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Egmo — Ehiü
Egmond, eine der ältesten niederländ. gräfl. Familien, vonwelcher mehrere Geschlechter, als die Grafen v. Büren nnd dieHerren v. Nyenbnrg, die chemal. Herzoge von Geldern ab-stammen. Ihr Stammschloß E. ist in Nordholland bei Alcmargelegen. Ihren Ursprung leiten Einige von den alten Königen derFriesen her. sHnbner I. 68. IV. 1274. — Butkens, troph. de Brab.II. 69 ff. — Ganhc II. 242. — Sicbmachcr II- 114; Suppl. I. 18.sJohann v. E.-Nyenbnrg und seine beiden Söhne Gerhard undKornelius wurden 1705 in den Frcihcrrnstand erhoben.sHaas, Gesch. des Slavenlandcs w. 315. — v. Zedlitz. — v. H .sEgrcer, David, des Erzherzogs Karl zu Oesterreich Thür-hütcr, erhielt 1560 Wappen nnd Adclsfrcihcit. sR. T. A. N.sj
Egrcjsq, ungarisch. Ludwig v. E. war 1835 DircktorialfiSkalfür Ungarn zu Ofen.
-s Egstedt, kommen unter den quedlinburg'schen Vasallenim 15. Jahrh. vor. sErath, cod. dipl. quedllnburg. p. 791.sCgstcin, s. Egg er.
s Eguliicr. Ein Hainricus milcs Eqvlner de Jngolstatsteht im Nekrolog von Weltenburg ad annum 1054.sM. B. XIII. 477.s
s Eguningilbach. Dieses Namens kommt ein Edelmann, Pilgrimde E., als Zeuge in einem aldcrsbach'schen Brief vor. sM.B.V. 330.sj Ich finde einen ähnlich lautenden Ort nicht in Bayern,eö muß aber ein solcher wol in Niederbaycrn jener Zeit be-standen haben. Auch in Dr. Förstcmann's Namenbuch, II, ist dieseForm nicht einmal annähernd erklärt.
Egqdy, Egidy, Egydi. Samuel E., knrsächs. Obcrküchen-mci stcr, aus einer clbingcr Patrizicrfamilie, welche das polnischeJndigenat besaß, wurde von K. Leopold I. am 21. Okt. 1637 inden Reichsadelstand erhoben, so. Zedlitz. — v. Hcfner, baycr. AdelS. 7S. T. 84; sächs. Adel S. 25. T. 26. - v. Ledebur I. 192. III. 245.— Sächs. Wappenbuch I. 96. — v. H.s
Eggsnisi, ungarisch. Josef v. E. stand 1857 als Kadet im22. östcrr. Inf. Reg.
s Eham. Michael v. E., ein im Oest erreichischen begüterterNeichShofrath, der aber ohne männl. Ätachkommcn 1608 gestorben ist,und 1588 geadelt worden war. sR.T.Ä.R. — Wlsgrill II. 359JEharter v. Ehrcnhart. Der österr. Hauptmann Joh. E. wurdeim I. 1768 mit v. Ehre n hart geadelt. sM. v. M., Erg. 275. — v. H.sis Ehden, eine pommcr'sche Familie, welche erloschen ist.sv. Zedlitz.sj Auch Eden, Eidcnc, Ede. sv. Ledebur III. 245.—Mierällus 489. — Sicbmachcr III. 169. — v. Mcding III. 185. — v. H.sEhcgartlicr, Hanns, wurde 1571 geadelt. sR.T.A.R.sjs Ehcm, ein augöbnrgcr Patrizicrgcschlecht, vou dem sich. ein Zweig um 1600 uach Breslau gewendet haben soll. Schon1480 soll Einer dieses Namens in fürstlich münsterberg'schenDiensten gestanden sein. Paul v. Stetten, welcher die augsburgerPatrizicrgeschlechter beschrieb, weiß nichts von einem Zweige der E.,welcher sich früher oder später nach Schlesien gewendet habe. Bis1450 waren die E. augSburg. Weber, u. 1478 traten sie — mitwenigem Vermögen begabt — als Kanflcute auf und kamen späterin den Rath. Geadelt scheint erst Kristof worden zu sein, welcherkurpfälz. Kanzler wurde; mit dessen Urenkel Joh. Bernhard v. E.
erlosch das Geschlecht 1656. so. Zedlitz. — Sinap II. 696. — Sicb-machcr I. 298. I V. 53. - v. Ledebur I. 192. — v. Stetten 193 ff.s
s Ehcnhcini, genannt Ubcl, eine fränk. Familie, im Kanton
Altmühl seßhaft gewesen und jezt erloschen.
sZedler VIII. 342. — Biedermann, Altmühl Taf, 181. — Spcner,thcor. insign. 142. — Salvcr 397 ff. — v. Hattstein III. 186 ff. —Siebmacher I. 199. — v. Mcding III. 186. — v. H.f
Ehcrsftl), s. Braun v. E.
s Ehcstetten, ein schwäb. Adel, dessen Stammhans im O.A.Münsingen, waren Dienstmannen der Pfalzgrafcn von Tü-bingen, kommen vom 13. bis 15. Jahrh. vor. Hainricus deEsteten 1303. sMone V. 333 ff.s
Ehgartncr. Im Schild wachsend ein gekr. Mann mit Zepter undLanze. Dicß Geschlecht ist am 17. Febr. 1607 in Steyermark land-ständisch geworden. Hanns E. besaß 1630 Kanten. sO. S.j
s Ehingen, ein schwäb. Geschlecht, dessen Stammschloß E.bei Rotten bürg am Neckar gelegen. fSicbm. I. 113. — v. McdingIII. 187. — Zedier VIII. 499. — v. H. — Griesinger 294 .f Das reicheu. große Geschlecht kam in Verfall und starb im 17. Jahrh. ans.Nach v. Hcfner, ch schwäb. Adel S. 2, kamen diese Ministerialenum 1150 zuerst vor. Mit den ulmcr Ehinger (4.) sind sie nichtzu verwechseln. Ihr Schild; in Schwarz ein gold. Sparren. Ichfinde noch einen R. Frciherrn Joh. Jakob v. E. zu Pöstingendieses Wappens, welcher als fürstbischöflich freising. Hofmeister,vielleicht ultimns familiae, am 3. Jan. 1674, alt 63 Jahre, zuFreising starb. sO. S.j
1. f Chinger, ein altbayer. Geschlecht, das im Schilde einenoben gezackten Schrägbalkcn führte. Weiß nicht, ob es die bei Hund,III. 307, aufgeführten sind, da dort kein Wappen angegeben ist.
sO-S- — Hund, Stammbuch Ill.j Vergl. auch Ehingcr 2.
2. ch Ehingcr, altbayer. Uradcl. Im silb. Schild ein auf-springender schw. Wolf. Vielleicht zu diesem oder dem nachfolgendenGeschlechte gehören; Ulschalkus v. E- et uxor sua Mathilt, welche1326 in wessvbrunner Brief vorkommen.
sO. S. - M. B. VI!. 494 ff.f
3. Ehingcr, Johann, kais. Hofzimmcrwärter, erhielt 1672 einAdclsdiplom. sR. T. A. R.sj
4. Ehingcr v. Ualzhcim, adliche Patrizier von Ulm. Diese habenut pulo sich durch Schifffahrt auf der Donau emporgebracht, wie dennauch ihr Stammhaus in U lm am Donaunfer liegt u. ihr Schild zweigekreuzte Schifscrhaken zeigt. Johannes, gen. Hauvast, ch 1368,hat einen gar schönen Grabstein zu Ulm im Münster hinter dem Kor-altar. sO. S. — Siebmacher I. 299. — v. H .s
5. Ehingcr ». Egnftld. Schon im J. 1646 erhielt das Geschlecht einAdelsdiplom vom Comes palat. Frhrn. Dietrich v. Muggcnthal, 1734am 18. Febr. aber die Brüder Joh. Vitel u. Joh. Stefan von KaiserKarl VI. ein Reichsadelsdiplom, so. Lang 326. — Sicbmachcr IV. 51.— M. v. M., Erg. 275. — v. Hcfner, bayer. Adel S. 75. T. 84. — v. H.f
6. ch Ehingcr vom Uöslin, schwäb. Adel. Im Schild ein Schräg-balkcn mit drei Rosen belegt. sO. S.ss
ch Ehler, ein dan zig er Patriziergeschlecht, sv. Zedlitz. —v. Ledebur I. 192. III. 245.s> Der Bürgermeister Friedrich E. er-langte am 19. Febr. 1658 den poln. Adel.
ch Ehn, ein aus Ungarn nach Oesterreich gekommenes,daselbst begütertes, aber nicht immatrikulirtes Geschlecht, das 1561—1590 vorkommt. sWlsgrill II. 359 u. f. — v. H.s
Ehnigcr. Jakob E. und sein Bruder Burkart wurden 1613geadelt. sR- T. A. R.s
ch Ehningen, alte schwäb. Ritter auf der gleichnamigen Burg