Chau — Chi
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Chaudoir, gefreit in Bayern 1814.sv. Hefner, bayer. Adel S. 29. T. 26.1
Chaumoutct, eine aus Savoien stammende adliche Familie,welche sich nach Preußen wendete. Emanucl Franz Engen v. C.war 1784 preuß. Generalmajor; seine Nachkommen blühten noch1852. sv. Ledebur I. 139.)
Chuuvct, eine aus Frankreich stammende Familie, welche nachWiderrufung des Edikts von Nantes ihr Vaterland verließ u. inBernau ansässig wurde. Daniel Massa v. C. war 1763 Komman-dant von Brieg. sv. Zedlitz. — v. Ledebur I. 139.) Vehse, Gesch.der Höfe des Hauses Braunschweig I. 22, sagt, daß der RefugisJeremias v. C. der Sohn eines Schmieds ans Lothringen ge-wesen, im I. 1693 in kursächs. Diensten gestanden und als Han-no vr. Feldmarschall gestorben sei. Der erstere Thcil der Angabemöchte zu bezweifeln sein.
Chmmmic, Franz, österr. Oberst, wurde 1849 in den Adcl-stand erhoben. sA. A. Zeit. v. 1849.)
st Chccuwcn, Cheuwen. Heinrich C., Legationsrath am fran-zös. Hofe, erlangte am 18. Jan. 1794 den prenß. Adelstand undstarb 1796, ohne Kinder zu hinterlassen,sv. Zedlitz. v. Ledebur I. 139. — Preuß. Wappenb. II. 97. v. H.)
Chelc»), im Bütow'schen. W.? sv. Ledebur III. 226.)
Chclkomski, ein poln., altadliches Geschlecht, welches Besizun-gcn im Großhcrzogthume Posen hat. Ans ihm stammte der Weih-bischof in Gncsen und Posen (1836).sv. Ledebur I- 139. — v. Zedlitz.)
Chelmicki, ein im Großhcrzogthume Posen seßhaftes Geschlecht,sv. Zedlitz. — Hase 2Z4. — v. Ledebur I. 139.)
Chclmowski, eine poln., im Großhcrzogthume Posen angesesseneFamilie, sv. Ledebur I. 139.)
Chclmski, eine im Großhcrzogthume Posen seßhafte Familie,sv. Ledebur I. 139. III. 226.)
Chclstomski, eine in Westpreußcn begüterte Familie,sv. Ledebur I. 139.)
Chemnitz, Boleslaw Philipp, ein Enkel des großen TheologenMartin C., geb. 1695 zu Stettin, wurde 1648 in den schwed.Adelstand erhoben. Die Familie rühmt sich übrigens eines seit Jahr-hunderten in der Pricgnitz ihr zustehenden Adels, woselbst im12. Jahrh. Hanns v. C. Bürgermeister gewesen sein soll.sErsch u. Gruber, Eucycl. XVI. — v. Zedlitz. — v. Ledebur 1.139. III. 226.)
Chcnot Dlninciionvelle de Ariel. Josef C. B. de B., österr.Oberst, wahrscheinlich ans einem niederländ. Geschlechte, wurdeim 1.1776 in den Frciherrnstand erhoben. sM. v- M., Erg. 49. — v. H.)
Chcreskul. Die Gebrüder Basil Georg und Nikolaus C., Bo-jaren der Bukowina, erlangten 1788 den österr. Freiherrnstand.sM. v. M. 43. - v. H.)
ChcrUtorst, s. Kersdorff.
Chcrms. Der Landesälteste Heinrich Gustav Adolf v. C. wurde1892 von Kaiser Franzi!, in den Freiherrnstand erhoben. Im österr.Dienste fand sich 1836 dieser Name nicht.
Eherne v. Ehrcnthall. Anton Philipp C. aus Fiume wurde imI. 1727 mit v. E. in den Adclstand erhoben. sM. v. M., Erg. 259.)
Chcrnel i>. Chernelhaga. Michael C. v. C. war 1835 kais. österr.w. geh. Rath, ernannt 1891. Vielleicht aus Dalmaticn stammend.
st Chcrsperg, Kersperg. (Schild wie Melden od. Pelkofcn.)Heinrich Chcrsperger, Pfleger zu Neub u r g (am Inn?) 1379,steht in Kloster Fürstenzel l'schcn Briefen. sO. S. — M. B. V. 95.)
Chcrözkq, in Nicdcröst erreich. Alcrandcr v. C. war 1835bei dem k. k. Appellationsgericht in Wien Ncgistrant.
Cherubim, Johann Baptist u. Johann Paul, Gebrüder, wahr-scheinlich aus den italicn. Staaten, wurden 1713 in den Grafcn-stand erhoben. sM. v. M., Erg. 1». — Ocsterr. Wappb- IX. 4. — v. H.)
Chesnoy. Peter v. Ar gen ti er, Gcrichtsherr v. E. und v. laGod ine, n. sein Bruder Daniel verließen zur Zeit der Aufhebungdes Edikts von Nantes ihr Vaterland Frankreich n. begaben sichin die Staaten deS Kurf, von Brandenburg, wo sie in Kriegs-dienste traten. Ob sie Nachkommen hinterlassen bei ihrem 1738 u.1711 erfolgten Absterben, ist unbekannt, sv. Ledebur I. 149.) W.?
st Ehesten. Chuonradus de C. neben anderen Bayerischenvon Adel testis in einem Brief des Grafen Rapoto v. Orten -burg 1189. sM. B. II. 343.) Vielleicht Rösse n, Tirol?
st Chestcnbors. Berenherus de C. tradit praedium suum in Chcs-sendorf super altare S. Mathai in Asbach 1199. sM.B. V. 142.)
Chevallcrie, eigentlich v. la C., Freiherren de la Motte. Siestammen aus der Norman die. Simon de la C. wendete sichnach Hannover, starb aber 1698 als Obcrstallmeistcr der Kurfürstinvon Brandenburg. Er hinterließ eine zahlreiche Nachkommen-schaft, von denen Mehrere zu den höchsten Kriegs - und Civilstcllentheils in Preußen, theils in Hannover gelangten. Der nächsteStammvater des ganzen Geschlechts war Georg de la C., Groß-stallmeister des Herzogs von Bretagne,sv. Ledebur I. 140. III. 226. — v. Zedlitz.)
Thcvassicur, Johann Jakob, Papierspalicr n. WachSlcinwand-fabrikant zu Erdbcrg bei Wien, erlangte im 1.1789 den Adcl-stand mit Edler von. sM. v. M. 168.)
st Cheya, Chcycw, Kaya, Chyawe, Chyeau, ein ansehnliches,uraltes Herrenstandsgcschlecht in Nied cröster reich, welches im12. und 13. Jahrh. blühte und seinen Sitz ans dem nun verfalle-nen Bcrgschloß Khaya an der Grenze von Mähren hatte. Mit Sei-fried Herrn v. Khaya ist die Familie um 1489 erloschen.sWisgrill II. 34.)
Chiaponc, s. Brentano v. C.
st Chiemgau, ein Dinastengcschlecht, das von dem gleichnamigenGau im Oberland Bayern den Namen trug u. mit den Sch eiernund beziehungsweise Agilolfin gern eines Stammes gewesen seinsoll. Nach der Ungarnschlacht am Lechfeldc ward die Pfalzgrafen-würdc in Bayern an die Grafen v. C. übertragen. Die alten stGrafen v. Tcngling waren ein Zweig dieser Grafen v. C.sOberbayer. Archiv II. 149. 366.)
st Chieming. Adalram de Chiemgen 1139 und Megenwartde Chem ingin 1135 Zeugen in einem Brief des Klosters Herren-Kicmsce. Das Stammhans Kieming liegt an gedachtem See.sM. B. II. 291 ff.)
Chicnbcrgcr, Künberger, waren ein altbayer. Adelsgeschlecht,das in Kloster Seeon seine Stiftung hatte. Daselbst noch Denk-mäler derselben, z. B. Hanns C. v. I. 1429. Magnus C. war eingroßer Wohlthäter des Klosters, so daß ihm dieses auf seinen Grab-stein die Worte sezen ließ: hie leit her magnuö ein edler rittcr einpidcr man der vnserm gotzhaus gutleichen hat gcton. Das KlosterSeeon hat auch gleiches Wappen wie dieses Geschlecht (ein See-blatt aus einem Dreiberg wachsend) geführt. Noch 1499 steht N.Kienberger v. K. in der bayer. Landtafcl.
st Chicsa, ein am 27. April 1627 in die görzcr Landmann-schaft aufgenommenes Geschlecht. sO. S.)