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1 (1860) A - F : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 9898 Adels-Geschlechter
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Chao Chau

vberimg von Mailand befunden haben. Alexius v. L. erhielt 1462den Rittersiz Chanowitz und nahm den Namen davon an. Einerseiner Urenkel, Heinrich, erwarb Smolotel, dessen Urenkel kais.Kammcrherr und Vizelandkämmerer in Böhmen geworden. DieFamilie besteht in zwei Linien, der Ch an ovöki - Dl anh evskiV .L. nnd der Czastolar v. L.

(Gauhe l. 262. Wallum, stemm. P. II. Scifert's Ahncntas. v. H.)

's Chaos. Joh. Konrad Richthanser, dessen Vater KonradN., aus dem an gsbnrg. Gebiete stammend, Spczereihändler undHoflieferant in Wien war, widmete sich dem Berg - u. Münzwesen,und that sich darin dermaßen hervor, daß ihn K. Ferdinand III. am29.Jnli 1653 mit dem Titel v. Richthausen Frei- u. Edler Herrv. C. in den Frciherrnstand erhob. Zugleich wurde er mit dem ncucrrich-tetcn obersten Erbmünzmeisteramt in Oesterreich ob und unterder Ennö beliehen. Er starb übrigens 1663 am 25. Juli, ohne Kin-der zu hinterlassen. (WiSgrill II. 30. Siebm. V. 17. v. H.)

Chapeliö. Im I. 1852 stand ein Lieutenant v. C. im preuß.Heere. Derselbe war in Pommern seßhaft.

(v. Ledebur I. 139. III. <26.1

ch Chapsts. Engilbertus de Ch. testis 1178 in einem Brief desKlosters Herren - Kiemsee. sM. B. II. 338.)

ch Chapftng. (Das Stammhans wahrscheinlich Kap fing, vondem sich später die Ecker schrieben.) Wolftrigel de Chapfingensteht im ald ersbach er TraditionSkoder um 1146. sM. B. V. 362.)

Chappuis de la Comdac oder Combay. N. v. C., geb. zu Pulli

bei Bevay, kam 1784 nach Berlin, trat in preuß. Kriegsdienste,

heurathete eine Gräsin v. Pfeil und hinterließ 6 Söhne. Im I.

1794 wurde ihm der preuß. Adelstand ertheilt. Er erwarb Be-

sizungen in Schlesien. (v. Ledebur I. 139. III. 226. v. Zedlitz. Preuß. Wappenb. II. 97. v. H.)

ChaMMU, Johann Friedrich, k. preuß. Lieutenant, erlangteam 15. Febr. 1771 den preuß. Adelstand.

(v. Ledebur I. 139. Preuß. Wappenb. II. 97. v. H.)

Choplistt et volenti». Diese adl. Familie wanderte im 17.Jahrh.zur Zeit der Verfolgung der Protestanten in Frankreich unterLudwig XIV. uach Deutschland aus, zuerst nach Nürnberg, dannim vorigen Jahrhundert nach Württe m berg. sE. S.)

ChorcM'-CharcMSki, Michael und Valentin, Gebrüder, wur-den 1783 in den galiz. Grafenstand erhoben.

(M. v. M., Erg. 10. - Oestcrr. Wappenb. II. 52.)

Charles. Gerhard Martin v. C. erhielt um 1766 ein Neichs-ritterdiplom. sR.T.A.N. Siebmacher, Suppl. 1.6.) Jmösterr.Dienste kommt die Familie 1836 nicht vor.

Charmant v. Donanscld. Rudolf C., österr. Obcrfinanzrath, u.der Statthaltereirath in Ofen, Karl C., Gebrüder, erlangten 1858den Adel mit v. D. sA. A. Zeit. v. 1858.)

1. Charpcnticr, eine adliche französ.-schwed.-sächs. Familie.Toussaint de C., geb. zu Collebec in der Normaudie im 1. 1611,trat in schw c d. Kriegsdienste und wurde als Obrister am 3. Sept.1664 von Schweden geadelt und 1668 auf dem Ritterhause zuStockholm eingeführt. Sein Großsohn war Hauptmann in k u r-sächs. Diensten, und dessen Sohn, Joh. Friedrich Wilhelm, Berg-rath zu Frcibcrg, wurde am 11. Juli 1784 von K. Josef II.in den NeichSadelstand erhoben, (v. Stiermann 's Matrikel -c. I. Th.v. Hefner, sächs. Adel S. 24. T- 25. v. Zedlitz. v. Ledebur I. 139.III. 22. 226.) W.: In Blau ein gold. Hirsch vor einem Brunnen.

2. Charpcnticr de Hcimcry. Im I. 1763 ward Viktor Theres C.,

Ritter v. H., in den Reichsgrafenstand erhoben. Diese Familie scheintvon der sächs. Familie v. C. verschieden zu sein, da die Wappengar keine Achnlichkcit haben. sSicbmacher, Suppl. XI. 1.) Getheilt,oben in Bl. eine w. Rose an 2 Blättern, unten mit 7 abwechseln-den w. und r. Pfählen.

Charrcga, Lorenz, Hofmeister bei Graf v. Buquoi, wurde1615 geadelt. sR. T. A. R.)

's Charsc, kommen unter dem bayer. Adel im 12. Jahrh. vor.(Ried, cod. Agil. Vol. p. 216.)

Chartron, zu Wahrlang in Pommern ansässig um 1842. W.?(v. Ledebur I. 139.)

-s Channiigc». Hcrmanus de C. testis in einem Brief GrafKonrad's von Wasserburg 1212. sM. B. I- 281.)

Charmath v. Dcriijici». Der Frhr. Joh. Franz v. C. wurde 1715iu den böhm. Grafcnstand erhoben. sM.v.M., Erg. 16. Ocsterr.Wappenb. II. 53. Siebmacher, Suppl. XII. 12.) Im österr.Dienste kommt die Familie 1836 nicht mehr vor.

CharMowski ans Dnkom, im Posen'schcn. Wappen?(v. Ledebur III. 226.)

-s Chasot, ein französ., aus der Normandie stammendes

Geschlecht, welchem die Vicomtewürde zustand. K. Friedrich II. von

Preußen vermehrte dessen Wappen nach der Schlacht von Hohen-

fricdberg, wobei Egmond Vic. v. C. sich besonders hervorgethan

hatte. Mit seinem Sohne ist das Geschlecht in Deutschland am

36. Dez. 1812 erloschen, so. Zedlitz. v. Mohne I. 146-151. -Preuß. Wappenb. I. 31. v. Ledebur I. 139. III. 226.)

's Chasscpicrre> luxemburgisch. Aegid v. Todemachern,Herr zu C. (Chacepiere), belehnt den Dietrich v. C., seinen Va-sallen, mit Gütern u. Gefällen zu Button 1345. sMone VIII. 194.)

Chalicl. Philipp C., kaiserl. Hauptmann, erhielt 1621 einenAdelsbricf. sR. T. A. R.)

Chnjlclcr. Die Marquis v. C. in den Niederlanden stam-men von den Herzogen v. Lothringen ab. Die vielen Urkunden,welche in dem Werke: Genealogie de la maison du Chastcler avecles preuves (par M. lc chambellan Marquis du Chasteler), Edit. 2,Bruxelles 1777, fol., durch den Druck bekannt gemacht worden sind,scheinen die Richtigkeit der Stammtafel außer Zweifel zu setzen. DieOriginalien waren zur Prüfung eines jeden Kenners sechs Monatein der Kanzlei des hohen Raths zu Mccheln niedergelegt worden.Die K. Maria Theresia hat auf den Bericht der Heroldenkammerdie Stammtafel als erwiesen anerkannt und in einer Urkunde vom28. März 1769 die Abkunft des Marquis du C. von den Herzogenvon Lothringen bestätigt. In dem lezten Viertel des 18. Jahrh.hatte der kaiserl. General Marq. du C. von den Frhrn. v.Lindendas Gut Emmerichshofe n in der Wetterau erkauft; es ist solchesjedoch wieder in andere Hände übergegangen. Die Marquis v. C.stehen auch in der tiroler Matrikel. (Gebhard!, Gesch. der erbl.Reichsstände I. 705712. Wappen ebenda). 712. - Siebm. V. 134.)

Chatcl, David, kais. Stückhauptmann, auch Stückgießerei- undMaschinendircktor, wurde 1775 in den Freiherrnstand erhoben.sM. v. M. 43.) Im österr. Dienste kommt der Name 1836 nichtmehr vor.

-s Chatiliiigcii. Hermanus de C. im Gefolge des Grafen Kon-rad v. Wasserburg als Zeuge 1234. sM. B. V. 468.)

Chliudclot. Viktor v. C. befand sich 1835 unter den unange-stellten kais. österr. Generalfeldwachtmeistern in Gran. Vielleichtfranzös. Ursprungs.