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Dal — Dam
der v. D., als Königsdalem und Salzdalem, findet sich inden braunschwcig. Anzeigen von 1736, Nr. 77. 79, daß die Königs-dalem , auch bloß v. Dahlhenn genannt, in der ersten Hälfte des14. Jahrh. ausstarben. Diese brau »schweig. Familie führte ihrenNamen von dem hannövr. Dorfe Königsdalem. — Ich findeBaldcwinus de Dalheim (auch de Dal cm) 1225 in herzoglichsächs. Briefen. (Urk. B. für Nieder). II. »06. »10. - Gauhe II. »56.)Vergl. auch Dahlheim.
Dalcszqnski, eine im Großherzogthum Posen angesessene Familie.Wappen: Korczak. sv. Ledebur I. 157. III. 232.)
fi Dalheim, ein im Anfange des 18. Jahrh. ausgestorb. mark-brandenbnrg. Geschlecht, welches daselbst Lehen besaß, sv. Ledebur
I. 157.) Vergl. Dalem.
Dalibor, ein schles. Geschlecht, das zwischen 1411 — 1664vorkommt. sSinap I- 321 u. f. — Sicbmachcr I. 59. — v. Mcding
II. »63. — Gauhe I. 300. — Oclsnograph. I. 909. — v. Zedlitz. — v. H.)
Dalisca. Alexander Edler v. D. war 1835 Referent bei der kais.östcrr. Delegation zu Verona.
Dall'Aglio v. Fraiikciiscls. Unter diesem Namen lebte 1856 eineWittwe in Frankfurt a/M. so. Hefner, frankfurter Adel.)
Dallar. Der kais. österr. Hofrath Johann Friedrich D. wurdeim I. 1769 mit Edler von geadelt. sM. v. M. 171.)
Dall'Armi. Andreas D., k. bayer. Generalkontrollcur derStaatSschuldentilgungskommisston in München, aus Tricnt, er-hielt am 4. Juli 1792 das Adelsdiplom vom K. von Bayern,sv. Hefncr, bayer. Adel S. 73. - v. Lang 312.)
fi Dallau. Daö Stammhans soll D. bei Mosbach sein. Albertusde Thalheim, Probst zu Mosbach, 1277. sMone IX. 52.)
fi Dallheim. Die v. D. haben Lanffenthalu. Koller öriedim Niordgan besessen, sv. Neisach 169.)
Dallas, ungarisch. Ludwig v. D. war 1857 Offizial bei derkais. östcrr. Militär-Bau - u. Materialverwaltung zu Ka schau.
Dnllstciii, österreichisch. Alexander v. D. war 1857 Ober-lientenant im 3. österr. Inf. Reg.
fi Dalmarsbach , niedcrbayerisch. Marquardus de D. schenktdem Kloster Formbach ein Gut um 1136. sM. B. IV. 29.)
1. fi Dalmatiii, ein 1581 mit Georg D. in Krain landständischgewordenes Geschlecht. sO. S.) Scheint von dem nachfolgenden Ge-schlcchte verschieden.
2. Dalmatiii, Hanns Karl, und Georg Friedrich, kaiserl. Hof-kammererpeditor, wurden 1654 geadelt. sR. T. A. R.)
D'Alton. Der Chevalier Richard Generalfcldwachtmeister d'A.wurde mit seinen Brüdern Kristof und Jakob, seiner SchtvestcrElisabeth, verm. Nengcnt, und den beiden Vettern Eduard undKristof i.J. 1777 in den Grafcnstand erhoben. sM.v.M., Erg. 11.)
fi Daliicrslavc, erscheinen unter dem Adel des Bisthumö Halber-stadt im 12. Jahrh. (Falke, trad. corb. p. 76S.)
Dalwigk, Dallwig, eine adliche, ritter- und frhrl. »valdeck'sche,seit dem siebenjährigen Kriege auch schles. u. Hess. Familie zu Lich-enfcls in der Grafschaft Waldeck u. zu Schauenburg in Hessen,auch im Jülich'-, Berg'-, Köln'- und Westfälischen seßhaftgewesen und größtcnthcils begütert. Sie erscheint 1232, 1238, 1321und 1331 in Urkunden, (v. Zedlitz. — v. d. Knesebeck. — Gottschalk,Ritterburgen VII. »66 u. f. — Fahne I. 75. — o. Krohne I. »99—20».— Estor's Atmenprobe Tab. II. VI». X. — Siebmackcr I. »39; Suppl.I. 28. — v. Mcdiug II. »65. — v. Hattstein III; And. S. 30. 32. »12.
Siebcnkees I. 304 u. f. — v. Lang »!». — Rommel, Hess. Gesch. II. 225.
— Robcns II. 310-321.) Als Freiherren anerkannt seit 28. Aug.
1813. so. Hefner, baoer. Adel S. 3». Taf. 27; waldccker Adel; preuß.Adel S. 39. Taf. 47. — Taschb. d. srhrl. Häuser 1856. — v. Ledebur 1. »57.III. 233.)
Dalwih, Dallwitz, mit denen v. Gotsche oder Schafgotschestamm- und wappcngenossen, ein aus Schlesien in die Mittel-mark und aus dieser in die Ober- u. Nieder lau sitz gekommenesaltes, sehr begütertes Geschlecht, das auch in Polen zum Theil an-sässig gewesen, und wovon eine Linie gräflich ist. Es wurde nämlichJoh. Kasimir v. Dallwitz-Schafgotsch auf Kohlo u. Jctschkein der Lausitz, k. poln. u. kursächs. Kammerherr u. Laudeshanpt-mann, am 15. Juli 1718 in den Neichsgrafenstand erhoben.
(o. Zedlitz. — Sachs. Wappenb. I. »8. II. 56. — Jakobi, gen. Handb.ans »800. II. Th. S. »78. — Fortges. neue gen u. hist. Nkachr. Th. »6.S. 318. — Gcschlcchtstafeln in der lindncr-jakobi'schen gm. Sammlung.
— v. Hefncr, sächs. Adel S. 24. — v. Ledebur I. »57. III. 233. — Dorst,schles. Wappenhuch n. 214. — Dnglossi hist. Polon. X. »0». »23. —Gauhe I. 302 u. s. — v. Uechtritz, dipl. Nachr. IV. 7—16.)
Damadicn, Grcuzar) n. D., eine wahrscheinlich aus Frankreichstammende Familie, welche am 27. Mai 1826 in die Frciherrnklasscder bayer. Matrikel eingetragen wurde.
(v. Hcsner, bayer. Adel S. 3». Taf. 27; Erg. Bd. S. 12.)
fi Damaros, eine adliche pommer'schc Familie, deren bloßGundling und Brüggcmann erwähnen, sv. Zedlitz. — v. LedeburI. 157.) S. Domaros.
Damaschka, Wilhelm, österr. Obcrkriegskommissär, erlangte1857 den rittermäßigen Adelstand.
(A. A. Z. von 1857. — Oesterr- Milit- Schema», von 1358.)
Damazo» , Josef, erlangte 1767 den Adelstand. sR. T. A. R.)fi Dambkck, abgegangenes Mecklenburg. Geschlecht,(v. Mcding II. 165.)
Dambell, s. Jcnctti. — Dambenois, s. Forstner.
D'Amilly. Der österr. Rittmeister Graf Ludwig d'A. erhielt imI. 1826 die Bestätigung des Grafenstandes. Die Familie stammt ausFrankreich, welches sie während der Revolution verlassen hat.Eine Linie besizt die Herrschaft Weiswasscr in der GrafschaftGlatz.(M. v. M., Erg. II. - v. H.)
i Dlniiin'omka, Dambrowky, ans dem Hause Jaschin; einefrei hcrrliche, zu Anfang des 18. Jahrh. ausgestorbene, aus Polenabstammende Familie in Schlesien, welche die beiden im Fürsten-thnmc Oppeln gelegenen Güter dieses Namens erbaut und sich davon
den Namen gegeben haben soll. (Sinap I. 582. II. 327. — Gaube I.303; Anh. zum II. Th. »427 u. f. - OkolSki, orb. Pol. I. 138. - LucäS. 481. — v. H.)
si Damckc, Damickcn, stammen aus Mecklenburg und wen-deten sich von da nach Preußen; sie besizcn mehrere Güter beiNeidcnburg und Ostcrroda. sv. Zedlitz.)
si Damciit), vormals im Grandenz'schen. Wappen?(v. Ledebur III. 233.)
1. u. 2. Damcrau, v. d. D., Dambrolvski, ansDastnnoka. W.?sv. Ledebur I. 158. III. 233.) In Preußen seßhaft; 2. in West -Preußen mit dem Wappen Leliwa.
si Damcrkom, ein pommer'sches Geschlecht.
(Micrälius 477. — Siebmacher III. 160. — v. Meding II. »66. —v. Zedlitz. — Zedier VII. 80. — v. Ledebur I. 158.)
Damhusen, ein lüneburg., zu denen v. Wittorf gehörigesGeschlecht, (v. Meding II. »67. — v. H.)
1. Damiani, Joh. Paul, kaiserl. Dolmetscher der türk. Sprache,wurde um'S I. 1618 geadelt. sR. T. A. R.)