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1 (1860) A - F : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 9898 Adels-Geschlechter
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216 Campe

2. Campen, von der C>, werden bei v. Hcfner, sächs. AdelS. 23. Taf. 24, als iin Mannsstamme st aufgeführt. Wappen ver-schieden von dem bei Siebmacher IV. 39.

3. st Campen )» Kalter», tiroler Uradel, ihre Hcimath imTramin, wo sie 1250 bereits vorkommen. Konrad Campcnerbaute um 1270 das Schloß Camp an zu Kaltern, so hernach andie v. Saal gekommen. 1499 ist Daniel v. C. zn K. als der Leztcseines Stammes st. sv. Mayerhofen, Mss.)

Campcnhauscn, s. Kam penhausen.

Campi v. Hciligciibcrg, Höver und Ipon. Joh. Anton Pankraz C.wurde 1737 mit v. H., R. u. S. in den Freiherrnstand erhoben.sM. v. M., Erg. 48. - v. H-1

Canipmiihliilr v. Mchburg, s. Metzburg.

st Campier, ein abgestorbenes, aus Frankreich stammendesGeschlecht in Preußen, welches daselbst um 1725 Thiergarten imKreise Angcburg besaß. Po. Zedlitz. v. Ledebur I. 132. III. 224.1

1. st Campo. Die Familie de C. a Castel C. besaß um 1728die Burg Auras im Brcslau'schen in Schlesien. Aus ihr wurdeim I. 1723 Georg Heinrich in den böhm. Freihcrrnstand erhoben.Nach v. Ledebur, I. 132. III. 224, ist die Familie erloschen.

sSinap II. 569.)

2. Campo. Jakob del C., kais. Oberbereitcr, erlangte im I.1668 ein Freiherrndiplom. sR. T. A. R.)

3. st Campo-Gallas, tiroler Uradel. Odalricus de CastroCampo 11481163. Albertus de C. C., episcop. Tridentinus,st 1163. Mathias S. N. I. comes Gallasi de Campo, DominusinFriedland et Reichenberg, Generalissimus Jmperii, natus1584, st 1647. Philipp Josef Graf G. zu C. starb 1757 zu Budweis.Die Grafen Clam haben ihn beerbt und Wappen n. Namen ange-nommen. PO. S. ^ v. Hefncr, st tiroler Adel Taf. 2-1

Cainpoigne, Peter und Jakob, Gebrüder, erhielten 1683 Adels-bestätigung. sR. T. A. R.)

Camposampicro. Ans diesem italicn. Adelsgeschlechtc war 1835Gebhard v. C, kaiscrl. österr. wirkt. Gubernialsekretär bei demLandcsgubcrnium zu Venedig.

Campolkrini, Anton, aus Verona, erlangte im I. 1819 denö st e r r. Adel. sM. v. M., Erg. 257.)

st Camstcin, altbayerisch. Im Schild 3 Rosen, 2. 1. sO. S.)

Camtzcn, Kamptz, Campz, eines der ältesten und angesehenstenGeschlechter in Pommern; es besaß seit vielen Jahrhunderten dieGüter Gartow, Wcrkentin u. Großenklasten im Mecklen-burgischen und Pcnti n in Pommern, ist aber gegenwärtig in erste-rem Lande nicht mehr begütert. In der neuesten Zeit haben sich ausdieser Familie besonders hervorgethan der 1849 verstorbene k. preuß.geh. Staatsminister Karl Albert Kristof Heinrich v. Camptz undder 1817 mit Tod abgegangene k. preuß. Generalmajor August

Ernst v. C. sv. Ledebur I. 413 unter Kamptz. o. Zedlitz III. 68unter Kamptz. Gauhe I. 235. Micrcilius, Pommerlandc IV. Th. Siebmacher III. 158. v. Hefner, mecklenb. Adel S. lt. T-3-1

Comns, s. Bronne (Browne).

C>iinu)i, Kasimir Franz, ständischer Einnehmer zu Breisgau,wurde i. I. 1763 geadelt. Gideon v. C. als GutSbestzer in Bayerneingetragen 1850. sM. v. M., Erg. 257. v. Hefner, bayer. AdelS. 72. Taf. 79.1

Cannc. Peter Philipp v. C. wurde 1768 in den Freiherrn-stand erhoben. sE- S.)

Conal v. Ehrenbcrg. (Gevicrtet ein Schrägbaken, darin eine

Can

Schlange und ein Mann mit einem Ringe.) Bernhard C., inner-österr. Hofkammersekretär, erhielt von K. Ferdinand II. dd. Wien14. April 1640 eine Adclsanerkennung n. Wappenverbesscrnng. KaiserLeopold I. erhob dd. Wien 24. Juli 1672 das Geschlecht in denNittcrstand. Die Familie ist in Kärnthen landständisch. sO. S.)

Canaval, Alerander Samuel, Wirthschaftsbcamter zu Ostrau,wurde im I. 1730 geadelt. sM. v. M., Erg. 257.)

Cancrin, Johann Philipp u. Franz Ludwig, Gebrüder, Elftererkais. russ. Kollegienrath n. der Andere markgräfl. baden-durlach'-scher Kammcrrath, wurden 1768 in den Reichsadclstand erhoben.Die Familie des Joh. Philipp erlangte 1825 in dem russ. Finanz-Minister v. C. die Grafcnwürde. Die Familie stammt aus Hessen-Rothenburg und nannte sich früher Krebs. Samuel K. war1636 Pfarrer zu Jnsburg in Hessen. sR.T.A .R. Cast, Adels-bnch von Baden. Siebmachcr, Suppl. IX. 22.)

st Candal, berühmter französ. Adel, aus welcher Familie einMitglied, Karl v. C., sich nach Preußen wendete, und unterdem großen Kurfürsten sich in der Schlacht bei Fehrbell in alsOberst hcrvorthat. sv. Zedlitz. v. Ledebur I. 132. Lezterer be-zeichnet die Familie als erloschen in Preußen.)

Candci, Nikolaus, zu Sinigaglia, erlangte am 9. Nov.1775 den Reichsadelstand. sR. T. A. R.)

st Candida, Johann Baptist, kais. Oberstlieut., aus dem v e n e-tianischcn Gebiete stammend, war mit Weissenbachin Nieder -österrcich begütert und wurde am 25. Sept. 1640 unter die neuenGeschlechter des niedere sterr. Rittcrstandes aufgenommen. Inden ersten Jahren des 18. Jahrh. ist der Name in Oesterreicherloschen. sWisgrill II. I. Siebmacher IV. 39.)

st Candlcr, nördlingcr Geschlecht, das aus Nürnbergdorthin kam. Jörg u. Kaspar die C. 1586 daselbst. sO. S.)

Candoii v. Gnttenthcil. Peter C., österr. Oberlient., erlangte1818 den Adel mit v. G. sM. v. M. 167.)

st Tandnsti, Canduzi, sind am 4. Aug. 1690 in Görz land-ständisch geworden. sO. S.)

CanWiani de Cerchi-Gnigni, ein Italien. Geschlecht, aus wel-chem Johann Hippolit Marchcsc C. de C. - G. 1857 als Kadet im4. kais. österr. Drag. Reg. stand.

Canisai, Valentin, Hofmeister der Edelknaben des ErzherzogsKarl von Oesterreich, erhielt 1624 ein Adelödiplom.sR. T. A. R- Siebmacher IV. 199-1

st Canisllis. (Ueber drei Eisenhut-Pfählen im Haupt ein lau-fender Hund.) Dicß Geschlecht, aus welchem der bekannte Petrus C.,Jesuit (st 1597), stammte, soll eigentlich d e H o n d t geheißen habenund wird von Einigen für adlichen Herkommens, von Anderen abernicht dafür gehalten. Dem Heinrich C., Professor des kanon. Rechtszu Ingolstadt (st 1610), wird in seiner Grabschrift daselbst dasPrädikatnobilis et clarisstmus dominus" gegeben. Er war inNim wegen geboren. sO. S.)

Canitz, ein uraltes adliches Geschlecht, wcnd. Ursprungs. Eshat dasselbe den Namen von dem Dorfe C. im vormaligen StifteWürzen, n. führt solches auch deshalb eine Geiersfcder ans demHelme, weil wendisch Kanetz oder Kania ein Geier heißt. Den Rittcr-siz C. erbaute dasselbe bei Oschatz unfern Würzen, in welcher Ge-gend die Familie heutzutage die Güter Treben, Muzschen,Waldingen, Streuben, Sachsendorf u.a. bcsizt. Auch inSachsen, im Brandenburgischen, in der Provinz Preußen