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1 (1860) A - F : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 9898 Adels-Geschlechter
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2. Damm»!, wahrscheinlich italienisch. Graf Johann v. D.war 1835 Kanzlist bei dem k. k. österr. allgemeinen Militärapel-lationsgericht zu Wien. (Gehört vielleicht zum Stamme D. 1.)

ch Dainiansdorst, DonnanSdorff, schles., sonst im Liegnitz'-schcn seßhaft gewesene Familie, die zwischen 1396 und 1412 vor-kommt. sSinap I. 326.)

Damis, Friedrich, österr. KricgSkommissär, erlangte 1855 denrittcrmäßigcn Adclstand. HA. A. Zeit, von 1855. Oesterr. Milit.Schein, v. 18564

Damitz, eines der ältesten», ansehnlichsten Po mm. Geschlechter,das Sicbmachcr unter die s ä ch s. rechnet, und welches mit Hermannv. D. um 1466 erscheint, sv. Zedlitz. Konig III. 211219.Dimcmann 335. n. 16. Ahnentafel 16. Zedlcr I. 89. v. LedeburI. >58. III. 233. Micrälius. Gauhe I. 363. Sicbmachcr I. 171.n. 12. Brüggemann's Bcschr. des Herzogth. Pommern I. Th. 2s Hptst.s

1. Damm, Dham, Damme, von dem, eine uralte niedcrsächs.,niederlansitz., schles. und Holstein. Familie, die, da sie mitdenen v. Brockdorf einerlei Wappen hat, von diesen abstammensoll. Die lünebnrg. D. sind 1664 gänzlich erloschen, die braun-schwcig. und die von diesen abstammenden westfäl. blühen noch,(Grote. V. Ledebur I. 156. Sinap I. 325 u. f. Ganhe I. 304. Büttner's lüneb. Patr. v. Krohne I. 262. Sicbmachcr I. 53.III. 153. 8. v. Mcding II. 168. 169. Angeli, Holstein. ChronikI. 56. v. Westphalen, monnm. med. T. I. p. 54 Vergl. Dahin.

2. Damm. Der Arzt Maximilian D. in Wien wurde im I.1739 böhm. Ritter. (M. v. M., Erg. 132. - Oesterr. Milit. Echem,von 18574

Dammami, fürstl. schwarzburg-sondcrshans. Oberapel-lationsrath zu Z erb st, wurde am 31. Dez. 1836 von seinem Fürstengeadelt. sE. S. v. Hcfncr, schtvarzburg. Adel S. 574

Dammarahki, ein in Ostpreußen seßhaftes Geschlecht. W.?sv. Ledebur III. 2334

ch Dammcrscheid, ein ausgestorbenes rhein. Geschlecht, dessenStammst; D a m m scheid bei St. Goar gewesen zu sein scheint. Esblühte noch 1668, um welche Zeit Will), v. D. Domherr zu Cor-vey war. sv.Ledebur I. 158. III-233J Die v. Dammerscheytim Lnncburgischen scheine» hievon verschieden zu sein.

ch Dammes, um 1671 im Bütow'schen vorkommend. Vielleichteinerlei mit Tominki. W.? sv. Ledebur III. 233.)

Damiiimaldc», s. Malkovsky v. D.

Damilit), eine in Obersachsen, besonders aber in der Ober-lausitz, in Schlesien und Neubrandenburg ansässige, ur-sprünglich p o m m. Familie. sBrüggcmann Hptst. 9. I. 153. GanheI. 364. v. Zedlitz. v. Hefner, sächs. Adel S. 24. T. 25. v. Lede-bur I. 158. III. 233. Dorst, schles. Wappcnb. n. 4694

Daiililitzki, im 18. Jahrh. auf Neudorf in Schlesien. W.?sv. Ledebur I. 1534Damo v. Lysiiia. Der österr. Rittmeister Josef D. wurde mitv. L. im I. 1792 geadelt. sM. v. M., Erg. 263.)

Dampicri v. Trenttzal. Der Salzmagazinicr zu Tricnt, AndreasD., wurde im I. 1863 mit dem Beinamen v. T. geadelt. sM. v. M.173. v. H4 Vergl. Dompicri v. T.

Dampzclacr. Hr. Daniel Franz v. D. Sekretär beim kurbayer.Landamt der Herrschaft St. Michael-Gessel im Marqnisat Ber-gen op Zoom 1784. sStaatskalendcr.)

ch Danamitz, ein altadliches schles. Geschlecht, das 1596 auchunter die Landcsmitglieder des nie der österr. Nitterstandcs auf-

Stainml'Uch des Adels in Deutschland.

genommen wurde, und mit nachfolg. Dan cwitz eins», dasselbe ist.sWisgrill II. 192. v. H4

Dancart, Philipp, kais. Hauptmann, wurde 1621 in den Adel-stand erhoben. sR. T. A. R4

ch Danckmerth. 1776 wurde Johann Kristian D., ObcramtmannI und Intendant zu Bremen, vom Kaiser geadelt. 1786 erlangtendie Brüder Konrad Heinrich D., HofgerichtSrath, und Joh. Adolf! D., Major, ebenfalls den Adelstand. Diese Familien scheinen nichtmehr zu blühen, sv. d. Knesebeck.)

Dandclslti, ein poln. Geschlecht, ans welchem Einer in prcnß.Diensten steht, sv. Zedlitz.)

Dandolo. Der kais. Kontrcadmiral Sylvester Edler v. D. wurde1836 in den österr. Grafenstand erhoben. Das Geschlecht gehörtzu dem ältesten Adel von Venedig.sVenctian. Löwe v. Dr. Wagcnscil. Jahrb. d. deutschen Adels v-18484

1. ch Dalldorf, ein fränk. Geschlecht.

sBucelini, stemm. IV. Seifert's Ahncntaf. II. Ganhe I. 3664

2. Dalldorf, ein bat)er. Geschlecht, ist von obigem auch im

Wappen ganz verschieden, und wird auch Dondorf genannt.(Zedier VII. 132. Ganhe I. 3664

Dliiicckh. Am 23. Dez. 1666 wurde die kais. Erhebung in denFreiherrnstand des salz bürg. Kämmerers, Raths, Hauptmanns ic.Johann Konrad v. D. bekannt gemacht, sv. Schallhammer :c.)

ch Doncll, Daniel, Tanell, v. Schechen (im Schild drei Linden-blätter), ursprünglich Bürger zu Aibling. Ott Daniel, Bürgerzu A. 1341. Um die Mitte deS 15. Jahrh. haben sie Schechenunterhalb Noscnhcim a. Inn erworben u. sich davon bis zu ihrem Aus-sterben geschrieben. Hanns Sigmund D. v. S. ist 1646 als der Lezteseines Geschlechts ch. Darnach ist Schechen an die Schrenk undVieregg gekommen, zu Ende des vorigen Jahrhunderts gehörte eseinem Kanonikus Schießt u. von diesem kam daS Schloß an einenBauern, der es weidlich rninirte. Gegenwärtig bcsizt es das Fräu-leinstift zu Altenötting. sO.S. Hund III. 276. 686. v.Zcch,Landtafcl. - Oberbayer. Archiv XI. 272. v. Lcoprechting, Stammb.v. Possenhofen. v. Hcfner, ch baycr. Adel S. 4. T. 2.)

Doncs v. Jininnst). Joh. Samuel D., österr. Oberlieutenant,wurde im I. 1862 mit v. S. geadelt. sM. v. M., Erg. 263. v.H4ch Dancwit), Danwitz. Dieses Geschlecht führte lange auch denBeinamen Scmislowskis. Es war in Schlesien und im Oester-reichischen begütert, und kommt zwischen 15631661 vor, wo

der Lezte desselben, Joachim D., ein gelehrter Theologe, starb.

sSinap I. 326 u. f. II. 375. Sicbmachcr l. 61. V. 35. v. Mc-ding I. 162. Ganhe I. 366. Wisgrilt II. 192. v. Zedlitz. v. H4

1. Dange!. ThomaS Michael D., Fabrikant in Warschau, istvom K. von Preußen am 17. Juni 1798 geadelt worden. sv.Zedlitz4

2. Dangel ». Degenster». Der kais. Obcrlientcnant Leopold D.wurde mit v. Degen stern 1827 in den österr. Adelstand er-hoben. sE. S.j

ch Dangl>rotzhcim, Dankratzhcim, alias (aber irrig) Dangolshcim.(Im Schild eine Pfeilspize.) Emirat v. D. Schöffe zu Hagenauim Elsaß 1416 ff. sMone II. 323 si4

ch Dangrieß, eine fränk., im Ritterkanton Steigerwald seß-haft gewesene Familie. (Biedermann, Steigern'. Tab- 17778.)

ch Danhaiilc», ein altes adliches fränk. Geschlecht, sv. Hau-stein I. 171.) Ist vielleicht Thannhansen gemeint? (s. d.)

ch Danicklcr, Tannicklcr, ein altes Nittcrgeschlccht in Nieder -öst erreich, das in der lezten Hälfte des 16. Jahrh. erloschen seinsoll. sWiSgrill II. 1934

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