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1 (1860) A - F : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 9898 Adels-Geschlechter
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Dobr — Döl

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von der Sinap vcrmnthet, daß sie eins mit denen v. Dobritz beiBucclini sei, obgleich Spcncr, in Theor. insign. 303, die v. Do-hr i t s ch nnd die v. Doberschitz unterscheidet. Sie waren besondersin den ölsnischen, oppeln'schen u. ratibor'schen Fürstenthümernseßhaft, so. Meding 1l. 186. — Gauhe II. 182. — v. Zedlitz. — v. H.)

Dobrski, ein in Westpreußen u. Posen seßhaftes Geschlecht.Wappen: Jastrzembicc. so. Ledebur I. >71. III. 238.)

Dobrjse, s. Kotz. — Dobrtsch, s. Döbrschütz.

Dobrnski i>. Uobwan oder Uothsohn, kommen in Schlesien inder ersten Hälfte des 18. Jahrh. vor. sSinap II. 589.) WenzelD. wurde im I. 1703 böhm. alter Ritter, n. im I. 1718 erhielt

er die kais. Bestätigung dieses NittcrstandeS. so. Ledeb. I. >71. III. 238.

- v. H. - M. v. M., Erg. 134. — Zedier VII. IIIS.)

Dobrchnski, wahrscheinlich galizisch. Lukas v. D. stand 1857

als Kadct im 2. ö st er r. Ul. Reg. Joh. D. Ritter v. Demkowicz

war 1857 Lieutenant im 41. Inf. Reg.

Dobrzcnskq v. Dobr)enit). Die Brüder Wenzel Peter, Franz Karl

und Joh. Josef wurden im I. 1744 böhm. Freiherren. Die Familie

kam aus Polen nach Schlesien, wo sie sich wie in Böhmen

seßhaft machte und schon an 600 Jahre bekannt ist. Man findet sie in

Schlesien zuerst 1636. (Dobrzensky u. Dobrzinsky möchte

wol ein u. dieselbe Familie sein.) sv. Zedlitz. — Zedier VII. >ii5. —v. Schönberg II. 123. — Jahrb. des deutschen Adels 1847. — Taschcnb-der srhrl. Häuser 1848. 1855. — «.Ledebur I. 171. — v. Hcfncr, preuß.Adel S. 40. Taf. 48. — M. v- M., Erg. 52. — v. H.s Siehe auchDobrziusky.

Dobrscwinski, in Pomerellen seßhaft. Wappen: Lnbicz.so. Ledebur I. 171.)

DobrMovski, eine sehr alte, aus Polen stammende schlesischeFamilie, die in der Woywodschaft Ploczko begütert ist.

(Okolski l. 54- — Sinap II. 590. ^ Gauhe II. 182. — v. LedeburI. 172. - v. H.)

Dobrsinsky, Dobrodzenski, schles. srhrl. Geschlecht, im Fllrstcn-thume Schweidnitz begütert, stammt ursprünglich ans Polen.sSinap I. 337. II. 589. — Siebm. I. 73. — Okolski l. 350. — v. H.)Dobr)ischai>ski, s. Dobraschowsky.

1. Dobr)ycki, aus der Familie Brog in Sachsen.sSächs. Wappcubuch VI. 21.1

2. Dobrmcki aus Dombiin. Wappen: Leszczyc.so. Ledebur I. 172. III. 238.)

Dobschcr, ein in Ostpreußen seßhaft gewesenes Geschlecht.Wappen? sv. Ledebur III. 238.)

Doblchiit), Döbschütz, mit Debschitz nicht zu verwechseln, obwolauch schles. Edcllcnte. sSinap I. 337. 11.590. ^ Siebm. 1.63.68.

— Nachrichten von diesem uralten Geschl. im lausitz. Magazin X. 136.XI. 210. — Schickfuß IV. 40.1 Auch Doberschütz, Dobritsch.sDorst, schles. Wappcnb. u. 89. — v- Zedlitz. — Zedier VII. 11154Wappen: Srenidwa. sv. Ledebur I. 172. III. 238- — v. H.)

Debstedt. Hermanns de Dopsteden testis 1225 in einemWalkenried er Brief, sllrk. Buch für Nicdcrsachsen II. 1044

Docsort )U Schödling. Kurfürst Mar Emannel von Bayern erhebt„seinen Obristen zu Fueß vnd Commcndanten zu Braunau, HerrnLudwigen D. zu Sch." unterm 29. Dez. 1703 in den Frciherrnstand.sDckretenbuch.)

ch Dochcnstcin. Dieß Namens finde ich bei v. Eckhcr ein Wappenunter dem altbayer. Adel, hat den Schild gethcilt, oben leer, untengeschacht. sO. S4

-s Dochow auf Pannen, Jakobshagcn, Estingcn w., kommen 1375und 1782 vor. sv. Zedlitz.)

-s Dockuni. Die v. D. sind 1732 ausgestorben; in öffentlichenSchriften und Urkunden waren nur zwei Personen dieses Namensbekannt, sv. Zedlitz. — v. Ledebur I. 1724

1 Dockweil, schweizer. Adel. Her Hermann v. Dockwyl,ritter, in einer St. Blasischen Urkunde 1237. sMone V. 1114Doctcur, wie eS scheint, österreichisch. Prosper v. D. war1857 k. k. Oberst und Kommandant des 47. Inf. Reg.

Dodastovich v. Wnkovina. Der österr. Hauptmann Raimund D.wurde im I. 1791 mit dem Beinamen v. W. geadelt.sM. v. M., Erg. 269. — v. H4

Düben. D. bei Leipzig ist das Stammhaus dieser alten meiß-nischen Familie. Andere sagen, sie habe ihren Namen von einemBurggrafthumc Deben, welches bei der Stadt Düben zwischenWittenberg und Leipzig bestanden haben soll. In der Vorrede zumSachsenspiegel wird dieses Geschlecht zu denjenigen gerechnet, welcheschwäb. Abkunft sind. sGlcichmstcin 19. — König II. 335. — GauheI. 332. — v. H4

Döbciihnuscn, s. Döbner.

-s Döbcritz, eine Pommeresche und märk. Familie, aus welchermehrere Ritter des Johannitcrordcns hervorgegangen sind. sv. Zedlitz.

— Hasse, Nachr. vom Joh. Orden.) Die Familie besizt die GüterSchönhagen und Lentzke in der Kurmark.

sv. Ledebur I. 171. III. 2384

-s Döbcrzcn, Doberschen, Duberscen, ein mit den Schenkenv. Uebergen nicht zu verwechselndes ehemaliges sächs. Geschlecht,welches i. I. 1288 u. 1290 in Urkunden vorkommt. sHorn, Samml.einer hist. Handbibl. von Sachsen I. 118. — Zedier VII. 11414

Döblich, Döbling. Das Stammhaus war das nahe bei Wiengelegene Dorf Döbling. sWisgrill II. 267. — v. H4Döbling, s. Döblich.

Döbner 0. Döbenhouscii, ein schles., früher thüring. Geschlecht,das von denen v. Döben im Meißnischen und den Dobner u.

Rankenhof wol zu unterscheiden ist. sSinap II. 588. — Lichtstern(d. Lucäl, schles. Fürstenkroue 459. 542. — v. Zedlitz. ^ v. LedeburI. 171. III. 238. - v. H4

Döbrcntcq, ungarisch. Gabriel v. D. war 1835 Beisizermehr erer KomitatsgcrichtStafeln nnd Distriktskommissär im ofencrDistrikt.

Döbschilt), s. Döbschütz.

-s Dödcr v. Ichöiiboch. Der Rathsmann Franz Rudolf D. wurde

im I. 1720 böhm. Ritter mit v. S.sM. v. M., Erg. 134. — v. Ledebur I. >72. — v. H4

Dögcr. Walburga v. D., geb. v. Lachemair, k. bayer. Rent-beamtenswittwe, geb. am 1. Mai 1783, starb zu Weilheim am4. Okt. 1827. sO. S.)

Döhm, s. Dchm.

Döh», eine bei Stralsund mit dem Gute Bartmanshagenansässige adliche Familie, sv- Zedlitz. — v. Ledebur I. 1724

Döhren, ciuc märk. Familie. sGrundmann's Uckermark. Adelshist.

— v. H. Gcrkcu II. Diplomat, p. 392. — v. Zedlitz.)

Döhren, Dören, s. Dorne.

Dökus, ungarisch. Ladislaus v. D. war 1835 Vizegespander zempliner Gespanschaft.

Döinn (Döhlau), eine sehr alte, in Meißen u. dem Voigt-lande begüterte Familie, deren Stammhans dieses Namens imAmte Delizsch unweit Skeuditz liegt. Die Familie erlangte 1697die srhrl. Würde. (König II. 348. — Knauth, prodr. Misn. —Gauhe l. 333. — v. H4