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1 (1860) A - F : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 9898 Adels-Geschlechter
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Dol > Don:

Dolcugo. Wappenbeschrcibung bei v. Ledebur I. 174.

ch Dolch, altbayerisch, führteil im Schild eine Rose voneinem Pfeil durchstoßen. fO. S.)

Dolezcck v. Ilogoznick. Martin Alexander D. v. R. wurde am15.Juli 1790 aus dem Herren - in den Freiherrustand erhoben. fv.H.)

Dolczcl v. Dörnberg. Der galiz. Guberuialsekretär Martin AloisD. wurde im I. 1791 in den galiz. Adelstand erhoben.fM. v. M., Erg. 269. - v. H.)

Dolffs. Diese altadl. westfal. Familie heißt eigentlich Bockum,genannt Dolffs. fv. Steinen, W. G. Tab. VI. XI. u. 3. v. Lede-bur I. 77. III. 296 unter Bockum. v. Hcfner, meckleüb. Adel S. 6unter Bocku in. v. Krahne I. 25 l. v. Zedlitz.)

Dolsin, italienisch. Joh. Edler v. D. war 1835 k. k. österr.Appcllationsrath zu Venedig.

Dolsus , Johann Felix, wurde 1766 mit dem Ehrenwort Edlervon geadelt. fR. T. A. R.)

ch Dolgen, finden sich im 13. Jahrh. unter dem eingesessenenAdel des Stifts Hildesheim. fFalkc, trad. corb. p. 875.f Wer-neruö deDolge 1270 im Urk. Buch f. Niedcrs. II. 268.

Doling, Hermann Joh., Kaufmann zu Petersburg, wurde1793 in den Reichsadelstand erhoben. fR. T. A. R.)

Doliniansky, eine alte poln. Familie, zu der Wappengcnossen-schaft Ab dank gehörend. Der galiz. Tribunalrath Andreas Se-verin D. wurde im I. 1782 galiz. Freiherr. fM. v. M., Erg. 53.

Nicsicski, korona Polska Bd. 2. Tyroff II. 272. v. H.)

Dolioa, ein in Schlesien berühmtes Geschlecht, aus welchemschon 1208 Einer zum Bischof von Breslau erhoben wurde, der1232 als großer Freund der Rosen seines Wappenbildes an zu star-kem Rosengeruchsgcnusse starb (!). fSinap 1.529. II.59l. V .Zedlitz.

v. Ledebur I. 174. v. H.)

ch Dolk, schwäb. Adel, im Schild ein halber Bär. fO. S.)

Dolle. Der Oberpostmeister D. in Ulm erhielt von K. Josef II.am 3. Jan. 1789 das Adelsdiplom,fv. Hefner, baycr. Adel S. 74. T. 82. v. Lang 3l9. v> H.)

1. -s von der Dollen. Busso de Dolla, miles, im Stiftbriefdes Klosters Himmelpsorten in der Uckermark 1299. Herr Gc-ward van der Dollen, Nidder, 1320 in einem Mecklenburg.Brief. Busse, Rudolf und Wilke v. der Delle 1352. DaS Ge-schlecht ist im 16. Jahrh. ch. fCod, dipl. brcmd. XIII. 9. 151. 167.329. v. H.)

2. von der Dollen. König Friedrich Wilhelm III. von Preußenleg itimirte die natürliche Tochter des Nitterschaftraths v. d. D.,geb. 1809. fv. Zcdlitz .f Auch in Liefland befand sich von denältesten Zeiten an eine Familie v. Dollen.

fv. Firks, Ursprung des Adels in den Ostsccprovinzen l29.f

ch Dollendors, ein altes, 1077 erscheinendes und 1430 erlosche-nes Dinastcngcschlccht im ehemaligen Amte M ü nstereifel. DessenHerrlichkeit kam nach sechsfachem Wechsel an die Grafen v. Wän-de r s ch e i d - K c y l, bei denen sie an 200 Jahre verblieb. fFahne I. 79.II. 31 .f Döllc ndorf führt nun den Namen Dahl.

Dollcs v. Holdciiricd. Karl Josef D. wurde im I. 1752 mit demBeinamen v. H. geadelt, und 1756 Ritter.fM. v. M., Erg. 195. 269. - v. H.f

Dolliiig, s. Dollinger.

1. -s Dollingcr, rheinländ. Familie. (Im Schild ein eckig-gezogener Balken von drei Blättern beseitet.)fSiebmachcr II. 197. v. H.f

2. Dollingcr, Tollinger, von Eric»«», u. D. zu Grncb (im Schildein Strauß mit einem Hufeisen), ein regenS bürger Geschlecht,das in Bayern und Oesterreich auch landsässig geworden ist.Die Sage von Hanns D., der 924 in Regensburg einen Heidenim Zweikampf erschlug, ist bekannt. Die b ay er. Linie war zu Gruebbei Kelhcim angesessen und ist mit Friedrich D. um 1520 -s. InOesterreich hat Balthasar D. zuAussee 1580 die stcye r. Land-mannschaft erhalten. fO. S. Zedier 44. Bd. S. 1142. SchmutzIV. 197. Hund III. 695.)

Dolst, Joh. August, kais. russ. Hofrath und Ritter, Gutsbe-sizer in Esthland :c., wurde 1790 von dem sächs. Neichsvikariatin den Reichsfrcihcrrnstand erhoben, nachdem er bereits 1757 denruss. Erbadelstaud erhalten hatte.fO. S. v. Bellst, sächs. Staats - Anzeiger.)

Dol), s. Dölzig.

Dölzig, Dölzog, Dolz, meißnische Familie, deren Stammst;Döltzig im Stifte Merseburg und zwar im Amte Delitzsch ge-legen ist. fGauhc ll. 293. v. Zedlitz. Zedier VII. 1147. v.H.f

Damogolitz, in Ostpreußen seßhaft. Wappen?fv. Ledebur III. 238.)

Domouski aus Loskomme«, Kr. Wongrow i ce. W.: Larys s a.fv. Ledebur I. 174.)

Domonhc, altes schles. Geschlecht, das am 6. Februar 1590ausgestorben ist und sein gleichnamiges Stammhans im schweid-nitz. Fürstcnthume hatte. fSinap I. 338. Siebmacher II. 52.v. Mcding I. 185. v. Zedlitz. v. H.)

Domorodzki nufGlinkcn, in Litthaueu. W.: Jastrz cmbiec.fv. Ledebur I. 174.)

Donilinis ouf Gr. Tuchen, im Lauenburgischen; eigentlichDamaros (s. d. Art.). fv. Ledebur I. 174. III. 238.) In Pom-mern und Wcstprenßen.

Domoschek v. Iternhciin. Der österr. Gesandtschaftskanzlist inNegeuSburg, Ludwig D., wurde mit dem Beinamen v. S. imI. 1794 geadelt. fM. v. M., Erg. 269. - v. H.)

st Domoschin, schles. und poln. Geschlecht, das zu Glogauund Posen schon 1299 vorkommt.fOkolski I. 331. Sinap II. 591. v. Zedlitz. v. H.)

Domoslow, s. Gotteschnigg.

Doiuaszcmski, gali zisch. Julian v. D. war 1857 Obcrstlieute-nant im österr. Gcnicstab.

Aomozctovich, wahrsch. kroatisch. Karl v. D. war 1857 k. k.Bau - und MaterialverwaltungSaccessist.

Domazoll, Josef, erhielt 1767 die Adclswürdc. fR. T. A.N.)

Doinknslc (Douhor), wahrscheinlich aus den ehemaligen österr.Niederlanden stammend. Graf Karl Heinrich D. wurde 1799unter die k. k. österr. Kämmerer aufgenommen.

st Domluiig, Dominig, schle s. Adel, der in den FürstenthümcrnBreslau, Oels und Brieg vor 1350 vorkommt.

fSiebmachcr I. 58. - v. Mcding I. 186. Sinap I. 339. II. 591. Gauhe !. 338- II. 295 u. f. Dicncmaun, vom Johann. - Orden,hat S.431 eine Ancutafelvon 8 Schilden u. nennt diese Familie v. Domp-nig u. Nippcrn auf Großracke ec. v. Ledebur I. 174. v.H.)

Domkrock, zum Brock, ein unna'sches Geschlecht in Westfalen,aufBögge n. Nordhof. fv. Steinen, W. G. Taf. I.IX. 3. -v. Ledebur I. 174.)

ch Domkroick, erscheinen als Bcsizer der GüterBögge u. Nord-hof in der Grafschaft Mark. Friedrich u. Theodor starben 1748.fv. Zedlitz.)