Drou — Duck
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des Frhrn. I. BudeuS v. Scharberg, Obcrlandeskommissär inSiebenbürgen, auf ihren Namen. sA. A. Z. v. 1855.)
Dronart, eine französ., adliche, nach Preußen gewanderteFamilie, welche im Amte Fisch Hausen in Schlesien angesessen war.sv. Zedlitz. — v- Ledebur I. 183, unter Druart. III. 241.)
1' Dromn, eine französ. Fam., ans welcher der baycr. MajorJoh. Bapt. D. vom Kurf. Karl Theodor am 24. Mai 1785 (nicht 1788)das Edlendiplom erhielt. In genanntem Diplome ist als lezte Be-sitzung der v. D. in Frankreich das Rittergut dela Vcnte genannt.Das Geschlecht ist 1815 mit Josef v. D. im Mannsstammc ff.sO-S- — v. H. — v- Lang 322. — v. Hefncr, baycr. Ad. S. 74. T. 83.)
Drozdik. Joh. Wilhelm v. D., kais. österr. Hofrath, wurde1827 in den Freihcrrnstand erhoben. Sein An, Joh. Drosdick,erhielt 1617 den ungar. Adel. Er hat keine Nachkommen.sHyrtl, die fürstl., gräfl. u. frhrl. Familien der österr. Monarchie 1856.
— Taschenb. der srhrb Häuser 1853, unter Drosdick.)
Drazcwski, in Westpreußen 1826 vorkommend. Wappen:Wezele. sv. Ledebur III. 241.)
ff Drößling, altbayer. Adel. Primus: Arbo de Drozlingenum 1195. Dann Dominus Sifridus de Droczling um 1246und später inscheftlar n'schen Briefen. Das Stammhans vielleichtDreßling, Gerichts Starnberg? sM. B. VIII. 182. 463 sf.)
ff Dro))a. Die D. waren neben den Huosi, Fagana,Hahilinga und Anniona eines der ältesten urkundlich genanntenDinastengeschlechtcr Bayerns. Die Leges Bajnwariorum aus dem6. Jahrh. erwähnen dieser fünf Geschlechter ausdrücklich und sezenhinzu: „isti sunt quasi Primi Post Agilolfingas qui sunt degenere ducali." Wie nun von den Fagana (s. unten Fagen)nachgewiesen worden ist, daß selbe nach und nach zum niederen Adelherabgesunken u. verschwunden sind, so möchte dieß auch von den D.zu behaupten sein. Noch 1166 kommt im falkensteincr Traditionskodexein Hcrrandus deDrozzeals Zeuge vor. 1176 erscheint WernhcrusdeD., und zulezt 1225 ein Pot de Drozz urkundlich. Nichtunwahrscheinlich war die Heimath dieses Geschlechts die Drozze-burg, das heutige Trostberg an der Alz. (Niederer, leges baj.p. 99. - M. B. IV. 286. VII. 479. XI. 262.)
Drukcrc, Drübber, finden sich unter dem braun schweig.Adel im 13. Jahrh. (Falke, trad. corb. p. 884.)
Druchttclicn, ein altadl. paderborn'sches u. westfäl. Geschlecht.sNachtr. zum n. gen. Hdb. 1778. I. Th. S. 45 u. f. — v. Meding III.n. 176. — v. Ledebur I. 182. — v. H.)
ff Druckmüller, kamen aus derOberpfalz nach Oesterreich,wurden 1691 unter die neuen Geschlechter aufgenommen. Im I. 1653hatte der verdiente bayer. General Georg v. D. ein Frcihcrrn-diplom erhalten. Er war von geringem Herkommen.sR. T. A. R. - Wisgrill II. 294 u. f.)
Druffel. Der geh. Kriegs- u. Domäneurath D. in Münsterwurde vom K. v. Preußen am 8. Nov. 1864 geadelt,sv. Zedlitz. — v. Ledebur I. 182. III. 242. — Siebmacher, Suppl. V.
- v. H.)
Drum, s. Jrwiug.
Drummer, Johann Kristof, erlangte 1617 den Adelstand.sR. T. A. R.)
Drumont. Im I. 1747 stand ein Hauptmann v. D. als Flügel-Adjutant in preu ß. Diensten. W. ? sv. Ledebur I. 183.)
Drmcnski, ein im Großherzogthum Posen begütertes Geschlecht.Wappen: Gozdawa. sv. Ledebur I. 183. III. 242.)
Drya. Wappcnbeschrcibuug bei v. Ledebur I. 183.
Drygalski, Drigalöki, eine adliche poln. u. prcuß. Familie,auö welcher sehr viele Sprößlinge im prcuß. Heere gedient haben.Die Familie erhielt 1755 ein preuß. Anerkcnnuugsdiplom ihresalten Adels, sv. Zedlitz. — v. Ledebur I. 183. III. 242.) Wappen:S l e p o w r o n.
Drqwa, ein westpreuß. Geschlecht,sv. Ledebur III. 242 ohne Wappen-Angabe.)
Drgcwira. Wappenbeschreibung bei v. Ledebur I. 183.
Drzewiecki, v. Uostih-D., eine im Großherzogthumc Posens eßhafte Familie. Wappen: R y s. sv. Ledebur I. 183. III. 242.)
DrzcmitM, in Preußen seßhaft,sv. Ledebur III. 242 ohne Wappen-Angabe.)
Dutui, s. Berka. — Dilbcnit), s. Reysky.
Duliilt, Jgnaz Anton, aus Pirnitz in Mähren, wurde 1715geadelt. sR. T. A. R.)
Du Dois de Ficimcs, scheint eine niederländische, nachOesterreich gewanderte Familie zu sein. Alois D. de F. war1857 österr. Oberkriegskommissär.
Du Dais, s. Bois u. Waldaer. — Dulioys de Greste, s. Boys.
Jubrasskq, Dubrawsky, ein in Ungarn, Polen, Böhmenund Mähren verbreitetes Geschlecht, das auch im 16. Jahrh. inSchlesien vorkommt. sSmap II. 596 u. f. — v. H.)
Duliruvc, s. Millorndovich.
ff Duistchtaff, im Belgard'schen 1676 seßhaft,sv- Ledebur III. 242 ohne Wappen-Angabe.)
Dubschiit), s. Döllschütz.
Dubski, Dulisky v. Trzcbomistit), auch Itrzcbomistit), eine frei-herrliche Familie in Böhmen, die aus Ungarn dahin gekommen,und a»S der Karl Friedrich am 36. Febr. 1767 aus dem Herren -in den Freiherrnstand, und der Kämmerer u. Hofrath Frhr. FranzD. v. T. vom Kaiser im I. 1816 in den Grafcnstand erhobenwurden. Auch der kais. Major in der Armee und Gutsbesizer inMähren, Frhr. Fr. v. D- u. T., erlaugte 1844 die österr.Grafenwürde. sGen. Taschenb. der gräfl. Häuser 1839 u. f. — Sicb-macher, Suppl. XII. 17. — v. H. — Balbini, proocm. Tab. stemm. 55.— Gauhe I. 347. — M. v. Mi 17.)
Dublliston, s- Buissou.
Duc, lc. Die Gebrüder Theodor und Thomas le Duc, ausden Niederlanden, wurden 1719 in den Adelstand erhoben.sR. T. A. R.)
Dncco, italienisch. Peter Conte D- war 1857 Oberlieut.im 11. österr. Ulanen-Regiment.
Du Chateuu, s- Verb eck.
ff Duchzc, eine schlcs., im Bisthum Breslau im 17. Jahrh.wohnende Familie. Johann Philipp u. Joh. Paul D- wurden am4. März 1697 in den Adclstand erhoben,sv- Ledebur I. 183. — Sinap II. 597. — v. H.)
ff Ducius v. Ulallcnlierg. Der schles. Gutsbesizer Ernst GottlicbD- wurde im I. 1727 in den böhm. Adelstand mit v. W- und im I.1736 zum böhm. Ritter erhoben. sM. v. M. 135; Erg. 271.) EinMelchior D. v. W. hatte bereits am 5. Juli 1697 den böhm. Adel-stand erlangt. S. Wallenberg. sSinap. II. 1997. — Zedier V.1634. - v. Ledebur I. 183. III. 242. — v. H.)
ff Ducket, altes, seit dem 14. Jahrh. in Lüneburg ange-sessenes Geschlecht, welches jedoch schon im Anfange des 16. Jahrh.erloschen ist. sBüttner, Anh. u- 8.)