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1 (1860) A - F : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 9898 Adels-Geschlechter
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188 Brüs -

stammen soll und sich aus den Niederlanden und Frankreichum 1773 nach Württemberg wendete, wo Felix v. B. im I.1789 in Militärdienste trat. Im I. 1829 erhielt die Familie vomKönig von Württemberg die Erlaubnis, den Freihcrrntitel zu führen.Durch Heurath mit der Erbtochter v. Kniestedt erwarb die Fa-milie Hcutingsfeld in Württemberg, und nahm den Namen derst v. Kn i e ste d t - S ch a u b e ck zu dem ihrigen. Auch inBaycru be-fanden sich — vorübergehend — Mitglieder der Familie. Von denSöhnen des Felix ist der eine in Holstein verhcurathet, der andereist Oberst des österr. Kür. Reg. Nr. 1.

(Griesinger l87. — Cast, württ. Adelsbuch. — v- Hcfncr, württ. AdelS. 6. T. 7; bayer. Adel S. 7. T. 79; Hess. AdelstDrüstvih, s. Brusewitz.

Driistcrtiug, eine zu Ende des 18. Jahrh. erloschene pommer'-sche Familie, sv. Hst

Drucil und Mudclou. Der Bankogefällobereinnehmer zu Olmütz,Josef Beruh, d u B., wurde im 1.1758 mit v. B. u n d M. in denAdelstand erhoben. (M. v. M. 166. — v. Hst

Drucstt, Probst in den kaiserl. Erblandcn, wurde 1627 geadelt.(R. T. A. Rst

Drugcs. Diese Familie, in Schlesien ansässig, scheint fran-zös. Ursprungs zu sein; es ist von ihr dicßorts nichts weiter be-kannt. v. Ledebur I. 119. III. 219 bemerkt, daß Graf Josef v. B.im I. 1811 in Berlin geboren und 1844 auf seinem Gute ge-storben sei. sv. Hefner, preuß. Ad. S.4. — Dorst, schles. Wppb. n. 439stDrugier. Im 1.1841 besaß ein v. B. das Gut Seeburg imKr. Osthavellaud. W.? sv. Ledebur I. Illst

Drugnoli di Drunhof, wurden am 3. Okt. 1737 in die g örz'scheAdelsmatrikel aufgenommen. sO. Sst

Druin v. Dliltcwcg. Gerhard V. v. B. erhielt 1659 eine Bestäti-gung seines Adels. sR. T. A. RstAnn», s. auch Bruyn.

1. Druiuing. Justus B., kais. Reichshofrath, erlangt 1679 den

Reichsritterstand mit Wappenbesserung u. dem Ehrenwort Edler von.sR. T. A. Rst

2. Druiuing. Axel Heinrich B. wurde 1777 in den Reichsfrci-herrnstand erhoben. sR. T. A. Rst

Drum, Franz, Arzt im Jnvalidcnhaus zu Wien, wurde 1857geadelt. sOesterr. Milit. Schein, v. 1858.)

st Drunmt, ein altes elsäss. Geschlecht. sBucelini II. 19stDruumtti, italien. Adel. Julius v. B. war 1857 bei der kais.österr. Marinevcrwaltung.

Drumbach, eine elsäss. adliche Familie, sv. Hattstein II. 387.— Bucclini II. 94. — Zedier IV. 1589.) Vergl. Brombach.Drumcrstein, altes elsäss. Geschlecht. sBucelini II. 19st1. Druliiincr, Brummern. Im Lande Kedingen blühte eineangesehene adliche Familie dieses Namens, welche sich in das Her-zogthum Holstein wendete. Sie kommt schon im I. 1499 in Ur-kunden vor, führte aber nach den verschiedenen Linien zweierlei Wap-pen; die eine Linie hatte im silb. Schilde drei schw. Wolfsangeln,die andere einen mit Frucht beladencn Haberstrauch in Blau. Auchbei dem Geschl. v. Wersabe befindet sich der Beiname v. Brummer.Otto v. B. war herzogl. holstein - gottorp'scher Oberhofmarschall,erlangte von Kaiser Karl VII. die gräfl. Würde und begleitete 1742den russ. Thronfolger Herz. Karl Peter Ulrich zu H. G. nach Pe-tersburg. Nach dem Wappen zu schließen, möchte die Familiedes Grafen Otto kaum zu der vorgedachten kedinger Familie dieses

- Brun

Namens gehört haben; denn nicht nur, daß sie aus Lieflandstammte, sondern das Stammwappen besteht auch in drei s. Glockenmit s. Klöppeln in Gold (bei Andern sind die Glocken u. Klöppelschw. oder blau). Nach Hupel war Otto Friedrich Graf v. B. 1699in Waiküll in Ehstland geboren; der eine seiner beiden Brüder,Bcrendt Will). B., geb. in Liefland, war 1719 Oberstlieutenantbei der liefländ. und 1721 Oberstlicut. bei der schw ed. Adels-fahnc; der andere, Joh. Wolmar B., geb. zu Waikül in Ehstland,war 1747 Major. Beide wurden 1731 in Schweden naturalisirtund in die Adelsmatrikel Nr. 1855 eingetragen z ihr Vater, Otto Joh.B., stand als Major beim Leib - Reg. (Quellen s. b. Brummer 2.)

2. Drummer. Johann Magnus B., 1717 Oberstlieut. bei derschw ed. AdelSfahnc, wurde 1723 in Schweden naturalisirt undunter Nr. 1772 in die Adelsmatrikcl eingetragen. Sein Vater warder Major bei der liefländ. Adelsfahue Heinrich Wolmar B.

Man hält beide Brummer 1. u. 2. für verschiedene Familien,obgleich sie jezt als Stammverwandte sich betrachten. Ihre Wappensind nur in Stellung und Farbe verschieden, sonst aber gleich; beider zu verschiedenen Zeiten geschehenen Immatrikulation kann dieAbweichung eingeschlichen sein. Beide Familien gehören zum csth-u. finuländ. Adel u. lieferten die Beweise ihres Standes aus derschwed. Zeit her. (Gauhe, Anh. S. 1402 u. f. — Hupel, Mater, zurliefländ. Adels. 1788. S. 621. — Mußhard S. 171. — v. Meding II.n. 134. 135. — Sicbmachcr, Snppl. II. 7 unter dem Namen Graf v. B.mit den drei Glocken; Suppl. V. 15 unter dem Namen Brummern mitden drei Wolfsangeln und dem Haberstrauch.

3. Drummer. Auch in Obersachscn findet sich ein Geschlechtv. B., welches im Wappen einen zum Raube geschickten schw. Bären,eine silb. Hellebarde haltend, in Gold führt; es ist ohne Zweifelvon den vorstehenden ganz verschieden.

(Siebmacher V. 143 unter dem mcisnischen Adelst

1 Drumsec, Brumsin, Brunst», Brumse. Diese Familie stammtaus der Schweiz (Schaffhausen), kam aber im 15. Jahrh. nachPreußen, wo sie ansehnliche Güter erwarb. Bei Dithmar (1737)Th. II. S. 15. n. 2 kommen 8 Anen in der Anentafel von Friedr.Küchenmeister v. Sternberg vor. sv. Ledebur I. III. III. 219. —Hartkuoch, Alt u. Neu Preußen II. Th. c. 4. Z. 6. S. 45. — ZedierIV. 1564st Die Familie ist erloschen. Bem.: Ist vielleicht eine Ver-meugung mit Brümsi im Thurn (s. Im Thurn).

1. Drniuitti, zuDanzig; sollen aus dem gräfl. Geschlcchte B.in Italien stammen. W.? fv. Zedlitz. — v. Ledebur I. III.)

2. Druuatti de Campo det V»M- Hicronimus B., Bürger zuRoveredo, erlaugte 1777 den R. Adelstand mit obigem Beinamen.

sM. v. M., Erg. 253. - v. Hst

Druubcrg v. puntincr, eine der ältesten schweizer Familien,welche von ihrem Rittersize Punt den Namen angenommen hat.Mit Arnold v. B. beginnt die Stammreihe dieses Geschlechts; erwurde 1289 vom Pabste zum Ritter geschlagen; sein Enkel Johannnannte sich zuerst Puntiner; seine Nachfolger standen thcils inder päbstl. Garde, theils in herzogl. savoicu'schen Kriegsdiensten,und Karl Anton war schweizer Gesandter bei dem Pabste Cle-mens IX. und bei dem K. Ludwig XIII. von Frankreich; er hinter-ließ mehrere Sohne. sGauhe I. 196. — Bucelini P.IV. — v. Hst

Druneau, ein altes fland ern'sches Geschlecht, besizt das SchloßWastine daselbst. Jakob B., ein Sohn des Jakob B., welcher am29. Nov. 1623 den Ritterstaud erlangt hatte, war 1649 Präsident