Eid — Eir
325
bürg 1281. Vom I. 1497 finde ich gleichfalls eine branden-
bu rgi s ch e Belehnung für die v. E. (Cod. dipl. brandenburg. XIII.222. 438 ff, — Joh. Joachim Steinbruck, hist, gen. Nachr. von den ange-sehenen Geschlechtern derer v. Eickstcdt, unter Anlcit. der Lehnbricfe undanderer glanbwnrd. Urk. entworfen, nebst 2 Wappen, dem eichstädt 'schenund dein eickstcdt-petcrswald'schen, und l Stammtafel. Stettin >801.)Der Staatsminister, Grand maitre de la Garderobe, v. E., er-hielt mit den 6 Söhnen seines verstorbenen Bruders den preuß.Grafenstand am 28. Jan. 1753 mit dem Beinamen v. Pcters-walde, welchen er zur Erinnerung an seiner Mutter Bruder,den hannövrischen Oberst - Stallmeister v. Peterwald,von dem er zum Universalerben eingesezt worden war, annahm.sGauhc I. 363. — v. H. Dipl. Jahrb. für den preuß. Staat 1841.Abth. 2- S. 30-1 Ein anderer v. E--Peterswald auf Hohenholzwurde am 15. Okt. 1849 vom K- von Preußen mit der gcsezlichenEinschränkung in den Grafenstand erhoben. Die frühere Linie derGrafen v. E.-PeterSwalde war erloschen.
(Taschenb. der gräfl. Häuser 1853. ^ v. Hcfner, preuß. Adcl S. 6. T. 7.
— «.Ledebur I- 196. III. 246. — Prenß. Wappb. I. 36. v. H., wo-selbst noch ältere Quellens
Ejdtncr V. Eindrih, eine bvhm. Familie, von der Siebmacher,
V. 76, das Wappen gibt. sv. H.ss
f Eigcldingcn. Otto de Aigoltingcn, „gui Postmodus con-
versns in Salem effectns est", im Traditionskoder dieses Stiftes
um 1159. sMone I. 332-1
Eigclsbcrgs s. Formberger. — Eilcnbcck, s- Eulenbeck.
Eilcnkurg, s. Eulenburg.
Eilcnftls. Den Lukas Siegmund E. erhob K. Leopold I. am29. Nov. 1684 in den böhm. Adelstand. sv. HZ
Eilcnstide, Jordanus de, tcstis in einem Brief des KlostersWalkcnricd 1293. sUrk. Buch für Niedersachscn II. 43Z Vergl.H c i l e n st i d e.
-s Eitstehen, ein erloschenes adlicheö Geschlecht im ErzstisteMagdeburg, kommt 1446 vor. sv. Zedlitz. — König's Hand-schriften. Falke, trad. corb. p. 767. 784. — v. Ledebur l. 196.)
's Eimticckc, eine alte Familie in Niedersachsen u. in derMark Brandenburg. Ich finde Anshelmus de Eymbecke,Rathsmann zu Göttingen, 1333, u. item Johannes de Ein-decke 1343. sllrk. Buch für Niedersachscn III. 170. I8l. — PfeffingerII. 136. — Sicbmacher III. I40 .j Die Familie ist erloschen, sv. Zedlitz.
— v. Ledebur I. 136. — v. H.)
Eiiukkc, Georg Heinrich, k. schwed. Fändrich, erhielt 1797ein Adelsdiplom. sR. T. A. RZ
-s Eimcnstcdc, finden sich im 14. Jahrh. nnter dem bran den-bnrgischeu Adel. sErath, cod. dipl. Quedlinburg- p. 426-1Einattc, s. Eynatten. — Einbeck, s. Katlenburg,-s Einberg, ein Dorf Gerichts Ingolstadt, ist das Stamm-hans gewesen. Ulricnö de Einberch testis 1179—1296 in form-st ach'schcn Briefen. Meingoz de E. kommt zulezt 1349 vor.sM. B. IV. 117. 448-1
Einbcrgcr v. Einberg. Der galiz. Landrechtssekretär Josef E.wurde im I. 1794 mit v. Einberg in den galiz. Adelstanderhoben. sM. v. M. 177. — v. H-1
Eiiibhoft», s. Enzenhof er. — Cinbrih, s. Eid tu er.
1. Einem, ein braun schweig er Patriziergeschlccht. A. G.A. v. E. war Nathmann n. Stadtsekretär zu Magdeburg, u. starb1833. sv. Zedlitz. — Grote, hannovr. Wppb. v. 11. — v. Ledcb. I. 197-1
2. Einem v. Eincmsdors. Der österr. Hauptmann Wilhelm E.wurde 1849 mit v. Eincmsdors in den Adelstand erhoben. sE. SZ
-s Einciibcrg, ein altes nicderrhein. Geschlecht,sv. Hattstcin I. 416-1
's Einerth. Theresia, geb. v. E., Gattin des knrbaher. Hof-Kammerraths v. Plankh auf Haidenkofen, starb 36 Jahre altzu München am 2. Juli 1761. sO. SZ
Eiliger oder Eingcrn, Johann, kais. Burgzimmerwärter, erlangteum 1672 den Reichsadelstand. sN. T. A. RZ
Einhorn, Kristof, kais. Hatschier, wurde 1559 geadelt,sv. Ledebur I. 197. - N. T. A. R-1Einkhcinmcr n. Ncichwitz, österreichisch. Joachim E. v. R.war 1835 k. k. FcldkricgSsekrctär beim General-Militärkommandozu Lemberg.
-s Einling, altbaycr. Ilradel, wie es scheint zum Standeder Freien gehörend. Dominus Heinricus de Einlingen hat einenStreit mit dem Kloster Scheftlarn um 1299. Unter den Zeugenist auch ein Ortmin de E. sM. B. VIII. 476.1Einöd, f. Ainödt.
-s Einsclthcim, Pfälzer Adel, dessen Stammhaus bei Kirch-heimbolanden. Steven (Steffan) mileö de Ensilnthcim ur-kundet 1399. sMone VI. 318.1
Einsiedet, ein seit der Mitte des 13. Jahrh. bekanntes sächs.,zum Theil seit 1745 gräfl. Geschlecht. sTyrofs II. 94. — Taschenb.der gräfl. Häuser 1844 u. f. — v. Zedlitz. — Dipl. Jahrb. s. d. preuß.Staat 1843. S- 256. — Gottschalk, Ritterb. Deutschlands VII. 271. —Jahrb. des deutschen Adels 1848. S. 279. — v. Hcsncr, württemb. AdelS. 15. Taf. 19; Nassauer Adel; sächs. Adel S. 2. T. 1; S. 25. T. 27. —v. Ledebur I. 197. — Sächs. Wappenb. 1.20. II. 60. — v. H., woselbstdie älteren Ouellen-I
1 Einthnnicnberg, alte schwäb. Edcllcutc, seßhaft im jezigcuwürtt. O.A.Wangen, welche im 13. Jahrh. ausgestorben sind.sGriesingcr 306-1
-s Einwinket, ein erloschenes adliches Geschlecht, welches in derAltmark seßhaft war.sv. Zedlitz. — König's Sammlung. — v. Ledebur I. 197-1Einging, s. Eitzing.
1. -s Eingingcr. Der Juriskonsultns und kais. Pfalzgraf zuMünchen, Joh. Martin Marimilian E., wurde 1773 geadelt.sR. T. A. N-1 Bemerkung: Muß wol nur ein Erncncrungs-Diplom gewesen sein. Vergl. Einzinger 2.
2. -s Eingingcr v. Einging (im Schild drei Kugeln schräg nachein-ander). Ihre Hcimath E. in Niederbayern. Von dort sind sieauch nach Oesterreich gekommen. Primus: Hainricns de Eizingin fürst cnz eller Briefen. sM. B. V. 11-1 Die E. haben sich im17. Jahrh. auch des Freiherrntitels bedient und sind nach gewöhn-licher Angabe zu Ende des 17. Jahrh. f. sGauhe II. 279. — Bucelini153. — Zedier VIII. 2435. — v. H-1 Joh. Martin Marimilian E-v. E. ist der Verfasser des „bayer. Löw" (München 1762). Er warder Lezte seines Geschlechts u. ist 1798 in München gestorben,nachdem ihm, dem Blindgewordcnen n. in tiefe Armnth Gerathencn,wenige Jahre zuvor (12. April 1796) von der Akademie der Wissen-schaften ein kleiner Unterstützungsgehalt von jährlich 39 st. bewilligtworden war. Dieser Hr. v. E. hat die Marotte gehabt, sein Geschlechtunter den bayer. Turnicradcl zu sczcn, und man wird hierüber imII. Bande seines „bayer. Löw" interessante Notizen finden. sO. S.— Hund III. 397.1 Vergl. oben Einzinger (1.) und Eitzing.
Einngsburg, s. Eurasburg.