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1 (1860) A - F : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 9898 Adels-Geschlechter
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Ecke Eckha

sHund I. 69, - v, Hefncr, bayer. Adel S. 33, T, 29; Erg. Bd, S. 12,T. 5. Dekrctcnbuch. v. H.)

8. 1 Ecker, sive Eck V- Kelhcim, altbayer. Adel. Der Schildwie Anfseß, doch in dm Farben verändert; haben zuerst Hucbergeheißen. Peter Hueber's, Bürgers zu K clhe im Sohn, schreibtsich Sigmund Eck, gen. Hneber, 1461. Sie haben auch Penghambesessen. Leonhard E. zu P. war Landrichter zu Kelheim 1483.Dessen Sohn war der 1480 (alias 1484) geborne und 1559 zuMünchen gestorbene berühmte Dr. Leonhard v. E., eifriger Ver-fechter des Katholizismus (doch nicht zu verwechseln mit dem Pro-fessor Joh. Eck). Dessen Frau war Felizitas Freiberg v. Aschau,Das von Hanns Mielich gemalte Grabdenkmal, das lezte Gerichtdarstellend, ist gegenwärtig in der Kirche U. L.Frau in Münchenaufgestellt. Er hatte nur einen Sohn, Oswald, und eine Tochter,Maria, uxorcm trium maritornm. Die Ecker oder E ck haben vorihrem Absterben noch die st v. Hagniberg beerbt.

(O. S: - Hund III. 287 ff,)

9. st Ecker u. Köstlau, tiroler Uradel, ch 1526 mit Hanns E.v. K. Sic waren gleichen Stammes mit den Gerhardv. K. undführten einen halben Bock im Schild, während die G. einen halbenHund führten. Da die G. schon 1489 wieder 1, vereinigten die E.deren Wappen in einem geviertcten Schild. (O. S.)

19. Ecker ». Kraus, Johann E., kais, KricgSkommissär, wurde1842 mit v. K. in den Adclstand erhoben.

sE. S. ^ Oestcrr. Milit, Schcmat, von 1857.)

11. st Ecker v. Mässing, altbayer. Uradel, wahrscheinlichgleichen Herkommens mit den E. v, Kapfing, denn sie führtenauch die drei silb. Wecken in Schwarz, doch nicht im ganzen, son-dern im gctheilten Schild. Auf dem Helme ein Stnlphut. DießGeschlechts war Peter, Pfleger zu Burghausen, 1Z56.

(O, S. - Hund III, 283.)

12. si Ecker u. Ncuhaus, altbayer. Uradel, führen gleichesWappen wie die E. v. Mässing, doch ans dem Helme ein Flug,wie der Schild, Sie haben sich vorerst v. Pelheim genannt, bissie 1412 von Herzog Heinrich von Nicderbayern das Schloß Nen-h a us (so jezt denen v. Andrian gehört), gegenüber Scherdingam Inn, zum Manns- und Wcibslchen erhielten.

sO. S, - Hund III. 284.)

13. 1 Ecker zu Pöring oder VberpSriug , waren gleichen Stam-mes mit den E. v. Ncuhaus, haben auf dem Helm einen Hutgeführt, wie die E. v. Mässing. Später haben sie den Schildgcvicrtet mit dem Wappen der si v. Pfctrach. Dieß Geschlechtswar Ulrich E. zu P., si 1389. sO. S. Hund III. 284 ff.)

14. si Ecker v. Uilsähl (Vilsbiburg, Niederbayern), führtenunter schw. Haupte in R. einen silb. Pfahl. (O. S.)

Ecker, s. Eckard.

Eckert, finden sich unter den adlichen Dienstmannen des Stiftszu Wunstorf im 13. Jahrh. (Falke, trad. corb. 869.)

si Eckersclb, auch Eckcnscld, eine in Ostpreußen 1571 seß-haft gewesene Familie. Wappen? sv. Ledebur I. 191. III. 244.)

si Eckeruvörbc- Nycolaus de Ekeren norde testis in einemBrief des Kapitels Ratzeburg 1261. (Urk. der schlcswig-holstein-lauenburg. Gesellschaft p. 84.) v. H. sagt Ecker evörde und nennteS ein Mecklenburg. Geschlecht.

1. si Eckcrsbcrg, ein längst erloschenes sächs., besonders thü-rin g. Geschlecht. (Sächs. Wappb. III. 96. Siebmacher I. 148. v. Meding I. 294. Gauhe I. 358. v. H.)

2. Eckcrsbcrg. Johann Philipp Cebrowski ward unter demNamen v. E. am 18. Jan. 1792 in den prenß. Adelstand erhoben.

sv. Zedlitz. v. Ledebur I. 191. v. H.)

si Eckcrsdorff, ein mähr. u. schlcs. Geschlecht, dessen Stamm-haus in der Grafschaft Gl atz in Mähren liegt. sSinap 1.347. II. 604. Siebm. I. 65. v. Meding III. 209. Balbin. Gauhe I. 358.)Die Familie ist 1641 erloschen. sZcdler VIII. 134. v. Zedlitz.v. Ledebur I. 191. v. H.)

1. Eckert u. Labin. Der kais. österr. Staatsrath Prokop E.wurde 1849 mit v. L. geadelt. (E. S.)

2. Eckert, gen. Uoques-Maumont. Der K. von Preußen hatdem Schwiegersöhne des Hofmarschalls v. N.-M. zu Wezlar,dem Lieutenant Karl Adolf E., mnthmaßlich im Anfange der 1839erJahre, gestattet, den Stand, Namen u. Wappen des adl. Geschlechtsv. R. - M. annehmen zu dürfen. (E. S.)

Ecksort, s. Enkevoirdt.

1. Eckharb, Hanns, erlangte 1627 den Adelstand, u. AndreasE. erhielt 1634 Bestätigung seines adlichen Standes. Beide in derR- T. A. R- aufgeführt und wahrscheinlich Vater und Sohn.

2. st Eckharb, preuß geh. Kriegsrath in Königsberg,wurde am 3. Juli 1738 geadelt, sv. Zedlitz. v. Ledebur I. 191.)

3. Eckharb. Der Hauptmann Georg Jakob E-, ein Siebcn-bürgener, wurde im I. 1789 mit Edler von geadelt.

sM. v. M., Erg. 273. v. H.)

4. Eckharb v. Starkcncck. Der österr. Hauptmann A. E. wurde1856 mit v. S. geadelt. (A. A. Z. v. 1856.)

5. Eckhard ». b. Thau, Georg Gottlieb, des röm. Königs Hof-und Kammerzahlmeistcr, wurde 1696 in den Ritterstand erhoben.

sR. T. A. R.)

st Eckhardiug. Das Stammhaus Ecker ding im GerichtMühldorf (?). Im Schild ein Balken, darunter ein Sparren.Primus: EkehartdeEkeharting inaldersba ch'schen Briefen1149. Ultimi: Chunradus et Leopoldus fratreö 1287.

sO. S. M. B. V. 299. 427.)

1. Eckhardt, Michael, kaiscrl. Hofbuchhalterei-Naitdiencr, undHanns E. wurden 1621 geadelt. sR. T. A. R.)

2. Eckhardt- Der ö st e r r. Generalmajor Kristof Ludwig v. E.wurde im I. 1829 von K. Franz II. in den Frciherrnstand erhoben.

sM. v. M., Erg. 54. v. H.)

3. Eckhardt v. Eckharbsburg. Ter pensionirte KapitänlicntcnantPhilipp E. wurde im I. 1814 mit v. Eckhard öburg geadelt.

sM. v. M., Erg. 273. v. H.)

Eckhardtsau, Eckcrzan, sind Abkömmlinge der v. Berchtold-storf, und kommen schon 1175 in Urkunden vor. Den mit Annav. E. erzeugten Söhnen des Sigmund v. Polhaim gab KaiserMaximilian II. zur Erhaltung des Andenkens des eckartsau'schcnGeschlechts am 15. Dez. 1573 mittelst Diploms das Recht, dasvon ihrer Mutter ererbte cckartsau'sche Wappen neben ihremeigenen Geschlechtswappcn führen zu dürfen.

sWisgrill II. 333. - Zedier VIII. 311. - v. H)

1. st Eckhart, altbayer. Uradel, kommen zuerst im scheft-larn'schen Traditionsbuche um 1929 vor und verschwinden in derersten Hälfte des 12. Jahrh. mit Arnold v. E- 1133 wieder. IhrSiegel soll nach v. Prey einen Bundschuh enthalten haben; vielleichtist's aber nur eine Vermengung mit dem Bundschuh des GrafenEckart v. Scheyern? sO. S. M.B. VII. 505. VIII. 381.)

2. si Eckhart, ein in Sachsen begütertes Geschlecht, erhielt