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1 (1860) A - F : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 9898 Adels-Geschlechter
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Brack — Bram

II, gz, — Lmpcl, liefländ. AdelSgesch. S- >36. — v. Ledebur I. 95. —v. Hefncr, bavcr. Adel S. 28. T. 24; preuß. Adel S. 35. T. 42, woselbstals Heimath der Brackel mit dein Hirschkopf Westfalen angenommen ist.)

4. st Brackel. In Braunschweig befand sich eine Patrizier-familie dieses Namens, welche aber längst erloschen ist. Vielleichtstammte sie von dem westfäl. Geschlechts ab. sE. S.)

5. Brackel. Johann v. B., Domkeller (später Bischof) znHildeSheim 1239. sUrk. B. f. Nieders. I. 24 ff. 71 .) Weiß nicht,zu welchem Geschlechte dieser zu zählen.

6. Brackel, v. Hefncr, preuß. Adel S. 35. Tnf. 42, gibt nochein frhrl. Geschlecht dieses Namens, dessen Wappen von den rheini-schen und kurländischen, resp. westfälischen verschieden ist.

st Brackciihcim. Das Stammhaus B. in Württemberg be-saßen schon zn Ende des 13. Jahrh. die Herren v. Bingenheim.N. v. B., des Ritters Götz Rcichlin v. Merklingen Hausfrau,in einem Brief von 1327. — Herr Heinrich v. B., ein Geistlicherdes Stifts Spei er, wird Bürger dieser Stadt 1355.sMone VI. 193. VIII. 29.)

st Drackcitlör, Brackenlor, stammten ursprünglich aus Sachsen,von wo sich dieselben nach Franken wendeten. Albrccht v. Bracken-lor auf Genbach lebte im I. 1399 in Franken. SeinebeidenSöhne Bcrthold u. Hartmann stifteten zwei Linien/die fränkischeans Geubach n. Retzstadt und die koburg'sche auf Bockstadt,welches Hartmann zu Lehen erhalten hatte; mit seinem Enkel erloschdiese Linie wieder. Auch die fränkische blühte nicht lange; denn siestarb mit Hanns v. B., dem Urenkel des Stifters, 1452 ebenfallsaus. (Biedermann, Steigen». Tab. OX9II. — Siebm. V. 88. — v. H.)

Brackhcm v. Asch , Mathias Philipp, erhielt 1637 Bestätigungder Adelsfreiheit. sR. T. A. N.)

Bradc), Balthasar, kais. Hofapotheker, erhielt 1623 ein Adels-diplom. sR.T.A.R.)

Dradtkc. Im k. preuß. Heere standen 1896 u. später OffiziereV. B. sv. Zedlitz. — v. Ledebur I. 95.)

1. Dr-idy ». Arad. Aus diesem ungar. Gcschlechte war 1835Andreas B. v. B. Vizcgespan der zarander Gespanschaft.

2. Drady, Mac Dradq v. Lougthcc, eine aus Irland stammendeFamilie, die sich 1749 nach Oesterreich wendete. Im I. 1758erlangten Terentius B., Feldprotomedikus, Josef B., Oberstwacht-meister, Kornelius B., Hauptmann, Johann B., Hauptmann,Bernard B., Obersten!., u. Patrizius B., Obersten!., den Neichs-ritterstand, und Bernhard v. B. wurde 1763 in den Freiherrnstanderhoben. sLenpold, A. A. A. I. 158. — M. v. M. 4V. lvl. — TyroffII. 243. — v. H.)

Arägcnt, Donat, Primator zu Böhmisch-Budweis, erlangte1733 den böhm. Adelstand. sM. v. M., Erg. 20.)

Dräskc, eine adliche Familie aus Westpreußen, woselbst sieum 1779 ein Rittergut besaß, sv. Ledebur I. 96.)

st Aragenau. FridcricuS de Bragenowe im asbach'schcn Tra-ditionskoder 1232 unter Anderen Niederbayerischen von Adel.sM. B. V. 150.)

KniWUi, österreichisch, wahrscheinlich ungar. Geschlecht.Aurelian v. B. stand 1857 als Kadet im 37. k. k. Inf. Reg.

Brahe, ein gräfl. Geschlecht in Schweden, welches auf derInsel Rügen mehrere Besizungen hat. S. Bille-Brahe.

sv. Ledebur I. 96. III. 2l3. — Taschenbuch der gräfl. Häuser 1857;Handbuch S. 60.)

Araida , Brcyda, eine aus Italien, zunächst aus Savoien

stammende alte Familie, welche in einem Markgrafen v. Salnzzon. Savona ihren Uranherrn erkennt. Raimund erhielt in einerTheiluug neben einem Autheil an Salnzzo das Gebiet von Braida,und er u. seine Nachkommen haben den Namen davon angenommenmit dem Titel eines Marchesc. Um 1299 wurde Salnzzo in Folgeeines Krieges abgetreten. Die Mitglieder bekleideten stets die höchstenEhrenstcllen am piemontcs. Hofe u. im Staatsdienste u. thatensich vorzüglich im Kriegsdienste hervor. Graf Joh. Anton v. B.,ein Sohn von dem savoi'schen Großkanzler u. ScnatspräsidentenGrafen Johann v. B., gest. 1632, 14 Kinder hinterlassend, tratzuerst in österr. Dienste und ward kais. Oberst; zwei Brüder vonihm, Franz und Julian, nahmen gleichfalls österr. Dienste; beidestiegen bis zum Obersten und General. Graf Julian erwarb durcheine glückliche Heurath bedeutende Güter in Schlesien». Mährenund das Jnkolat in Böhmen 1669; 1674 wurden sie Grafen, oderder Titel anerkannt, was übrigens eine Verwechslung mit Bredazu sein scheint. Auch das ungar. Jndigenat erlangte die Familie1899. In den Aufstaudsjahren von 1848 und 1849 befanden sichMitglieder dieses angeseheneu Hauses stets im Gefolge des KaisersFerdinand und des Erzherzogs Albrecht. Die Familie führt in Bl.drei silb. Sparren. (Gen. Taschcnb. d. gräfl. Häus. l844. 1855 u. f. —v. Zedlitz. — Zedier IV. 992. - v. Ledebur I. 96. III. 213. - v. H.)Die Familie ist verschieden von denen v. Breda.

st Draicr, ein altes fränk. Geschlecht. sBucclini II. 21.)Draitcnbcrg v. Zenobcrg. Johann Bapt. B., österr. Ncgimcnts-Advokat, und seine beiden Vettern Zacharias Anton B., Pfarrer zuSindlingen, nnd Johann Anton B., erlangten im I. 1736 denAdel mit v. B. u. Z. sM. v. M., Erg. 259.) Nach v. Hefner, tirolerAdel S. 21, haben die v. B. bereits 1614 den Adel erhalten u. wäredie Urkunde von 1736 nur eine Bestätigung.

Braitcnstcin , s. Breiten st ein. — Draitlohn, s. Brettlach.Bnnttwicsc» , Braittwisser. K. Ferdinand II. erhob am 24. April1639 die Braittwisser unter dem Namen Braittwiesen in denAdelstand. sv. Mcding I. n. 120. — Tyroff II. 220. — Siebm. IV. 33.)

Draiiilird , Heinrich Kristian, kaiscrl. Reichshofrath, wurde um1721 in den rittcrmäßigen Adelstand erhoben. sR. T- A. R.)

st Brambach , rhcinländisch. (Im Schild ein Schrägbalken;eine Linie führte darüber auch einen Steg.) Im Todtcnbuche desMarienstifts zu Erfurt steht; 19. Apr. 1385 obiit Her. de Bram-pach, hnjus ecclcsiae canonicus, ist grausam ermordet worden in denFeldern (in campis, auf dem Schlachtfelde?) im Bisthum Würz-bürg. Sie waren im Nassau'scheu begütert. Philipp v. B. war1699 kurmainz. Oberstwachtmcister. Sind 1773 st.sO- S. — Mone IV. 254. — Humbracht, Taf. 137.)

Drambilla, Joh. Alexander, kais. Wundarzt, wurde im I. 1784in den rittermäßigen Ndelstand erhoben.sM. v. M. 102. — Lcupold I. 158. — v- H.)

Dramcr. Johann Georg B., kais. Goldschmied, erhielt wegengroßer Kunstfertigkeit 1653 ein Adelsdiplom. sR. T. A. R.)

Bramcr) v. Hildcnbcrg. Peter B., kais. Rittmeister, wurde 1796mit v. H. in den Adelstand erhoben. sM. v. M., Erg. 251. — v. H.)

st Bramstedt, Barmirstede, ein im Brem en'schen seßhaftes adl.und freiherrl. Geschlecht, welches auch zur Zirkelgescllschaft in Lübeckgehörte. Dasselbe erscheint bereits 1223 mit Lambrecht v. B., Dom-herrn zu Hamburg, und 1228 lebte Heinrich v. Barmstede.Otto u. Heinrich v. B. entsagen ihrem freien Stande und werden