitz. v. Ledebur I. 194. III. 248. Taschenb.der frhrl. Häuser 1858. Dorst, schles. Wappenbuch n. 317.)

Ejchcnfeld, s. Vößler v. E.

st Eichcnhose». Dieses Namens kommt ein bayer. Adelsgeschlecht

11351366 in Urkunden vor. Die Hcimath war vielleicht Eich -

Hofen, Gerichts Dachau, oder Eichenkofen, Gerichts Erding.fM. B. I. 144. VIII. 399. XIII. 384.)

Eichenkranz, s. Fleischer v. E.

Eichenbron, s. Ferroni, Kol)out.

Ejchcustadt, s. Fcdrigoni. Eichenstem, s. Kohl.

Eichenwald, s. Frischeisen. Eichenwcrth, s. Butta.

Eichenzell, s. Ca Spart).

st Eichcr v. Kiebingen, ein altes schwäb., schon im Ii. Jahrh.auSgcstorb. Geschlecht, welches auf der Burg Kiebingen im jezigenwürtt. O. A. Rottenbnrg hauSte. fGricsinger 742.)

st Eichcshcii». 1694 schenken die Brüder Benno und Gerung,libcri militcs de Eichisheim", dem Kloster St. Georgen amSchwarzwald eine Hub bei Ncuhausen. fMoue IX. 214.)Eichhausen, s. Fiuker.

Eichhauscr, Steuzel, wurde 1589 in den Adelstand erhoben.fR. T. A. R.)

Eichhcuser, s. Aichheuser.

Eichhoff. Der Hofkammerpräsidcut Josef Ritter v. E. wurde1836 in den österr. Freiherrnstaüd erhoben, nachdem er 16 Jahrefrüher geadelt worden war. Sein Vater war Oktroidirektor am

Rhein; geboren war der Sohn in Bonn,fv. Zedlitz. Taschenb. der frhrl. Hänser 1853.)

st Eichholh-Iabionowski , in Ostpreußen seßhaft gewesen.Wappen: In Blau 3 g. zu 2 u. 1 gestellte Sterne, u. dazwischenein g., mit der Sichel nach linker Seite gekehrter Halbmond,fv. Ledebur III. 246.)

1. st Eichhol), ein schles., zum Theil frhrl. Geschlecht, dessenStammschloß im Liegnitz'schen liegt, u. zwischen 1346 u. 1599! vorkommt. fSinap I. 348. II. 667. Gauhe I. 361. SiebmacherI. 51. - v. Meding III. n. 183.) W.: In G. ein r. Thurm.

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