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1 (1860) A - F : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 9898 Adels-Geschlechter
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Bach Bad

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Dachncrthal, s. Matsch in er v. B.

ch Dachoff v. Echt (im Schild ein schreitendes Lamm), erhielten1532 von Kaiser Karl V. eine Wappenbestätigung; 1683 am 1. Nov.wurde der sachs.-goth. Rath Joh. FriedrichB. mitv. Echt" in denRcichsadel- n. am 1. Okt. 1691 in den Freiherrnstand erhoben. EineLinie erhielt auch in der Person des dänischen Gesandten zu Wien,Joh. Friedrich Frhrn. B. v. E. von K. Franz I. den R. Grafenstandam 24. März 1752. so. Ledebur I. 29. III. 185. v. Hcfner, sächs-Adel S. 7. Taf. 6.)

1 Dachstein, Backstein, ein schles. Geschlecht, welches im 17tenJahrh. bei Breslau begütert war. Es soll dasselbe aus Schwedenstammen (nach V .Zedlitz) u. unter dem Namen v. B.-Frankendorf1671 geadelt worden sein. Mit denen v. Bachenstcin in Schwa-ben (s. oben) nicht zu verwechseln, so. Zedlitz. Sinap II. 510.v. Ledebur I. 29. v. H. Siebmacher II. 89.)

Bachtcnkrnch, s. Marschall v. B.

Bachtcnkirch, genannt Stachclhanscn. Hermann Ludwig, Herzog!,nassauischer Gesandtschaftssekretär in Regensbürg, Bcsizerder Güter Treiben darf und Rohrbach im bayer. Gericht Burg-lengenfeld, wurde unterm 8. Nov. 1818 vom K. von Bayern in denAdelstand erhoben, so. Lang, Suppl. 87.- v. H. v. Hefner, bayer.Adel S. 68. Taf. 74.)

1 Dlich)immm!. Marcwardus de Bachcimberen in einem Briefdes Klosters S t. Geor gen im Schwarzwald 1139. sMone IX. 223Z

Nack, Joh. Heinrich, wurde am 7. Febr. 1867 in den Adelstanderhoben. (Archiv für Gesch., Geneal. u. Dipl. 2. Heft. 1846. S. 193.)

Dackcureuthcr, s. Packenreuth.

Backhaus, Johann August, Wechselnegotiant zu Augsburg,wurde am 13. März 1776 geadelt.

(Archiv für Gesch., Geneal. und Dipl. 1846. 2. Heft. S. 198.)

Balkhausen, Bartholomäus, kur Pfalz. Rath und Agent zuFrankfurt a. M., wurde am 8. Juni 1699 in d. Adclstand erhoben.

(Archiv für Gesch., Geneal. und Dipl. 1846. 2. Heft. S. 193)

1 Dackhos. Diese aus Schweden stammende Familie ist ver-sc hieden von Vachoff v. Echt. Im 17. Jahrh. kam sie in das An-h alt'sche u. ist mit dem preuß. Gencrallieutenant v. B. am 4. Aug.1867 erloschen, (v. Zedlitz. v- Ledebur III. 185, wo auch das Wappenangegeben ist.)

Backisch, s. Festcnberg.

Backmcistcr, Johann, herzoglich württ. Oberrath w., wurdeam 26. Febr. 1761 in den reichsrittcrmäßigen Adclstand erhoben. (DieFamilie scheint wieder erloschen zu sein.)

(Archiv für Gesch., Geneal. und Dipl. 1846. 2. Heft. S. 193.)

Backstroh o. Mechelroda Georg B., in sachsen-weimar'schenDiensten, wurde am 19. Dez. 1658 mit v. M. geadelt.

(Archiv für Gesch., Geneal. und Dipl. 1348. 2. Heft. S. 198.)

1 Backum, ein altes westfäl. Geschlecht, welches daselbst noch1686 blühte u. unter der kölnischen Ritterschaft aufgeschworen war.

(v. Ledebur I. 29, wo auch das Wappen angeführt ist.)

Daclsiichcm, ein aus der französ. Provinz Artois stammendesGeschlecht, welches im I. 1792 nach Oesterreich auswanderte undsich daselbst niederließ. Die Familie erscheint schon im I. 1156 imBesiz des Lehens Bacquehem in Artois, wovon sie auch den Na-men behielt. Karl Alexander Josef v. B. wurde im Aug. 1765 vonK. Ludwig XV. von Frankreich zum Marquis, vererblich nach demRechte der Erstgeburt, u. die Herrschaft B. zum Margnisat erhoben.Der Gebrauch des vorstehenden Titels nach dem Rechte der Erstgeburt

Stammbuch des Adels in Deutschland.

wurde am 16. Sept. 1744 dem k. k. Kämmerer und Major PhilippLeonard Franz Xaver Marg. V.B. von der vereinten Hof - u. Staats-kauzlci in Wien gestattet. W.: In Gold ein rotheS Schräggitter.

(Taschcnb. der gräfl. Häuser, 20. Jahrg. oder v. 1847. Ocsterr. Wppb.XV. 2. u. XIX. 2.)

ch Daculo v. Ztaoc, ein altes kölner Rittergcschlecht, daS auf

kurze Zeit große Macht erlangte. Dasselbe erscheint um 1173 mit

Hermann und erlosch im Anfange des 15. Jahrh.

(Fahne I. 14. Taf. I. n. 1215. K.)

Kaczko, stammen aus Ungarn, woselbst Andreas B. sammtseinem Vater Georg und seinen Söhnen Adam und Johann so wieseinen Brüdern Valentin, Ferdinand und Mathias nebst Schwesternim I. 1666 von K. Leopold l. geadelt und unter den Adel des König-reichs Ungarn aufgenommen wurde. Mathias v. B. ward Vizcgespander Grafschaft Weiss enburg. Einer seiner Söhne begab sich inpreuß. Militärdienste und ließ sich in diesem Staate nieder.

(v. Zedlitz. Dorst, allgem. Wappenb. I. 37. Geschichte des LebensLudwig's v. Baczko, 1823. v. Ledebur I. 29.)

Daczowski v. Mm, österr. Adel; Albrecht Ritter B. v. L. 1857

k. k. Oberst im Inf. Reg. Nr. 4.

Darzynskl ausChwaleiiczyinck, imPosen'schen. sv.Ledeb. III.186.)

ch Dadcck. Bertoldus miles de Bad egge in einem Tauschbricf

des Grafen Konrad v. Freiburg, Pfarrers zu Mülheim, um eine

Gült daselbst 1266. Mone IX. 444 meint, es könnte Baldegg oder

Baden heißen sollen. Vielleicht dürfte dieser Badegge aber auch

zu den schweizerischen v. Bodeck gehört haben.

ch Dadcckendorf. Ein Fridcricuö de Bathechcndorf erscheint

neben den Grafen von Orlamünde u. Beichlingen :c. als Zeuge

in einer mainzer Urkunde 1189. Weiß nicht, welcher Ort B.

hier gemeint ist. (Urk. Buch für Nicdcrsachsen II. 32.)

ch Dadcckcnstedt. Heinricus de Badekenstede in einer Urkunde

der Grafen von Waldenburg für's Stift Walke nried 1223.

(Urk. Buch für Nicdersachscu II. 101.)

chDadchorn, ein sächs. Geschlecht, welches ehedem Altranstedt

bei Leipzig besaß. (Kuauth, prodr. Misn. p. 480. Estor's Ahncn-probe S. 393. Sicbmachcr IV. 3>. Manustein S. 49.)

ch Dadcll. (Aus einem Schach wachsend ein Bock.) Diese adliche,aus Lothringen stammende Familie wendete sich anfänglich nachSchwaben, von wo die Söhne des Mar v. B., Karl Heinrich,k. Lient., und Hanns Jakob, k. Fändrich, nach Schlesien kamenund die Güter Taschcnhoff und Steinberg im FürstcnthumLicgnitz erkauften. Der dritte Bruder, Johann, geboren 1669 zuNanzig (Nancy), starb als Stadthauptmann zu Rothenburg

a.d.T. (O-S. Sinap, schles. Curios. II. 510. Gauhe II. 35.v. Zedlitz. v. Ledebur I. 19. v. H.)

1. ch Daden, hießen auch die Vögte von B., waren Ministerialender Markgrafen von Baden und wahrscheinlich Vögte auf derenStammburg. Johannes de B. als Zeuge in einer Urkunde MarkgrafHermann's vom I. 1197. Derselbe in anderen Urkunden von 1267alsadvocatus de Baden". Ob derBruder u. Deutschordensritter"Konrad v. B. zu Straßbnrg 1396 zu diesem oder den schweizeri-schen B. gehört, kann ich nicht gewiß sagen.

(Mvnc I. 111. V. 423. 435.)

2. ch Baden, Padcn, ein altes, längst abgestorbenes nicdcr-österr. Geschlecht, welches zwischen 1258 und 1325 vorkommt. Esführte zwei Spizen im Schild u. stund demnach mit dem rheinischenGeschlecht dieses Namens in keiner Verbindung.

(Wisgrill I. 290. v. H )

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