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1 (1860) A - F : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 9898 Adels-Geschlechter
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Dit — Dob

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's Dittelsheim, das Stammhaus D. in Rh ein Hessen. Sindim 16. Jahrh. f. sO. S.)

-s Dittcn, ein Mecklenburg, und mark. Geschlecht. S. auchunten Paschedach. sv. Meding III. 164. — Beehr 1612. —v. Zedlitz. — v. H.s

Dittcr v. Dittcrshcii». Der österr. Lieutenant PrimuS D. wurdei. I. 1819 mit obigem Beinamen geadelt. IM.v.M., Erg.268. — v.H.)

Dittcrich v. und zu Erlniiumiszuhl. Diesen wurde von K. Josef II.am 27- März 1786 ein Adels - und Ritterdiplom ertheilt, u. besizendie bayerischen mit den in Straßburg Gesesseneu dasbam-bcrgische Lehen Erbmannszahl gemeinschaftlich.

sDorst, württcmb. Wappenb. — v. Lang 318 u. f. — Mecklenburg.Wappb. v. Ledebur I. 1711. — v. Hcfucr, mccklcnb. Adel S. 7; württ.Adel S. 15. Taf. 19; bayer. Adel S. 73. Taf- 82.)

Dittcrs v. Dittersdorf. Karl D. war 1739 zu Wien geboren undein vorzüglicher Theatcrkomponist u. Kapellmeister. Der Fürstbischofvon Breslau nahm ihn 1770 in seine Dienste als Forstmeister undLandeshauptmann. Er erlangte hierauf 1773 den Rcichsadelstand mitv. Dittersdorf und starb 1799. sSiehe seine Selbstbiographie. —

Brockhaus, Convers. Lcr- 5tc Aufl. — v. Zedlitz.) Die Familie blüht,sv. Ledebur I. 179. III. 237.)

Mersheim, s. Ditter. — Dittfnrth, s. Dietfurt 3.st Dittighcim, Stammhans D. bei Taub erb ischofsheim.LudewicuS de Dydiu keim, miles, et Irmengard uror, werdenin einem Mainzer Brief von 1317 genannt. sMone IX. 47.)

s Dittt, Dittel, Kaspar Jgnaz, fürstlich aucrsperg. Neggs.Rath zu Münsterberg, wurde am 22. Aug. 1740 geadelt, undzwar in Betracht, daß schon 1640 seine Vorfahren die Adelswürdeerlangt hatten. Mit Kaspar Jgnaz ist die Familie wieder erloschen.sDorst, allgem. Wappenbuch I. 123. — v. Ledebur I. 179. III. 237.)-s Dittmaiming, altbaycrisch; das Stammhaus wird Ditt-moning im Gericht Haag gewesen sein, schwerlich die StadtTittmoning an der Salzach. Arbo et Adelbertus frater ejus deDitemaningen tcstcS in kiemsee'schen Briefen um 1155.sM. B. II. 300. 319.)

s Dittmannsdorf, Tittmansdorf, zu Tittmannsdors. Wappen?sv. Ledebur III. 237.)

Dittmannsdorf, s. Dit seid.

1. Dittmar. Der Oberst der Artillerie, Joh. Wilhelm D., wurdevom K. von Preußen am 1. Febr. 1786 geadelt.

sv. Zedlitz. — v. Ledebur I. 170. — v. H.)

2. Dittmar, Karl Hermann Martialis, GntSbesizer zu Greifen-berg, wurde 1838 vom K. von Preußen geadelt.

sE. S. — v. Ledebur I. 179. — Preuß. Wappenbuch III. 6.)

3. Dittmar, Dilmar, verschieden im Wappen von den vorigen.sMecklenb. Wappenb. XIII. 46. — Tyrofs II. 178; Suppl. X. 4. 7. —

v. Ledebur I. 170.)

4. Dittmar o. Dittmarsdorf, in Pommern, erhielten von König

Friedrich Wilhelm I. von Preußen noch als Kurf, von Brandenburg

1692 ein Anerkennungsdiplom, fv. Ledebur I. 170. III. 237.) Gott-

lieb Rudolf D., mccklenbnrg - schweri n'scher geh. Rath, wurde

1753 vom Kaiser in den Neichsfreiherrnstand erhoben.

sv. Zedlitz. — Koppen, Lex. der in Deutschland lebenden jurist. Schrift-steller I. Th. Dessen jurist. Almanach auf 1736. — Siebmacher, Suppl.X. 4. - Tyrofs. — R. T. A. R.)

Aittmayer o. liuMdcii. Der österr. Hauptmann Mathias D.

wurde im I. 1814 mit v. R. Freiherr. sM. v. M. 46. — v. H.)

Dittmcr, Gr. Friedrich, bayer. Hofkammcrrath u. Hofbankier

ans Pommern, wurde 1781 vom Kaiser mit Edler von geadelt,1789 in den Ritter -, und von K. Franz II. am 25. Nov. 1800 mitseinen beiden Schwiegersöhnen, den Bankiers Friedrich v. Mantcyund Karl Kristian v. Thon, und Leztcrcr unter Annahme des Na-mcnö D. zu dem seinigeu, in den Freiherrnstand erhoben.

sv. Laug 112. - M. v. M. 173; Erg. 133. — Tyrofs 163. Taf. a. —v. Hefuer, bayer. Adel S. 6V. Taf. 64. — v. H.)

Dittrich v. Dittrichfcis. Der galiz. Appell.Rath Joh. Fcrd. D.wurde im I. 1776 mit v. DittrichfclS geadelt, und der Haupt-mann Johann D. im I. 1821 mit demselben Beinamen Ritter.sM. v. M. 134; Erg. 267. - v. H.)

-s Ditzingen, schwäb. Uradcl, das Stammhaus an der Glemsim O. A. Lconbcrg. Cunradus de D. testis 1236 n. 1257. DerLezte des Geschlechts, Konrad v. D., ist vor 1465 s, da 1465schon seine Wittwc urknndet. sMonc IV. 43. — v. Stalin II. 109.— O.A. Lconbcrg-Beschreibung 199. — Griesinger 251.)

Diurklow, ein frhrl. Geschlecht in Schwedisch-Pommern;auch Diurktov genannt, sv. Ledebur III. 237.)

Divall. Der österr. Kapitäulieut. Josef D. wurde im 1.1767geadelt. sM. v. M., Erg. 268. — v. H.)

Divcs, s. Reich.

Diwifch v- Lcutcnl'ach. Der österr. Artilleriehauptmanu D. wurdeim I. 1792 mit v. L. geadelt. sM. v. M. 173. - v. H.)

Dizclslu, s. Roh de.

Dizcnt v. Fclfcnthal. Der kais. österr. Hofkammcrrath LorenzMichael D. v. F. wurde von K. Karl VI. am 18. Jan. 1718 mitVerbesserung seines eidlichen Wappens unter die neuen Rittcrstandö-Geschlechtcr aufgenommen.sWisgrill II. 264. — M. v. M. 105. — v. H.)

Dtauhcrski, s. Chauovski.

Dtluihowcskis v. Langciidorf. Der kais. Kämmerer Ernst D. v. L.wurde 1818 in den österr. Freiherrnstand erhoben. Die Familie sollzu den alten Nittcrgeschlcchtcrn Böhmens gehören u. schon 1158in drei Brüdern erscheinen, welche eben so viele Linien bildeten,wovon die jüngste wieder erloschen ist. Die ältere Linie führt denBesiznamen Chanovsky und die jüngste nannte sich Cz astoral,doch alle drei gemeinschaftlich Langendorf vom Stammgute.sTaschenbuch der frhrl. Häuser 1854.)

Dlühomil, ein ursprünglich böhm., nachher auch schles. Ge-schlecht , von dem Bucelini, Spcner und Sinap handeln und Sieb-macher, I. 76, das Wappen gibt. sv. H.)

Dtugokciiski, in Ostpreußen begütert. Wappen?sv. Ledebur III. 237.)

Dlugoleucki Hilf Sumostrzcl. Wappen: Grzymala.sv. Ledebur I. 170.)

Dluski aus Bälden, in Ostpreußen. Wappen: Trzaska.sv. Ledebur III. 237.)

Dniochowski. Ein v. D. war 1846 Mechanikus in Posen. W.?sv. Ledebur I. 170. III. 237.)

-s Dobbe, ein altes westfäl. Geschlecht, welches das Erb-marschallamt von Essen bekleidete. Schon 1271 kommt solchesmit ansehnlichen Bcsizungen vor, und führte in R. ein gold. Rad.Nach 1725 findet man es nicht mehr. sv. Ledebur I. 170.)

-s Dolibelstcin , ein altes Rittergeschlccht, welches im Limbur-gischen seßhaft und in den Domstiftern aufgeschworen war. Eshielt sich größtentheils am Hofe der Kurf, von Köln auf u. blühtenoch im Anfange des 16. Jahrh. sFahne I. 79. — v. Ledebur I. 170.)