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Dob — Dobr
Dobciyc, s. Turn au v. D.
Dobcck aus lhcgotki, Kreis Juowraclaw, ein polnischesGeschlecht. Wappen: Gry f.sv. Ledebur I. 171. III. 237-1
Dobclhos uud Doblhoff-Dicr. Dieses in Oesterreich ob der Ennsansässige Geschlecht kam ursprünglich aus Tirol, wo bereits am2. Juli 1582 Philipp Holter einen Wappenbrief, und JohannHoll er, Stadtrichter zu Meran, am 6. Mai 1692 den Adelmit dem Beinamen v. Doblhof erhalten hat. Anton v. Dobel-hof, k. k. Hofrath, wnrde von dem 1756 verstorbenen HofratheKarl Josef v. Di er zum Universalerben seines großen Vermögensbestimmt, wobei er dessen Namen und Wappen angenommen, nndam 9. April 1772 mit seiner Dcscendcnz in den Frcihcrrnstanderhoben ward. Dem Hofrathe Frhrn. v. D. hat der Kaiser imSept. 1824 die Stelle des niederösterr. Land-Untermarschallsverliehen. sWisgrill II. 265. — Schmutz I. 246. — Vehse, Gesch. desösterr. Hofes u. Adels VII. 95, sagt, daß Franz Holler, Leibarzt, 1796geadelt worden. — Hyrtl, die fürstl-, gräfl. u. frhrl. Häuser der österr.Monarchie I. 1859. — Taschcnb. der frhrl. Häuser 1848. — M. v. M. 59.
— v. Hefner, krainer Adel S. 27. — v. H-1
Dodenau, s. Dobner.
Dobcncck, Daubencck, gehören zum ältesten Adel im Voigt-lande, Meißen u. Thüringen, worin ihr Stammhaus diesesNamens zwischen Plauen u. OelSnitz liegt. Im fränkischen KantonGebürg u. in Bayern hatten sie ebenfalls Besizungen u. gehörtenauch zum polnischen Adel. sNicsieski, Korona Polska P. II. — ZedlerVII. t>95. — v. Zedlitz. — v. Hcfncr, baycr. Adel S- 3l. T. 28; sächs.Adel S. 24. Tas. 26; Erg. Bd. S. 12; preuß. Adel S. 49. Taf. 48. —v. Ledebur I. 171. III. 238. — Taschenbuch der frhrl. Häuser 18581Sonst hießen sie Fasmiann (?). sBnrgermcistcr's Thes. equcstr. 81. —Sinap II. 588. — König III. 229. — Biedermann, Voigtl. Tab. 145
— 161. — N. geneal. Handb. 1778. I. 258. — Siebmacher I. 151. —v. Meding I. 184. — Gauhe I. 33l. — v. Lang 319. — v. H.f
Dobcrgatz, Michael, erlangte 1588 die Adelswürde. sR.T.A.R.jDoberitz, ein noch im vorigen Jahrh. angesessenes schles. Ge-schlecht; vielleicht gleichbedeutend mit Dobritsch oder Döberitz,sv. Zedlitz.f
Dobcrschntz, s. Dobr schütz.
Dobcrtsch, Dionisinö v. D., kais. Rath und Kämmerer, wurde1637 in den Grafenstand erhoben. sR. T. A. R.jj
si Dobcjsen, Dozen, Dulzem, kommen im 14. und 15. Jahrh.unter dem braun schweig, und lüncburg. Adel vor.sFalke, trad. corb. p.883, 895. 933.!
Dobicsewski ausPictrowo, bei Schrimm, 1854. Wappen:Wczcle. sv. Ledebur I. 171J
Dobinski, galizisch. Anton v. D. war 1857 Kadet im26. österr. Inf. Reg.
Dobischa«, s. Dobischowsky; Thobisch.si Dobischowski v. Do bischa«, schles. Geschlecht, bei Cosel be-gütert; blühte noch im 17. Jahrh. Wappen?
'sv. Ledebur I. 171. — Gauhe II. 181. — Sinap II. 588. — v. H-1Doblcck u. Eulleuburg. Der Oberlicut. Anton D. wurde im I.1765 in den Reichsadelstand mit v. E. erhoben.sM. v. M. , Erg. 268. - v. H-1
Doblcr u. Fricbbnrg. Der Chirurg Franz Josef Dell er zuKlauseu im Brixen'schen wurde im I. 1767 mit dem gedachtenBeinamen geadelt. sM. v. M., Erg. 263. — v. H-1
Dobner v. Dodenau. Der österr. Fändrich Joh. Friedrich D.wurde im I. 1821 mit dem Beinamen v. Dodenau geadelt.fM. v. M., Erg. 263. — v. H-1
Dobobai, siebenbürgisch. Leopold v. D. war 1835 Zahl-meister bei dem k. k. Kameralzahlamte zu Hermannstadt.
Dobosy, wahrscheinlich ungarisch. Andreas v. D. war 1857Lieutenant im 5. österr. Hns. Reg.
s Dobra, Schenke» u. , deren Stammschloß auf einem Felsen amKampflusse zerfallen liegt, zu dem aber noch eine Herrschaft ge-hört, waren eines der alteren ö st er r. Rittergeschlechter; sind in derleztcn Hälfte des 14. Jahrh. ausgestorben. sWisgrill II. 268. — v. H.sDobraschausky , Dobrzischvyski, aus Polen stammende uralteschles. Familie, die in Polen zum Hanse Lada gerechnet wurde.
sOkolski II. 33, - Sinap II. 589. — Gauhe II. 181. — v. Zedlitz.- v. HI
Dobrassowski zu Dobrischau , bei Ocls. Wappen: Loda.sv- Ledebur I. 171-1
Dobraucr v. Trcucnwald. Jakob D., Bürgermeister zu K o m o -thau in Böhmen, wurde im I. 1826 mit v. T. geadelt.sM. v. M., Erg. 268. - v. H,f
si Dobritz, eine mit dem deutschen Orden nach Preußen ge-kommene Familie. Heinrich v. D. besaß 1525 ansehnliche Güterdaselbst; ein Zweig wendete sich nach Frankreich, der anderestarb ans. sv. Zedlitz-!
Dobrodin, s. Dobrodinöky.
Dobrodinskq v. Dobrodin. Der österr. Fändrich Anton Josef D.wurde mit v. Dobrodin im 1.1716 in den R. Adelstand erhoben.sM. v. M., Erg, 268. — v. H-1
si DobrodMSkq , in Böhmen und Schlesien im 15. u. 18tenJahrh. vorkommender Adel. sLucä 1477. — Sinap II. 589. — v. H-1Dobrogowski, im Großherzogthum Posen angesessen,sv. Ledebur III. 238-1
Dobrogoyski aus Chocica, Kreis Wreschen. W.: Grabie.sv. Ledebur I. 171. III. 238-1
Dobroniccki ansKnsMw , Kreis Wongrowice. W.: Ciolek.sv. Ledebur I, 171, III. 233-1
Dobroslan, s. Arnolt; Benischkow.
Dobroslaw. Im I. 1726 erschien zu Berlin ein zur Protestant.Kirche übergetretener Mönch, Karl Martin Arnold D. K. FriedrichWilhelm I. von Preußen unterstüzte ihn fürstlich; er machte zulezteine reiche Heurath, Pflanzte seinen Stamm in Preußen fort undwurde am 19. Dez. 1725 in den Adelstand erhoben. Vielleichtstammen die Dobroslawki in Ostpreußen von diesem KarlMartin ab. Wappen? sv. Ledebur III. 238. — v. Zedlitz.!Dobrostaw, s. Benischko.
Dobrowitz , ein in Ostpreußen begütertes Geschlecht; auchDoberwitz, Doberitzsch, geschrieben. Sind Frciherrnstandes. W.?sv. Ledebur III, 238-1
Dobroivoliny , ungarisch. Vincenz v. D. stand 1857 alsMajor im 66. österr. Inf. Reg.
Dobrowolski v. Dnchenttzal. Der österr. Gutsbesizer Theodor D.in der Bukowina wurde im I. 1866 in den galiz. Adel-, im I.1818 aber in den Ritterstand erhoben.sM. v. M. 134; Erg. 269. — v. H-1
Dobrschntz, Doberschitz, Dobritsch, schles. u. lau sitz. Familie,