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1 (1860) A - F : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 9898 Adels-Geschlechter
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Drei Drey

(Zedier VII. 1417. Meiboom in Marienbronn. Chronik 65.Gauhe I. 344. II. 218. v. Zedlitz.)

Dreis, Draiß, v. Jourbron», eine in der rhein. Ritterschaft,besonders in der Herrschaft V instin gen ansässige, auch nachher inBasel wohnhafte Familie, welche nun auch im Baden'schen sichbefindet. Sie schreibt sich aber dort Draiß. (Im Schild ein Schrä-gen aus r. Steinen.) sNachtr. zum neuen geneal. Handb. 1778. I. Th.S. 44 u. f. Fahne II. 33. v- Steinen, W. G. IV. 1267. V.Le-debur I. 186 ohne W. Ang. v. H.)

st Drcispoch, Treisbach, Hess, und fuld. Geschlecht, das abge-gangen zu sein scheint, so. Hattstcin, Gencralrcgister. Kuchcn-bcckcr, analect. Hast. Col. VII. Siebmacher I. 143. v. Meding III.173. v. H.)

st Dreitlkhofcr, Treitlkofer, altbay er. Adel. (Ein Eichhorn aufeinem Dreiberg sizend.) Dictweil D. zu Katzbach und Diethelmsein Sohn 1345. Hanns T. zu K. steht 1499 in der bayer. Land-tafel. Margret Dreitlkoferin, st 1569, war des Veit Gut-rat h e r, ErbauSfcrgcn zu Laufen, Wittwe, hat ihn um 62 Jahre(!) überlebt. sO. S. Hund III. 278.)

Drcnolfcld, s. Lakupich.

Drcnkhahii, Kristian Friedrich, großherz. Mecklenburg. Amts-hauptmann zu Schömberg in Mecklenburg, wurde 1829 vom K.von Bayern geadelt. sWappcub. d. K. Bayern. X. 63. v. Hcfner,bayer. Adel S. 74. T- 83; mccklenb. Adel S. 8; Erg. Bd. S. 31.)

st Drcsbuch, ein Hess. Geschlecht, aus welchem 1591 Peter alsHess. Gesandter vorkommt.

(Datta de Pace II. 2. p. 229. Zedier VII. 1434.)

Dreschet, s. Ecker.

Drescher v. Coden, eine schles., im Fnrstenth. Janer seßhafteFamilie. Die D. stammen ursprünglich aus Rcgensburg, wosie zu den Stadt- oder patrizischen Geschlechtern gezählt wurden.Ein Zweig wandte sich nach Böhmen, erwarb Besizungen daselbst,namentlich Caden, und schrieb sich von da an D. v. C. Hieraufließen sie sich bei Hirschberg in Schlesien nieder. Geadelt wurdendie in kais. Civil- und Kriegsdiensten stehenden Gebrüder D. imI. 1646. sv- Zedlitz. v. Ledebur I. 186. III. 241. SicbmacherV. 221. v. H. Zcller's Hirschberg. Merkwürdigkeiten I. 266.Sinap II. 594.) '

Dresdcnbcrg, s. Stranöky v. D.

Dresdner- Karl Anton D., fürstbischöfl. gurk. Vizedom inKärnthen, wurde im I. 1894 in den Ritterstand erhoben.(M. v. M. 165. - v. H.)

Drejsainis, Philipp Friedrich, kais. Reichskammcrgerichtsbcisizcr,wurde um's I. 1727 in den Reichsritterstand erhoben. Die D.stammen aus dem Eichsfcld, wo 1679 Johann Gerhard D. kur-main z. Kammerdirektor zu Erfurt und Landschreiber im Eichs-feld war. sv. Ledebur I. 186. - R. T. A. R.)

Dreisel v. Ucucnberg, österreichisch. Karl Marimilian D. v.N.war 1835 Kanzlist bei der k. k. allgemeinen Hofkammer in Wien.

DrcM, s. Drössel.

st Drcssidlcr, ein in der zweiten Hälfte des 15. Jahrh. ausge-storbenes österr. Rittergeschlecht, dessen ältester Stammsiz Dres-sidl jezt dem Stifte Altenburg gehört.sRaym. Dnelii ercerpt. gen. hist. II. 265. Wisgrill II. 292 u. f. v. H.)

Drestner, s. Dreßky.

st Dreswih, oberpfälz. Uradel, das Stammhaus Hohen-treöwitz oder Burgtreswitz liegt im Gerichte Vohenstrauß. Imbayer. Saalbuch von 1289 sM. B. XXXVI.) stehen als Lehenträger

in Niederbayernder alt draezwitzer hat ze Pnrchhuet dreyhoef ze Staennried, drey hoef ze Zwcntezreut, ze Purchvier hoef" (l. c. p. 532) undVlrich Draeswitzer ze Wetzels-prunn 6 Lehen, ze Wurm anSr int 2 hoef" (l. c. 534). Diev. D. kommen auch in Nicd's cod. dipl. Natisbon. 44, und ihrWappen bei Siebmacher I. 92 vor.

Drcßko, s. Treßkow.

Dreßky, Drcßner. Aus dem Hause Mcrzdorf im schlcsischenFürstenthume Neyß. (Sinap I. 342. II. 594. Gauhe I. 344.Siebmacher I. 58. v. Meding III. 174. Dorst, schles. Wappenbuchn. 165. v. Zedlitz. Zedier VII. 1414. v. Ledebur I. 186.III. 241. v. H.)

1. st Dressier, ein erloschenes schles. Geschlecht, welches auchEcker, gen. Dreßler, hieß. Es führte einen getheilten Schild,oben in G. einen r. Widder, unten in Schw. einen g. Löwen; esblühte noch 1619. sv. Ledebur I. 181.)

2. Dreister. Josef v. D., kais. Oberst, n. dessen Bruder Jakob,kais. Major, wurden 1763 Freiherren. sE. S.)

3. Dressier. Daniel D., Rittmeister beim lossow'schcn Husaren-Regiment, wurde vom K. von Preußen am 7. Juli 1766 geadelt.Die Familie ist bei Gumbinnen begütert.

(v. Ledebur I. 136. v. H.)

4. Dressier v. Uoscnfcld. Elias D., in kais. Zivildiensten, wurde1647 mit v. N. geadelt. sE. S. v. Zedlitz. - v. Ledebur I. 181.III. 241.) Vielleicht mit denen v. Drcßlcr 2. einerlei.

5. Drcßlcr v. Scharffcnjkciil, eine schles. Familie, die in Jä-gerndorf blüht, sv- Ledebur I. 181- Hcnel, silesiogr. VII. 268.Sinap II. 595. v. H.)

Drcßliii, Johann, der Rechte Doktor, wurde 1653 geadelt.sR. T. A. R.)

Drcucr, Andreas, kaiserl. Kornet, wurde 1641 geadelt.sR. T. A. R.)

st Deensen, ein ausgestorbenes pommer'sches Geschlecht.sMicralius VI. 47. Zedier VII. 1435.)

Drcvcs n. Vstcnhagcn. Die Familie gehört zum Uradel u. wurde1572 in die bremen'sche Ritterschaft aufgenommen. Schon 1372erscheint sie in Urkunden, sv. d. Knesebeck. Mußhard, brcm. undverden'scher Rittersaal 1726. S. 197. Grote, Wappenbuch.)

Drcwcs v. Wolfsbruck. Der Postmeister zu Königscgg, JohannD. v. W., wurde im I. 1798 böhm. alter Ritter.sM. v. M., Erg. 135. v. H.)

Drewitz. Im preu ß. Heere kommen 1852 Offiziere v. D. vor.(v. Ledebur I. 181.)

Drcrlcr v. Zchöpfenbrunn. Joh. Ncpomuk D., Besitzer der Herr-schaft Rehberg in Oesterreich, vormals Hofrichter zu Imbach,wurde vom Kaiser am 14. Juni 1774 (alias 1772) mit v. S. in denrittermäßigen Adclstand erhoben, und am 13. Juli 1774 unter dieneuen Geschlechter des Ritterstandes in Niederösterreich auf-genommen. (Wisgrill II. 293. M. v- M. 165. 174, der den NamenDräxler schreibt. v. H.)

st Drcyonkcr, ursprünglich Schweden, die sich im 39jährigenKriege in Thüringen ansässig machten, aber im 18. Jahrh. erlo-schen sind. sv. Meding II. 196. v. Ledebur I. 181. v. H.)

Drcycilburg, s. Mallik v. D.

1. Drcyer v. d. Mer. Der österr. Hofrath u. Arzt, Dr. JohannD., erlangte 1855 den rittermäßigen Adelstand mit v. d. I.(A. A. Zeit, von 1355. Oesterr. Milit. Schemat. von 1855.)