Druckschrift 
1 (1860) A - F : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 9898 Adels-Geschlechter
Entstehung
Seite
279
Einzelbild herunterladen
 

Diep -

Waldemar Tochter Maria im I, 1285 an Rudolph Edeln v> D. verhen-rathet worden, in den hannövr. Beitr. 1762. n. 75. Nachr. von demWappen d. Grafen v. D., in Moscr's dipl. u. hist. Belustigungen II. 288. Müller, kurze Geschichte der ehemal. Grafen v. D. in den Annalcn derbraunschw--lüneb. Kurlandc. 5r Jahrg. t791. St. 1. n. III. S. 4967.id. Jahrg. VI. St. 3. S. 573 n. f. v. H. Hamclmann. Pfef-fingens braunschwcig. Historie I. 643. II. 581. Hübner, geneal. Tab.43^. Gauhc II. 16668. Siebmachcr II. 13. v. Meding III.169. v. Hcfner, deutscher Bund I. 26 ff. T- 46 ff.)

's Dicpoldiiijs, altbayer. Adel. Waltherus de Diepoldin-gen testis in Briefen des Klosters Baumburg 1165.sM. B. III. 65.)

1 Dicpotdsbcrg. Das Stammhaus D. im Gericht Trostbergan der Alz. Megingoz de Dipoldesperc testis in einem BriefdcS Klosters Herren - Kiemsee 1140. Hainricus deDiepoldes-perch um 1160 im falken stein'schcn Kodex. Noch 1393 finde ichJoh. Diepoldsperger in fürstenzell'schen Briefen.

sM. B. II. 368. V. 96. VII. 464. (Der Beisazinferius Ccclesiac etc."gehört wol zu den nachfolgenden Edelleuten v. Rordorf, Mosen w.und ist in der Urkunde nur falsch intcrpnnktirt.))

's Dicpoldsrcut. Das Stammhaus, jezt Dieppersrenth, imGericht Tirschenreuth in der obern Pfalz. Eberhart et filii suiv. Dicpoltesrute um 1190 in oberaltaich'scheu Briefen.sM. B. XII. 59.)

Dicpoldswcilcr. Albertus dictus d e D., Ministeriale Konrad'sSchenk von Winterstetten 1288. Heinrich v. D. 1290.fMone III. 235 ff.)

Dicpolt- N. v. D., kais. Resident in Polen, erhielt um's Jahr1708 ein Freiherrndiplom. sE. S.^f

Dicpow, ein altadl. Geschlecht, welches in der Niederlausitzseßhaft ist. sv. Zedlitz. v. Ledebur I. 167. III. 237.) S. auchDiepau.

-s Duppach. Heinrich v. D. wird in einem Brief PfalzgrafRuprecht's vom I. 1365vnser schriber" genannt. Ein Brand undein Godfried Wilderich v. Diepach stehen 1450 unter den sposi-tz c im'sehen Vasallen. Werden wol kaum zu diesem Geschlecht ge-hören. sMone II. 417. III. 167 ff.) Vergl. auch Dieb ach.

Dicppcl. Der königl. bayer. Oberbcrg- und Hüttenfaktor zuGottesgab am Fichtelgebirge wurde am 10. Juli 1810 vom K.von Bayern in den Adel- und Ritterstand erhoben,sv. Lang 316. - v. Hcfner, bayer. Adel S. 73. T. 82. - v. H.)

1. Dicr, ein Geschlecht in Ostpreußen,sv. Ledebur I. 167. III. 237.)

2. Dicr. Der geh. Kammerzahlmeistcr und Schloßhanptmann

im Auhof, Karl Josef D., wurde 1734 Reichsritter mit Edler von,

und erhielt 1737 die Ausdehnung auf seines Bruders Sohn Josef

D. mit Edler Herr. sM. v. M., Erg. 132. Fortges. neue gencal.hist. Nachrichten Th. 9. S. 1047. Th. 27'. S. 266. - v.' H.)

Dur, s. Holl er.

Dicrickc, Dierecke, stammen aus der Priegnitz, zeichneten sichin preuß. Diensten aus u. kauften sich um 1764 in Schlesien au.sv. Zedlitz. v. Ledebur I. 167. III. 237.)

Dicrir v. Drugk und Uotenlicrg, in Schlesien, besonders im

Fürstcnth. Oels u. in Böhmen seßhaft. Das Geschlecht ist 1667

erloschen, jv. Zedlitz. v. Ledebur I. 167. Sinap II. S. 587.Olsndgraph. I. 645. II. 109.)

Diernliachcr, s. Dürrnbach er.

's Diersburg. Das Stammhaus D. bei Lahr. Waltherus deTirsperc testis in einem Brief des Markgrafen Hermann vonBaden 1197. Wigerich v. Diersperg ein Ritter 1343.sMone VI. 423. VIII. 18.)

Diest 279

Dicrzcr v. Truunthal. Der Fabrikbesizer F. D. wurde 1850 mitv. T. in den österr. (Adel - und) Ritterstand erhoben.sA. A. Zeit. v. 18504

fi Dies, eine erloschene adl. Familie in Preußen. »Zedlitz.)

Dicsbach, eines der ältesten Geschlechter in der Schweiz, imKanton Bern u. Freiburg begütert, das 1719 von K. Josef I.in den Grafenstand erhoben worden ist. Der GcneralfeldwachtmeisterFrhr. Franz Philipp wurde im I. 1718, und der Frhr. Josef Georg1765 in den Neichsgrafenstand erhoben. In den fortges. neuen gen.hist. Nachr., Th. 112. S. 254, wurden sie Grafen v. D., Fürstenv. St. Agatha genannt. sGcn. Jahrb. des deutschen Adels v. 1844u. f. Taschenb. der gräfl. Hänser 1837 n. f. v. H. SiebmacherI. 199. Bucclini II. 71. Gauhe I. 324. Allg. geneal. 5vandb.

I. 521-523. - M. v. M., Erg. 12.)

Dicschingcn, s. Diesthingen. Dicseiistciii, s. Deppisch.

-s Dicjscldors, eine um 1720 in Danzig vorkommende Familie,die wol einerlei mit Düsseldorf sein möchte,sv. Zedlitz. v. Ledebur I. 168.)

1. Dicjsen. Das Dinastcngeschlecht der Grafen v. D. wareins mit dem der Grafen v. Andechs. Die Burgen D. und A.,erstere auch Bayerdiessen genannt, lagen einander gegenüber anden Ufern des Am m ers e e's in Obcrbayern. Die Burg Di essenwurde 1132 in ein Kloster verwandelt, Andechs, insgemeinderheilige Berg" genannt, aber kam nach Absterben der Grafen v. A.und D. an Bayern und wurde 1438 von Herzog Ernst auch inein Kloster verwandelt. sHund, Stammb. M. B. VIII.) S.auch oben Andechs 1.

2. -s Diejscn, Ministerialen der Grafen v. Diessen. Der Schildschräggetheilt mit Wolken, alias Zinnen. Dietmarus de Diezenin Kloster Diessen'schen Briefen um 1150. Albertus de Dizzon1225 in einem st eingab euer Brief. sM. B. VI. 516. Tab. 5.VIII. 128 fs.s

3. Dicjscn- Es kommen in den M. B. Mehrere des Namensin Begleitung s ch w ab. Geschlechter als Zeugen vor, z. B. BurkardVII. 363, Mengoz VIII. 130. Ich meine diese, sowie vielleicht auchder bei D. 2. aufgeführte Albert könnten vielleicht zu Jllerdiesscn(Jllertisscn) in Schwaben zu Hause gewesen sein.

4. -s Diejscn, sive Dicjser. Diese haben einen Wecken im Schildgeführt ut puto. Heinrich Diesser, Landrichter zu Landsbcrg1437'. Hanns v. Diessen, Pfleger zu Mehring 1502.

sO. S. - Hund III. 275.)

5. -s Diejscn, sive Dicjscr, ein anderes altbayer. Geschlecht,das drei Kleeblätter im gespaltenen Schild führte. Kristian D., diesesWappens, Herzog!. Zollner zu Dachau 1485. sO. S.)

Dlejsenhofen, s. Truchseß.

Dicjsklill, eines der ältesten sächs. Geschlechter, das in Meißen,auch in Magdeburg begütert war, und deren Stammhaus eineMeile von Halle an der leipziger Straße liegt. sSiebenkees 1.327.

Seifert's Geneal. hochadl. Eltern und Kinder 79. König I. 221..

Schwarzelns leipziger Landchronik 26. 223. v. Schömberg I. 309.

II. 279. Die Titel von 11 Gedächtnißrcden auf verschiedene Indivi-duen dieses Geschlechts hat Wcinart angegeben in der Lit. der sächs. Ge-schichte II. 529 n. f. v. Dreyhaupt, Beschr. d. Saalkr. Taf. 42. Sieb-macher I. 162; Suppl. III. 9. v- Meding I. 186. «sächs. Wappenb.I. 95. v. d. Knesebeck. v. Zedlitz. Zedier VII. 853 u. f.v. Hefncr, sächs. Adel S. 24. T. 26. - v. Ledebur I. 168. - v. H.)Die Familie erscheint schon 1265 in Urkunden.

1. -s Dicst, eine gräfl. Familie in Brabant. Sie waren Vi-contes oder Burggrafen zu Antwerpen, und haben ihren Namen