Bron — Bru
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2. ii. 3. Dronsnrt, Bronser, eine andere Familie, blühte inThüringen, desgleichen eine dritte Familie Bruns er, in derSchweiz, auS welcher Einer zur Zeit des Herzogs Albert nachPreußen gekommen ist. sv. Zedlitz, wo diese drei Familien vermischtsind. ^ Gauhc II. 197. — Biedermann, Rhön und Wcrra Taf. 337;Baunach Taf. l 17; Steigern.'-XVI; Vogtland 9b,X. LI.XI; Gebürg b,VI.— Tyröff I. 38. — v. Hattstein I. Anh. S. 7. 49. III. 63- — Siebenkecs
I. 288. - v. Ledebur I. 199. III. 218.)
Bronsfeld, ein rheinläud. Geschlecht.
(Bernd Taf. XVIII. 36. — v. Ledebur I. 199.)
s- Droscovius, preuß. Kammerpräsident, erlangte 1808 am21. Juli den preuß. Adelstand. sv. Zedlitz. — Prcuh. Wappenbuch
II. 99. — v. Ledebur I. 199. III. 218.)
Drosi (Brosy) o. Iteinbcrg, kamen von Böhmen nach Sachsenund Preußen. Der Richter der Stadt Prag, Jvh. Gottfr. Brosiod. Brosy, erwarb i. I. 1744 den Adelstaud mit dem Beinamen v. S.(M. v. M., Erg. 258. — v. Zedlitz. — v. Ledebur I. 199.)
Drosmovih, Andreas, österr. Grenadierhanptmann, wurde1759 in den Adelstand erhoben. sM. v. M. 166.)
s Droffn, ein adliches poln. Geschlecht, aus welchem am15. Aug. 1734 ein Major v. B. vom K. von Preußen in den Frci-herrnstand erhoben wurde. Die Familie ist in Preußen erloschen,sv. Ledebur I. 199.)
1 Drotfcm. Bertoldus de B., miles, in einem Brief des Bischofsvon HildeSheim 1237. sUrk. Buch für Niedcrsachsen l. 22.)
Drouckhoucn, Bröckhofeu, ein brabant. Geschlecht. sGauheII. 199.) Rietstap, armorial 188. 189, führt drei brabantischeblühende Familien v. Brouchoven auf.
Dro»n. Von diesem Geschlechte führt v. Ledebur, I. 199, dasWappen an; es soll aus Danzig oder aus Mecklenburg stam-men und besaß 1774 Deutsch-Sagar im Crosscn'schen.
1. Drounc». Hautois, ein grafl. schles. Geschlecht, welches ausLothringen stammt und durch den kais. General Grafen v. H. u.B. nach Schlesien gekommen ist; er erwarb daselbst durch Hcurathbeträchtliche Güter. sDipl. Jahrb. des preuß. Staats 1843. S. 245. —Siebmachcr, Suppl. VIII. 16, wo Hantoy vorkommt. — v. H.)
2. s- Nromic (Browne) v. Mountain) u. Camus, ein ursprünglichirländ. Geschlecht, aus welchem zuerst Georg Brown, Baronde Camus, kais. Generalfeldzengmcister, 1691 mit K. Jakob II.nach Oesterreich gekommen und nebst seinem Bruder Ulisscs, kais.Oberst, in Betracht ihres uralten Adels im I. 1716 in den Grasen-stand erhoben wurde. sM. v. M. >3. — Ganhe II. 199. — Siebmacher,Suppl. II. 1. VIII. 2. — Oesterr. Wappenbuch II. 31. — v. H.)
DrowinsKi, ein westpre u ß. Geschlecht, von welchem v. LedeburI. 119 Wappen und Bestzung angibt.
1. Drozowski, Brzozowski, ein adliches West preuß. Geschlecht,welches auch im Großherzogthume Posen Güter besizt. sv. LedeburI. 119. — v. Zedlitz.) Wappen: Lubicz.
2. Drazowski, ein anderes poln. Geschlecht der Wappengenossen-schaft Belina, in Preußen bedicustct. sv. Ledebur III. 218.)
3. Drozowski) v. Drawostau. Franz Kaspar B., böhm. Appcll.-Nath, erlangte 1811 den Adelstand mit v. B. sM.v. M., Erg. 253.)
's Drubcrg, ein schon in den frühesten Zeiten unter den Vasallendes Stifts Fulda vorkommendes Geschlecht, welches 1329 im Manns-stamme erloschen ist. sSchannat, fnld. Lchnhof 59.)
Bruce, de, nur in einer Person in Preußen vorhanden ge-wesen. sv. Ledebur I. 119.) Es war Jean deB., welcher vom Kurf.
Stammbuch des Adels in Deutschland.
von Brandenburg das eröffnete Gut Brüscnwalde 1686 erhielt.In Schweden soll der Lezte dieses schott. Geschlechts leben.
1. st Druch. Das Stammschloß B. befindet sich an der Eifel,u. es erscheinen die Stammväter Dietrich n. Fredelo in der Mitte des12. Jahrh. Fridericus deBrnchen testis in einem walkenricdcrBrief 1255. sU. B. für Nicders. II. 213.) Im 13. Jahrh. starb dasGeschlecht bereits auS. Die Güter fielen an die v. Daun, die sichDaun-Bruch (Dietrich, herre znBruch vnd zuDu n c, erscheintnoch 1459 unter den sponhcim'schen Vasallen.) sMone III. 179.)nannten. Aber auch diese erloschen am Ende des 15. Jahrh. und dieBesizungcn kamen an die Grafen v. Rieneck. Jakob v. R. starb auchkinderlos und die ehemal. brnch'schen Güter gelangten an Kurtrier.
2. f Druch, ein anderes Geschlecht, gehörte dem HerzogthnmeBerg an; dessen Besizungcn kamen 1372 an die Grafen v. Lim-burg. sllcber Bruch 1. u. 2. siehe: v. Zedlitz. — Robcns, Elemcn-tarwerk II. 17. ^ v. Ledebur I. 119, wo auch das Wappen einer brnch'-schen Familie angegeben ist. — S. auch Siebmachcr I. 189.)
Druchmanil, Johann Kristian Maria, Großhändler in Wien,erlangte 1818 den Adelstand. sM. v. M., Erg. 253. — v. H.)
-s Bruchsal. Im Schild ein Schrägbalkcn, darauf drei Dreiecke.sMone II. 242.) Schon im 12. Jahrh. kommt im Nekrolog vonSpei er nobilis qnondam vir Otto de Brusella, item Gerhardnsde Bruchsella, mileS, vor. Albertus de Brussal Zeuge in einemBrief des Klosters Herre nalb 1297. Swciker v. B. Pfarrer zuJöhlingen 1277. — 1389 starb zu Spcier Walter v. B. und1423 Gotfried v. B., Vikar am Dom daselbst.sMone I. 115 ff. 249. II. >91.)
1. -s Dunk. Dieses Namens gibt es in Oberbayern allein sechsOrte in den Gerichten Aibling und Rosenheim. Ich meine, dasStammhaus wird in der Gegend gewesen sein, da die Ersten des Ge-schlechts in Urkunden des nahegelegenen Klosters Herren-Kicmseeerscheinen und dazu noch als Ministerialen des Hochstiftö Salzburgbenannt werden, z. B. Ebo de Pruche 1159, Heinrich 1178 n.s.w.
sM. B. II. 286. 316 sf. 337.)
2. -s Druck, Brucken. Olricus de Brucken testis in einem Briefdes Grafen v. Stolberg, gegeben auf dem Landtage zu Bildungen1233. Fridericus de Brügge auch ein sto lb erg'scher Lehenömann1253. sllrk. Buch für Niedcrsachsen II. 142. 297.)
3. s Druck. Sinap I. 399 führt das Wappen einer schles. Fa-milie dieses Namens aus Siebmachcr I. 61 an, ohne daß etwas Wei-teres über dieselbe angegeben wäre.
4. Druck. Karl Ludwig B., Direktor des Lloyd in Trieft undspäter Finanzminister, wurde 1848 in den Nitterstand und 1849 inden Frciherrnstand erhoben. Nach dem gothaer gcneal. Taschcnbuched. frhrl. Häuser auf 1853 soll derselbe aus einem österreichischen,schon im 14. Jahrh. adlich gewesenen Geschlechte sein, wovon einZweig im Herz. Berg sich angesiedelt hat, was jedenfalls zur Zeitnoch näherer Begründung entbehrt.
s Druckbach. Das Stammhaus vielleicht B. bei Roding inder Oberpfalz. Herr Ott v. Prnkbeck, Pfleger zn Griesbach1371. sM. B. V. 188.)
s Bruckberg. Das Stammhaus an der Isar bei Mooöbnrg.(Im S child ein Balken, darunter ein Drciberg.) Purkart de Prucke-berc filius Gebolfi de Geilspach in reichersber g'schen Brief1159. Eberhart 1282. Graf Heinrich v. Orttenbnrg nennt1397 Herrn Diethclmen v. Prnckpcrg seinen lieben Eimen.sM. B. III. 423. V. 159. 419.)
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