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st Dhcrs, Deres, cin Hess. Geschlecht, daö im 15. Jahrh. nochvorkommt. (Schannat, fuld. Lehnhof 69. — v. Meding I. 178. — v. H.)Vergl. Derd.
Dhomi, s. Dohna.
Dhmn, Hanns Kristof, oberösterr. Kanzleiverwandter, er-hielt 1623 ein Adclsdiplom. sR. T. A. N.)
Dillkovich v. Tlcoiie. Der östcrr. Obcrlientcnant D. wnrdc imI. 1772 mit v. C. geadelt. (M. v. M., Erg. 266. - Sicbmachcr,Suppl. Xll. 9. 15. — v. H.)
f Diamiintstcin, cin schwäb. Geschlecht. Der kais. n. kurpfälz.geh. Rath, Obcrstkämmcrcr ec. Adam v. u. zu D., auch Dietmant-stein (1766—1769), Landschaftsverordnetcr im Hcrzogthume Pfalz-Nenhnrg, wurde am 22. März 1766, so wie auch Joh. Kristof, inden Grafenstand erhöhen. (E. S- — Zedier Vit. 821. — Bucclini,gcnn. sacr. etc. — Herzog, elsass- Chronik.) Das Geschlecht soll erloschensein. (Salver 621. 635 ff. — Sicbmachcr I. 118. — Spener, thcor.insign. 186. — v- Meding III. n. 159.)
Diuh, Franz u. Philipp, wurden 1614 geadelt. sR. T- A- R.)
Dikbets, k. niederländ. Gouvcrncitr in Mästrich, wurde 1835vom König der Niederlande in den Adelstand erhohen. sE. S.)
st Dichtt v. T«)iiig (cin Schrägbalkcn, darauf drei Sterne, spätervermehrt), ein münchener Patriziergcschlecht, aber frühzeitig auchlandsässig zu Tuzing am Würmsce u. zu Fußberg. Hanns AlbrcchtD. v. T., fiirstl. Pfleger zu Starnberg, st 1676, war wahrschein-lich der Lczte seines Stammes. sO. S. — v. Hcfncr, MünchnerGeschlechter. — Hnnd III. 276. — v. Leoprechting, Stammbuch vonPossenhofen 16.)
1. st Dick, ein uraltes Dinastcngcschlccht im Jülich'schen, wel-ches 1127 erscheint u. 1395 erlischt. Die Herrschaft Dyck kam durchHeurath an die Familie v. Rederscheid. Sie führte 3 silb. Rautenin Roth. (Fahne I. 77. II. 216.)
2. st Dick, straßburger Adel. Nobilis Dominus Hainricusde Dicke 1322. Hainricus de D., canon. ccclesiae Argentincnsis,1343. (Mone VI. 434. VIII. 394.)
3. Dick v. Vstrachsfctk. Der östcrr. Oberlient. Joh. D. wurdeim I. 1817 mit v. O. geadelt. (M. v. M., Erg. 266. - v. H.)
Dicke, ein altes lünebnrg. Patriziergeschlecht, das, nach derAehnlichkcit der Wappen zu urthcilcn, mit denen v. Beven undSooth meistern gleichen Ursprung hat n. iin J. 1466 ausgestorbensein mag. (Büttner, Stammreg. dieses Geschlechts. — v. Meding II. 186.)Es führte solches zwei gekreuzte Arme. sv. H.)
Dickclhauscn, s. Fuchs. — Dickhcr u. Hustuu, s. Ducker.
Dictum»»! v. Iichcrnu, alias Scchtcru». Johann Georg D. v. S.,Stadtrichtcr zu St. Veit in Kärnthcn, wurde im I. 1788 Ritter.sM.V. M. 165; Erg. 132.) v. Ledebur, I. 165, sagt, daß schon1711 der Oberstlicutenant Johann Gustav D. böhm. Ritter ge-worden.
Dickwciicr, westfäl. Gcschl., ans dem der Gencralfeldwacht-meister, nachherigcr F. M. L. Philipp Edler v. D. (dessen Sohn im1.1778 nach verkauftem Gute förmlich dem Adel entsagte) i. I. 1751unter die neuen Geschlechter des nicderösterr. Nitterstandes auf-genommen wurde. (Wisgrill II. 268. — v. H.)
Didro», eine zur schwed. Ritterschaft gehörige adliche Familie,wovon sich 1762 cin Zweig in Schwedisch - Pommern angekauft hatund daselbst noch blüht, sv. Zedlitz. — Schwed. Adelsdiplom vom16. März 1649 für die Gebrüder Johann und Karl D. — v. LedeburI. 165. III. 236.)
Dielnich. Das Stammhans bei Bacharach. Johannes dictnSVos (Fuchs) et Henricus srater suus de Dypach, militcs, in einemstraßburger Brief 1366. sMone VII. 449 ff.) Vielleicht gleichmit Dicppach (s. d.).
Dictum, eine in Preußen in neuester Zeit vorkommende Familiesv. Zedlitz. — v. Ledebur 1. 166. III. 236.); auch Diban, Dhwan,Dicband, in Ostpreußen seßhaft; verschieden von Dieben oderDüben; desgleichen von DicbcS, Dicwcn (s. auch Diepow).
st Dickes, kamen mit dem deutschen Orden nach Preußenum 1494; waren vielfach verbreitet, sv. Zedlitz. — Preuß. Archiv von1791. — Härtung, gcneal. Fragmente. — König's Handschriften B. 22.
— v. Ledebur I. 166. III. 236.)
Dicbitsch, Debicz, schles.,-in den Fürstcnthümcru Breslau,Lieg nitz und Glogau, inglcichcn in Schleswig begütertes ur-adliches Geschlecht, das sich auch seit der ersten Hälfte des 15. Jahrh.in Preußen, in der M a r k und Kurland ausgebreitet hat, undaus dem der LandeSdeputirte Niklas Gottfried zu Schweidnitzim I. 1732 zum böh m. Frcihcrrn erhoben wurde. Der kais. r u s s.Feldmarschall v. D. ward mit v. SabalkanSkh vom Kaiser vonRußland um 1825 in den Grafcnstand erhoben,sv. d. Knesebeck. — Dipl. Jahrb. für den preuß. Staat 1843. S. 289.
— v. Zedlitz. — v. Ledebur I. 166. III. 236. — Dorst, schlcs. Wappb.n. 344. — v. Hcfner, prcnß. Adel S. 46. Taf. 47. 48. ^ Sinap I. 332.II. 585. - Gauhe I. 326. — M. v. M., Erg. 52. - Sicbmachcr I. 53.n. 12. — v. H.)
st Dicklich. Das Stammhaus D. an der Mosel, Koblenz.
Jo. de Dievelich in einem sinziger Brief 1334. Franz v. Dyvc-
lich hatte einen Hof zu Koblenz vor 1372.sMone V. 422. VIII. ,6.)
Dicbowski ans Dorckcn, in Ostpreußen. Wappen?sv. Ledebur III- 236.)
Dieburg, s. Gro schlag.
Dicckhoff, Dickhoff, v. Dcrcnthol, im Brandenburgischen seß-haft. Der Kriegs - u. Domäncnrath Dietrich Wilhelm, dann Friedrichund Ernst Ludwig Dicckhoff, Gebrüder, erhielten von K. FriedrichWilhelm I. am 24. Dez. 1728 einen Adelsbrief,sv. Zedlitz. — v. Ledebur I. 166.)
st Dicke zum Fürsiciistein, Hess. Uradel, mit denen v. Boine-burg stamm - u. wappengenossen, 1436 von Hessen mit dem Schlosse
F. belehnt, 1867 im Mannsstammc st. (O.S. — v. Hattstein III. >48.
— Siebmacher I. 139.— Estor'sAhncnprobe 566. — v. Meding II. 179.
— Ganhe I. 326.— Winkelmann's Hess. Chronik 191 n. f. — Sicbenkees
I. 325. — Rommel, Hess. Gesch. II. 227. — Justi, Hess. Denkwürdigk.
II. 246. — Dan. Wppb. — Zedier VII. 817. — Spangenberg, Adels-spiegel Suppl. 2. — v. H.)
st Dickctshcim. Die v. D. waren kraichgauer Uradel.
(Mone VIII. 392.)
Dicken, s. Dietrich.
st Dickciihoscn, fränk., im Kanton Altmühl seßhaft gewesenesGeschlecht. (Biedermann, Altmnhl Tab. 181. — v. H.)
Dickcrichs. Kristof Leopold D., wirkt, geh. Oberjustizrath, wardden 17. Jan. 1816 goadclt; der Adel ist 1817 ans seinen Bruder und
seinen Neffen ausgedehnt worden, (v. Zedlitz. — v. Hefncr , sächs. AdelS. 24. Taf. 26. — v. Ledebur I. 166. — Preuß. Wappenbnch III. 5.)Diedcssetk, s. Schnittlauch. — Dicssenau, s. Göldin.Dicffcrcgger, Johann Sebastian, Waldmeister in Jnneröstcr-reich, erlangte 1641 den Adelstand. sR. T. A. R.)
Dicgctskors, s. Gngel.
st Dichte, eine mit dem deutschen Orden nach Preußen gekom-mene Familie. Georg Albrccht v. D. war 1625 Herr verschiedenerGüter. (Preuß. Archiv v. 1791. — v. Ledeb. 1.166. III. 236. - V .Zedlitz.)