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1 (1860) A - F : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 9898 Adels-Geschlechter
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Dan Dar

Daniccln aus Dabalitz, in Wcstpreußen. W.: Pruß III,sv. Ledebur III. 233.)

Daniel n. Ucineth et Szai»os-U.juär, ungarisch. Arthur D.v. N. et S.-U. stand 1857 als Oberlicut. im 7. österr. Huf. Reg.Daniel, s. Taniel. Danicler, s. Hennigsdorf.Dauiclcwicz. Im I. 1836 befand sich ein Hauptmann v. D.im preuß. Heere. W.: Ostoja. sv. Ledebur III. 233.)

Daniels, v-, kommen bei dem Personal der Justizverwaltung inder prcuß. Rheinprovinz vor. sv. Zedlitz. Diplom. Jahrb. fürden preuß. Staat 1843. S. 329.)

st Daniiigcn. Chadelhoch de Daningen testis in einem baum-bnrg. Brief 1126. Starkant de D. um 1175 in scheftlarn'schenUrkunden. Das Stammhans war vielleicht Deining im GerichtWolfratshausen. HM. B. III. 7. VIII. 421.)

Daniszewski, im Großherz. Posen seßhaft. W.: Cholewa.sv. Ledebur III. 2336

Dankliahr. Ein v. D. stand 1836 beim prcuß. Heere,sv. Zedlitz. v. Ledebur I. 159. III. 2336

Dankclman», Freiherren, die in Westfalen, der Schweiz,Brandenburg», im Herzogth. Cleve sehr begütert waren. Eber-hard D., ein Sohn des Silvester D>, Landrichters zu Lingen inWestfalen, war bürgerlich; doch gab es eine Ucberlicfernng, daß einVorfahr einem deutschen Kaiser das Leben gerettet, und dieser ihnmit den Worten:Danke, Mann!" zum Ritter geschlagen habe. DasFamilienwappen, welches einen Kranich enthält, soll dieser SageWahrscheinlichkeit geben. JmJ. 1695 sind die 7 Brüder D., woruntergedachter Eberhard D., in hoher StaatSbcdicnung stehend, vom Kaiserin den Reichsfreiherrnstand erhoben worden. Das ertheilte Wappenzeigt einen Kranich n. ein Rad von 7 Szeptern, wegen der 7 Brüder.Eberhard Frhr. v. D., k. preuß. geh. Staatsminister, erhielt am6. Juli 1798 bei der Huldigung in Breslau den prcuß. Grafen-stand. Die Familie ist in Preußen, Pommern und Sachsenangesessen. sDreihaupt, Bcschr. d. Saalkreises Taf. 42. Wetzlar. Kam-mergcrichtskalendcr. Gauhe II. 157159; Anh. 14291432. Sieb-macher V. Th- Zus. 5. Taf. u. Suppl. II. 19. Sicbcnkecs I. Bd. I. Abschn.299 n. f. Kdhler's Münzbclust. X. Th. Tom. 3. p. 4. Th. IV. 435.Vehsc, Gesch. d. Preuß. Hofes u. Adels II. 5. v. Zedlitz. Staats-ministcr Eberhard v. D. in einer kurzen Bcschr. seines Lebens, vorgestelltvon Benjamin Ncukirch. Berlin 1694. Fol. Ancillon, Portrait ebauchode Mr. Silvester Jaque de Dankelmann. Amst. 1695. 8. Zcdlcr VII.114117. Gen. Taschenb. d. frhrl. u. gräfl. Hänscr v. 1838 n. f.Dipl. Jahrb. f. d. preuß. Staat 1843. S. 247. Fahne I. 75. II. 216,wo eine Stammtafel. Taschenb. d. frhrl. Hänscr 1854. v. Hefner,preuß. Adel S. 6. T. 6. S. 39. T. 47; bayer. Adel S. 31. T. 27. S. 12.T. 4; sächs. Adel S. 9. T. 7. v. Ledebur I. 158. III. 233. v. H6st Dankertsweilcr, ein altes schwäb. Nittcrgeschlecht, welcheszwischen 1145 u. 1496 vorkommt. sGriestngcr 231.)

st Daickcsrcither. Der Kanonikus Joh. Ncpomuk zu Brünnwurde im I. 1787 Ritter. HM. v.-M., Erg. 1326

st Dankolveldors. Aökerius et frater ejus de D. testes in einemSt. emmeran 'schcn Brief um 1156. (?) HM. B. XIV. 421.)

st Daune». Hainricus et Sifridns fratres de D. testes in einemBrief des Klosters Au am Inn 1287. Das Stammhans vielleichtTannen in der Jachenan. sM. B. I. 236.)

1. st Daniieiibcrg, Grafen, denen die Grafschaft dieses Namens,im Brau nschweig-Lüne bürg ischen gelegen, gehörte, die aberin der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts ausgestorben sind. Hen-ricuö comcs de Dannenberg!) e testis 1231 in einem branden-

bur g. Brief. (Cod. dipl. brand. XIII. 202. Pfeffinger II. 357371. Gauhe I. 397. Hoppenrodl. Nachrichten zur Gesch. des Schlosses

n. Stadt Dannenberg, von dem Gerichtsverwandten Sultemeycr zu Dan-nenberg, in Spicl's Vaterland. Archiv B. 2. Hannover 1829. 8. S. 299.S. Lenz, Abhandl. von den anSgcst. Grafen v. D., in den hannövr. gel.Anzeigen 1753. Nr.29. Fricdr. Aug- Rudloff'ö Gesch. d. Grafen V.Dan-nenberg, in Ej. codice diplom. histor- Megapolitanac mcdii acvi. 1s Heft.Schwerin 1789. 4. Wann die Grafen v. Dannenberg ausgestorben?in den brannschw. gelehrt. Anzeigen 1746. Nr. 89.)

2. st Dannenberg. Des Namens bei v. Eckhcr ein altbayer.Geschlecht, führte im gctheiltcn Schild oben zwei Löwen, die einenAst halten, unten einen Drcibcrg. sO. S.)

3. Dannenberg, eine im Lüneburgischen und Sächsischenbegüterte adliche Familie, von welcher man glaubt, daß sie aus einerSeitenlinie der alten Grafen v. D. ihren Ursprung habe. Wahr-scheinlicher aber Dienstmannen der alten Grafen v. D. (Gauhe I. 397.

Sicbmachcr I. 172. v. Mcding II. 171. Frhrl. Taschenb. v. 1857.

Pfeffinger II. 12. 13. v. d. Knesebeck. v. Zedlitz. Grote.Mccklcnb. Wappcnb.) W.: Von Bl. und S. geschacht, darüber eing. Balken; auf dem Helm ein g. Flug.

Dannenberg, s. Jaza. Dannenborong , s. Horak.

Danncr. Der König von Dänemark hat Dcmoisclle F. Nas-mu ssen aus Holstein um 1856 zur Freiin n. 1852 zur Gräfinv. D. erhoben und zur linken Hand gcehlicht. sE. S.)

Dannscldt aus Granskowih, auf der Insel Rügen 1816.sv. Ledebur I. 159. III. 233.)

Dannhorn v. Trcncnbcrg. Der Hofzehrgadner Leopold D. wurdeim I. 1771 mit v. T. geadelt.

(M. v. M. 171. Ocstcrr. Milit. Schern, von 1857.)

Dannoviski, in Westpreußen seßhaft. W.: Krzywda.sv. Ledebur III. 233 )

st Dannstatt. Sigilo v. D. 1266, hat etliche Güter zu Hoch-heim (Hessen). sMone II. 447.)

st Danh, adliches straßburger Geschlecht. Wilhclmus dictuSD. armiger 1361. sMone VIII. 394.)

Dantzcn. Im prcuß. Heere standen 1865 zwei Herren v. D.sv. Zedlitz. v. Ledebur I. 159. III. 233.)

Manzenberg, s. Danzer.

1. st Danzer. (Ein Löwe und drei Sterne geistertet.) Antonv. D., kurfürstl. Hofkammcrrath, st zu München am 1. Jan. 1793,alt 71 Jahre. sO. S.)

2. Danzer v. Danzcnbcrg, Joh. Ludwig, erhielt im I. 1767 vomKaiser die Bestätigung des vom Fürsten v. Eggenbcrg ertheilten Adels.

(M. v. M.. Erg. 263.)

Da-Pcrsico, italienisch. Joh. Baptist Edler Da-P. war1835 Lvkalvizedirektor des StadtgimnasiumS zu St. Sebastian inVerona.

Dappcrich, Nikolaus, Kanonikus zu St. Florian in Köln, undGabriel, sein Bruder, knrmainz. Rath und Sekretär, erhielten1626 Adelsbestätigung. sR. T. A. R.)

Dapsul v. Uoscnobl, österreichisch. Franz D. v. R. war 1835k. k. Hofkriegskonzipist.

Darcq. Der Rittmeister Thomas Frhr. v. D., aus dem schles.Geschlcchtc dieses Namens, wurde im1.1715 böhm. alter Freiherr.sM. v. M., Erg. 51. - v. Zedlitz.)

Dargis, s. Dargitz.

1. st Dargitz, Dargatz, Dargcs, ein altes Mecklenburg., 1513ausgestorbenes Geschlecht, sv. Mcding II. 172. v. Zedlitz.)

2. Dargitz, ein in Preußen und auch in der Uckermark seit1636 begütertes Geschlecht; es scheint poln. Ursprungs zu sein.

sv. Ledebur I. 169.)