Dör — Dol
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Dörq v. Jobohäga, cin altes ungar. Geschlecht, welches 1815in den Frciherrnstand erhoben wurde. (Frhrl. Tascheub. v. 1857.)Kamills D. v. I. war 1857 österr. Marinckadct und LadislausFrhr. D. v. I. Oberlieutenant im 6. Hus. Reg.
-( Dörgen, eine alte ausgestorbene hildcshcim. Familie, derengleichnamiger Stammst;, im Amte Winzenburg gelegen, jezt denen«, Benningsen gehört.
(Lauenstcin's hildesh. Historie II. 104. — Gauhe II. tgl. — v. H.)
Docs, von der, eine niederländ. frhrl. Familie.sGaiche II. 192. — v. H.)
Dö(a v. Moksolvo, sicbenbürgisch. Alexander D. v. M. war1835 Rechnungsrath zu Klausenburg, und Albert D. v. M.stand 1857 als Major im 56. österr. Inf. Reg.
Dötinchcm , später mit de Rande, kommen zwischen 1866 n. 1818im preuß. Heere vor. («.Zedlitz. — Grote B. 17. — «.LedeburI. 177.)
Dötsch, Johann Nikolaus, Rathsvcrwandter zu Köln, wurde1759 von K. Franz I. geadelt. (R. T. A. R. — Fahne II. 3l. —Bernd XXX. 60.)
1. Dötschcr, Karl, österr. Oberstlieutenant, und Vinccnz D.,ebenfalls österr. Oberstlicut. beim Gcneralquartiermeisterstab, wur-den 1852 geadelt. (A. A. Zeit. v. 1852.)
2. Dötschcr, Vincenz, österr. Major im 42. Inf. Reg., wurde1852 geadelt. (Oesterr. Milit. Schein, v. 1853.) D. 1. und D. 2.scheinen besondere, getrennte Diplome erhalten zu haben.
Döttingen, f. Dettingen. — Doggcnsetd, f. Vetter v. D.
Dohalitz, f. Dohalski.
Dohalski v. Dohalitz, eine alte, zum Theil rcichsgräfl. Familiein Böhmen u. Schlesie n, auS welcher der Frhr. Wenzel im I.1726 böhm. alter Freiherr, und 1729 böhm. Graf, so wie derböhm. Gubernialrath Johann Kristof Frhr. v. D. im I. 1764 inden Grafcnstand erhoben wurde. fBalbin, misccll. Bohem. Dec. 2.Libr. I. — Sinap II. 590. — Gauhe II. 192. — M. v. M. 16; Erg.12. 53. — «. Ledebur I. 172. — Tyroff, W.W. III. 249. — «. H.)
Dohalski, f. Borzeck.
1. Dohm. Der geh. Kreisdirektorialrath u. Gesandte KristianWilhelm D. (bekannt durch seine Schriften) wurde am 20. Okt.1786 geadelt, (v. dem Knesebeck. — Grote E. 7. — v. Ledebur I. 172.— Preuß. Wappenb. III. 7. — v. H)
2. Dohm v. Dohmkirchen. Die Brüder Hermann Friedrich, Libo-rius und Ludolf D. wurden im I. 1738 mit v. Dohmkirchenin den rittermäßigen Adelstand erhoben, s«. Ledebur I. 172. — M.v.M., Erg. 134.) W.?
Dohmkirchcn, s. Dohm.
Dohna, Burggrafen von, sollen von den Grafen v. Urpach,einem französ. Rittergcschlechte aus der Provinz Languedoc,herstammen. Es leistete dasselbe Kaiser Karl dem Großen wichtigeDienste wider die Sachsen, und Alois v. U. wurde im I. 843 mitdem Schlosse Dohna nebst Zubehör, ohnwcit Pirna in Sachsen, be-lehnt. Ludwig der Fromme bestätigte diese Schenkung und soll ihrenBcsizcrn den Titel Burggrafen beigelegt haben. Heinrich wird alsder Erste genannt, auf den die burggräfl. Würde erblich übergegangenist. Hcnricus burgravius deDonin in einem Brief des Mark-grafen von Meißen 1215. (Urk. B. f. Nieders. II. 79.) MarkgrafWilhelm von Meißen zerstörte 1402 den burggräfl. Sitz und dieschon damals an Mitgliedern reiche Familie wendete sich nun nachSchlesien, in dieLansitz und nach Böhmen. In allen diesenLandschaften erwarb sie ansehnliche Herrschaften u. Güter und zerfiel
Stammbuch des Adels in Deutschland.
darnach in verschiedene Aeste und Zweige. Aber schon früher hattensich einzelne Ritter aus diesem Geschlechte nach Schlesien undBöhmen gewendet und im Heere Ottokar's gegen Rudolf v. HabS-burg gcfochten. In Schlesien hat ein D. schon im I. 1303 vondem Herzog Konrad v. Steinau das Städtchen Köben a. d. O.zum Geschenk erhalten. Er kommt in den Urkunden jener Zeit unterdem Namen Otto v. Donin vor u. wird für den Sohn eines eben-falls Otto heißenden Don in gehalten, der an der Seite K. Otto-kar's sein Leben einbüßte. Diese Beiden eröffnen die Stammrciheder otto irischen Linie in Schlesien, deren Nachkommen treueGefährten im Dienste der Piastcn waren. Die Urkunde über dieErhöhung dieser Grafen zu Burggrafen f. in Avcmann, Diplom, zuseiner Beschreibung von Kirchbcrg, n. 164. (Vchsc, Gesch. d. preuß.Hofes u. Adels I. 76. Ausführl. Beschr.) Nach einer Ratificationdes K. Ferdinand III. an den Kurfürsten von Brandenburg vom18. März 1648 ist den Burggrafen zu Dohna der Grafcnstand er-neuert worden. Kristof Delfikus Graf v. D. wurde 1720 in Schwe-den naturalisirt und gleichzeitig unter Nr. 65 als Graf ans dem
Rittcrhausc zu Stockholm eingeführt, («. Sticrmann's Matrikel?c.— Siebmachcr V. 5. n. 2; Suppl. VI. 9. n. 10. — Niesicski in der ko-rvna Polska rechnet dieses Geschlecht auch zum poln. Adel und schreibt esa Donau. — Zedier VII. 1160—1173. — Taschenb. der gräfl. Häuser1838 u. f. — Dipl. Jahrb. f. den preuß. Staat 1841. 1843.' S. 249. —Gen. Jahrb. des deutschen Adels 1845 u. f. — «. Hcfuer, preuß. AdelS. 6. T. 6. — v. Ledebur I. 172. III. 238. — Dorst, schles. Wappenb-n. 39. Burggrafen seit dem 28. Dez. 1423 (dem widerspricht das Datum1215 (s. oben)). — Aeltcre Quellenwerke bei v. H.)
Dojmc di Dclapis. Der österr. Kreiöhauptmann zu Cattaro,St. Diojme, erlangte 1855 den rittcrmäßigen Adelstand mit diDelapis. (A. A. Zeit. v. 1855.)
Dotöus, Peter Mathias, aus der Mark, wurde am 15. Sept.1762 in den Adclstand erhoben, und 1766 in die Neichsritterschaftaufgenommen. Sein Vater war kurköln. Hof- und solm'scherVormundschaftsrath. (Siebmachcr, Suppl. X. 11. — Rcbmaun,Mscrpt.) Peter Eberhard Cronenberg, preuß. LegationSrathzu Regens bürg, wurde 1748 vom Kaiser geadelt. Er vermähltesich mit der Wittwe eines Herrn v. Doläus, und — selbst ohneKinder — bestätigte der Kaiser am 15. Sept. 1762 dem StiefsohneGcrh. Will), v. D. die Hinzufügung des Namens v. Cronenbergzu dem seinigcn, und adelte ihn zugleich. Sie wurden 1766 in dieReichöritterschaft aufgenommen und leiten davon den Freihcrrn-titel ab (!). Peter Mathias, cin Bruder des Gcrh. Wilhelm, starbohne Nachkommen, und der Enkel des Gerh. Wilhelm, dela Habe,
nahm den Namen v. Cronenberg an.
(Frhrl. Taschenb. v. 1855. v. Hefner, Hess. Adel S. 7. T. 5.)
Dolberg, Peter Josef, kais. Referendar, dessen Vater von KaiserLeopold u. Josef in den ReichSadel- u. Rittcrstand erhoben worden,das Diplom aber nicht eingelöst hatte, erhielt 1713 od. 1714 Bestäti-gung u. Auslieferung desselben. Terinne r ö st c r r. RegierungsrathJoh. Leopold v. D. wurde im 1.1764 in den Freiherrnstand erhoben.
(M. v. M. 46; Erg. 134. — R. T. A. R. — «. H.)
Dotbt, Johann, Rittmeister, erlangte 1823 den ungar. Adcl-stand. (E. S.)
Dolcga i» Vtok-Vtocki. Der Frhr. Stanislaus D. wurde imI. 1797 in den galiz. Grafcnstand erhoben. Die eidliche FamilieDolega ist eine der auSgcbrcitctsten in Polen und theiltc sich zuNisieöki'S Zeiten in 75 verschiedene Zweige, welche verschiedene Namen,aber einerlei Wappen führten. (NicsicSki, korona Polska Bd. 2- (1738).— Das frhrl. Wappen bei Tyrofs II. 272. — M. v. M. 16. — v. H.)
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