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1 (1860) A - F : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 9898 Adels-Geschlechter
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EberSW Cbro

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ISinap, II- 603, Knauth, prodr. MiSn. 101, sind über die Herkunftdieses Geschlechts im Jrrthnmc. Zedier Vitt, 53. Wisgrill tl.302 ff. - ' v. H.)

Ebcrswaid, s. Siegler v. E.

4 Ebcrswcin- Bis jezt kommt dieser Name nur in der Persondes Gottfried Eberhard v. E. vor, dem der große Kurfürst vonBrandenburg um 1676 Güter schenkte. Dagegen führt Sicbmacher,II. 97, ein eberwcin 'schcs Wappen unter dem schwäb. Adel, u.ein ähnliches eberwcin'schcs Bd. V. S. 255 unter den halle'schcnehrbaren Geschlechtern ans.

sv. Zedlitz. Königs Sammlung. v. Ledebur I. 189.)

1. Ebcrt, eine früher in Preußen begütert gewesene adlicheFamilie, welcher Du gewangen in Ostpreußen gehörte.

sv. Zedlitz. v- Ledebur I. 190. lll. 244.)

2. Eberl v. Ehrciitre». Der Hauptmann und adliche LeibgardistLudwig Alb. E. wurde im I. 1773 mit obigem Beinamen geadelt.

sM. v. M., Erg. 272. v. H.)

Ebcrtssclb. Die v. E. erscheinen um 1686 im preuß. Heere,und zu Krotoschin in Polen, sv. Zedlitz.)

1. p Ebertshausen, das Stammhaus Gerichts Wolfrathö-hauseu. Die v. E. waren Marschälle des Klosters Tegernsee.

sOberbaycr. Archiv I. im Register.)

2. p Ebertshausen, Ebrechtzhusen. Das Stammhaus E. imnassau'scheu Amte Nastätten. Sie kommen 12921338 urkund-lich vor. (Vogl, Topogr. 269.)

Ebcrtis. Im preuß. Heere erscheinen in neuerer Zeit einige v. E.

sv. Zedlitz. Preuß. Wappenbnch. v. Ledebur I. 190.)

1. Eber), ein frhrl. Geschlecht auf Rocken st ein, welches ausLüneburg stammt u. in der Oberpfalz ansässig war. Wappen:In R. 2 silb. Schrägbalkcn, in den vier Schildcsccken abwechselndein Eberkopf und zwei Straußfcdcrn.

sv. Hcfner, bayer. Adel S. 32. Taf. 29. v. H.)

2. Eber), ein Edclngeschlecht, ursprünglich in Jsny; Wappcn-brief von Kaiser Karl V. 1543, Adelsbricf von K. Leopold I. 1667.Stammwappcn: in G. einen schw. Ebcrkopf.

sv. Hcfner, bayer. Adel S. 74. T. 83; Erg. Bd. S- 12. SicbmacherV. 220. 327. - Bayer. Wappb. II. 89. V. 18. - v. Ledebur I. 190. -Sinap II. 602. v. H.)

3. Eber). Der Gutsbcsizcr zu Mitcszewo bei Neustadt inWcstprcußen wurde vom K. von Preußen am 29. Mai 1311 geadelt.

sv. Zedlitz. Zedier VIII. 76. v. Ledebur I. 190. Preuß.Wappenbuch III. II. v. H.s

1 Ebhauscn, nannten sich gewöhnlich nur Vögte von IlMhauscu.Das Stammhaus E. im O. A. Nagold. Albertus milcS aduocatusd e W. 1263. Hugo aduocatuS deWelnhauscn 1284.

sMone VI. 457.)

1. 1 Ebingen. Das Stammhaus E. im württ. O.A. Balingen.Hcinricus de E. 1257. Friedrich, Johann und Burghard v. E.,Dienstleutc dcö Grafen Eberhard von Ncllenburg, machen eineStiftung im Kloster Salem 1364. sMone I. 86. II. 81.)

2. 4 Ebingen. Heinrich E. war 1366 Pfleger zu Wolfraths-h auseu. sM. B. VI. 338.) Gehörte vielleicht zu den schwäb. E-?

Ebingcr , Andreas, erhielt 1572 ein AdclSdiplom. Von ihmstammen die E. von der Burg her, welche in Schwaben zuHause sind, und wovon v. Hattstcin, I. 136, mit Einschluß desAndreas, 16 Ancu anführt, sv. Ledebur I. 124. R. T. A. R.)

4 Eimsheim, Anna, Tochter Ottv's v. E., 1399 zu Ingel-heim. sMone vill. 411.) Ob zum Adel?

Ebischwalb, s. Eybiöwald.

1. 4 Ebmcr, altbaycr. Ilradcl, führten eine Vogelkrallc imSchild. Jorg E. zu Pultzsperg 1482 in Briefen des KlostersSt. Niklas bei Passau. sO. S. M.B. IV. 393.)

2. 4 Ebmer, altbayer. Adel, führten in Silber zwei rotheFlammen ans dem Fuß kommend. sO. S.)

3. Ebmcr v. Ebenau. Der Tabaksgefälladministrator SamuelFranz E- wurde im I. 1735 mit dem Beinamen v. Ebenau inden Nitterstand erhoben. sM. v. M. 106. v. H.)

4 Ebnat, alte schwäb. Edellcutc auf der gleichnamigen Burg,im O. A. Ellwaugcu, von denen man nichts Näheres weiß.sGriesinger 278.)

1. Ebner, Wolfgang, kais. Organist, wurde 1641 geadelt.IN. T. A. R.)

2. Ebner. Die Susanne Renate E-, geb. Krause, u. ihre dreiSöhne, Ferd. Johann, Georg Adam u. Leopold Josef, nebst ihremEnkel Franz Ludwig erhob K. Leopold I. am 17. April 1694 in denböhm. Nitterstand. sv. Ledebur I. 190. v. H.)

3. Ebner v. Eschenbach , eines der ältesten adlichcn Geschlechter inNürnberg, das schon 1332 daselbst zn Rath ging, und von KaiserMarimilian am 16. Okt. 1566 in des Reichs besonderen Schuz ge-nommen wurde. Sie bedienen sich wegen ihrer ehemals reichSrittcr-schaftlichen Besizungcn in neuerer Zeit des Freiherrntitels.

sN. gencal. Handb. 1777. S. 199202. 1778. S-262. SicbmacherI. 206. VI. 21. 25. - Sicbcnkecs I. 345 n. f. - v. Lang 322. -Gcneal. Jahrb. des deutschen Adels 1845 u. f. v. Hcfner, bayer. AdelS. 32. Taf. 29. - v. H.)

4. Ebner n. Noscnstcin. Der kaiscrl. Gouvcrucmcntsrath JohannNepomuk E. wurde 1839 mit v. R. geadelt. sE. S.)

Ebncttcr, eine in Schlesien 1819 in der Person des Majorsa. D. v. E- vorkommende Familie. W. ? sv. Ledebur III. 244.)

4 Ebolding. Die v. Eheboldingcn kommen 11561195 imschcftlarn'schen TraditionSkoder vor; ich finde aber keinen Ort ähn-lichen Namens vor'm Gebirg. sM. B. VIII. 389 ff.)

4 Ebra, eine aus Thüringen, nach Anderen aus der Graf-schaft St oll bcrg stammende, alte adliche Familie. Primus: Hcr-manuuö de Evcrha 1242. KoncmuuduS deEbcra 1256- DerLezte starb als k. preuß. Gencrallicut- 1818. Hierauf gestattete derKönig von Preußen 1822 dem Licut. Will). Pfaff (Schwiegersohn),Namen und Wappen der v. E- annehmen und führen zu dürfen.

sv. Zedlitz. v. Ledebur I. 190. Preuß. Wappenb. III. 11.Ilrk. Buch für Niedersachscn II. 170. 194.)

4 Ebra» v. Mldcnbcrg, altbayer. Turnicradel. Der Schildvon Blau und S. mit Zinnen schräggctheilt. E. war ursprünglichTauf- rcsp. Rufname, ist erst später uomen gentilitium geworden.Die E- haben später auch die v. Norbach beerbt u. ihr Wappenangenommen. (Ausführlich bei Hund II. 63 ff.) Johann E. v. W.hat 1486 eine Neisc zum heil. Grabe gemacht und war 1485 aufdem Turnier zu Regens bürg. Anna N-, geb. E. v. W., urorAdam's v. Muggenthal, 41614. sO. S.) Die v. Dürschführen jezt das cbran-rorbach'sche Wappen (f. d. beim bayer.Adel).

4 Ebratswcilcr. Bertholdus de Eberhartswilcr et Hain-ricns frater suuS, militeS, 1283 in salem'schcn Briefen.sMone I. 78.)

Ebrowski, erscheint nur in einer Person als v. E- im preuß.Heere in neuerer Zeit. sv. Zedlitz. v. Ledebur I. >90.)