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1 (1860) A - F : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 9898 Adels-Geschlechter
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Dah -

ohne Nachkommen und hinterließ ein Kupferwcrk, betitelt: Sueciaantiqua et hodicrna, ohne Tert.sLeidenfrost, hist-biogr. Handwörterbuch II. 173.)

Dahldorf, niedersächs. Adel.sPfeffinger II. 603. Geruhe I. 238. v. Ledebur I. t56. III. 232.)

1. Dahlen, in Ostpreußen auf Kuablackeu.

2. Dahle», in Schlesien, auch v. D.-Dacziiiglii.sv. Ledebur I. t36. III. 232.)

3. Dahle» v. Grlaliurg. Dem kais. F. M. L. Fr. D. wurde 1841der Adelstand mit v. O. ertheilt; 1850 wurde er in den Freiherrn-stand erhoben. sFrhrl. Taschcnb. von 1837. E. S.)

Dahlfcld, s. Maitz v. D.

1 Dahlshciin , rheinischer Adel. Das Stammhaus bei Pfed -dersheim. Ruprecht v. D. 1294 in einem Brief des Klosters Hoch-heim (Hessen). Bertha de Dalisheim 1309.sMonc II. 448. VI. 318.)

-s Dahlstierna, Thalstern, ein schwed. Geschlecht, geadelt am26. Aug. 1702, in Sachsen im Mannsstamme erloschen.

sv. Hcfner, sächs. Adel S. 24. v- Ledebur III. 232. Sachs.Wappcnbuch VI. 19.)

Dahin, Dam, von der, eine uralte nicdcrlausitz'sche Familie,die auch in Schlesien ansässig war.sSinap II. 574 u. f. Gauhe I. 309.)

Dahme, Dahmen, ein mark. Geschlecht, welches daselbst schon1508 begütert war und Haselberg besaß (in R. fünf Ringe),sv. Ledebur I. 156.) Auch im österr. Heere standen 1857 Spröß-linge dieser Familie.

Dahme, Dham, s. Damm, v. dem Damm.

Dahmen, waren in der adlichen Zirkelgesellschaft zu Lübeck.sSiebmacher III. 193.)

Dahn. Das Stammhaus, jezt Ruine, an der Lauter, Pfalz.ConraduS dictus Morsel de Dan testis in einem Brief des KlostersWeissenburg im Elsaß 1295. Adelheid v. Than 1337.sMonc V. 249. VII. 177.)

Dahfc, auch Dasc, ein schlcs. Geschlecht, das im Glogau'schenseßhaft war, dessen Stammhaus wahrscheinlich das gleichnamige Dorfim Herrnstädtisch - Wola u'schen gelegen ist, und das wahrschein-lich mit dem der unten vorkommenden Tasen ein und dasselbe ist.sLucä 1040. v. Zedlitz. Sinap II. 374.)

Dailen, ein pommer'sches Geschlecht.sMicrälius 478. Siebmacher III- 160. v. Mcding III. 147.)

Daiscr o. Sylbach. Der Hofrath Karl D. v. S. wurde im I. 1800Freiherr. sM. v. M. 44.)

i Daivingen. Wittcgaus de D., miles, Zeuge in einem Briefdes Klosters Steingaden 1277. sM. B. VI. 539.)

Dajcuiski. Franz v. D. war 1857 Oberlieut. im 15. österr.Inf. Reg.

Dalbenden, Peter, kurköln. Hofrath, wurde 1791 in denAdelstand erhoben. sR. T. A. R.)

Dalberg, Dalburg, nicht Dahlberg; in den älteren UrkundenKämmerer von Worms, genannt Dalberg, neuerer Zeit Frei-herren v. D., Kämmerer von W. Seit undenklichen Zeiten hatten die-selben das Erbkämmcrcramt des Hochstifts Worms. Die alten Dal-berg« stammen von denen v. Lehen ab, deren Stammhaus BurgLehen in der Nähe von Wald - Algcsheim und Bingen beiRnmelsheim zu suchen ist. Godebold l. v. Lehen lebte 1125. SeinEnkel, Godebold III. , nannte sich v. We y erbach, und erbaute um

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1170 zwischen Stromberg und Monzingen die Burg Dalberg.Godebold's III. Enkel, Johann I-, erscheint von 12351239 alsder AnHerr der Herren v. D., deren Stamm jedoch bereits in seinemEnkel Anton um 1315 erloschen ist. Die Güter fielen an Johann,Kämmerer von Worms, dessen Mutter eine D. gewesen, undseitdem haben die Kämmerer den d a lb er g'schcn Namen, Schild undHelm dem ihrigen beigefügt.Her Johan kamcrer von Wormz" istZeuge in einem Brief des Landrichters im Spei ergau 1347. 1375kommen vorHerr Peter Kemmerer und H. Johann Kemmerer,die man nennet von Dalburg." sMone I. 310.413.) IhrGeschlechtsalter soll eines der höchsten des deutschen Adels sein, undihre Prärogative sind die ausgezeichnetsten, z. B. daö Privilegiumeremtionis, das de non cvocando subditos, das, daß bei jeder ehe-maligen Kaiserkrönung der kais. Herold ausrufen mußte: Ist kein D.da? worauf der anwesende D. seine Knie vor dem Neugekrönten bog,und von ihm den Ritterschlag als erster Rcichörittcr erhielt, welchendalberg'schen Ritterschlag u. welche Ceremonie auch nachher Napoleon I.für ein Attribut der französ. Kaiserwürde erklärte. Eine Linie inBayern wurde von K. Ferdinand III. am 6. April 1654 in denFreiherrnstand erhoben, sv. Lang, Suppl. 37 u. f.) Frhr. FriedrichKarl v. D. erhielt im I. 1810 den Grafenstand mit dem Zusätzev. Ostein, einem damals f Geschlechte. Diese Linie ist wieder er-loschen. sM. v. M., Erg. 11.) Der ehemalige erfurtcr Statthalterwurde 1803 Fürstprimas, endlich im I. 1810 Großherzog vonFrankfurt. Dieser von K. Napoleon!, v. Frankreich um's 1.1809zum Herzog erhobene Frhr. v. D. stammte auö der jüngeren oderhernsheimer Linie; er war ein Neffe des 1816 gestorbenen Fürst-PrimaS u. Großherzogs von Frankfurt, und besaß ansehnliche Güterauf damaligem französ. Boden. Die Bourbons bestätigten die Er-hebung und fügten die Pairie hinzu. sIahrb. des deutschen Adels 1847.

Taschcnb. der frbrl. Häuser 1848. 1833. v. Hcfner, Nassauer Adel;bayer. Adel S. 30. Taf. 27; Erg. Bd. S. 12; preuß. Adel S. 39. T. 47;Hess. Adel. Bucelini II. 70. III. 231. Humbracht Tab. 1316.v. Hattstein I. 66 69. - Schannat 69. Gauhe I. 230 - 32.Biedermann, Rhön u. Werra Tab. 243238. Salvcr 637. 644. 649.671. 686. 715. 734. Gcneal. Handb. 1737. S. 166 u. f. - Neuesgen. Hdb. 1777. S. 49 - 33. 1778. I. 4851. - Allg. gen. Staats-haudb. S. 8991. Sicbmachcr l. 122; Suppl. Xl. S. >3. Siebcn-kees I. 303. Armorial gen. de l'emp. franc. par Simon, wo Taf. XII.das Wappen des Duc de Dalberg. - v. Hefner, Staatenwappcn I. Bd.2. Abth. unter Frankreich das W. des Großhcrzogs von Frankfurt w.)

Dalliurg, s. Dalberg.

f Dalchow, ausgestorbenes braudenburg. Geschlecht.sSiebmacher III. 148. v. Zedlitz. v. H.)

-s Daidors, ein lüneburg-mecklenburg. Geschlecht, welchesauch in der Altmark begütert war. Es kommt um 1580 vor, istaber erloschen, sv. Ledebur l. 156. III. 232.)

DalccM aus Waplit), in Wcstpreußen. Wappen?sv. Ledebur III. 233.)

1. j-Dalem. Grafen v. D. im Herzogthumc Limburg, die sichvon dem Schlosse und der kleinen Stadt dieses Namens, die seit 1672den Holländern gehört, schrieben. Die Grafschaft D. im Herzog-thumc L. war bereits 1074 des Grafen v. Hochstaden Eigenthum,wurde aber 1243 von dem Grafen Theodorich v. H. au den HerzogHeinrich II. von Brabant verkauft.

sButkens, troph. de Brabant I. 194. Gauhe II. 136. v. H.)

2. 1 Dalem, ein altes niedersächs. Geschlecht, das im 15tenJahrh. ausgestorben zu sein scheint. Von den unterschiedlichen Zweigew