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1 (1860) A - F : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 9898 Adels-Geschlechter
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Ebstein Ecka

f Ebstein, Friedrich v. E.,ein edelknccht", in einem Brief desKlosters Frankenthal 1316, sMone l. 417st

1. ch Eccark, ein Windshcim'sches Rathsgcschlecht, führte imSchild zwei Fischcrhakcn geschrägt über einem Dreiberg. Georg E.,Senator zu W., 1641. sO. S.fj

2. 1 Eccar). Werner Ioh, E., kais. Kammerfouricr, wurde imI. 1725 Ritter des heil. r ö m. Reichs n. der Erbländer, u. 1737 am23. Jan. als LandcSmitglied unter die neuen Geschlechter des Mittel-standes aufgenommen, starb aber 1763 ohne Erben.

fMsgrill II. 323. M. v. M. 106. v. Hst

3. f Eccard. Der Kriegs - und Domäncurath Ioh. Gottlicb E.erhielt am 5. Jnli 1738 den preuß. Adelstand, dessen er aber nach-her wieder entsezt wurde, und auf der Festung Spandau unver-heurathct starb, sv. Hst

Ecchcli. Bartholomäus und Ludwig d'E. habcu die kais. österr.Bestätigung des ihrem Vater 1796 ertheilten Grafenstandes mit delDosso e del Viaua 1838 erhalten. sE. Sst

Ecchcrgu Ecco und Mariensmid, Friedrich, war 1857 k.k. österr.Hauptmann im 21. Jäg. Reg. Dieß ist das Geschlecht, welches beiv. Hcfncr, tiroler Adel im Erg. Bd. S. 29. T. 13, aufgeführt wird.Dort heißt aber der Name E. von Eccho u. Marieuberg, u. esist dieß ex diplom. cousirm. vom I. 1791. M. v. M. hat den Namenirrig Eggcr v. Echo u. Marienberg. Mir scheint als ob daszweite Prädikat des oben augeführten k. k. Hauptmanns ein Druck-fehler wäre;'denn die 1726 geadelten Eccher oder Egger v. Ma-ri cufrcid sind ein ganz anderes Geschlecht.fVgl. v. Hefncr a. a. O. und unten sub Egg erst

Ccclesia. Peter Anton v. E. erhielt 1589 einen Adelsbricf mitAusdehnung auf seinen Bruder Hieronimus.sR. T. A. R. Sicbmacher IV. 59st

Echcllcs, österreichisch; wahrscheinlich niederläud. Ab-stammung. Leopold Frhr. v. Poticr des Echelles war 1835k. k. Obcrstlieutcnant.

Eckern- E. und M-, s. Egg er v. E. u. M.

Echt, s. Bachof.

Echten, ein altadliches, zur westfäl. Ritterschaft gehörigesGeschlecht, sv. Zedlitz. Sicbmacher III. 134. V. I46st

1 Echter v. Mcspetbrnnn, cin fr ä uk., zum Kanton Steig er -wald gehörendes, im I. 1665 auSgestorb. Geschlecht, dessen Namenund Wappen die Grafen v. Ingelheim geerbt haben (s. d.). DerWürzburger Domherr Valentin E. v. M. wurde von K. Ferd. II.in des heil, r ö m. Reichs Freien und Edlen Paunerherrenstand am17. März 1623 erhoben. (Biedermann, Stcigerwald Tab. 262 ff.Salver 265 fs. Estor's Ahncnprobe Tab. t2. S. 566. Bncelini II.107. v. Hattstein III. <57 ff. Sicbmacher I. 105. HumbrachtS. 44. v. Mcding II. 20ti. III. 838. Zedler VIII. 129. v. Hst

st Echterdingcn. Daö Stammhaus bei Stuttgart. Albrechtv. E., Edelknecht, wird 1324 aus der Gefangenschaft zu Hagenauledig. Die v. E. kommen bis 1418 vor. (Mone VI. 428. v. Hefner,st schwäb. Adel S. 10. Taf. 2st

1. st Echzct. Georg Wendl v. E., des hl. röm. Reichs Ritter,angeblich aus Schwaben, verschieden von den fulda'schen Vasallen,wurde am 16. Febr. 1663 unter die neuen Ritterstaudsgeschlechteraufgenommen, starb aber wenige Jahre darauf ohne männl. Des-zendenz. (Wisgrill II. 323 n. f. Siebmacher IV. 50. v. Hst

2. st Echzell Das Stammhaus in der Wetter au. Kunov. E. 1467; führt im Schild ein Glevenrad. sO. Sst

3. Echzet, Echzelle, kommen als fnlda'sche Edclleute bis1495 vor. (Schannat, fuld. Lchnhof 75. v. Mcding III. n. 132.

- v. Hst

1. Eck. Der österr. Oberstwachtmeister Martin Johann E.W urde 1712 in den N. Adelstand erhoben. (M.v.M., Erg.272.v.Hst

2. Eck. Der österr. Kapitänlieut. Ioh. Helfricd v. E. wurdeim I. 1725 b öhm. Ritter. sM. v. M., Erg. 136st

3. Eck, eine adliche Familie, welche sich auS Holland nachPreußen wendete; sie war ursprünglich in Pommern seßhaft.

(v. Zedlitz. v. Ledebur I. 190. III. 244st

4. Eck, Georg, erlangte um 1666 den R.Adelstand. sR.T.A.Rst

5. Eck, eine adliche Familie, welche früher in der ProvinzOberyssel blühte, 5 gelbe Lilien im bl. Schilde führte, u. zumbürg und. Adel gezählt wurde. Im 16. Jahrh. stand Einer alsHauptmann in österr. Diensten. (Sicbmacher V. 358. Gauhe

I. 156st Vielleicht eines Stammes mit jenen v- Eck, deren v. Zedlitzin seinem Adclslerikon erwähnt.

6. Eck, auS Dillenburg im Nassan'schen stammend, seit1824 in Frankfurt a/M. eingebürgert, und in niederländ.Diensten stehend. Wappen: In S. ein beiderseits gezinnter rotherSchrägbalken; auf dem Helme drei Federn, f. r. s. sv. Hefner,frankf. Adel; auch nassauerst Die Familie heißt v au Eck, was nichtimmer Adel anzeigt. Bartholomäus Jakob van Eck kam 1719 nachDeutschland; seine Söhne kauften sich im Nassan'schen an u.steht einer derselben in niederländ. Diensten.

7. Eck mid Hnngersbach. Es kommt solches auch Egg, Eckhund Egkh geschrieben vor und soll in Bayern seinen Ursprunghaben. Gewiß ist, daß Ulrich v. Eck in Krain um 1375 lebteund sein Geschlecht daselbst fortpflanzte. Sein Sohn Heinrich ehe-lichte Margaretha v. Hungeröbach, die Leztc ihres Geschlechts,im I. 1456; mit K. Ferdinand's I. Genehmigung vom I. 1566nahmen die v. Eck Wappen u. Namen der v. H. zu den ihrigenan, nach Anderen unter Marimilian I. im I. 1512. Um dieselbeZeit am 13. März 1566 erhob K. Ferdinand das Geschlechtin den Freiherrustand (am 28. Dez. 1588 in den Ncichsfreiherrn-stand), und am 4. Juli 1695 erlangte Hannibal Frhr. v. E- u. H.die Grafenwürdc, welche aber mit seinem Urenkel 1734 wieder er-loschen ist. Mehrere Mitglieder der Familie ließen sich um dieseZeit thcilS in Sachsen, theils in Baden und Nürnberg derRcligiousunruheu wegen, woran sie vielen Thcil nahmen, nieder-

(Sicbmacher I. 23. 49. Bncelini II. scct. 2. S. 108. Spencr,hist. insign. p. 732. Tab. 5. p. 108. Jahrb. des deutschen Adels 1847.

Taschb. der srhrl. Häuser 1848 n. 49. Schmutz I. 294 ff. Vchsc,Gesch. des österr. Hofes u. Adels IV. 205. v. Hefner, krainer AdelS. 8. Taf. 5. Acltcre Quellen bei v. Hellbachst

8. Eck l>. Mainzcck, Ioh. Adam, R. Hofkanzleiverwandter inWien, wurde im I. 1716 in den Ncichsadelstand mit obigemPrädikate erhoben. (M. v. M., Erg. 272. v. Hst

9. Eck v. Pantaleon, ein bürg und. Geschlecht, welches auchunter dem köln. Adel vorkommt.

(Sicbmacher V. 303. 353. v. Hst

1. st Eckardslcben, Eckardtsleben, ein eidliches Geschlecht, ausdem 1263 Einer Namens Cunemund in Urkunden vorkommt.

(de Ludwig, rcl. Mspt. T. V. p. 118. Zedier VIII. I46st

2. st Eckardslckcn , ausgestorbene thüring. Familie, welchezuerst 1223 vorkommt. sThuring. sacra 21 l. Brnckucr's Samml.

II. 54. - v. Hst

1. ch Eckardt, ein adlichcs Geschlecht, welches bei Großsalze