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2. Drcycr v. Löwcnhclm. Der Oberlieut. Bernhard D. wurde imI. 1806 mit v. L. geadelt. sM. v. M. 174. — v. H.) FerdinandD. v. L. 1857 Hauptmann im 10. k. k. Inf. Reg.
Dreyhan» u. SulMrg am Steinhos. Der Doktor n. Physikus AntonBenedikt D. wurde im I. 1794 mit obigem Prädikate in den Ritter-stand erhoben. sM. v. M. 105. — v. H.) Der kais. F.M.L. Ritterv. D. erlangte 1850 die österr. Freiherrnwürde. sA.A.Z. v. 1850.)
Drcyhinipt, Joh. Kristof, k. preuß. geh. Rath u. Senior desSchöppenstuhles zu Halle, auch Schultheiß und Salzgraf daselbst,wurde am 29. Jan. 1742 in den Adelstand erhoben. Im Diplomwird gesagt, daß er von dem 7 fürstl. Geschlechte v. Trivultioabstamme, und das ertheilte Wappen hat auch Aehnlichkcit mit demV. T. (O. S. — Mensel, Lex. II. 426. — v. Ledebur III. 24l, wo auchdas Wappen angeführt ist.)
Drcyhnuscn o. Ehrenrcich , österreichisch. Wilhelm D. v. E.w ar 1835 Ofsizial bei der k. k. Kameralbezirköverwaltung für dieKreise unter und ober dem Wiener Wald, und Johann D. v. E.Kommissär bei der Kameralbezirköverwaltung in Wien.
Dreylebcn, s. Drei leben.
1. Dreyiing, ein in der Ob er lau sitz angesessenes Geschlecht.Absalon und Tobias D. erhielten am 28. Juli 1590 einen Wappen-u. Adelsbrief. (v. Ledebur I. 181. III. 241.)
2. Drcyling, ein kurländ. Geschlecht mit verschiedenem Wappen;diev. Gollwitz führen von dieser Familie ihren Beinamen.
3. st Dreyiing v. Wngrain, tiroler Geschlecht, das bereits 1518im Befize dieses Schlosses im Unterinnthal vorkommt und 1587landständisch wurde. Eine Linie war 1750 mit Wellendingen imKanton Neckar-Schwarzwald ritterschaftlich angesessen. Schild ze-diertet mit einem Steinbocke und einem Balken, sv. Mayerh., Mss.)
Dreylswer, s. Drehleben. — Drcystern, s. Karger.
7 Drcytz, eine in Preußen am Ende des 16. und im Anfangedes 17. Jahrh. vorkommende Fam., wie v. Ledebur, 1. 181. III. 241,u. preuß. Archiv 1792, Monat Jan., S. 76, sagen. Es möchte hier-unter die Familie v. Draiß zu verstehen sein, deren Vaterland jeztBaden ist. S. Dreis v. Sauerbronn.
1. Imberg, eine alte mccklenburg-schwerin'sche Familie,die auch im Güstrow'schen begütert gewesen, aber schon 927 hattesie sich in der Mark Brandenburg niedergelassen. Sie stammtursprünglich ans Schwaben, hatte ihren Siz neben der StadtTriberg u. kam mit Heinrich dem Vogler nach Mecklenburg (?).
iMecklenb. Wappcnb. XV. 50. — v. Ledebur I. 181. — v. H. —Dan. Wappb- — Angeli, märk. Chronik. — Gauhc I. 344 u. f. II. 220—222. — Bucelini II. 90. — Siebmacher V. 24. n. tl. — Klüver 669.)
2. Imberg, alte fränk. Familie, von der obgenannten wenigstensdurch das Wappen verschieden, welche auch mit einem y geschriebenwird. Uebrigens behaupten Andere, daß die fränk. Familie mit dermecklenburgischen eines Stammes sei. (Gauhe II. 22. — v. MedingIII. 175. - v. H.)
3. 7 Drieberg. Falke in seinen trad. corb. erwähnt p. 315. 516noch eines alten westfäl. Geschlechtes v. Driberg, Driburg, undin den ann. hass. wird Bd. VII. S. 145 eines alten Hess. Geschlechtsv. D. gedacht. Zu einem von diesen gehörte vielleicht Frederichv. Dryburg, welcher 1420 in einem Brief des westfäl. Gerichtsvorkommt. sMone VII. 418.)
IDrieplotg, ein markbrandenburg., nach 1613 erloschenesGeschlecht, dessen Wappen beschrieben ist bei v. Ledebur I. 181.
1. u. 2. Dricschc. Die Familien Briefen und Drief che
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möchten wol eines Stammes sein, da selbst die Wappen die größte
Aehnlichkcit mit einander haben. Driesen, auch Driesch, Dricß
genannt, führt einen qucrgetheilten Schild, oben in G. eine schw.
Merlettc, unten in Schw. 9 g. Lilien. Driesen hat einen guer-
gethciltcn Schild, oben ein Vogel, unten geschachtet. Maler und
Siegelstecher verwechselten 9 Lilien vielleicht mit geschachtem Felde,sv. Ledebur I. 181.)
3. 7 Dricschc, waren Burgmänner zu Hartenfels, Nassau.Im Schild ein geschachtes Kreuz. sHist. trev. II. 5.)
7 Driesen, Drieß, eine adliche und freiherrliche, ursprünglichberg'-, dann cleve'sche Familie, welche auch Drüsen u. Dri-schen geschrieben wird. Sie wendete sich nach Preußen und er-warb Besizungen nur 1700. Eine Linie nennt sich Driesen, gen.v. d. Oest. Mehrere Sprößlinge dieses Geschlechts zeichneten sichin preuß. Kriegsdiensten rühmlichst aus. sv. Zedlitz. — Paulus,Leben großer Helden.) Die Familie soll theils verarmt, theils nachAmerika gewandert sein.sFahne II. 33. 216. — v. Ledebur I. 181. III. 241.)
7 Drikops, Drhkopf (im Schild drei Doppelbecher oder „Köpfe"),stey er. Uradel. Dietrich D. 1364 Burggraf zu Murnau. 1565landständisch in Steh er mark. sO. S.)
7 Drimborn, ein jülich'scheö anfgeschworenes Geschlecht. (Ro-siens I. 109 n. f.) Das Geschlecht ist im 16. Jahrh. erloschen;Drimborn kam nach fünffachem Wechsel an die v. Harf.
(Fahne I. 83. II. 23. — v. Ledebur I. 181. — v. H.)
Drimborn, s. Harf.
Driquet o. Ehrenkruck. Der kais. Kapitän Peter D. erhielt 1828den öfter r. Adelstand mit v. E. sE. S. — Ocsterr. Mil. Echem. 1857.)
Drnowitg, s. Drnowski.
7 DnilnMi ». Drnowih, eine mährische alte Familie, die auchDornowski geschrieben wird. (Bucelini III. 407. — Gauhe l. 345.)Das Geschlecht ist 1610 mit Joh. D. auf Dirnowitz, Naitzu. Kanitz im Mannsstamme erloschen. Obgleich mit den Herrenv. Kunstadt u. Podiebrad eines Geschlechtes, gehörte die Fa-milie dennoch nur zum Ritter-, nicht zum Freiherrnstande.
(Zedier VII. 1464. - v. H.)
7 Drochtersen, alte, ehemalige Dienstmänncr des ErzstiftcsBremen. sMnßhard 201.)
Drockher. Der österr. pensionirte Oberlieut. Thaddäus D.wurde im I. 1777 geadelt. (M. v. M., Erg. 271. — v. H.)
7 Drossel, v. der Dressel, ein sächs. Geschlecht (zu dem vielleichtNitsche v. Drossel gehörte, dessen Sinap 344 beim I. 1323gedenkt), das vorzüglich im Meißnischen blühte.
(Estor's Ahncnprobc 343. — v. Meding I. 193. — Gauhe II. 222 u. f.
— v. Ledebur I. 182. — v. H-)
Drossa, österreichisch. Heinrich Edler v. D. war 1857Lient. im60. österr. Inf. Reg., u. Joh. Edler v. D. Lieut. im 1. Art. Reg.
Drognsch, s. Drogncz.
7 Drognitz, ein schles. Geschlecht, welches in der ersten Hälftedes 14. Jahrh. in Breslau vorkommt, sv. H.)
Drogomir. Wappenbeschrcibung bei v. Ledebur I. 181.
Drogorski, im Großherzogthnme Posen seßhaft,sv. Ledebur III. 241 ohne Wappen-Angabe.
Drogoslow. Wappenbcschreibung bei v. Ledebur I. 181.
7 Drogucg, Drogasch, ein schles. Geschlecht, von dem blos1312 u. 1411 zwei dieses Namens in den Fürstenthümern Glogauund Oels vorkommen. (Sinap I. 343. II. 595. — v- H.)
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