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1 (1860) A - F : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 9898 Adels-Geschlechter
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Brück — Brüss

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Aus demselben ging ein prcuß. General hervor, dem K. FriedrichWilhelm ll. von Preußen zwei natürliche Söhne lcgitimirte.

sv. Zedlitz. — Sicbmacher V. Zgl. - N, gen. Handbuch von 1777.S. 196. 1778. S. 256. — v. Ledebur I. 110.)

2. Brückner. (Gcvicrtct: 1. eine Brücke, 2. ein halber Mannmit einem Pfanenwcdel in der Hand, 3. gckrüpft sizcnd ein Löwe,4. ein Schrägbalkcn mit sechs Sparren belegt.) Jakob Ernst B.,kais. Hof- n. Pfalzgraf, dann schwarzburg. Nathsbestallter undBürgermeister zu Erfurt, erhalt den Adel vom sächs. ReichSvikaram 16. Januar 1742. sO. S.)

3. Brückner, Joh. Michael, Rittmeister im v. Werner'schcnHusaren-Regiment, wurde wegen geleisteter Kriegsdienste vom Königvon Preußen am 17. Nov. 1777 in den Adclstand erhoben. Derselbegehörte einer der angeschensten Familien in Siebenbürgen an.

sv. Zedlitz. — v. Ledebur I. 110. — Prcuß. Wappenbuch II. 90.)

4. Brückner, Josef, Major im Inf. Reg. Prinz Karl v. Bayern,wurde unterm 18. Febr. 1821 vom König von Bayern geadelt.

sReggsbl. v. l82l. Nr. 9. — v. Hefner, baycr. Adel S. 7l. Taf. 78.)

4 v. d. Brüggen , Brügghen. Theodor v. d. B. erhielt am 8. Aug.1653 von Kaiser Ferdinand III. den Adel. Das Geschlecht war in dierhein. Matrikel freihcrrlich eingetragen, ist aber im Mannsstamme4 und Wappen u. Namen an die v. Cöls (s. d.) übergegangen,fv. Hefner, preuß. Ad. S. 37. T. 44. — v. Ledebur I. 110. III. 219.)

1 Drüggcncy, gen. Hascnlunnp, auch Brüggen, Brügghen, gen.

H., ein westfäl. Geschlecht, welches zu Weimar und Stockumseßhaft war. Einer aus der Familie erheurathete Schloß n. Güterder ausgestorbenen v. Hasenkamp, in Folge dessen die Familie denBeinamen H. annahm, sich auch zuweilen v. H. allein nannte. Schloßn. Gut H. wurde bereits 1461 an die v. Heiden verkauft. DerName B. kommt von einer bei Blankenstein liegenden Weide,als Ueberbleibsel eines größeren Lehens sammt Schloß, welches lcztereaber längst abgebrochen ist. Der Erste, welcher urkundlich von diesemGeschlechte gelebt hat, ist Heinrich v. Bruytgenoye um 1342.Hermann v. B., ein Sohn von Wenncmar v. B., Drost zu Bockumum 1475, wurde 1535 als 42. Ordcnsmeistcr in Liefland gewählt,nachdem er vorher des Ordens Marschall gewesen war; Wesel v. B.zu Derneburg n. Wetmar, belehnt 1525, wird als ein sehrgelehrter Mann gerühmt. Johann Georg war Domscholastcr zuPaderborn; Karl Gottfried und Ferdinand Ludwig Domherrenzu Hildesheim. Im I. 1839 ist die Familie (in Westfalen)erloschen. Ob sie noch in Licfland blüht, wohin sie um 1466 mitWaldemar v. Brnggeney, welcher der 29. Dcutschordcnsmeisterdaselbst gewesen, verpflanzt worden, ist nicht sicher bekannt, sv. Ledebur

I. 116.) W.: Drei r. Balken in S. f Taschenbuch der frhrl. Häuser1853. — v. Steinen, westfäl. Gesch. III. 1130. Tab. 5. n. 1. Tab. 66. n. 8.Tab. 67. n. 6. — Gauhc I. 193. — Griphius. vom Ritterorden. —B. Russow, liefländ- Chrou. Blatt 40 u. 57. — Venator, Beschreib, desdeutsch, marian. Ritt. Orb. S. 261. 316. — Sicbmacher II. III. — v. H.s

Drüheim, alte thüring. Edelleute, deren Geschlecht schonum 1366 abgestorben ist. (Brückner II. Th. 4s St. S- 73.)

1. Drühl. Diese Familie soll zuerst 1496 vorkommen. Sie besiztGüter in Thüringen u. daselbst namentlich Gangloffsömmern,in Sachsen und in der Nie der lau sitz. Aus diesem Gcschlechtewurde der kursächs. Minister Heinrich v. B. durch Diplom vom27. Mai 1737 von K. Karl VI. in den Grafcnstand erhoben. Imfolgenden Jahre — 1738 — wurde seinen drei Brüdern eine gleicheVergünstigung zu Thcil, als a) dem Dentschordcnskomthnr HeinrichMoriz, b) dem poln. Oberst-Stallmeister Johann Adolf, und

c) dem poln. Obersten Friedrich Will), v. B. Graf Heinrich v. B.,der Minister, erhielt 1745 das Jndigenat in B öhmen, kraft dessener unter den böhm. Grafen auf den Landtagen Siz und Stimmeerhielt. Im I. 1746 wurde derselbe unter den knrlän d. Adel auf-genommen und 1743 von ihm ein nachher auch in Kupfer gestoche-ner Stammbaum von seiner Familie ans dem Reichstage zu W a r -schau vorgelegt und anerkannt, wo man darthat, daß die Grafenv. B. aus einem alten Geschlechtc, welches sich vorlängst in P olenfestgesczt, herstammten. Da unter dessen Vorfahren ein Grafv. Ocieszyno - Brühl gewesen sein sollte, so nahm Graf V .B.den Namen Ocieszyno mit an und vermehrte sein Wappen mitdem Wappen, welches jener Graf v. O.-B. geführt haben sollte,und welches das Wappen der poln. Familie Jastrzcmbiec ist.(Lcbensgesch. d. Premierministers Heinr. Grafen v. Brühl, Frhrn. v. Pfor-ten und Forsta, in den fortgcs. gcucal. Nachr. Th. 38. S. 75—108. —Jakobi, gen. Staatshdb. auf 1800. Th. 2. S. 158. — Siebmacher. Suppl.II. 5. — Jöchcr, Gclchrtcnler- 4. Ausg. vom I. Band. — v. Mediug I.n. 5. — v. Zedlitz. — Gen. Jahrb. d. deutschen Adels 1844. — Taschcnb.der grast. Häuf. 1836 n. f. — Dipl. Jahrb. für den prcuß. Staat 1843.S. 246. — V .Ledebur I. 110. III. 219. — Das Grafcndiplom des Mi-nisters ist in dem enrop. Staatssekretär Th. 41. S. 439 abgedruckt. — InCuria Sar. v. 1743. S. 242 ist das frhrl., jezt gräfl. Wappen aus demGnadcubriefe voni 27. März 1737 beschrieben und v. 1744 die Genealogie.

— Ganhe 1. 194. — König II. 194. — Gencal. Nachr. Th. 44. S. 716.

— v. Hefner, sächs. Adel S. I.)

2. Drühl, österv. Adel in Stey ermark; wahrscheinlichverschieden von den sächs. Grafen v. B. Ferdinand Edler v. B.1835 Adjunkt bei dem Strafhaus zu Gr atz. sStaatöhdb.)

Drüllmann, in Ostpreußen seßhaft. W.? sv. Ledeb. III. 219.)

Brümmcr, Anton Bernhard und Konrad, Gebrüder, wurden1652 in den Ncichsadelstand erhoben. sR. T. A. N.j

Drün, Bruhn, ein danziger Stadtgeschl. sv. Ledebur III. 219.)

Drüiickcii. Im I. 1837 war ein Herr v. B. Bürgermeister zuHalberstadt. W.? sv. Ledebur I-III.)

1. Drüncck, früher auch v. Brüning geheißen. Johann Friedrichv. Brüning stand früher in kursächs. Diensten; sein Sohn Will).Magnus, znlezt k. prenß. Feldmarschall, nahm 1788 den Namenv. B. an. Ihnen gehört noch das Stammgnt Bellschütz od. Bell-schwitz in Westprcußen, wo sie 1666 auch Min gen besaßen. ImI. 1846 erhielt die Familie das Erbamt eines Burggrafen im Kö-nigreich Preußen; sie besizt daselbst sowol als auch in Schlesienansehnliche Güter, sv. Ledebur I. 112. — v-Zedlitz I. 317. — E-S.)

2. Drüneck. Robert V .B., Obcrlicut. bei den ö st e rr. Husarenv. Simbschcn, erhielt 1856 die kais. Bewilligung, den ihm vom Herzogvon Sachsen - Koburg - Gotha ertheilten Freiherrntitel gebrauchen zudürfen. Gehört vielleicht obigem Gcschlechte an.

3. Drüncck v. Hctvar. Der ö st err. Major Anton v. B. erhielt1842 den siebenbürg. Adclstand mit v. H. sA. A. Z. v. 1842.)Derselbe mag wol zu den Brün eck 1. gehören, von denen sich einZweig in Siebenbürgen niedergelassen haben soll.

Drüncr, Anton, erlangte 1655 von Kaiser Ferdinand III. denRitterstand, sv. H.)

Drünighoscn, s. Brinigkhofen.

Brüning. Im I. 1764 ward Achaz Kristof B., ein Nachkommedcö w olfenbüttel'schen Kanzlers Joh. B., in den Adelstand er-hoben. Im I. 1814 starb die Familie wieder aus.sv. d. Knesebeck. — Maneckc, biogr. Skizzen 30 u. f- — Tyroff III. 174.)

Drüsscltc, Brüsselle - Schanbeck, Vornssellir, Brurella, Brurellis,Bruxelles, Broussel, ein adliches Geschlecht, welches aus Italien

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