Egge -
Dieses Wappens war Maria Dorothea geb. Freiin v. E., geborenzu Rotterdam am 14. Jan. 1753, st als Gemahlin des Eberhardv. Stetten (mit den Beilen) am 25. Aug. 1823 auf SchloßStetten, Württemberg. sO. S.)
3. Eggcrs. Diese Familie erscheint, wenigstens in Preußen,nur 1819 in der Person eines pr euß. Hauptmanns, sv. Zedlitz.)Derselbe stammte von Heinrich Friedrich E., Lehrer am Coll. Car.zu Brauusch weig, und zulezt k. d än. Konfcrenzrath u. Vize-kanzler bei der Holstein. Regierung zu Glückstadt, welcher 1799von K. Josef II. in den Adclstand erhoben wurde. sO. S.)
Eggcrspcrg, s. Egg er.
st Eggcstatt. Das Stammhaus Ig statt im uassau'schen AmteHochheim, kommen 1135 zuerst vor. sVogl 555.)
Eggs v. Nhcinscldcn , österreichisch. Joh. E. v. R. war 1857Major im 14. Inf. Reg.
Eghclc, s. Cappenberg.
Egillioch, ein steyermärk. Geschlecht, welches in der erstenHälfte des 12. Jahrh. in Urkunden vorkömmt, sv. Ludwig, reliq.Mspt. Taf. 125. Tom. IV. p. 208. - Zedier VIII. 308.)
st Eginger, Eggingcr, altbayer. Adel. Im Schild ein halberPanther. Leonhard E. steht im Diplomatarium des Klvstcrö Baum-burg 1444. )O. S. — M. B. II. 262.)
st Egishcim, elsässer Adel. Das Stammhaus bei Kolmar.N. de EgenShaiu, commcndator domus hospitalis S.Johannisin Villingen, 1297. Frantz v. Egenöheim, Vogt zu Nuf-fach, 1358. sMonc VII. 152.446.)
Egitto, s. CassiS. — Egk, s. Egg.
Eglch, Gebrüder v., wurden 1589 in den Frcihcrrnstand er-hoben. sR. T. A. R.) Vielleicht zu Eck n. HungerSbach gehörig.
Egkher, österreichisch. Franz v. E. war 1857 Militär -Rechnungsoffizial.
Egkl, Gebrüder, aus Amberg, wurden 1568 geadelt.(R. T. N. R.)
st Eglc», Egeln, Magdeburg. Grafen, schrieben sich auchEdle Herren v. Had mars leben, hatten ihr Stammschloß undStädtchen gleichen Namens am Flusse Bode im Magdeburgischcn,sind aber 1417 ausgestorben. sBeckmann's anhalt Historie V. t 18. —Gauhe II. 240. - v. H.) S. Egeln.
st Eglcnbcck, Elebeck, ein altes, wahrscheinlich längst ausge-storbenes l ü neburgcr Geschlecht. sE. S.)
st Eglsmg, Egolfingcu, Eglofingen. Dieses Namens kommt ein(vielleicht sind es zwei?) bah er. Geschlecht in den Urkunden von1169 —1333 vor. Eglfing sind zwei Orte in Oberbayern, inden Gerichten München und Wcilheim.sM. B. VI. 130. VII. 6l ff. 425.)
Egthofs. Karl Josef v. E., kurpfälz. Rath und Pfleger zuReicherzhofen, st zu Neuburg am 24. Dez. 1654. Der PflegerzuVelburg, Konstantin Frhr. v. Gisc, st daselbst 1796, hat aucheine v. E. zur Frau gehabt, sv. Rcisach 57.) Ob Eglofs 4.?
1. st Eglingcn, altbayer. Uradel, dessen Stammhaus Eglingbei Wolferzhausen. (Schild: Getheilt, oben leer, unten 2 Schräg-stüssc.) Primus: Adalpcrt de Egling en um 1939. Sie warenErbschenkcn des Klosters Tegernsee. Sebald E., st 1472, hateinen gar schönen Stein zu Altcnbeuren am Inn. Leonhard E.,der Leztc seines Stammes, kommt zulezt 1511 vor. 1515 wardas Geschlecht bereits erloschen u. das Erbschcnkcnamt denen v. Son-
— Egmi 3)9
der stör ff verliehen. Die E. kommen überaus zahlreich in den Ur-kunden der Monumcnta Boica vor. In dem Zeiträume von 1939bis 1511 allein 37 verschiedene Glieder dieses Geschlechts.sO. S. — Hund III. 2g l.)
2. st Eglinge», ein anderes, auch baycr. Geschlecht, führte inRoth einen silb. Holzschlitten, alias Egge. sO. S.)
3. st Eglinge», altbayer. Adel, führten im Schild ein Fisch-peern oder Dreizack. sO. S.)
4. st Eglingcn, das Stammhaus im O.A. Münsingen.Ulrich u. Otto, »zewcue Bruoder von Eg Clingen" 1313.
sMone VI. 412.)
5. st Eglingcn, sollen aus Bayern nach Preußen gckommewsein; führen in Blau eine silb. Egge. Vergl. Eglingcn 2.
sv. Ledebur III. 245. — Sicbmacher II. 67.)
1. Eglofs. Die drei Kinder, Fricdcrika Barbara, Luise Göttliche
und Ludwig Heinrich Karl August, welche Graf Otto Friedrich
v. Egloffstcin mit Anna Barbara Stein außer der Ehe erzeugt
hatte, wurden lcgitimirt, u. unter dem Namen E. am 11. Juni
1792 in den preuß. Adelstand erhoben.
so. Zedlitz. — Tyroff, Wappb. des preuß. Staats III. 12. — v. LedeburI. 192. — Preuß. Wappenbuch III. 12. — v. H.)
2. Eglofs. Der österr. Obcrstlieut. Dominik E. wurde imI. 1895 geadelt. sM. v. M., Erg. 274. — v. H.)
3. st Eglofs v. Pöl. Joh. Wilhelm E. v. P., Dekan zu Lands -Hut, schenkt 1669 seiner Schwester Anna Nufina, uror Joh. Fcrdi-nand's v. Per fall (die Hochzeit 14. Sept. 1659), das Schloß Pälbei Wcilheim. sObcrbaycr. Archiv VI. 354.)
4. Eglofs' o. Schönau, sollen schwäb. Uradel sein. Im Schild
ein Schrägbatken mit drei Egeln belegt; kommen auch in Bayern
vor. „Der alt Eglhoffcr, des Herzogs Albrccht Futtcrmeistcr 1569",
war dieses Wappens. sO.S. — v.Mcding 11.213. - V.Ledebur I. 192.III. 245.— v.H.) Vergl. oben Eglhoff.
5. Eglofs v. Stolchos. Der Professor der Anatomie, Dr. KarlAnton E., wurde 1727 mit v. S. geadelt.
sM. v. M., Erg. 274. - v. H.)
6. Eglofs v. Zell. Hanns Kaspar E. v. Z., cujus mater fuit»ata de Knöringen, 1641. sObcrbaycr. Archiv VI. 283.)
st Eglvfthcim, altbayer. Uradel, führten im Schild einen ge-flügelten Löwenrumpf. Alt- und Ncu-Eglofshcim liegen nichtweit von Regensburg. Primus: Sighardus d e E. 1145. Sie sindmit Eglof v. E. bald nach 1379 st.'
(O. S. - M. V. XIII. 125. 173. - Hund III. 292.)
Eglofsjlciii oo» und )« Eglofsflciu (im Schild ein Bärenrnmpf),uralter fränk. Adel, der sich neuerlich in die preuß., fränk. u.sächs. Linie theilt. Der Generalmajor Albrecht Dietrich Gottfriedv. E., und dessen Bruder, der ehemalige Major des v. bork'schen ^Drag. Regiments, Otto Friedrich v. E., nebst seinen 4 Söhnenerhielten am 19. Sept. 1786 den preuß. Grafenstand.
so. Hcfuer, preuß. Adel S. 6. T. 7; S- 41. T. 49; baycr. und wnrtt.Adel S. 7. T. 8; sächs. Adel S. I. T. I; S. 9. T. 8; Erg.'Bd. S. 4. 35.
— Frhrl. Taschenb. v. 1857. — Sachs. Wappcnb. II. 18. — v. Zedlitz. —Zedier VIII. 315. — Taschenb. der gräfl. Häuser 1836 u. f. — Diplomat.Jahrb. für den preuß. Staat 1843. S. 289. — v. Ledebur I. 192. III. 245.
— Preuß. Wappcnbuch I. 36. — Acltcrc Quellen bei v. Hellbach.)
st Egmcfsc», erscheinen unter den niedcrsächs., besondershildesheim'schen Adelsgeschlcchtern des 12. Jahrh.
(Falke, trad. corb. p. 910.)
Egmillcr v. Avcgg. Die edle Jungfrau Maria Eva Rosalia E.v. A. st zu München am 17. März 1694. sO. S.)