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Deu — Dhe
Dcuschiugcr, österreichisch. Karl D. Edler v. Limonshöhestand 1857 als Lieutenant im 42. k. k. Inf. Ncg.
Dcuster. Der östcrr. Artillerichanptzcugamtsrath Kristian Eber-hard Franz v. D. wurde im I. 1799 in den Freiherrnstand erhoben.(M. v. M. 45. — Tyross III. 68>>. — v. H-i
Dcujtcrnach, ein altes niedcrrhcin. adliches Geschlecht,sv. Hattstein I. 297. 337.)
Dcutccom, u., ein seit 1676 im kurbrandenburg. u. prcnß.Staatsdienste vorkommender Adel.
(v. Zedlitz. — v. Ledebur I. 165. — Sicbmachcr V. 36.)
7 Dcutcnhoftii, Teutcnhofcn (im Schild ein Hahn). Das Stamm-haus soll D. bei Dachau in Bayern gewesen sein. Um 1429 kommtHanns v. D. nach Tirol und macht sich zu Hall angesessen. Kristofv. D. erhält am 19. Aug. 1518 die Bestätigung seines Adels vonK. Marimilian I. Dessen Nachkommen haben zwei Linien gestiftet,welche beide am 12. Jan. 1662 in den Freiherrnstand erhoben wordensind, und wovon die ältere (tirolische) mit Johann Paulinus 1736,die jüngere (kärnthncrische) mit Philipp 1759 erloschen ist.sO. S. — Zeitschrift des Ferdinandeums XI. 85 ff.)
Deutenhofen, s. Kral.
Dcutncr, Andreas, kais. Kapitänlient., wurde 1636 geadelt.(R. T- A. R.)
1. Deutsch - Cämuierer, in Ostpreußen seßhaft. Wappen?sv. Ledebur III. 236.)
2. Deutsch uus Gruvcnthien, Oberamtmann, wurde am 19. Sept.1849 mit der aesczlichcn Einschränkung vom K. von Preußen geadelt.
sv. Zedlitz. - v. Ledebur I. 165.)
3. Deutsch v. Kaulen, ein altadlichcs Geschlecht an der Eifel,welches früher Schloß Seinsheim besaß, jezt Firmenich innehat. sEiflia illnstr. I. 2. Abth. S. 269. II. t. Abth. S. 87. — v. Zedlitz.— v. Ledebur I. 165.)
7 Deutschnnin, Dntschman, straßburger Adel. Clara filiaNicolai dicti Dutscheman, militis argcntor. 1315.sMonc VIII. 394.)
Devarry v. Kroncscld. Der österr. Hauptmann Alois Peter D.wurde im I. 1784 mit dem Beinamen v. K. geadelt.sM. v. M., Erg. 266 - v. H.)
Dlliautr, s. de Vaulr.
De Viard. Der österr. Generalfeldwachtmeistcr Peter Josef D.Frhr. de Conssance wurde im I. 1715 Reichsfrciherr.sM. v. M., Erg. 52. — v. H.)
Dcvicq v. Cumptich. Die D., welche von Cnmptich, einerBaronie in den Niederlanden, den Beinamen führen, warenehedem im Oesterreichischen, und haben sich neuerlich imBayerischen ansässig gemacht, sv. Lang, Suppl. 38.- v. Hcfncr,bayer. Adel S. 31. Taf. 27. — Frhrl. Taschenb. von 1857. — v. H.)
Deuivcrc, ein aus Holland nach Westpreußen gekommenesGeschlecht, sv. Ledebur III. 236.)
Dcwall, eine nntcr dem Namen van de Wall seit 1429 vor-kommende, aus den Niederlanden stammende Familie, ans wel-cher Einer Burggraf von Nimwegcn gewesen sein soll. Der Adelwurde indessen vom Kaiser erneuert und die Familie ist bei Cleveangesessen, auch in Hessen bedienstet. sv. Zedlitz. — v. Ledebur I.t65. — v. Hefncr, Hess. Adel S. 7. Taf. 6.)
Dcwar, Dionisius, kais. Hauptmann, wurde 1721 geadelt.sR. T. A. R.)
7 Dciuin, Edelleute und Burggrafen, die im 13. u. 14. Jahrh.
vorkamen, aber ausgestorben sind; man findet einen Nnfsaz über siein der Samml. Venn. Nachr. z. sächs. Gesch. IX. 352—371. sv. H.)
Dewitz > ein adliches, frcihcrrl. und zum Thcil gräfl. Geschlechtin M ecklcnburg n. Po m m c r n. Eghardus deDennitz, miles,tcstis in einem Mecklenburg. Brief 1399. sEod. dipl. brandend.XIII. 29.) Einige aus demselben wurden von K. Karl IV. schonin den Grafcnstand erhoben (?) und späterhin von den Herzogenvon Mecklenburg mit den Aemtcrn Fürstenberg und Strelitzbeliehen, die ihnen aber, nachdem sie in dem Kriege zwischen Pom-mern und Mecklenburg dem ersteren beigestanden hatten, wieder ein-gezogen wurden, daher sie sich nur kurze Zeit Grafen v. Fürsten -berg schrieben. (I. C. L. Oclrichs, hist. dipl. Nachr. von diesem vormalsreichsgräfl. Geschlecht?, ein Handschrift!. Anfsaz, welchen sein Verfasser mitmehreren in seinen dipl. Beiträgen zur Erläuterung der alten deutschenRechte n. Gewohnheiten, besonders in Pommern, unter Nr. 28. abdruckenlassen wollte, was aber mit diesen ganzen Beiträgen handschriftlich gebliebenist. — Zcdlcr VII. 799. — v. Zedlitz. — Mecklenburg. Wappenbnch. —Vehsc, Gesch. des prenß. Hofes u. Adels I. 218. — Micrälins 478. —v. Krohne l. 225 ff. II- 496. — Nachtr. zum n. gen. Hdb. II. 149 ff. —Siebmachcr III. 169. — v. Meding I. 177. — Ganhc 1.318. — v. LedeburI. >65. III. 236. — v. Hefner, mccklenb. Adel S. 7. — v- H.)
Derhorn, Peter, erlangte 1797 den R. Rittcrstand. sR.T.A.R.)
Deichet u. Hammerau. Am 11. Nov. 1799 erlangte diese Familieden polnischen Adel. Wappen? sv. Ledebur III. 236.)
Dcqclspcrg. Der knrmai n z. Hofrath u. steyc r. Fiskal GeorgJakob D. wurde im I. 1728 geadelt, n. der sicher. LandcssindikusGeorg Jakob D. im I. 1733 Ritter.sM. v. M., Erg. 132. 266. — v. H.)
Dcyni ». Ztrititz, Strzitccz, ein b öhm., frcihcrrl. u. zum Theilgräfl. Geschlecht, aus dem Wenzel Jgnaz D. v. S. im I. 1793böhm. alter Freiherr und am 19. Juli 1739 böhm. Graf wurde.Johann Felir wurde 1733 in den böhm. alten Freihcrrn-, n. KarlJosef im I. 1739 in den böh m. Frciherrnstand erhoben.
(Forts, des allg. hist. Lexikons. — Gauhe II. >65 u. f. — v. Lang 21.
— M. v. M., Erg- 12. 52. — Eine Anentafel von Franz de PaulaGrafen v. Deym hat v. Schonfeld im I. Jahrg. des Ad. Schemat. S. 295.
— v- Wvlkcrn 1. Abth. S. 67. — Gen. Taschb. d. gräfl. Häuser 1844 u. f.
— v. Hefncr, bayer. Adel S. 8. Taf. 3. — v. H.)
Dcynia- Alfred v. D. stand 1857 als Kadct im 25. kais. österr.Jägerbataillon.
Deypcnlirock, s. Dieboick. — Dcysisau, s. Bürgermeister.
DeMsc, ein gräfl. Geschlecht in Oesterreich, welches wahr-scheinlich ans den ehemaligen östcrr. Niederlanden stammt. GrafEmil v. D. stand 1857 als Obcrlieut. im 1. Kür. Reg.; FranzGraf v. D. war Major in der Armee, und die Grafen Anton u.Franz D. befanden sich 1835 unter den k. k. österr. Kämmerern.
Dhacm, D'Hamc, ein immatrikulirtcs rheinprcnß. Geschl.(Bernd XXIX. 58. XXX. 59. — v. Ledebur I. 165.)
Dhaun, eine alte Familie im Hcrzogthnme Luxemburg, welcheam 13. Juli 1738 ein Adelscrncncrnngsdiplom erhielt. sHilger'sSammlung.) Vielleicht einerlei mit Dhacm.
7 Dhani, ein anS Sachsen nach Schlesien gekommenes ad-liches Geschlecht, als dessen Stammhaus Friedcnödorf angeführtwird. Ist in Preußen erloschen, sv. Zedlitz.)
Aham, s. Damm. — Dhaun, s. Dann.
Dheu, Johann, braunschwciger Rath, erhielt 1571 einAdelSdiplom. S. auch Dehn. Es ist wahrscheinlich, daß derselbezu leztercr Familie gehört, wenigstens zu den braun schweig er,nachherigen dän. Dehn. sN. T. A. N.)