Eho — Ehre
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im württ. O. A, Böblingen, welche von 1100—1343 in Urkundenerscheinen, waren Vasallen der Pfalzgrafen von Tübingen.
Wone III. 323 ff. 437. — Griesinger 295.s
1 Eholsing, ein Dorf, Gerichts Passau, war die Heimathder von 1130—1206 urkundcnden Herren de Eholfingen.
(M. B. IV. 43 ff. V. 312 ff.j
Ehrluirg, s. Brandstettcr.
Ehrcbcrg. (Im Schild ein Adler u. Burgunderkreuz geviertet.)Hilaria Freiin v. E. f zu Salzburg am 25. März 1765. —Maria Viktoria Freiin v. E., Prälatin auf dem Nonnberg,-j- am 6. Aug. 1738. sO. S.sj
1. i Ehren, von der Ehr, ein aus der Pfalz stammendesGeschlecht, das sich von dort nach Oesterreich wendete, ursprünglichBeckhcrr hieß, und aus dem Einer von K. Ferdinand I. am23. Nov. 1560 in des hl. röm. Reichs Ritterstand, und ein An-derer am 12. Jan. 1632 von K. Ferdinand II. in den Freiherrn-stand erhoben wurde. (WiSgrill II. 369. f
2. s Ehren. Auch in Köln gab es ein Geschlecht v. d. E. Fahne,I. 87, bringt einen Stammbaum bei, der bis in die zweite Hälftedes 16. Jahrh. geht. Die Familie scheint verschieden von der öster-reichischen zu sein. sv. Ledebur I- 192. — v. H.ss
Ehrcnau, f. Ernau. — Ehrcnlmu, s. Bauer.
1. f Ehrenberg, Ernberg, ein gegen die Mitte des 17. Jahrh.erloschenes fränk., im Kanton Odenwald seßhaft gewesenes Ge-schlecht, ans dem zulezt, 1623, ein Bischof von Würzburg vor-kommt. fGauhc l. 361. — Sinap II. 696. — Biedermann, OdenwaldTab. 373-f Es führte im silb. Schilde einen rothcn Adlerflügcl.
fHumbracht, Tab. 104. — Salver 456 ff. — v. Hattstein I. 162. —Siebmacher I. 103. — v. Meding II. 215. — v. H.f
2. f Ehrcnberg, rhein- Uradcl. Das Stammhaus E- beiHeins heim, war Lehen von dem BiSthume Worms. Henricusde Erenberc testes in einem Brief des Klosters Herrcnalb1252. Diethcr v. E- 1320. Gerardus 's 1498. Lucas de E--f 1544. (Moue I. 230 ff.sj
3. Ehrcnberg. Mit diesem Namen blüht in den preuß. Staatennoch eine adliche Familie, welche von der nachstehenden verschieden ist.Mathias und Franz Heinrich E. erhielten laut Veröffentlichung zuBreslau vom 3. Juli 1710 den Adel. Mehrere Mitglieder dieser Fa-milie standen im preuß. Heere, und Wilhelm Jakob als Postmeisterzu Kyritz. Wappen: Ein quadr. Schild; im 1. und 4. Felde einLöwe mit drei Kornähren in der Pranke, im 2. u. 3. Felde ein Bergmit drei Nehren. (Dipl. Jahrb. für den preuß. Staat 1843. S. 321. —v. Zedlitz, Suppl. I. 143. — v. Ledebur I. 192st
4. Ehrcnberg. Albert E- , gest. als Major 1836, wurde am25. Mai 1820 von K. Friedrich Wilhelm III. von Preußen in denAdelstand erhoben. Er erhielt das Wappen der ausgestorb. fränk.Familie dieses Namens.
(v. Zedlitz. — v. Ledebur I. 192. — Preuß. Wappeub. III. 12.j
Ehrcnberg, f. Begontina, Gayer und Knnigl.
Ehrcnbcrg, s. Reich v. E. — Ehrcnblnh, s. Christ v. E.
Ehrcublum, f. Jansky.
1 Chrenbnrg. Joachim Philipp v- E. wurde i. I. 1761 Freiherr.Der Stammvater dieser in Böhmen ansässigen Familie, FriedrichErbe, erlaugte zuerst am 16. Jan. 1468 von Herzog Johann II. zuLiegnitz einen Wappenbrief. Sein Sohn Johann, Rath zu Krossenin Schlesien, erhielt von K. Karl V. am 11. Juli 1531 den Adel.
Stammbuch des Adels IN Deutschland.
Melchior Erbe, geb. 1587 zu Lübschitz im Fllrstcnthume Jägcrn-dorf, erlangte 1626 Bestätigung n. den Beinamen v. Ehrenburg ,und bald darauf das Jnkolat in Böhmen und den Ritterstand.
(Taschenb. der frhrl. Häuser 1348. 1855. — v. Ledebur I. 192. 296.III. 245. — M. v. M., Erg. 47. — v. H.Z
Ehrenbiirg, s. Cab allini, Canal, Erbe, Gottschlig,Kiuigel und Zuketto-
1. Ehrciicron. Kaiser Leopold I. erhob den Philipp Kramer am4. Nov. 1689 mit dem Beinamen v. E. in den böhm. Adel. sv. H.sj
2. Ehrciicron. K. Leopold I. erhebt den Johann Florian Simonunterm 28. Okt. 1704 in den ReichSadelstand. sv. H.ss
3. 's Ehrciicron. Ein frhrl. Geschlecht v. E. in Holstein istanfangs dieses Jahrhunderts erloschen, sv. Ledebur I. 192.j
Ehrciicron, f. Fischmann.
Ehrcnftld. Gedcon Ehrlich E- wurde am 20. Okt. 1668 vonK- Leopold I. in den böh m. Adelstand erhoben. Auch kommt Einerdieses Namens, mit dem Vornamen Philipp Adam, 1722 zu Licgnitzin k. Kameraldiensten vor.
(Sinap II. 696. — v. Ledebur I. 192. — v. Hst
Ehrcnscld, s. Baron, Bauer, Donath, Kerndtlmayer.
1. 1 Ehrcnscls, Ernvels, ein vom 12. bis 15. Jahrh. inSteyermark, Kärnthen u. Niederösterreich begütert ge-wesenes, erloschenes Hcrrengeschlecht, dessen Stammschloß gleichenNamens in Kärnthen gelegen ist.
(Wisgrill II. 362. - Schmutz I. 298 u. f. - v. H .j
2. f Ehrcnscls, ein im 12. Jahrh. in Schwaben blühendesGeschlecht, aus dem ein Abt zu Zwiefalten, welcher im I. 1385gestorben ist, der Lezte des Geschlechts war. Der Abt vermachte1366 seine sämmtlichen Güter dem Kloster Zwiefalten, indessenNähe die Burg E- gelegen. Nachdem lezterc manchen Herrn gewechselt,kam solche 1803 an Württemberg, welches den damaligen Mini-ster v. Normann damit belehnte, und wovon die heutigen Grafenv. Normann-E- (s. d.) den Beinamen n. das Wappen führen.
(Griesinger 37. 297. — Jahrb. des deutschen Adels 1848. S. 278. —v. Hefncr, s schwäb. Adel S. 19. Taf. 2. — v. Hst
3. Ehrcnscls. Heinrich Sellins, schwed. Lehnssekretär, er-hielt 1679 ein Adelsdiplom mit v. E- und starb 1683 mit Hinter-lassung eines Sohnes, (v. Zedlitz. — v. Ledebur I. 192.s
Ehrcnscls, s. Grunncysen, Hillburg.
Ehrcnscls, s. Limburg er v. E-
Ehrcnsricd. Franz Jgnaz Seifried v. E. wurde am 3- Mai 1660iu die st eher. Landmannschaft aufgenommen. sO. S.js
Ehrcnflus!, s. Fischer.
Ehrcngrcis, s. Knttaleck.
Ehrciihalm, f. Koruritter.
Ehrcnhord, eine in Ostpreußen seßhafte adliche Familie.
(v. Ledebur III. 245 ohne Wappen - Angabc.s
Ehrcnhnrdt, f. Ehart er.
Ehrcnhcim, f. Duimovich, Pfulb und Reinitz.
Ehrrnhclm, f. Hausenblase, Hettfleisch.
Ehrcnhold. Joh. Mathias Kettelbütter wurde von KaiserLeopold 1662 zum Comes Palatin., 1668 zum k. Nathe u. 1674am 15. Aug. zum Ritter erhoben. (Sinap II. 696. — v. Zedlitz. —v. Ledebur I. 194. v. H.s
Ehrcnhold, f. Holfeld.
Ehrcnhiigcl, s- Babogredacz.
Ehrcnknmps, f. Creutz.
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