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und in Schlesien hat die Familie ansehnliche Befizungcn. Zuerstkommt Marcellus v. C. in einer Urkunde von 1185 vor; Bernhardv. C. war 1399 Bürgermeister in Görlitz, ebenso Andreas v. C.im 1.1458. Desgleichen erscheinen Heinrich und Wittich v. C. 1391in einer Urkunde, worin sie das Dorf Reichenau dem Spitalein Görlitz schenken. Unter den verschiedenen Linien, in welchedas Geschlecht sich verteilte, besaß der schles. Zweig so großesVermögen, daß der Herzog Johann von Münsterberg an vierHerren v. C. sein ganzes Herzogthum verpfändet hatte. In denFreiherrnstand wurden aus diesem Geschlechtc erhoben: 1. Der be-kannte Dichter und brandenburg. Staatsrath Friedrich RudolfLudwig v. C. am 3. Jan. 1698; mit seinem Sohne Philipp Friedrichstarb diese Linie am 26. Sept. 1699 wieder aus; 2. Melchior Friedr.v. C. am 12. Jan. 1664; 3. Friedrich Rudolf v. C. wurde am3. Jan. 1697 Reichsfreiherr. Georg Friedr. Frhr. v. C. erhielt am28. Okt. 1789 die Erlaubniß, Namen und Wappen der v. Looßden scinigen beizufügen. Friedrich Wilhelm, nach Anderen KarlWilhelm Alerandcr, v. C. wurde am 5. Juni 1798 in den preuß.Grafenstand erhoben, sv. Zedlitz- — Gen. Jahrb. des deutschen Adels1845 u. f. ^ Nachr. v. dem adl. canitz'schen Begräbnisse in Hayerwalde; insing. Lusat. lös St. n. 4. — v. Meding I. n. >16. 147. — Gauhe I. 235 u. f.Anh. S. 1463 u. f. — v. Ledebur l. 132. III. 224. — Siebm. l. 61. —König, Adelshist. II. 300 n. f. -- Karpzow, Ehrcntcmpcl der OberlausttzII. 140 u. f. IV. 145. Taschenbuch der gräfl. Häuser 1839 n. f. —Sinap I. 311 u. f. II. 323 u. f. — Hermann! Praris herald, mistica.Bud. >726. 4- I. Th. — v. H. — v. Hefner, preuß. Adel S. 14. 38.Taf. 15. 45.)
Cannnchcr, Nikolaus Andreas, wurde 1639 geadelt. Diese Fa-milie gehört der Provinz Preußen an; im preuß. Heere findetman Mitglieder derselben von 1695 bis jczt.
IN. T- A. R. — Hartknoch, altes u. neues Preußen II. 451. — ZedlerXV. 162. - v. Zedlitz III. 70. — v. Ledebur I. 413.)
1. Cannengicstcr, Canugießer, eine adliche Familie in Kurhesscn,aus welcher mehrere Mitglieder in k. preuß. Diensten standen.Konrad v. C. war k. preuß. Kriegsrath und starb 1729; Leon-hard Heinrich Ludwig G. v. C., sein ältester Sohn, war Hessen-kassel'scher StaatSminister und starb 1772. v. Ledebur, I. 132,bezeichnet dieses Geschlecht als erloschen. Wappen: Im 1. u. 4. Feldeeinen Flügel, im 2. Felde eine Kanne oder Kelch, und im 3. Feldeeinen Hirsch, sv. Hefner, Hess. Adel.)
2. Canncngicstcr, Kannegießer. Im I. 1724 wurde der k. Kriegs-kommissär zu Prag, Albert Philipp Kannegiesser, in den böhm.Adelstand erhoben; Hermann Franz K., OberamtSrath in Schlesien,erlaugte 1737 den böhm. Ritterstand, und sein Sohn HermannLorenz v. K. wurde 1765 Freiherr, sv. Zedlitz unter K. — v. Ledebur1.133.414. - M. v. M. 160; Erg. 69. 334.) v. Ledebur gibt diesen K.ganz denselben Schild, wie den C. sub 1. Bei Tyroff, preuß.Wappeubnch IX. 82, findet sich aber ein anderes Wappen diesesNamens; der Schild geviertet mit einem halben Löwen und einemStern. Ob vielleicht dicß leztere hieher gehört?
Cannler. Die Töchter des k. preuß. geh. Rathes C., Eleonoreund Charlotte, wurden vom K. von Preußen am 22. Mai 1753geadelt; mit ihnen ist dieser Adel wieder erloschen,sv. Ledebur I. 133. — Preuß. Wappenbuch II- 95. — v. H.f
Calw. (Geviertet ein silb. Thurm in Bl. und ein gold. Balkenin R.) Wilhelm Benedikt v. C., knrbayer. Hofkriegsrath undGeneralwachtmeister, 1737, liegt zu Forstenried bei München.sO-S.)
Stammbuch des Adels in Deutschland.
Canon. Claude Francis C. de Mormaison, KanzlerHerzog Karl's von Lothringen (nror: Petronella Dufonr,filia nobilis Michaelis Dufour), erhält von K. Leopold I. denReichsfreiherrnstand dd. Wien 1. April 1674. sO. S.)
Canojsa, Marchcsi. (Im Schild ein Bracke mit einem Bein imNachen.) Die Gräsin Adelheid v. Törring-Seefeld, geb. MarchcsaC., ch am 15. Febr. 1757, liegt zn Oberalting bei Secfeldbegraben. sO. S.)
Canstadt, Ministerialen der Grafen V.Württemberg; siekommen um 1199 —1499 vor. Ein Zweig derselben waren dieKänlin, welche zwischen 1279 und 1346 blühten,sv. Hcfner, -s schwäb. Adel S- 10. Taf. 2.)
Canstadt, f. auch Schilling v. C.
Canstein, hießen ursprünglich Pappenheim, auch Ilaiwn ». P.;
1342 bauten sie mit Erlaubniß ihres Lehensherrn, des Erzbischofes
von Köln, eine Burg auf dem Felsen Canstein und schrieben sich
darauf von dieser Besizung. Der geh. Rath R. v. C. wurde von
K. Leopold 1657 in den Freiherrnstand erhoben, und diese Würde
1679 bestätigt. Karl Hildebrand Frhr. v. C., anfangs brandenb.
Kammerjunker, dann in Kriegsdienste tretend, wendete sich hierauf
vorzüglich den geistlichen und kirchlichen Angelegenheiten zu, und
starb zu Berlin 1719. sR. T. A. R. - v. Krohnc I. 141. 336. -Gauhe I. 233 n. f. - Köhler, hist. Münzbel. XIII. 18. - Gottschalk,Ritterburgen VII. 223. — v. Zedlitz. ^ Seifert, Geschl. Reg. adl. Elternn. Kinder S. 63 u. f. 373. — Zedler V. 581. — v. Hattstcin, II. Snppl.S. 84. — Fahne l- 62. II. 49. — v. Ledebur I. 133. — v. Hefner, nassanerAdel S. 5. Taf. 6; Hess. Adel.)
Cantagalli ». Löwcnfcls. Im I. 1735 wurde die schwed. Er-hebung des Obersten Joh. Mar C. und seines Bruders, hannövr.Kornets, Gottfried C., bekannt gemacht. In Hannover blüht dieFamilie nicht mehr; das Diplom des Kornets ist kaiserlich und zwarvom 13. Okt. 1733. sv. d. Knesebeck.)
Cnntclnw. Josef v. C. erlangte am 15. März 1642 die böhm.Freiherrnwürdc. sN. T. A. R.)
h Clintlliins, Anna Elisabeth«, wurde am 3. Sept. 1737 inden Adelstand erhoben; sie vermählte sich hierauf an den preuß.Obersten v. Forcade, wodurch der Name wieder erloschen ist.sv. Ledebur I. 133.)
Cantcs, Alerandcr, östcrr. Hauptmann, erlangte 1359 denösterr. Rittcrstand. Er stand 1857 als Major beim 3. östcrr.Jäger-Bataillon.
1. Cnnhlcr, Hanns, erhielt 1599 ein Neichöadclsdiplom.sR. T. A. R.)
2. Cnnhlcr v. Itralcnscld. Joh. Wenzel und Joh. Marimilian C.wurden 1696 mit v. S. geadelt. Ferdinand C. v. S. war 1836kais. öfter r. FeldkriegSkommissär in Italien. sR. T. A. N.)
Canussw, ein görzer, seit 6. April 1541 landständ. Geschlecht,sv. Hefner, krainer Adel S. 25.)
si Cnnza, schwäbisch. Der Bachritter (sie) v. C. verkauft anHanns v. Hornstein einen Zehent zu Zo Inhausen (Riedlingen),was vom Grafen Eberhard v. Nellenbnrg bestätigt wird 1331.sMone 1. 82.)
Capatnni v. Winiercato. Der österr. Vizepräsident v. C. de W.wurde 1839 in den Freihcrrnstand erhoben. Die Familie scheintaus Italien zu stammen. sA. A. Z. von 1839.)
si Cnpcindl (im Schild ein Kapaun), waren ein altbayer.Geschlecht. Maria Salome v. C. si 1699 zu M ünche n. sO. S.)
1. si Cnpcil, Kapell, ein uraltes berühmtes Herrengeschlecht,
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