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K- Albert II. am 23. Mai 1438 an, fügte den Reichsadel hinzuund verlieh ihnen das noch bei ihnen übliche Wappen. Nachdem siedurch Unglücksfälle aus ihrem Wohlstande gekommen waren, inSchweden sich aber wieder erhoben hatten, so erneuerte K- AdolfFriedrich am 26. Nov. 1762 deren alten Adel und inkorporirte siedem schwedischen. Einem seiner Nachkommen u. dessen Descen-denz erneuerte K. Josef II. den alten Reichsadel und Herrenstandin einem eigenen Diplom. sSiebenkees I. 223 u. f. — Tyroff 158.
- v. H.)
2. Dcrichs. Der toskan. Hauptmann Martin Josef D. wurdeim I. 1788 geadelt. sM. v. M., Erg. 2654
1. ch Dermbach (im Schild eine Rose), Burgmänner zu Monta-baur. sHist. trev. II. 7.)
2. ch Dermbach, gleichfalls Burgmänner zu Montabaur, abereines anderen Wappens: Im Schild zwei Balken. sHist. trev. II. 7.)
4 Der», rhein. Uradel, verschieden von den Frey v. D- Ineinem mit Sternen (Kleeblättern?) besäcten Felde ein Schrägbalken.Er sigillo Friderici de D. Heinricus de Derne, canonicus zuWorms, 1269. sBodman, rheingau 'sche Werth. — Mone II. 44V.)Vergl. oben Behren.
Dcrnath, van der Nath, aus den Niederlanden stammendeFamilie, welche K- Ferdinand III. am 26. Nov. 1655 in den Reichs-grafenstand erhob, wovon das Diplom in dem Werke: L'erectionde toutes lcs terres du Brabant befindlich, und die sich in diezwei Linien, die österreichische, jezt ungar., ältere, n- in dieholsteinische, oder jüngere, abtheilt. Auch in Schlesien sind
sie begütert. sBuddäns, histor. Lex. III. 14. — Sinap II. 150. —Hübner III. Taf. Sl7u. f. - Gauhe I. 1078 u. s. — Allg. gen. Hdb.1. 320 u. f. — v. Schonfeld, Adelsschemat. II. 66. 68. — Taschcnb. dergräfl. Häuser 1839 u. f. — v. Ledebur III. 233. — v. H.)
1. Dernbach. Das Stammhaus D. liegt im Nassau'schen; dieFamilie ist frühzeitig nach Hessen gekommen. Primus Arnoldus d eD. 1286. Eine Linie ist 1675 gefreit, 1681 in den Neichsgrafcnstanderhoben worden, aber um 1766 wieder ch. Die jüngere Linie, welchesich auch des Freihcrrntitelö bedient, ist in Kurhessen begütert undbedienstct, und ruht derzeit auf einem einzigen MannSsprosscn.
sAeltcrc Quellen s. bei v. H. — Außerdem: Cast, Adelsb. v. Württemberg.
— Gen. Jahrb. des deutschen Adels 1844 n. f. — Dorst, württ. Wappb. —Tyroff, Wappb. von Württemberg. — v- Hefner, württ. Adel S. 6. T. 7;Hess. Adel S. 7. T. 6. — Frhrl. Taschenbuch von 1856.)
2. 1 Dernbach, gen. Graul, waren stamm - und wappengenossender D. 1., sind 1675 gegrast worden und 1697 -s. sv. Hefner, Hess.Adel S. 7.) Ob nicht eine Verwechslung mit der oben angeführtenälteren Linie?
1 Derneburg, eine ausgestorbene adliche halberstadt'sche Fa-milie, welche Besitzer des Gutes Derneburg oder Derenburgdaselbst war. Henricus de Derneborch 1366 in einem walken-rieder Brief. fKettner, antiq. quedl. 333. — Braunschweig. Anz. von1747. n. 12. S. 253. — Waltheri sing. Magdeburg. X. 472. — Urk. Buchfür Nledersachcn III. 49.) Vgl. Derenburg.
Derosin ». Torresü. Der österr. Hauptmann Jgnaz, und seinBruder, der Drag.Lieut. Anton D., wurden im I. 1754 mitv. T. geadelt. sM. v. M., Erg. 266. - v. H.)
Dcrossl, italienisch. Augustin Edler v. D- war 1835 Dom-herr zu Rovigo.
Deroy u. Zangberg. Aus den vereinigten Niederlanden kamdieses Geschlecht 1716 in knrpfälz. Dienste, erhielt am 23. Juli1764 von Kaiser Franz ein Adelsdiplom, und der aus demselbenstammende L. Franz, k. französ. Neichsgraf, erhielt für seine
— Des
Person die k. bah er. Bestätigung mit dem Transmissionsrcchteauf den jedesmaligen Erstgeborenen, sv. Lang, Suppl. 21. 315. —Siebmacher, Suppl. XI. 8. — Gattercr, Abriß der Heraldik tz. 44. S. 22.
— Taschcnb. der gräfl. Häuser 1843 u. f.) Die Grafenwürde wurde1826 auf alle Nachkommen ausgedehnt, so. Hefner, bayer. Adel S. 3.T. 3. S. 73. T. 82; Erg. Bd. S. I. — v. H.)
Dcrp, stammen aus Ma stricht und kommen seit Mitte des18. Jahrh. im preuß. Heere vor. sv. Zedlitz. — v. Ledebur I. 164.)
Dcrpowski, wahrscheinlich galizisch. Maximilian Ritter v. D.war 1857 Obcrlicutenant im 11. österr. Ul. Reg.
Derr, s. Behren.
Dcrra, österreichisch. Jakob v. D. befand sich 1835 unterden angestellten k- k. Generalfeldwachtmeistern.
ch Dcrs, Hess. Geschlecht, das in der ersten Hälfte des 18tenJahrh. ausgestorben ist und den Beinamen v. Dimmnibc» hatte.(Gauhe I. 317 u. f. — Siebm. I. 140. — v. H.) Vgl. obcn Derd.
si Dcrsch, ein erloschenes westfäl- Geschlecht,sv. Steinen, westfäl. Gesch. I. 1896.)
Dcrschatta v. Ztandhatt. Der österr. Hauptmann Josef D. wurde1841 mit v. S. geadelt. sE. S. — Ocstcrr. Milit. Schemat. 1857.)
Derschan, preuß. und kurländ. Familie, aus welcher die dreiSöhne des Bernhard D-, der 1596 starb, 1662 von K- Rudolf II.geadelt wurden. Johann v- D. begab sich nach Kurland; Reinhardv. D. ging in fremde Länder und ist verkommen; Bernhard ist derStammvater der in Preußen blühenden Linie. Kurfürst FriedrichWilhelm v. Brandenburg vermehrte das Wappen der brandenburg.
Linie am 26. März 1663. sv. Krohne I. 223 u. f. II. 405 u. f. — TyroffS. 56. — v. Mcding I. 176. — Gauhe II. 164. — Siebenkees I. 320—24.
— v. Lang, Suppl. 92. — v. Ilcchtritz III. 90—132, wo auch S. 120—26 das von K. Rudolf II. unterm 15. Dez. 1602 crtheilte Adelsdiplomu. S- 127 die Aufnahme dieses Neugeadcltcn von Seiten des KurfürstenFriedrich Wilhelm von Brandenburg vom 20. März 1663 steht.) Im Lex.
o- a. F. i. Danmark B.I. H-2. wird eine adliche Fam. v. Derschawaufgeführt, welche zwei halbe silb. Widder übereinander im r. Feldeim Wappen hat. sv. Zedlitz. — v. Ledebur I. 164. III. 235. — Preuß.Wappenbuch III. 4. — v- H.)
Dcrschkobcck, ein litthau er Geschlecht, das auch in West-preußen seßhaft ist. Wappen? sv. Ledebur III. 235.)
Dersi>monowic). Im I. 1763 ward S. D- in den Adel- undRitterstand erhoben. sR. T. A. R.)
Dcrvin li. Waffcnhorst. Der österr. Major Franz D. wurde1840 mit v. W. geadelt. sE. S. — Oesterr. Milit. Schemat. 1857.)
Dcsdarres, preuß. Adel, der sich auch La Valette des Darrcsnannte, sv. Zedlitz. — v. Ledebur I. 164. III. 235. — Preuß. Wappb.III. 4.)
Deschail v. Hansen, ungarisch. Sigismund D. v. H. war 1835Aktuar bei der k. k. und k. ungar. Kamcraladministration zuTemeswar.
Dcscovich v. Vitra. Der kais. Hauptmann Anton D. wurde 1846mit v. O. geadelt. sA. A. Z. v. 1846.)
Dcsenssens de GhyjscMcs, s. Enfans.si Dcscnhciln. Eberhardus et Otto fratres de D- testcs in einemBrief des Grafen Albert v. Hals 1287. sM. B. XII. 427.)
Descö de Zt. vSs)lö. Ludwig D- de St. V- stand 1857 alsHauptmann im 37. österr. Inf. Reg.
Descöffy v. Csernck und Tarka, ungarisch. Graf Aurel D. v. C.u. T. war 1835 Statthaltercisekretär zu Ofen, und Andreas EdlerD. v. C. befand sich unter den k. k. österr. Kämmerern.