Dcssoiirs, s. Fours.
Dcsuiion, gradiskaner Geschlecht, 1750 in Görz land-ständisch. sO. S.) Vielleicht eins mit Desimon 2.
2. Dcsimo» v. Itmifcis. Der landeshauptmannschaftliche RathFranz D. wurde im I. 1799 Ritter mit obigem Beinamen.sM. v. M., Erg. 132. — v. H.)
Deskovich v. Vitra. Alois D. Ritter v. O. war 1857 Lieute-nant im 16. österr. Inf. Reg.
Dcstogcs, österreichisch; wahrscheinlich niederländ. oderfranzös. Abstammung. Josef Chevalier D. war 1857 Kadet im14- österr. Inf. Reg. Vielleicht eins mit Deloges (s. d.).
Desmaiict, Gabriel, und sein Bruder, ans den ö st e r r. Nieder-landen, wurden 1723 geadelt. sR. T. A. R.)
Dcspe, Daspe, kommen im 13. Jahrh. unter dem brann-schwci g'schen Adel an der Weser vor. sFalke, trad. corb. p. 873.834.)
Dcupoutat, Anton, Cäsar, Johann Baptist n. Johann Anton,Gebrüder, wurden 1619 geadelt. sR. T. A. N.)
Dcjsaiicr, Georg, Hofrath und Advokat, wurde 1837 vomKönig von Bayern geadelt, sv. Hefner, baycr. Adel S. 73. Taf. 82.)Derselbe wurde 1859 vom Gerichte in München des Adels für ver-lustig erklärt, was jedoch gesezmäßig auf allenfalls bereits geborneNachkommen ohne Nachtheil ist.
st Dcstaunicrs. Diese Edelleute stammen aus dem Elsaß undstanden in den 1790er Jahren im preuß. Heere,sv. Zedlitz. — v. Ledebur I. 164.)
Dc>scltirn»cr. Der Tuchfabrikant Josef D. zu Laibach wurdeim J. 1789 mit Edler von geadelt. sM. v. M., Erg. 266. — v. H.)
st Dessin, Dessiehn, ein altes Mecklenburg. Geschlecht, das
seinen Stammsiz gleichen Namens im Herzogthume Mecklenburg
hatte, und 1791 am 21. Januar wenigstens in Deutschland
ausgestorben ist; vielleicht blüht es noch in Kurland. Verschieden
von Tessin u. Dessen. sMecklenb- Wappb. XII. 44. — v. LedeburI. 164. — Beehr, res Mecklenburg. VIII. 1611. — Gauhe I. 318. —Siebmacher V. >55. — v. Meding III. 156. 846. — v. H.)
Dcssindo, Bartholomäus Maria und R. Philipp, erlangten 1611den Adelstand. sR. T. A. R.)
Dcjsnittoil, Dossnitten, gen. Machwitz, ein in Ostpreußen aufDossnittcn seßhaftes Geschlecht. W-? sv. Ledebur III. 236.)
Dcssomö, Mathias, österr. Hauptmann des szluiner Grenz-Regiments, wurde 1857 in den Adelstand erhoben.sA. A. Zeit, von 1857.)
st Dcjstnv. Her Johannes v. D-, des Markgrafen Woldemarvon Brandenburg Kanzler und Kapplan, 1350.sWurmbrand XIII. 186.)
Dcjsutcmousticr, österreichisch, wahrscheinlich französ. Ab-stammung. Raimund Ritter v. D. war 1857 Lieut. im 49- österr.Inf. Reg.
Dcstaltcs i>. Waltcslnirg. Der österr. Rath Johann Ferdinand D.wurde im I. 1716 mit v. W- geadelt. sM.v.M., Erg. 266. - v. H.)
Destino», Johann, k. preuß. geh. Rath n. Resident zu Ham-burg, erhielt 1750 ein Adelsdiplom. sR. T. A. R.)
Dcszputh v. Dcszputhovich. Der österr. Hauptm. D. wurde imI. 1784 mit v. DeSzputhovich geadelt. sM. v .M., Erg. 266. — v.H.)
Deszpnthovich, s- Deszputh.
st Dctcnricdcr. Des Namens wird ein altbayer. Geschlecht beiv. Eckher aufgeführt. Ist nur ein Helm mit Kleinod (Pfau) von ihmbekannt. sO. S.)
Detcr, ciu schles. Geschlecht. 1812. sv.Ledelmrlll. 236.) DemWappen nach dieselbe Familie, welche König Friedrich August vonSachsen als Herzog von Warschau unterm 16. Nov. 1810 geadelt! hat. sO. S.)
st Dctsord. Bethmannus et G. de Dethfordc, fratrcö, militeö,1296 in walkenricde r Briefen. sUrk. Buch für Nicdcrs. II. 353 ff.)
st Dettingen, eines der ältesten u. vornehmsten Geschlechter unterder elsasser Ritterschaft. sHerzog's elsasf. Chronik. — Gauhe I. 318.— Sicbmacher I. 136. n. 8. — Zedier VII. 687. — v. H.)
Dcttoff, f. Henning.
De Trnur de Wardin, wahrscheinlich niederländ. Abkunft.August Frhr. De T. de W. war 1357 kais. österr. Major imGeniestab.
Dctrich v. Dcncdckfatva, ungarisch. Nikolaus D. v. B. war
1835 Beisizcr der biharer Komitatsgcrichtstafel und Notar beider GerichtStafcl zu Debreczin.
st Dcttctbach, Teitelbach, erloschenes fränk. Geschlecht, dasum 1600 auch in Preußen vorkommt, dort aber ebenfalls er-loschen ist. sv. Ledebur II. 16 unter Teitelbach. — v. H. — Bieder-mann, Stcigerwald Tab. 199—261. — Salver 265. — Sicbm. II. 73.)Dcttcn, ein adliches westfälisches Geschlecht,sv. Zedlitz. — v. Ledebur I. 164.j
st Dettcrodc, ein vorlängst erloschenes braunschweigerPatriziergeschlecht.
st Dcttigkoscr (im Schild ein Schwan), thurgauer Uradcl,kamen von da in's Patriziat nach Konstanz, Augsburg undLindau. Hanns Wilhelm v. D. um 1650 war der Lezte des Ge-schlechts zu Augsburg, sv. Stetten, angsburg. Geschl. 243. T. 9.)
st Dettingen, das Stammhaus bei Konstanz. Conradus deTettin g in testiS in einem konstanzer Brief 1204. sMone VII.309 ff.) Kommen noch bis 1392 vor. sCrusius II. lib. S. c. 26. —Datt, de pace publica II. 3. §. 97. p. 252. — Zedier VII. 687. —v. Hattstein I. 426. — Griesinger 242.)
Dcttteben, f. Tetten leben.
st Dettweitcr, ein elsasser — gegen 1386 ausgestorbenes Ge-schlecht, dessen Stammhans gleichen Namens drei Meilen vonStraßburg gelegen. sZedler VII. 688.)
Dcnbncr, Ludwig Konrad, russ. kaiscrl. Fahnenjunker, wurde1798 in den Neichsadelstand erhoben. sR.T.A.N.)
Dcucher, ein uralter fränk. Adel, der besonders in Bambergansässig war. sSiebmacher II. 77. n. 12. — Salvcr 355. — v. MedingIII. n. 158. — v. H.)
st Dcurilig, ein adliches Geschlecht in Schwaben, Oester-reich n. Bayern, wovon eine Linie von K. Leopold am 22. Sept.1688, und eine andere, deren Stifter der ob er österr. Hofkammer-rath Jgnaz Gallas v. D. war, im I. 1728 am 28. Febr. vonK. Karl VI. in den Freiherrnstand erhoben wurde. Vermuthlich istWolf D. oder Theuringkh, welcher 1589 geadelt wurde, der AnHerr.sR.T.A.R.) Die Familie war im Breisgau, Bayern, Schwa-ben n. Oesterreich sehr verbreitet, führte den Beinamen v. Heyls-berg und besaß Mittelweiherbach; sie ist erloschen. Der Lezte,Mar Frhr. v. D., heylöberger Linie, war kemptcn'scher geh.Rath, und starb 1842. sAllgem. hist. Lex. Th. II- S. 36. — ZedierVII. 2. — v. Wölkern 1. Abth. 65. — v. Hefner, bayer. Adel S. 4. 31.Taf. 27; Erg. Bd. S- 12. Taf. 4. - Bucclini. — Gauhe I. 318. —v. Krahne I. 224 u. f. — Biedermann, Geschl. Taf. 124. 126 hat dreväterl. n. mütterl. Anen einer Frciin D. aus dem 17. Jahrh. — Sieb-macher I. 121. V. 86.279. — v. Lang 112. — v. H.)
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