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1 (1860) A - F : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 9898 Adels-Geschlechter
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Droh». Der Arzt und Professor Martin Anton v. D. zn Wienwurde im I. 1763 Reichsritter mit Edler von.

(M. v. M., Erg. 135. - v. Hfl

Drohosowsky. Die Brüder Joh. Anton u. Viktor wurden imI. 1783 in den galiz. Grafenstand erhoben. sM. v. M. 16 u. fflDie Familie D. zu Drohojow ist eine angesehene Familie Alt-Polens. Athanasius D. war 1446 Bischof in Przemysl. Siebesizt in Galizien ansehnliche Herrschaften.

(Taschenbuch der gräfl. Hänser 1854. v. Hfl

1 Drolshagen, ein wcstfäl. Gcschl., welches Drolshagen beiOlpe 1223 besaß. Noch 1678 war Heinr. v. D. Domherr zu Corvei.Auch in Liefland kommt die Familie vor. sv. Ledebur l. 181flst Dronitz, Drößnitz, ein sächs. Geschlecht, welches 1366 und1319 in Urkunden vorkommt. sZedler VII. 1473fl

Drosche, Droste, s. im T. Drosdowcn, s. Drosedow.Drosdowsky, eine in der zweiten Hälfte des 18. Jahrh. imprcuß. Heere vorkommende adliche Familie, sv. Ledebur I. 182.III. 241 fl Wappen: Jastrzembiec.

Drosc, f. Troschke.

Drosedow, Drosdowen, eine altadliche Familie in Pommern,auch Drosdow genannt. Sie besizt gegenwärtig Cöst ernitz u.andere Güter, sv. Zedlitz. Siebmacher unter Droßdowen.Micrälius, Pommerlandc VI. 342. v. Ledebur I. 182. III. 241fl

Drosciidors, ein ausgegangenes fränkisches, ehedem im KantonGebürg seßhaftes Geschlecht.fBiedermann, Gebürg Tab. 313. v. HflDrojsou, s. Pleiner.

ch Drossel, eine fehles. Familie, die zwischen 1323 n. 1695in den Fürstenthümern Glog au und Liegnitz vorkommt.

(Sinap I. 344. - v. Hfl

st Drostdors, ein altes westfälisches Geschlecht,sv. Hattstein I. 148. 30Ifl

1. Droste o. Erwit, Erwite. Es sind drei verschiedene Geschlechter,welche in Westfalen und in den Rh einProvinzen den Namenv. D. führen. Sie sind alle drei gute, alte, ritterbürtige Familien,die nur den von der Würde eines Drostes herrührenden vorgeseztenNamen D. mit einander gemein haben. Sie unterscheiden sich durchihre Abstammung und durch ihr Wappen. Die D. v. Erwite sindein altes, ritterbürtiges Geschlecht in Westfalen, sv. Meding II.197, wornach ihr Wappen in einem von G. u. R. getheiltcn Schildmit 3 in das gold. Feld steigenden r. Mauergiebeln besteht; auf demHelme der Schild zwischen 2 Straußfedernfl Die Familie nahm denBeinamen v. d. Füchten an, nachdem Plazidus, Fürstabt zn Fulda,das Gut Füchten gekauft, und es seinem Bruder Kaspar DietrichD. zu Erwite geschenkt hatte; der Fürst starb 1766. Die D. zuDellwig bilden einen Nebenzweig der D. zur Füchte.

sJmhof, not. proc. p. 156. v. Ledebur I. 182. v. Hfl

2. Droste sti Hülshof, Hülsdorf, auch westfälisch. Die Familiethcilt sich in mehrere Ncbenäste, als in die Frhrn. D. zur Alst,in die Frhrn. v. D., genannt Kerkcring, zu Stapel. AndereNebcnzweige dieses Geschlechts,'in verschiedenen Theilen Westfa-lens ansässig, so wie auch diejenige Linie, welche sich in der Lausitzniedergelassen hatte, sind ausgestorben. Der ursprüngliche Geschlechts-name dieses Hauses ist eigentlich Deckcnbroeck von dem Stamm-Hause Deckenbroeck im Amte Münster, noch heute denen v. Hüls- !Hof gehörig. Bernhard v. Deckenbroeck kommt zuerst 1268 vor;

- Drott

sein Enkel wurde 1288 Drost zu Neb erwasser, welche Würdeer 1295 erblich erhielt. Seine Nachfolger schrieben sich blos Drost,bis im I. 1417 Johann III. den Rittcrfiz Hülshof im KreiseMünster erwarb, von wo ab der Name Hülshof beigefügt ward.Mar Friedrich v. D. - H. vermählte sich um 1796 mit BernhardineEngclcn, aus welcher Ehe der Schriftsteller und Professor inBonn, Klemens August v. D.-H., und dessen Bruder Josef,Dr. der Arzneikunde, Herr zu Alst, hervorgingen. Ein andererBruder des Mar Friedrich, früher Domherr zu Münster, ver-mählte sich 1861 mit Theresia Freiin v. Kerkering u. Stapel,und er wurde Herr der kerkering'schcn Güter; der älteste dieserbeiden Brüder blieb der Stammherr von D.-H. Das Wappendieses Geschlechts ist ein silb. fliegender Barsch in Schwarz.

sTyroff III. 69. Taschenb. der frhrl. Hänser auf 1853 u. 54.Grote, hannövr. Wappcnb. v. Ledebur I. 182. III. <42. Münster.Stiftskalcnder von 1784. v. Steinen III. 64. Siebmacher I. 196.

v. Meding II. IS8. - v. Hfl

3. Droste zu Königsberg. Die verwittwete Bürgermeisterin D.ward mit ihren Söhnen und Töchtern im I. 1764 den 36. Juliin den Adclstand erhoben, sv. Hfl

4. Droste ». Dischcring, ein frhrl. Geschlecht in Westfalen,welches in neuester Zeit auch die Grafenwürde erlangt hat. Siesind Erbtruchsesse des Fürstenthums Münster. Von diesem Hausestammen die Grafen D. v. Ncsselrode - Neichenstein, die Frei-herren D. zu Padberg, und die Frhrn. D. zn Senden ab.Der alte Familienname der Erbdrosten zu Münster ist W u I f h c i m.Der Erste Albrecht v. W. erscheint 1173 zu Goslar beider Fürstenversammlung. Das Stammgut Vischering liegt imKreise Lüdinghausen. Bernhard III- Frhr. v. D.-V. starb 1331und hinterließ zwei Söhne, Heinrich II. n. Albrecht V. Der ersteist der AnHerr der heutigen D. v. V., während Albrecht V., dessenSohn Alexander ein Erbfräulein v. Senden henrathete, den Zweigder Frhrn. v. D.-Senden gründete. AuS dem Stammhause derFrhrn. v. D. - V. vermählte sich N. N. mit Sofia Alerandrinc v. D.zur Füchten, ans welcher Ehe unter Andern hervorgingen: KlemensAugust, weiland Erzbischof zu Köln, Mar Heidenreich, welchersich mit der Erbin Regina Frciin v. Padberg vermählte, undAdolf, der älteste und Stammhcrr. Dieser, verhenrathet mit Char-lotte Gräfin v. Nesselr o de-R eich cnstein, hinterließ unterAndern Felir Bernhard Frhrn. v. D.-V., welcher die Güter seinesGroßvaters mütterlicher Seite erbte u. 1826 vom K. von Preußenmit Beifügung von Namen u. Wappen der Grafen v. Ncsselrodc-Reichenstein zu den seinigen in den Grafcnstand erhoben ward. (NachAnderen richtiger wurde sein Vater 1826 gegrast.) Das Stamm-wappen dieses Geschlechts zeigt ein silbernes Schildlein in Roth.sSiebmacher I. 19V. v. Hcfner, preuß. Adel S. 40. T. 48. Tyroff,I. 291. Dvrst, allgcm. Wappcnb. I. 35. (Gauhe I. 346 u. SicbcnkcesI. I. Abschn. S. 330 verwechseln vorstehende drei Familien mit einander.))Im I. 1669 wurden die D. v. V. in den Frciherrnstand erhoben.

(Zedier VII. 1479. Gen. Taschenb. der gräfl. Häuser 1844 u. f.v. Zedlitz. Bernd, Beschr. zu dem Wappcnbnche d. preuß. Rhcinprovinz.

v. d. Knesebeck. Ersch. n. Grnber, Encyclopädic. Grote, hannvvr.Wappenb. v. Hefner, preuß. Adel S. 6. Taf. 7. v. Ledebur I. 182.III. 241. Münster. Stiftskalcnder von 1784. v. Steinen III. 64.

v. Meding II. 199. - v. Hfl

Droß, s. Heidelberger.

Drottlcff v. Friednifeto. Die beiden Brüder, Rudolf, österr.Ministcrialkonzipist, u. F. D. v. F., Statthaltereirath in Ungarn,erhielten 1855 die Ausdehnung des Freiherrnstandes ihres Stiefvaters,