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Döl — Dör
Dölitzthurm, s. Garreis v. D. — Bülstedt, in T.
Dölzig, s. Dölzig.
Dömming. Die v. D. erscheinen um 1830 in Preußen,fv. Zedlitz. — v. Ledebur I. 175. III. 239.)
Dömötörffy de Hogyis, ungarisch. Chariten D. v. H. stand 1857als Obcrlieutenant im 5. österr. Ulan. Reg.
Dönhoff, Dcnhoff. Dieses uralte adlichc u. gräfliche Geschlecht,das in Preußen, Brandenburg, Lieflaud u. Polen ver-breitet ist, hat sein Stammschloß in der Grafschaft Mark, im Kirch-spiel Obcrwangen, wo es noch in Ruinen zu sehen ist. 1637ist die Familie von Kaiser Ferdinand II. in den NcichSgrafeustand er-hoben worden. sAllg. gen. Handb. I. 528—531. — Hartknoch, Preußen.
— Lucci, fehles. Chronik. — Dicnemcmn 349. 432. — Sicbmcicher I. t8.
— v. Meding III. n. 165. — v. Steinen III. i486. — Stammtafel d.reichsgräsl. Geschlechts v. Dönhoff. 1727. — v. Zedlitz. - Gen. Taschenb.d. greift. Häuser 1844 u. f. — Dipl. Jahrb. für den prcuß. Staat 1843.S. 2-49. — v. FirkS, Ursprung des Adels in den Ostseeprovinzen 161. —v. Hefncr, prenß. Adel S. 6. T. 6. — v. Ledebur I. 175. III. 239.)Eine 1672 (?) in den Neichsfürstcnstand erhobene Linie ist wieder st.
Döiiröth, s. Limpeaö v. D.
st Döuroth, jülich'scheö Geschlecht, um 1600 erloschen. Esführte in S. ein gezahntes Kreuz, sv. Ledebur 1.172. — Fahne 1.79.)
Döpfner, Jgnaz, kais. Hauptmann, wurde 1839 in den österr.Adelsstand erhoben. sOesterr. Milit. Schein. 1857. — A. A. Zeit. v. 1339.)
st Dörc. Busso deDoere miles 1300 in einem Brief des Mark-grafen Albrccht von Brandenburg. sCod. brand. XIII. 11.)
st Dömilierg, Graf von, ein gräfl. Geschlecht in Franken,das von den Döringenberg, Dörnberg, von denen Siebmacherim II. Th., S. 9. n. 9, III. Th., S. 34. n. 2. und S. 35. n. 3,verschiedene Wappen angibt, verschieden ist. fL. St. Link, hist. dipl.Nachricht von Konrad Grafen v. Dörenberg u. seinem Geschlechte; ein Bei-trag z. Geschichte d. Rcichslandvoigt. zn Nürnberg. Nürnb. 1789. gr. 4.)Vcrgl. Dornberg. Dörenberg und Dörnberg ist wol einund dasselbe Geschlecht.
st Dörcr v. Untern - Diirg, ein Nürnberg, ausgestorbenes Ge-schlecht. Anton D. des Raths zn N ü rnberg 1434. Im Schildein Schrägbalken, darin drei Nochen. sO-S. — Bicdermann's N.T. 696 ff. — Siebmachcr IV. 49. — v. H-)
Dörscld, s. Dörfelden.
st Dörssler. Johann Andreas D., neumärk. Kammcrgerichts-Advokat, erhielt am 13. Nov. 1713 die Bestätigung des seinem VaterPeter D. aus Nürnberg unterm 16. Jan. 1692 erthcilten Reichs-adels. fv. Zedlitz.)
st Dörsling, eine frhrl. Familie in der Mark Brandenburgu. Preußen, deren Stammvater ein von geringen Eltern geborncrOesterreicher war, der es vom gemeinen Soldaten bis zum General-Feldmarschall brachte, worauf er auch auf seines Kurfürsten Vor-schreiben vom Kaiser Leopold I. 1674 in den Frcihcrrnstand erhobenwurde. Dieser bekannte kurbrandenburg. FeldMrschall schriebsich übrigens Derfflinger. Ein Derfflinger lebte noch 1760in der Abtei Kremsmünstcr in Oesterreich ob der Enns als Mönch.Mit den 2 Söhnen des FcldmarschallS erlosch dessen leibliche Nach-kommenschaft. fAnth. Nachr. von dem Leben und den Thaten Georg'sFrhrn. v. Derfflinger. Stendal 1786. 8. — Hall. Litt. Zeit. v. 1828. —v. Zedlitz. — Gesch. des prenß. Hofes n. Adels, Vorrede S. XXIII. —Vehse, Gesch. des prenß. Hofes u. Adels I. 293. — v. Ledebur I. 176.III. 249. — v. H. — Gauhe II. 188—191. — Köhler's Münzbelusti-gungcn III. 121.)
1. st Döring, ein altes Hess., von den drei anderen verschiedenes
Geschlecht, dessen Schild von Schwarz und Silber sechsmal schräggctheilt ist, mit einem silb. Stern im Oberwinkcl. Erscheint 1397.
fSchannat, fuld. Lchnhof 69. — v. Meding I. 187. — SiebmachcrI. 136. V. 87.)
2. Döring, ein thüring. Geschlecht, das sich nach Braun-schweig und Lüneburg gezogen. fJ. G- Büttner's Gcneal. derlüncb. Familien. — Grote. — v. Hcfner, mccklenb. Adel S. 3. T. 4; Erg.Bd. S.39. — v. H.) W.: Ein s. Löwe in R. In Mecklenburgin die Nitterrolle jezt aufgenommen.
3. Döring, ein meißnisches Geschlecht, dessen Stammvater(Dr. David D.) von K. Ferdinand II- am 27. Sept. 1630 in denAdclstand erhoben worden ist. Der Adelsbrief steht in den döriug.Privilcgiiö (Leipzig 1634. 4. p. 3), ist in Spcncr's opcr. herald.P. gen., S. 25, und in Lünig 'S N. A. Part. spec. cont. II. Anh. vonGrafen und Herren, S. 45, eingedruckt, fv. Meding I. n. 183. —v. Ucchtritz, dipl. Nachr. (v. 1577—1788 ans verschied. Kirchenbüchern)IV. 17-45. — Siebmachcr V. 142. n. 3.) Es scheint, daß sich einSprosse dieses Geschlechts auch nach Schlesien gewendet habe, daSinap im II. Bd., S. 593, dessen daselbst erwähnt.
fv. d. Knesebeck. — Taschenb. des Adels in Hannover. — v. Hefncr,sachs. Adel S. 25. T. 26. — v. Ledebur I. 177.)
4. Döring. Karl Heinrich D., preuß. Prcmicrlieutcnant, wurdevon seinem König am 21. Mai 1819 in den Adelstand erhoben.
fv. Ledebur I. 177. — v. H. — v. Zedlitz.)
Dort, Hanns Jakob, des Erzherzogs Leopold von OesterreichGarderobemcistcr, erhielt 1630 ein Adelsdiplom. sR. T. A. N.)
Dörnau. Ludwig v. D. neben anderen Schwäbischen vonAdel, sagt dem Bischof von Fr ei sing ab (als Helfer von dessenFeinden) dd. Schloß Zusameck 17. Sept. 1425.
fObcrbayer. Arch. I. 319.)
Dörnberg, Döringenberg, frhrl. Geschlecht in Hessen, sollen
1211 mit der K.Elisabeth aus Ungarn nach Hessen gekommen
sein (?), wurden am 16. April 1663 vom K. Leopold zu Edel-,
Panner - u. Freiherren erhoben. Die Frcihcrrnwürdc des Lieutenants
Emil v. Dörnberg, Abkömmling des 1663 baronisirten Hess.
geh. Raths Johann KaSpar v. D., wurde 1839 vom König von
Hannover anerkannt, fv. d. Knesebeck. — v. Zedlitz. — Estor, Ahncn-probc. — Tyrofs II. 38. — Zedier VII. 1154. - Grote. — Frhrl. Ta-schenb. v. 1856. — v. Ledebur I. 177. — v. Hefncr, preuß. Adel S. 49.T. 48; bayer. Adel S. 31. T. 28; frankfurter Adel S. 2. T. 1; Erg. Bd.S. 12; Hess. Adel 7. T. 6. — v. H. — Humbracht 292. — GauheI. 235. — v. Lang 113. — Siebmachcr I. 139.)
1. st Dörr zu Witbmigsnuiucr und Deutsch - Attcuburg (gespaltenund zweimal gethcilt), sind nie der österr. Edellcute, die vonnachstehenden im Beinamen und Wappen sehr verschieden sind, ob-schon sie Bncelini in stemmat. Germ., P. III. f. 26, miteinanderverwechselt. sWisgrill II. 269—272.)
2. st Dörr, v. der Dürr, zu Thutbcrg, Törnbcrg w., sind inOesterreich in der lezten Hälfte des 16. Jahrh. ausgestorben.
fWiSgrill II. 263 u. f.)
3. st Dörr, Dürr, ein altes steyermärk. Geschlecht. Balthasar,Nickl u. Hanns v. D. waren 1446 beim Aufgebot gegen die Ungarn.Die Lezten des Geschlechts, Sigmund Andreas und Joh. Jakobv. D., starben um 1683 als Knaben. Das Wappen (in Roth einsilb. Handschuh) erbten die v. Schrattcnbach. sO. S. — SchmutzI. 265. — v. H.) Bein.: Da die cbgeuanntcn zwei Brüder v. D.die Herrschaft Thalberg bei Zilli 1683 noch urkundlich besaßen,so müssen sie solches entweder von den D. 2. ererbt haben od. beideGeschlechter gar eines gewesen sein.