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1 (1860) A - F : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 9898 Adels-Geschlechter
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184 Brog -

und in Schlesien Leschitz. Besonders ist sie im Oppeln'schenu. beiRatibor begütert. Schon 1020 hat sich Derslaus Leszczycbei dem K. von Polen hervorgethan, u. 1068 war Peter de ArmisAcervorum, d. i. Leszczyc, Erzbischof zu Gnesen, und Heimooder Tmislaus 1100 Bischof zu Breslau. sSinap 1.585. II. 559.778. — Siebmachcr l. 58. — Spener, hlst. ins. p. 298. — v. MedingIII. n. 477. — Okolsky, orb. Pol. P. I. p. 82. Lucä, schles. Denkw.V. 4. S. 1815. — Zedier XVII. 456. — S. auch Leschitz. Die Sagevom Ursprünge des Wappens Brog s. bei v. Hefner, preuß. Adel 23,unter Radolin.)

's Nrogciilicrg, ein längst zerstörtes Schloß im jezigen württemb.

0.A. Gmünd, wovon sich eine adliche Familie nannte, die vonden frühesten Zeiten an zu den Patriziern Gmünd' s gehörte. DieBurg wurde 1284 zerstört. sGriesinger 1834

Droglio. Franz Viktor B., französ. Herzog, Generale.,erlangte 1759 die Reichsfürstenwürde.sR.T.A.R. — Siebmacher, Suppl. X. Ist

Drogimrd, Franz Anton, kais. Hofrath und Internuntius an derottomann. Pforte, erhielt 1766 den riltermäßigen Adelstand mitEdler von. sM. v. M. 1034

Broguord de Laverimy. Der kaiserl. Oberstlieut. Frhr. Stefan B.v. L. wurde 1705 wegen uralten Adels in den Reichsgrafenstanderhoben. sM. v. M. 134

Drogq-ini de Cadem, ungarisch. Viktor B- de E. war 1857Oberst im 5. österr. Inf. Reg.

Broich, ein pommer'sches Geschlecht, dessen Wappen v. Ledebur

1. 108 angibt. Balthasar Konrad zum B., aus Unna gebürtig,k. preuß. geh. Staatsminister, gest. 1745, wurde vom König in denAdclstand erhoben.

sv. Steinen, W. G. II. 1137. — Brüggcmann I. S. LXI.VII.)

1. st Aroichousc», Bruchhusen. Das Stammhaus soll bei Kem-pen gewesen sein. (Schild getheilt von Hermelin u. Grün.) Erscheinenurkundlich 1233, 1270, 1284, 1331. Im 14. Jahrh. besaß die Fa-milie Wickerath u. noch andere Lehen von den Grafen von Jülichund von Cleve. In der cleve-geldern'schen Geschichte haben sie sichhervorgethan. sFahne II. 19. 2144

2. 4 Droichauscu, eine andere Familie; führte zwei Balken imSchilde und im rechten Oberwinkel eine Vierung, und blühte nochim Anfange des 17. Jahrh.

3. 4 Vroichausen, ein drittes Geschlecht, führte drei Muschelnim Wappen. Goddert v. Bruchhausen war 1436 Küchenmeisterbei Graf Adolf von Berg; die Familie scheint zu Ende des 15tenJahrh. erloschen zu sein. sS. Fahne a. a. O.)

Droitzcn, Broitzem, ein blühendes braunschweiger Patrizier-Geschlecht, von welchem sich eine Linie im Königreich Sachsenseßhaft gemacht hat. Der geh.Kriegsrath v. Broitz'em besizt daselbstEbersbach bei Görlitz, sv. Zedlitz. — Grote v. 4. — Dipl. Jahrb.für den preuß. Staat 1341. Abth. 2. S- 75. — v. Ledebur I. 103. III. 218.— v. Hcfner, sächs. Adel S. 22. Taf. 21.)

Drofotfch v. Fridefeld. Karl B. v. F., kais. österr. Hauptmann,wurde 1822 in den Freihcrrnstand erhoben. sM. v. M., Erg. 47.)

1. 4 Dromlmch, schweizer - baslerisch. Heinrich v. B. Zeugein einem St. Blasischen Brief vom I. 1113. sMone II. 196.)

2. 4 Brambach, ein Dorf in Niederbayern, Gerichts Pfarr-kirchen. Ernest u. Ruodeger de Brambach in Briefen des KlostersReigersberg 1150. sM. B. III. 446 ff.)

4 Aromburg. Ihr Stammhaus lag bei Spielberg, Bracken-Heim, Württemberg. Sie waren Vasallen der Grafen v. Vaihingen.

Bron

Ulrich, Primus, 1284; sein Sohn, Klein-Ulrich genannt, wurde1338 von seinem Lehensherrn, dem Grafen v. V., ermordet, woraufdie v. B. ihr Stammhaus verließen, das von Württemberg inBeflz genommen und anderen Edellentcn zu Lehen gegeben wurde.Junker Hanns v. B. siegelt noch 1456. sMone IV. 322. 440 ff.)

4 Drome, ein altadliches Geschlecht im Lüneburgischcn umdie Mitte des 14. Jahrh. sBüttner.)

Dromiewski, eine im Poscn'schen seßhafte Familie. Wappen:Ogonczyk. — Kommt auch in Galizien vor.sv. Ledebur I. 108. III. 218.)

An'niirski auf Gr. Lensk, in Preußen. Wappen: Poboa.sv. Ledebur I. 108. III. 213.)

Drommcr, Johann Jakob und Justus, Brüder, wurden 1767in den Adclstand erhoben. Johann Hieronimus B. erlangte 1768den reichsrittermäßigen Adelstand mit Edler von.sR. T. A. R. — Siebmacher, Suppl- IX. 10, wo beide Wappen.)

4 Dronchorst, ein altes, ausgestorbenes freiherrliches, aus dem

luremburg. Hause stammendes Geschlecht, dessen Stammschloß B.

zwischen Zütphen und Dnysbnrg gelegen ist. Sie brachten auch die

Grafschaft Gronsfeld im 15. Jahrh. an sich und nannten sich

davon. Gisbert war 1290 Erzbischof von Bremen und Nikolaus

1342 Bischof von Lüttich. Im I. 1553 sind die Grafen v. B.

und G. abgestorben. Nach vielen Streitigkeiten kam Bronkhorst,

Gronsfeld, Borkelo w. an die Herren v. Limburg-Styrum,

welche hierauf von K. Ferdinand II. die grafl. Würde erhielten. (?)

Inzwischen haben auch andere Familien, welchen einzelne Theile

der Vcrlasfenschaft zufielen, die Namen B. und G. angenommen,

worunter Johann v. Battenburg um 1617 u. A. zu zählen.

sDlepmbrock. — Hübner gibt in Taf. 443 u. f. eine Stammtafel. —Gauhe II. 97 u. f. — Siebm. V. 352. VI. 14. — Graf v. B. v. Cronisfeld.— v. Jmhoff, not. proc. Jmp. IX. 2. — Zedier IV. 1408. — Spener,hist. ins. III. 3. 7. — Hoppenrodt. — Hamelmann. — v. H.)

Drondo, sind am 12. Okt. 1567 in Görz landständisch ge-worden. Glaublich 4- sO. S.)

Drsiiikowsllq. Die Grafen u. Herren v. B. sind eine polnischeFamilie, welche sich in Westpreußen u. in anderen Provinzendes preuß. Staats seßhaft gemacht hat, und viele Mitglieder imHeere zählt; ein Zweig führt den Beinamen v. Oppeln,sv. Zedlitz. — v. Ledebur 1. 109. III. 213. - Dorst, schles. Wppb. n. 326.)

DroniS), ein posen'sches Geschlecht. Wappen: Wieniawa.sv. Ledebur I. 109. III. 218.)

Dronkart, Johann Arnold, Franz Augustin und Joh. FranzHubert, Brüder, erhielten 1749 den Adel. sR. T. A. R.)

Dronki, Brenken, ein pommer'sches Geschlecht, das auch in

Preußen begütert ist. sSiebmacher III. 165. - v. Ledebur I. 109.III. 218.)

4 Aronnen, ein altes adliches Geschlecht auf der gleichnamigen

Burg im jezigen württ. O. A. Wiblingen, die noch 1350 blühte.sGriesinger 104.)

4 Nronnenstcde, Escco de B. in einem stift-naumburg'schenBrief 1133. sUrk. Buch für Niedersachsen II. 5.)

1. Bronsart, Brunsert, eine aus den Nheinlanden stam-mende Familie, die dem Kanton Rhön und Wcrra wegenSchweikartshausen einverleibt gewesen ist. Sie erwarb auchdie Rittergüter Wildenheit u. Effelder. Aus ihr waren bekanntHanns Bronsard, der 1584 die Leiche des lezten Fürsten v. Henne-berg begleitete, Sebastian B., der um 1624 kursächs. Jägermeisterwar, und Wolf Friedrich auf Schwcikartshausen, der 1675dem Begräbnisse des Herzogs Ernst zu Sachsen-Gotha beiwohnte.