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1 (1860) A - F : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 9898 Adels-Geschlechter
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Ecka Ecke

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begütert war u. zu den Pfänncrn gehörte. Cyriakus E- kommt 1479,u. Peter Eckart 1519 vor. Mit Hcrmauu v. E- fängt der Stamm-baum au iu der ersten Hälfte des 18. Jahrh. Die Familie scheinterloschen zu sein. fv. Zedlitz.) Möchte vielleicht eines Stammesmit den bayer. Eckart sein. sv. Ledebur I. 199.j

2. Eckardt, Eckart, Anton, Stadtrichtcr zu Linz, erhielt im

I. 1623 Bestätigung seines adlichcn Standes. (R. T. A. N.j

3. 1 Eckardt, Eckardten. Johann Friedrich E., Kapitän desKadettenkorps zu Stolpe, ward am 39. Sept. 1786 in den prcuß.Adclstand erhoben, hat aber keine männl. Erben hinterlassen.

sv. Zedlitz. v. Ledebur I. 199. Preuß. Wappb. III. 11. ^ v. H.j

4. Eckardt. Den sachsen-weimar'schen geh. Hofrath, Ordinärder Juristcnfakultät und Professor der Rechte zu Jena, JohannLudwig E., erhob im I. 1799 der Kurfürst von Sachsen als da-maliger Rcichövcrwcser in den NeichSadclstand.

sSächf Wappcnbnch VI. 22. v. H.j

5. Eckardt v. Eckardjtcin. Ernst Jakob E-, Gutsbcsizer, ist seitdem 29. Febr. 1799 in den Freihcrrnstand erhoben worden.

sv. d. Knesebeck. v. Ledebur I. 199. I!I. 244. ^ Prcuß. Wappenb.

II. 34. Dorst, schles. Wappenb. n. 188. v. Hefner, preuß. AdelS. 41. Taf. 59.j

Eckart, gen. Ecker auf Mörlach. Franz Peter E-, kur mainz.HofgerichtSrath, dessen Eltern und Voreltern am kur mainz. Hofeals Räthe gestanden, wurde ani 15. Mai 1748 von K. Franz I. inden Adelstand erhoben. Dessen beide Söhne, Georg Josef, Wcih-bischof zu Erfurt, u. Heinrich Kristian Adam v. E-, kurmainz.geh. Rath, wurden 1784 vom rhcin. Reichsvikariat in den Frei-herrnstand erhoben. Der k- bat)er. Kämmerer n. GencrallieutenantFrhr. v. E. erhielt vom Kurf. Karl Theodor am 24. Sept. 1799das Grafcndiplom mit dem Privilegio non usus- sv. Lang 22.jDie Grafenlinic ist erloschen. Diese E- sollen von den braun-schweig'schen Eck hart abstammen.

fv. Hefncr, bayer. Adel S. 9. Taf. 3; Erg. Bd. S. I. v. H.)

st Eckartsau, altbat) er. Uradel, führten in Schwarz einengekrönten silb- Bracken. sO. S.j

Eckartsberg, ein schles., zwischen 1681 u- 1739 in Urkundenvorkommendes, jedoch noch blühendes adlichcs Geschlecht.

fSinap II. tit)3. Gauhe I. 358. v. Zedlitz. v. Ledebur I. 199.

III. 244. Siebmachcr I. 148. Dorst, schles. Wappenb. n. 138.j

-s Eckartsdroim. Das Stammhans bei Honstetten, Baden.Mcingozns milcs de Eggihartcsbrnnnen, ein Ministcriale desKlosters An, schenkt dem Kloster Salem ein Gut um 1159.

sMone I. 333.s

1. st Eckartshaulen, Elkershausen, ein schles. Geschlecht, dasim Fürstenlhnme Münsterberg seßhaft war.

sSinap II. 993. v. Zedlitz.)

2. Eckartshauscn. Karl E-, kurpsälz. Hofrath u. erster Haus-Archivar, ein natürlicher Sohn des Grafen Haimhausen, dendieser mit einer Eckart erzeugt hatte, erhielt am 5. Febr. 1776die Erlaubniß, diesen zusammcngcscztcn Namen zu führen.

sv. Hefner, bayer. Adel S. 74. Taf. 83. v. Lang 324. v. H .j

Eckbrccht, s. Dürkheim.

Ecke u. Nosciistcrn. Der kais. Hauptmann Karl E. wurde 1841mit v. N. geadelt. sOestcrr. Milit-Schemat. von 1857. v. H.)

Eckciiicmi, s. Eckelborn.

j- EckeUwrn, wcstfäl. ausgestorbenes Geschlecht.

Iv. Steinen II. 1481. v. Meding II. 293. v. H.jStammbuch des Abels in Deutschland.

Eckel» < Eckellcn, ein adlichcs Geschlecht, ans dem nur Geroldim I. 1199 in Urkunden als Zeuge vorkommt,sv. Ludwig, rcliq. Mspt. IX. 497. Zedier VIII. 159.j

1. f Eckciivcrg. Schild gcvicrtct: 1. n. 4. eine Spize, darin einhalber Adler, 2. n. 3. ein Bär mit einem Baume. Karl v. E. ausHarzingerodc, genannt Simson, führte dieß Wappen 1717.

sO. S.j Vcrgl. Eckcnberg 2.

2. Eckciibcrg. Ein Herr v. E. kommt um 1739 in Berlinvor, wo er die AsjembU'en im Fürstcnhause besorgte. Gehörtevielleicht zu E. 1. sv. Zedlitz. Diplom. Jahrb. für den preuß. Staat1341. S. 78 der 2. Abth. v. Ledebur III. 244.)

Eckenbrccher. Johann August E., Hauptmann bei der Artillerie,erhielt im I. 1792 am 29. Jan. den preuß. Adclstand.

sv. Zedlitz. v. Ledebur I. 191. III. 244. Preuß. Wappenb. III. II.

v. H.j

f Eckciiheim. Das Stammhaus vielleicht Eckel heim, Vils-hofen? Kommen in niedcrbaycr. Klostcrbriefcn zuerst 1149 mitPernhart de E. und znlezt mit Herwic 1218 vor.sM. B. IV. 278. V. 395.j

j- Eckenlkede. Sifriduö miles de E. schenkt dem Stift Walken -ricd feinen Leibeigenen Hcincco 1295. sU. B- für Nicdcrs. II. 47.)

f Eckenthlil, altbayerischer Uradel, führten im Schild einStaarenhans wie man's an die Bäume zu hängen Pflegt. sO. S.j

f Eckcnwciler, alte schwäb. Ritter, welche 1318 und 1329in Urkunden vorkommen. Die Burg lag im jezigen k. württ. O. A.Nottenbnrg. sGricsinger 281.j

1. f Ecker, altbaycr. Uradel, führten im Schild einenMenschenkopf mit langem Haar und Bart. sO. S.j

2. Ecker, genannt Drcchscl, ein schles. Geschlecht.sSiebmachcr III. 93. Sinap II. 694. v. H.j

3. f Ecker v. Everding, altbaycr. Uradel, führten den Schilddreimal gctheilt. sO. S.j

4. f Ecker j» Eckh, bayer. Turnieradel, führte den Schildschräggetheilt von Silber und Schwarz. Sie nannten sich auch E.v. Seldenbnrg. Sie sind mit Albrccht E. zu E. n. S. um1429 im Mannsstammc erloschen. Ihr Wappen nebst dem der E.v. Pöring haben die E. v. Kap fing geerbt.

HO. S. Hund l. 182 ff.j

5. f Ecker v. Eckheim, altbaycr. Uradel, haben gleichen Stammmit den E. v. Neuhauö (s. d.) und führen auch gleiches Wappenwie diese, doch in den Farben verwechselt, die Wecken schwarz unddas obere Feld silbern, das untere schwarz, ebenso auf dem Flugdes Helmes. Dieß Geschlechts war Ott E. v. E., ein Wohlthäterdes Klosters Wessobrunn, 1315. sO. S. Hund III. 283.)

6. Ecker II. Eckhoscn, auch Eckhoftn allein, aus Schlesien ab-stammend, wurden vom K. von Bayern am 22. Mai 1817 in denFreihcrrnstand erhoben, sv. Lang, Snppl. 41. Siebmacher II. 49.IV. 53. Tyroff, Wappb. des Könige. Bayern II. 89. Sinap II. 694.

v. Hcfner, bayer. Adel S. 32. Taf. 29; Erg. Bd. S. 12; prcuß. AdelS. 49. Taf. 59. v. Ledebur I. 191. III. 244. v. H.)

7. f Ecker v. Kapfing »nd Lichtenegg, altbaycr. Turnieradcl.(In Schwarz nebeneinander drei silb. Wecken.) Kurf. Mar Emanuelerhebt durch Diplom vom 24. Jan. 1691 den Domdechant zu Frci-sing, Joh. Franz Eckher, dann die beiden Kämmerer, den Oberst-Wachtmeister beim kaiscrl. KrciSregimcnt und den Pfleger zu Burg-hansen, Leztcrc mit ihrer Deszendenz, in den Freihcrrnstand. DieFamilie ist am 28. April 1826 im Mannsstamme erloschen.

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